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Ist John Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten zeitgemäß? Betrachtung der Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten bei Locke unter modernen Erkenntnissen

Title: Ist John Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten zeitgemäß? Betrachtung der Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten bei Locke unter modernen Erkenntnissen

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ingo Balint (Author)

Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

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Woraus besteht alles? Was ist der Grundbaustein der Materie und ihrer Eigenschaften? Auch der britische Philosoph und Naturwissenschaftler John Locke stellt sich diese Frage und kommt in seinem Werk 'Versuch über den menschlichen Verstand' zu interessanten Ergebnissen, mit welchen sich diese Arbeit beschäftigen wird. Dabei wird sich diese Arbeit hauptsächlich darauf konzentrieren, Lockes Theorie von den primären und den sekundären Qualitäten kurz zu untersuchen und im Anschluss Kritik an dieser zu äußern.

Angesichts der rasanten Fortschritte, welche die Wissenschaft seit Locke feiern konnte, stellt sich nun mehr denn je die Frage, inwiefern Lockes Einteilung in sekundäre und primäre Qualitäten, welche er einführt, um eine Erklärung für die Eigenschaften eines Objektes zu finden, noch aktuell ist. Die These der Arbeit lautet dabei, dass die Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten, so wie Locke diese vornimmt, heutzutage nicht mehr haltbar ist.

Um für diese These zu argumentieren, wird die Arbeit zunächst der Frage nachgehen, was Locke unter den primären und sekundären Qualitäten versteht und dabei wird der Fokus auf der, für die Arbeit, interessanten Frage liegen, was genau der Unterschied zwischen den beiden ist. An einem Beispiel wird diese Unterscheidung nochmals verdeutlicht. Im nächsten Schritt wird die Kritik vorgestellt. Hier bezieht sich die Arbeit auf die Erkenntnisse der speziellen Relativitätstheorie, welche dabei helfen, die These der Arbeit zu stützen und gewisse Fehler in Lockes Einteilung aufzudecken. Hierbei werden zunächst die Zeitdilatation und die Längenkontraktion vorgestellt und im Anschluss
durch zwei Gedankenexperimente veranschaulicht. Außerdem werden diese Gedankenexperimente zeigen, inwiefern die Zeitdilatation und die Längenkontraktion der lockschen Theorie widersprechen. Am Ende folgt noch ein Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Primäre und sekundäre Qualitäten bei John Locke

2.1.1 Primäre Qualitäten

2.1.2 Sekundäre Qualitäten

2.1.2.1 Beispiel Wärme

2.2 Albert Einstein und die Relativität

2.3 Phänomene

2.3.1 Zeitdilatation

2.3.2 Längenkontraktion

2.4 Paradoxien

2.4.1 Zwillingsparadoxon

2.4.2 Garagenparadoxon

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Aktualität von John Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten im Lichte moderner physikalischer Erkenntnisse. Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern Lockes Unterscheidung angesichts der speziellen Relativitätstheorie noch Bestand hat und ob seine Definition von objektiven Qualitäten wissenschaftlich haltbar bleibt.

  • Kritische Analyse von John Lockes Qualitätenlehre
  • Vergleich zwischen klassischer Philosophie und moderner Relativitätstheorie
  • Untersuchung von Zeitdilatation und Längenkontraktion
  • Diskussion physikalischer Gedankenexperimente wie des Zwillings- und Garagenparadoxons
  • Bewertung der Objektivität von Raum, Zeit und Ausdehnung

Auszug aus dem Buch

2.1.2.1. Sekundäre Qualitäten Bsp. Wärme

Um die beiden verschiedenen Lesarten etwas genauer zu untersuchen, ist nun allerdings noch ein kurzes Gedankenexperiment nötig.

Wir stellen uns zunächst eine Schüssel mit Wasser vor, in welche wir unsere beiden Hände legen können. Nun stellen wir uns vor, dass wir, bevor wir unsere Hände in die Wasserschüssel legen, diese zuvor an zwei verschiedenen Orten platzieren. Unsere rechte Hand halten wir an einen warmen Ort, etwa über ein Feuer oder ähnliches, unsere linke Hand halten wir an einen kalten Ort, z.B. halten wir in ihr ein Stück Eis.

Nach einiger Zeit legen wir nun unsere beiden Hände in dieselbe Schüssel voll Wasser und uns wird auffallen, dass das Wasser unterschiedliche Sensationen in uns hervorruft. Für die rechte Hand, welche zuvor über dem Feuer war, fühlt sich das Wasser kalt an, wohingegen sich dasselbe Wasser an der linken Hand, welche vorher mit dem Eis in Kontakt war, warm anfühlt. (Weber,Ernst Heinrich, 2000)

Somit ist die Wärme nicht im Wasser selbst, "könnte doch das selbe Wasser unmöglich gleichzeitig warm und kalt sein, wenn diese Idee wirklich darin vorhanden wäre" (Locke, 2000, S.153)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die philosophische Frage nach den Grundbausteinen der Welt und führt in Lockes Theorie der Qualitäten ein, deren Aktualität in Frage gestellt wird.

