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Die Bedeutung von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für die sozialarbeiterische Praxis

Title: Die Bedeutung von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für die sozialarbeiterische Praxis

Term Paper , 2021 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Antonia Wandkowski (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Das Konzept der Selbstwirksamkeit ist ein im Jahr 1977 durch den amerikanischen Psychologen Albert Bandura entwickeltes theoretisches Konstrukt, welches sich mit der persönlichen Überzeugung (Anforderungs-)Situationen zu bewältigen beschäftigt. Die folgende Arbeit hat im Mittelpunkt ihrer Untersuchung die Beantwortung der Frage nach der praktischen Relevanz von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Nebstdem wird sich zur Beantwortung der Forschungsfrage mit dem Aufbau der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen und ihren entwicklungspsychologischen Prozessen beschäftigt. Darüber hinaus bietet sie vor allem Sozialarbeiter:innen Handlungsempfehlungen mit konkreten Beispielen für die Praxis in der OKJA. Die wesentlichen Ergebnisse sind vor allem, dass das Konzept der Selbstwirksamkeit eine große Bedeutung für die Praxis der OKJA hat und eventuell sogar eine Notwendigkeit besteht, dieses Konzept zum Erfüllen des gesetzlichen Auftrags anzuwenden. Außerdem besteht wissenschaftlicher Forschungsbedarf, um konkrete empirische Daten für die OKJA zu erheben. Insgesamt wird sich in dieser Arbeit auf vorhandene Literatur sowie theoretische Überlegungen gestützt und keine neu angelegte empirische Forschung betrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ziele

1.2 Forschungsfrage mit Bezug zum Modul

1.3 Wissenschaftliche und praktische Relevanz

2. Stand der Forschung

3. Forschungsmethodisches Vorgehen

4. Theoretischer Teil

4.1 Das Konzept der Selbstwirksamkeit

4.1.1 Grundlegungen

4.1.2 Auswirkungen von Selbstwirksamkeit

4.1.3 Quellen für die Aneignung von Selbstwirksamkeit

4.2 Offene Kinder- und Jugendarbeit

4.2.1 Was ist Offene Kinder- und Jugendarbeit?

4.2.2 Zielgruppe Kinder und Jugendliche

4.3 Die Lebensphasen Kindheit und Jugend

4.3.1 Lebenswelt

4.3.2 Entwicklungspsychologische Aspekte

4.4 Anregungen für die Praxis in der OKJA

5. Ergebnisse und Diskussion

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die praktische Relevanz von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und leitet daraus Handlungsempfehlungen für Sozialarbeiter:innen ab. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Bedeutung das Konzept der Selbstwirksamkeit für die sozialarbeiterische Praxis hat und wie es gezielt zur Unterstützung des Heranwachsens eingesetzt werden kann.

  • Grundlagen des Konzepts der Selbstwirksamkeit nach Albert Bandura
  • Strukturen und Arbeitsprinzipien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Lebenswelten und entwicklungspsychologische Aufgaben von Kindern und Jugendlichen
  • Implementierung von Selbstwirksamkeitserfahrungen in die sozialarbeiterische Praxis
  • Zusammenhang zwischen stärkenorientiertem Fallmanagement und Selbstwirksamkeit

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Quellen für die Aneignung von Selbstwirksamkeit

Die vorangegangene Darlegung von Selbstwirksamkeit zeigt deutlich den Umfang auf, in dem Selbstwirksamkeitserleben positive Effekte in unterschiedlichen Dimensionen des Lebens erzielen kann. Dementsprechend bleibt zu klären, in welchen Situationen Subjekte eine höhere Selbstwirksamkeitserwartung erwerben können. Albert Bandura (1997) bringt vor, dass es hierfür vier elementare Quellen gibt, welche gemäß ihrer Gewichtung in eine Rangfolge zu bringen sind.

Die prioritäre Quelle sind persönliche Erfolge, welche auf eigenen Bemühungen und Fähigkeiten fußen. Dass sich Anstrengungen bewähren und dabei sogar Fähigkeiten erworben werden können, motiviert Personen, sich neue Ziele zu stecken. Eine weitere elementare Quelle für die Aneignung von Selbstwirksamkeit ist die sogenannte stellvertretende Erfahrung einer Person, welche darauf basiert, dass nicht ständig ausreichend Situationen zur Selbsterprobung vorhanden sind. Dementsprechend können Fremderfahrungen positiven Einfluss auf die eigene Selbstwirksamkeitserwartung nehmen. Als einen weiteren Teil der sozial-kognitiven Theorie von Bandura beschreibt er das Lernen am Modell, welches besagt, dass Personen Verhalten erlernen, indem sie fremdes beobachten und nachahmen.

