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Zum Einfluss religiöser Prägung und Erziehung auf das Berufsbild des Soldaten. Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen christlicher Erziehung und dem Militärdienst

Title: Zum Einfluss religiöser Prägung und Erziehung auf das Berufsbild des Soldaten. Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen christlicher Erziehung und dem Militärdienst

Term Paper , 2019 , 19 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Henri Uhlig (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Militär und Religion sind zwei fundamentale Bestandteile der modernen menschlichen Kultur und prägen die Entwicklung und Geschichte unserer Spezies seit Anbeginn der Entstehung von Hochkulturen im Mittleren Osten, weit vor der Entstehung der Griechischen Städte oder des Römischen Reiches. Das moderne Christentum der Neuzeit durchlebte in seiner über zweitausend Jahre alten Geschichte eine Vielzahl von Reformen und Veränderungen. Heutige westliche Kulturen beschrieben sich als christlich gemäßigt und viele Staaten fundieren ihre Gesetze und Werte auf einem christlich, weltlichen Wertekontext. Die Bibel im Alten, als auch im Neuen Testament, ist zwar gespickt von Zitaten und sogar Aufrufen der Gewaltanwendung, jedoch lässt sich nicht bestreiten, dass moderne christliche Werte einen mehrheitlich frommen und pazifistischen Wertekanon vertreten. Dennoch ist zu beobachten, dass eine christliche Prägung und Erziehung viele nicht davon abhält dem Militär beizutreten. In den Streitkräften der Vereinigten Staaten von Amerika ist der Ausruf "For God and Country" bis heute eine etablierte Redewendung unter Soldaten.

Gegenstand dieser Hausarbeit soll es sein, darzustellen, ob es in modernen westlichen Gesellschaften einen Zusammenhang zwischen religiöser Prägung und Erziehung und einem Beitritt in die Streitkräfte der eigenen Nation gibt. Es stellt sich also die Frage, ob eine christliche Erziehung sogar für eine Affinität zur militärischen Organisation sorgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

1.1 Methodisches Vorgehen und Theoretischer Ansatz

2.0 Umfrage Religion & Militär

2.1 Zusammenfassung der Auswertung

2.2 Aufstellung der Leitfrage

3.0 Analyse des Umfrageergebnisses

3.1 Der Zusammenhang von Religion und Militär

3.2 Die Bedeutung sozial konstruierter Realität

4.0 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob eine christliche Erziehung und religiöse Prägung die Affinität von Individuen zum Dienst in den Streitkräften fördern und ob ein Zusammenhang zwischen diesen Werten und dem Soldatenberuf besteht.

  • Zusammenhang zwischen christlicher Erziehung und Militärdienst
  • Einfluss religiöser Werte auf die Berufswahl
  • Sozialkonstruktivistische Analyse der Motivation
  • Vergleich von Motivationsstrukturen nach Dienstgradgruppen
  • Bedeutung ethischer Grundwerte in der Bundeswehr

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Bedeutung sozial konstruierter Realität

Wie lässt sich dieses Phänomen jedoch wissenschaftlich erklären? Die Antwort hierauf sieht der Sozialkonstruktivismus in der so genannten ,,subjektiven Realität’’. Einen Ansatz zur Erklärung von Thesen, bei denen persönliche Wahrnehmung und die Konzeption von sozialen Umfeldern eine Rolle spielen, bietet der Sozialkonstruktivismus als Theorie der Sozialwissenschaften. Nach Luckmann und Berger sind Realität und Gesellschaft zwei Variablen, welche sich gegenseitig konstruieren und in einer stetigen wechselseitigen Beziehung zueinander stehen. Realität ist eine vom Individuum subjektiv konstruierte Wirklichkeit, welche sich aus persönlichen Erfahrungen und Ereignissen heraus konstruiert. Dadurch, dass der Mensch in Wechselwirkung zu seiner Umgebung existiert, projiziert jedes Individuum seine eigene subjektiv wahrgenommene Wirklichkeit auf seine Umgebung und schafft somit eine kollektives Netzwerk von subjektiven Einflüssen, welches in seiner Gesamtheit als Gesellschaft wahrgenommen wird.

,,It is learned as objective truth in the course of socialization and thus internalized as subjective reality. This reality in turn has power to shape the individual.’’ (Luckman, Berger 2011:84)

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische und soziologische Verflechtung von Militär und Religion ein und formuliert die grundlegende Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen christlicher Erziehung und militärischer Affinität.

