In dieser Einsendeaufgabe wird eine Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining erstellt. Dafür wird zunächst die Belastbarkeit und Beweglichkeit der zu trainierenden Person getestet. Dann werden die Übungen und Belastungsparameter für das Beweglichkeitstraining dargestellt. Gleiches folgt für das Koordinationstraining.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Darstellung der Personendaten
1.2 Bewertung der Belastbarkeit bzw. Trainierbarkeit der Person
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Beschreibung und Durchführung des Beweglichkeitstestes
2.2 Beurteilung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Darstellung der Übungen und der Belastungsparameter
3.2 Begründung der Übungen und der Belastungsparameter
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Darstellung der Übungen und der Belastungsparameter
4.2 Begründung der Übungen und der Belastungsparameter
5 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES DEHNENS AUF DIE BEWEGUNGSREICHWEITE BZW. AUF DIE DEHNUNGSSPANNUNG
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuelles Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine Klientin zu erstellen, um deren sportliche Leistungsfähigkeit im Bereich Kung Fu zu verbessern und berufliche Haltungsprobleme zu kompensieren. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie gezielte Dehn- und Koordinationsübungen basierend auf einer fundierten Status-quo-Analyse zur Optimierung von Bewegungsabläufen und Stabilität beitragen können.
- Analyse des Ist-Zustands mittels Muskelfunktionstests
- Erstellung spezifischer Dehnprogramme für Beweglichkeit
- Entwicklung eines Stufenmodells für das Koordinationstraining
- Integration sportwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Dehnungsintensität und -dauer
Auszug aus dem Buch
1.2 Bewertung der Belastbarkeit bzw. Trainierbarkeit der Person
Generell ist die Klientin nahezu schmerzfrei und ohne relevante Einschränkungen, so dass ein Training in vollem Umfang möglich ist. Die Kundin gibt eine Instabilität des rechten Sprunggelenks nach einer Außenbandruptur in Folge eines Unfalls mit Supinationstrauma im Jahr 2016 an, die jedoch keine Schmerzen verursacht. Diese sei im Alltag vor allem durch ein leicht abnormes Gangbild bemerkbar und schränkt sie besonders in der Ausübung des Kung Fu stark ein, da hier die Beweglichkeit im Sprunggelenk sowie die Balancefähigkeit von großer Bedeutung sind.
Durch die Ruhigstellung im Rahmen der damaligen Behandlung hat sich im rechten Bein ein spürbares Beweglichkeitsdefizit entwickelt. In Anbetracht der Tatsache, dass für das Kung Fu eine überdurchschnittliche Beweglichkeit der unteren Extremitäten erforderlich ist, wäre eine Verbesserung in diesem Bereich wünschenswert. Die sporadischen Verspannungen in der Hals- und Lendenwirbelsäule führt die Kundin auf eine schlechte Haltung in der Arbeit zurück. Aktuelle Orthopädische Befunde liegen keine vor. In der Vergangenheit gab es in diesen Bereichen keine Verletzungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die persönlichen Daten der Klientin, ihre sportlichen Motive sowie ihr aktueller gesundheitlicher Zustand erfasst und bewertet.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier wird der Muskelfunktionstest nach Janda in einer vereinfachten Form angewandt, um die Beweglichkeitsdefizite der Klientin systematisch zu ermitteln.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel enthält einen detaillierten Trainingsplan mit Dehnübungen inklusive Begründung der gewählten Parameter.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Es wird ein progressiver Plan zur Verbesserung der Koordination und statischen Balance entwickelt und wissenschaftlich fundiert.
5 LITERATURRECHERCHE – EFFEKTE DES DEHNENS AUF DIE BEWEGUNGSREICHWEITE BZW. AUF DIE DEHNUNGSSPANNUNG: Hier erfolgt die theoretische Einordnung und der Vergleich verschiedener Studien zur Wirksamkeit von Dehnmethoden.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda-Test, Dehnungsmethoden, Sprunggelenksinstabilität, Leistungssteigerung, Kung Fu, Prävention, neuromuskuläre Kontrolle, Belastungsparameter, Bewegungsreichweite, Gesundheitsmanagement, Dehnungsspannung, postisometrische Dehnung, Rumpfstabilisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit erstellt einen individuellen Trainingsplan für eine Klientin, um deren sportliche Leistungsfähigkeit im Kampfsport sowie ihre allgemeine Haltung zu verbessern.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsdiagnostik, der strukturierten Trainingsplanung für Dehn- und Koordinationsübungen sowie der wissenschaftlichen Literaturanalyse zur Dehneffektivität.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsprogramms zur Behebung identifizierter Beweglichkeitsdefizite und zur Steigerung der Stabilität im Sprunggelenk.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Erhebung dient der Muskelfunktionstest nach Janda; die Trainingsplanung basiert auf etablierten sportwissenschaftlichen Richtlinien von Organisationen wie dem ACSM und der NSCA.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung und Begründung der Übungsauswahl, der Belastungsparameter sowie eine Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnungsdauer und -methoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen gehören Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda-Muskeltest und evidenzbasierte Trainingssteuerung.
Warum spielt die Sprunggelenksinstabilität eine besondere Rolle?
Aufgrund einer früheren Außenbandruptur schränkt diese Instabilität die Klientin in ihrer Balancefähigkeit und bei Kung-Fu-spezifischen Bewegungsabläufen massiv ein.
Wie werden die Dehnmethoden methodisch begründet?
Die Arbeit stützt sich auf wissenschaftliche Untersuchungen, die einen Methodenpluralismus empfehlen, um durch unterschiedliche Ansätze wie statisches, dynamisches und postisometrisches Dehnen optimale Ergebnisse zu erzielen.
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- Richard Heindl (Author), 2019, Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1162280