Sofern gewisse Merkmale wie z.B. Alter, Geschlecht oder andere Attribute bei dem Beobachtenden und der beobachteten Person kongruent sind, erscheint diese Quelle zur Aneignung von Selbstwirksamkeitserwartungen besonders effektiv. So sind Sportler:innen oder Lehrer:innen für einige Menschen Vorbilder, dennoch fehlt es an „sozialer Nähe“, welche auf die persönlichen Fähigkeiten beim Beobachtenden schließen lassen und somit eine Nachahmung zur Folge hätte. Deutlich effektiver sind „sich selbst enthüllende Bewältigungsmodelle“. Dies können Personen sein, welche transparent ihre Bewältigungsschritte aufzeigen und durch kompetente Selbst- und Handlungsregulation zu positiven Ergebnissen gelangen konnten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Selbstwirksamkeit für die Soziale Arbeit ein und definiert das Ziel sowie die Forschungsfrage der Seminararbeit.

2. Stand der Forschung: Hier wird der wissenschaftliche Hintergrund und die empirische Bedeutung des Konzepts der Selbstwirksamkeit seit seiner Entwicklung durch Albert Bandura beleuchtet.

3. Forschungsmethodisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die methodische Basis der Arbeit, die sich auf eine Literaturrecherche stützt, um den Aufklärungsbedarf innerhalb der OKJA zu verdeutlichen.

4. Theoretischer Teil: Dieser zentrale Abschnitt fundiert die Arbeit durch Definitionen zur Selbstwirksamkeit, der OKJA sowie den Lebenswelten und entwicklungspsychologischen Aspekten der Zielgruppe.

5. Ergebnisse und Diskussion: Hier werden die gewonnenen theoretischen Erkenntnisse synthetisiert und in den praktischen Kontext der OKJA überführt.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit weiterer empirischer Forschung zur Bedeutung von Selbstwirksamkeit in der OKJA.

Schlüsselwörter

Selbstwirksamkeit, Selbstwirksamkeitserwartung, Offene Kinder- und Jugendarbeit, OKJA, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Lebenswelt, Entwicklungspsychologie, Entwicklungsaufgaben, stärkenorientiertes Fallmanagement, Handlungskompetenz, Subjektorientierung, psychosoziale Entwicklung, Jugendhilfe, Erfolgserfahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und deren Nutzung für die sozialarbeiterische Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das psychologische Konstrukt der Selbstwirksamkeit, der institutionelle Rahmen der OKJA, die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sowie Methoden des stärkenorientierten Fallmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Praxisrelevanz von Selbstwirksamkeitserfahrungen aufzuzeigen und Sozialarbeiter:innen konkrete Anregungen zur Förderung dieser bei ihrer Zielgruppe zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturarbeit, die existierende psychologische und sozialpädagogische Theorien auf den Kontext der OKJA anwendet.

Was wird im theoretischen Teil behandelt?

Der theoretische Teil erläutert das Konzept der Selbstwirksamkeit nach Bandura, definiert das Arbeitsfeld OKJA und analysiert entwicklungspsychologische Aspekte sowie Lebenswelten Heranwachsender.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstwirksamkeit, OKJA, Sozialarbeit, Lebenswelt, Entwicklungspsychologie und Stärkenorientierung.

Warum ist das stärkenorientierte Fallmanagement für die OKJA relevant?

Es bietet einen ressourcenorientierten Ansatz, der direkt auf Selbstwirksamkeitserfahrungen fußt und somit eine wirkungsvolle Methode zur Unterstützung der Zielgruppe darstellt.

Welche Rolle spielt die "Überredung" als Quelle für Selbstwirksamkeit?

Obwohl sie vergleichsweise schwach wirkt, kann verbale Ermutigung in der OKJA durch das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Fachkräften und Adressat:innen kurzfristig sehr effektiv sein.

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Details

Title
Die Bedeutung von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für die sozialarbeiterische Praxis
College
(International University of Applied Sciences)  (IU Internationale Hochschule)
Course
Zielgruppenarbeit und Fallmanagement
Grade
1,0
Author
Antonia Wandkowski (Author)
Publication Year
2021
Pages
27
Catalog Number
V1168177
ISBN (eBook)
9783346578747
ISBN (Book)
9783346578754
Language
German
Tags
Bandura Selbstwirksamkeit Jugend Jugendliche Kinder Erfahrungen OKJA Lebenswelt Entwicklungspsychologie Soziales Albert Bandura Offene Kinder- und Jugendarbeit Soziale Arbeit Praxis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antonia Wandkowski (Author), 2021, Die Bedeutung von Selbstwirksamkeitserfahrungen bei Kindern und Jugendlichen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit für die sozialarbeiterische Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1168177
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