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Die Mitbestimmung als Gegenstand der aktuellen Corporate Governance-Diskussion in Deutschland

Title: Die Mitbestimmung als Gegenstand der aktuellen Corporate Governance-Diskussion in Deutschland

Seminar Paper , 2004 , 22 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Kai Liegl (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Unternehmenszusammenbrüche deutscher Großunternehmen, wie Mobilcom und Philipp Holzmann wie auch die feindliche Übernahme von Mannesmann durch Vodafone zeigten einen dringenden Reformbedarf der institutionellen Rahmenbedingungen für die Unternehmensführung und –kontrolle. So stellten u. a. die Fehlentscheidungen des Holzmann-Aufsichtsrats nach diversen Vorgängerkommissionen den Auslöser für die Einführung eines quasi-gesetzlichen Best-Practice-Kodexes (DCGK) im Februar 2002. Neben der Harmonisierung der Rechnungslegung hin zu IAS-Standards und der Konvergenz von IAS und USGAAP stellen insbesondere die großen internationalen institutionellen Anleger (z. B. Pensionsfonds) eine weitere treibende Kraft zur Verbesserung der CG dar. Nach einer Studie von McKinsey sind diese bereit, für Unternehmen mit guter CG eine Prämie von bis zu 20 % zu zahlen. Aufgrund nationaler gesetzlicher Unterschiede, wie z. B. die international einzigartigen Form der deutschen gesetzlichen Mitbestimmung der Arbeitnehmer auf Unternehmensebene ist ein Vergleich der CG-Systeme problematisch. Deshalb wies der Vorsitzende der Regierungskommission DCGK, DR. CROMME, bereits 2001 implizit auf diesen dringenden Reformbedarf im deutschen Mitbestimmungsgesetz hin.
Insofern beginnt diese Arbeit mit den Erläuterungen der Grundbegriffe zur CG und Mitbestimmung gefolgt von der detaillierten Betrachtung der Mitbestimmung in Deutschland und Europa in Kapitel 3. Die theoretischen und historischen Erklärungsansätze zur Mitbestimmung werden in Kapitel 4 erläutert, bevor ein Überblick über aktuelle Reformansätze der deutschen Mitbestimmung (z. B. zur Aufsichtsratsgröße) erfolgt und Kapitel 6 eine Zusam-menfassung und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen liefert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundbegriffe und Definitionen

2.1 Corporate Governance und der DCGK

2.2 Der Begriff „Mitbestimmung“

3 Die gesetzliche Mitbestimmung in Deutschland und Europa

3.1 Die Mitbestimmung nach dem BetrVG

3.2 Die Mitbestimmung nach dem MitbestG

3.3 Mitbestimmung in der Societas Europaea und europaweit

4 Erklärungsansätze zur Mitbestimmung

4.1 Shareholder- vs. Stakeholder-Ansatz

4.2 Markt für Unternehmenskontrolle

4.3 sonstige Theorieansätze

4.4 historische Erwartungen in Verbindung mit der Einführung des MitbestG

5 Eine Bilanz der bisherigen Auswirkungen der Mitbestimmung auf die CG

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Mitbestimmung innerhalb der aktuellen Corporate-Governance-Diskussion in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie sich gesetzliche Mitbestimmungsregelungen auf die Unternehmenskontrolle auswirken und inwieweit diese im internationalen Kontext als Wettbewerbsvorteil oder -nachteil wahrgenommen werden.

  • Struktur und rechtliche Grundlagen der Mitbestimmung in Deutschland und Europa.
  • Theoretische Einordnung durch Shareholder- und Stakeholder-Ansätze.
  • Analyse der Auswirkungen von Mitbestimmung auf die Unternehmenssteuerung.
  • Historische Hintergründe und politische Intentionen des Mitbestimmungsgesetzes.
  • Diskussion aktueller Reformbedarfe und zukünftiger Entwicklungsperspektiven.