2. Hauptteil: Der Hauptteil erläutert Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten und stellt diese durch die Relativitätstheorie sowie spezifische Gedankenexperimente auf den Prüfstand.

2.1 Primäre und sekundäre Qualitäten bei John Locke: Dieses Kapitel definiert Lockes Begriffe und beleuchtet verschiedene philosophische Interpretationsansätze zur Existenz dieser Qualitäten in Objekten.

2.1.1 Primäre Qualitäten: Hier werden primäre Qualitäten als untrennbar mit dem Körper verbunden beschrieben und durch das Weizenkorn-Gedankenexperiment illustriert.

2.1.2 Sekundäre Qualitäten: Dieses Kapitel analysiert sekundäre Qualitäten als Kräfte, die Sensationen in uns erzeugen, statt feste Eigenschaften im Objekt zu sein.

2.1.2.1 Beispiel Wärme: Anhand des Wasserbeispiels wird verdeutlicht, warum Wärme nicht als inhärente Eigenschaft eines Objekts betrachtet werden kann.

2.2 Albert Einstein und die Relativität: Hier wird dargelegt, wie die spezielle Relativitätstheorie Lockes Annahme absoluter Größen wie Raum und Zeit widerlegt.

2.3 Phänomene: Einleitende Beschreibung der zeitgenössischen Phänomene, die Einsteins Einfluss auf die physikalische Objektivität verdeutlichen.

2.3.1 Zeitdilatation: Erklärung der Zeitdehnung bewegter Uhren und der Relativität von Zeitabläufen durch das Lichtuhr-Gedankenexperiment.

2.3.2 Längenkontraktion: Darstellung der Verkürzung bewegter Objekte und der daraus resultierenden Abhängigkeit von Form und Größe vom Beobachter.

2.4 Paradoxien: Dieses Kapitel dient als empirischer Beweis gegen die Objektivität von Raum und Zeit durch die Anwendung von Paradoxien.

2.4.1 Zwillingsparadoxon: Das Zwillingsparadoxon zeigt, dass Zeitabläufe nicht absolut sind, was gegen eine rein objektive Einteilung von Qualitäten spricht.

2.4.2 Garagenparadoxon: Dieses Gedankenexperiment widerlegt die Vorstellung, dass Form und Größe unveränderliche, objektive Eigenschaften eines Körpers sind.

3. Fazit: Das Fazit schließt, dass Lockes Einteilung nach heutigem wissenschaftlichem Stand in keiner der untersuchten Lesarten mehr haltbar ist.

Schlüsselwörter

John Locke, Primäre Qualitäten, Sekundäre Qualitäten, Spezielle Relativitätstheorie, Zeitdilatation, Längenkontraktion, Erkenntnistheorie, Gedankenexperiment, Zwillingsparadoxon, Garagenparadoxon, Objektivität, Philosophie, Physik, Raum und Zeit, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die philosophische Einteilung von Eigenschaften (Qualitäten) bei John Locke und prüft diese kritisch anhand der Erkenntnisse der modernen physikalischen Relativitätstheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Erkenntnistheorie, der klassischen mechanischen Naturauffassung nach Locke und den Auswirkungen der speziellen Relativitätstheorie auf unsere Vorstellung von Raum, Zeit und Materie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu belegen, dass Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten wissenschaftlich nicht mehr haltbar ist, da fundamentale Größen wie Länge und Zeit relativ zum Beobachter variieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse philosophischer Primärtexte in Verbindung mit der Diskussion physikalischer Phänomene und logischer Gedankenexperimente.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Lockes Qualitäten, die Vorstellung der Relativitätstheorie Einsteins und deren Anwendung auf Phänomene wie die Zeitdilatation und Längenkontraktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Primäre/Sekundäre Qualitäten, Relativität, Zeitdilatation, Längenkontraktion und das Paradoxon als Erkenntnisinstrument.

Wie unterscheidet Locke primäre von sekundären Qualitäten?

Primäre Qualitäten (wie Ausdehnung oder Form) sind für ihn untrennbar mit dem Körper verbunden, während sekundäre Qualitäten (wie Farben oder Wärme) lediglich Kräfte sind, die spezifische Sensationen in unserem Geist erzeugen.

Warum spielt das Garagenparadoxon eine so wichtige Rolle in der Argumentation?

Es veranschaulicht, dass räumliche Ausdehnung kein objektiver Zustand ist, sondern vom Bezugssystem des Beobachters abhängt, wodurch Lockes Annahme einer objektiven, festen Größe entkräftet wird.

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Details

Title
Ist John Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten zeitgemäß? Betrachtung der Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten bei Locke unter modernen Erkenntnissen
College
University of Stuttgart
Grade
1,3
Author
Ingo Balint (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1162008
ISBN (eBook)
9783346563668
ISBN (Book)
9783346563675
Language
German
Tags
john lockes einteilung qualitäten betrachtung locke erkenntnissen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ingo Balint (Author), 2021, Ist John Lockes Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten zeitgemäß? Betrachtung der Einteilung in primäre und sekundäre Qualitäten bei Locke unter modernen Erkenntnissen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1162008
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