1.1 Methodisches Vorgehen und Theoretischer Ansatz: Der Autor erläutert das methodische Vorgehen der Arbeit, welches auf einer eigenen qualitativen Umfrage unter 27 Personen basiert, sowie den theoretischen Bezugsrahmen.

2.0 Umfrage Religion & Militär: Dieses Kapitel stellt die Absicht der Umfrage dar, das Individuum als Forschungsobjekt zu beleuchten und den Einfluss der Religion auf die Entscheidung für den Militärdienst zu erfragen.

2.1 Zusammenfassung der Auswertung: Hier werden die Ergebnisse der Umfrage nach Dienstgradgruppen analysiert und die homogene Gruppe der 18 Befragten für die weitere Analyse definiert.

2.2 Aufstellung der Leitfrage: Basierend auf den Umfrageergebnissen wird hier die zentrale Forschungsfrage der Arbeit zu der psychologisch/soziologisch erklärbaren Affinität zur militärischen Organisation formuliert.

3.0 Analyse des Umfrageergebnisses: In diesem Kapitel werden die Umfrageergebnisse im Kontext der Theorie des Sozialkonstruktivismus detailliert ausgewertet und die These eines direkten Zusammenhangs überprüft.

3.1 Der Zusammenhang von Religion und Militär: Das Kapitel identifiziert die Schnittstellen zwischen spezifischen christlichen Werten und militärischen Tugenden anhand von Literatur und Belegen.

3.2 Die Bedeutung sozial konstruierter Realität: Hier wird der theoretische Erklärungsansatz nach Luckmann und Berger angewandt, um zu begründen, warum christlich geprägte Personen im Militär eine für sie sinnstiftende Alltagsrealität finden.

4.0 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die methodischen Grenzen der Arbeit und gibt einen Ausblick auf notwendige weitere militärsoziologische Forschungen.

Schlüsselwörter

Militär, Religion, christliche Erziehung, Sozialkonstruktivismus, Bundeswehr, Soldaten, Berufswahl, Motivation, Werte, subjektive Realität, Ethik, Kampftruppe, Identität, Sozialisation, militärische Organisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den möglichen Zusammenhang zwischen einer christlich geprägten Erziehung und der persönlichen Entscheidung, den Soldatenberuf in den Streitkräften zu ergreifen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Rolle der Religion als moralische Instanz, die Schnittmengen zwischen christlichen Werten und militärischen Tugenden sowie die sozialwissenschaftliche Betrachtung der Motivation von Soldaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, ob eine christlich-kirchliche Erziehung eine psychologisch oder soziologisch erklärbare Affinität zur militärischen Organisation erzeugt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt ein hermeneutisches Verfahren in Kombination mit einer selbst durchgeführten qualitativen Umfrage und stützt die Analyse auf die sozialkonstruktivistische Metatheorie von Luckmann und Berger.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auswertung der Umfragedaten und eine theoretische Analyse, welche das beobachtete Phänomen mittels der Theorie der subjektiven Realität erklärt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Religion, christliche Erziehung, Sozialkonstruktivismus, Bundeswehr, militärische Identität und Berufsmotivation.

Warum wurden Offiziere von der Hauptanalyse ausgeschlossen?

Die Offiziere wiesen im Rahmen der Umfrage eine signifikante Distanz zu der untersuchten religiösen Motivation auf, weshalb sie zur Wahrung der Homogenität der Untersuchungsgruppe ausgeschlossen wurden.

Welche Rolle spielt die Theorie von Luckmann und Berger?

Sie dient als theoretisches Fundament, um zu erklären, wie Individuen ihre Realität subjektiv konstruieren und warum sie nach Umfeldern suchen, die mit ihrer christlichen Prägung und den dort verinnerlichten Werten übereinstimmen.

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Details

Title
Zum Einfluss religiöser Prägung und Erziehung auf das Berufsbild des Soldaten. Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen christlicher Erziehung und dem Militärdienst
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1.7
Author
Henri Uhlig (Author)
Publication Year
2019
Pages
19
Catalog Number
V1156417
ISBN (eBook)
9783346549846
ISBN (Book)
9783346549853
Language
German
Tags
humansoziologie arbeitsumfeld erziehung religion bundeswehr staatssysteme prägung militär jugend manipulation zwang deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Henri Uhlig (Author), 2019, Zum Einfluss religiöser Prägung und Erziehung auf das Berufsbild des Soldaten. Eine Analyse des Zusammenhangs zwischen christlicher Erziehung und dem Militärdienst, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1156417
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