Auszug aus dem Buch

4.1 Shareholder- vs. Stakeholder-Ansatz

Nach dem 2. Weltkrieg bildeten sich zwei gegenläufige Theorieansätze zur Unternehmensführung heraus:

a) Der Shareholder-Ansatz

Dieser Ansatz fokussiert sich auf Belange der Anteilseigner und stellt die Steigerung des Unternehmenswertes in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Dabei wird dem Shareholder-Ansatz ein kurzfristiges Verwertungsinteresse unterstellt. Ansprüche der übrigen Interessengruppen, z. B. der Arbeitnehmer, werden hierbei nur als Nebenbedingungen formuliert. Zentrale Frage ist somit: „Wie kann man die Manager dazu bringen, im Sinne der Anteilseigner zu handeln?“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Reformbedarf in der Unternehmensführung nach Krisen deutscher Großunternehmen und stellt die Bedeutung von Mitbestimmungsregelungen im Kontext der Corporate Governance dar.

2 Grundbegriffe und Definitionen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe "Corporate Governance" sowie "Mitbestimmung" und ordnet diese in den Rahmen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ein.

3 Die gesetzliche Mitbestimmung in Deutschland und Europa: Es erfolgt eine detaillierte Aufarbeitung der gesetzlichen Grundlagen der Mitbestimmung auf verschiedenen Ebenen sowie eine Betrachtung europäischer Rechtsformen wie der Societas Europaea.

4 Erklärungsansätze zur Mitbestimmung: Hier werden theoretische Modelle wie der Shareholder- und Stakeholder-Ansatz sowie ökonomische Theorien herangezogen, um die Existenz und die historischen Beweggründe der Mitbestimmung zu erklären.

5 Eine Bilanz der bisherigen Auswirkungen der Mitbestimmung auf die CG: Das Kapitel zieht eine Bilanz und bewertet sowohl die positiven Effekte als auch die Kritikpunkte an der Mitbestimmung in Bezug auf die Effizienz der Unternehmenskontrolle.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Diese Sektion fasst die Ergebnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Mitbestimmung unter Berücksichtigung europäischer Einflüsse.

Schlüsselwörter

Corporate Governance, Mitbestimmung, Mitbestimmungsgesetz, BetrVG, Aufsichtsrat, Shareholder-Ansatz, Stakeholder-Ansatz, Unternehmenskontrolle, DCGK, Unternehmensführung, Arbeitnehmervertreter, Wirtschaftsrecht, Humankapital, Reformbedarf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion und die Auswirkungen der gesetzlichen Mitbestimmung von Arbeitnehmern in deutschen Großunternehmen im Kontext moderner Corporate-Governance-Standards.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die gesetzliche Verankerung der Mitbestimmung, theoretische Erklärungsmodelle, historische Hintergründe und die empirische Bilanzierung der Effekte auf die Unternehmensführung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Stellenwert der Mitbestimmung in der aktuellen Diskussion zur Verbesserung der Corporate Governance zu evaluieren und zu prüfen, ob sie ein Hindernis oder einen Vorteil für die Unternehmenskontrolle darstellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung bestehender ökonomischer Theorieansätze zur Corporate Governance.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die gesetzlichen Grundlagen, die theoretischen Ansätze (wie Property-Rights- und Transaktionskostentheorie) sowie die historische Genese des Mitbestimmungsgesetzes systematisch dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Corporate Governance, Mitbestimmung, Aufsichtsrat, Unternehmenskontrolle und Stakeholder-Ansatz definiert.

Warum wird das Zweitstimmenrecht des Aufsichtsratsvorsitzenden so kontrovers diskutiert?

Das Zweitstimmenrecht gilt als politisch heikel, da es bei Stimmengleichheit die Durchsetzung strittiger Entscheidungen ermöglicht, was in der Praxis oft zugunsten der politischen Konsensfindung vermieden wird.

Welche Rolle spielt die Größe des Aufsichtsrats für die Unternehmenskontrolle?

Die Arbeit diskutiert, dass zu große Aufsichtsratsgremien die Effizienz der Kontrolle mindern können und eine wirksame Arbeit häufig nur durch die Bildung von Ausschüssen möglich ist.

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Details

Title
Die Mitbestimmung als Gegenstand der aktuellen Corporate Governance-Diskussion in Deutschland
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Professur für Internationales Management, Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung )
Grade
3,0
Author
Kai Liegl (Author)
Publication Year
2004
Pages
22
Catalog Number
V115435
ISBN (eBook)
9783640174683
ISBN (Book)
9783640174973
Language
German
Tags
Mitbestimmung Gegenstand Corporate Governance-Diskussion Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kai Liegl (Author), 2004, Die Mitbestimmung als Gegenstand der aktuellen Corporate Governance-Diskussion in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/115435
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