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Übergang von der Schule in den Beruf für Hörgeschädigte. Welche Faktoren spielen eine Rolle, um eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen?

Title: Übergang von der Schule in den Beruf für Hörgeschädigte. Welche Faktoren spielen eine Rolle, um eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen?

Term Paper , 2019 , 19 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Diese Hausarbeit widmet sich der Frage, wie gewährleistet werden kann, dass Jugendliche mit Hörschädigung eine erfolgreiche Ausbildung durchlaufen und somit die Möglichkeit haben, auch im Beruf erfolgreich zu werden.

Die Ausbildungsmöglichkeiten für hörgeschädigte Menschen haben sich in den letzten Jahren stark geändert und sich denen hörender Menschen weitestgehend angeglichen. In der Vergangenheit war die Zahl der wählbaren Berufe für Hörgeschädigte begrenzt. Die meisten gingen in ein Berufsbildungswerk oder zu einem freien Träger und nur in seltenen Fällen in die freie Wirtschaft. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 und der damit verbundenen "Initiative Inklusion" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Arbeits- und Sozialministerien der Bundesländer sollte eine größere Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen erreicht werden. Anreize, die für die freie Wirtschaft geschaffen wurden, führten dazu, dass heutzutage die meisten hörgeschädigten Jugendlichen in einem Betrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt untergebracht sind.

Dabei ist der Übergang in den Beruf für viele Hörgeschädigte mit großen Schwierigkeiten verbunden. Oft sind sie allein unter hörenden Kollegen, mit denen die Kommunikation teilweise nur stockend gelingt. Auch der Zugang zu Informationen stellt für sie eine größere Herausforderung dar als für ihre hörenden Kollegen. Diese haben häufig Berührungsängste, aufgrund fehlender Erfahrung im Umgang mit Hörgeschädigten. Letztere sind dagegen ebenso unerfahren im Umgang mit hörenden Kollegen oder mit Vorgesetzten und wissen oft nicht, dass sich Kommunikationsregeln je nach sozialer Situation und nach dem Gegenüber ändern. Dies ist jedoch enorm wichtig, denn eine nicht an die jeweilige Situation bzw. den jeweiligen Partner angepasste Kommunikation wird von hörenden Personen meist negativ aufgefasst.

Fakt ist allerdings, dass kommunikative und soziale Kompetenzen Schlüsselqualifikationen sind, die vor allem in der Berufswelt wichtig sind. Hörgeschädigte Menschen haben jedoch oft Probleme beim Erlernen dieser Kompetenzen. Das liegt unter anderem an den erschwerten Sozialisationsbedingungen, die sie aufgrund ihrer Hörschädigung haben, wie zum Beispiel den Kommunikationsproblemen mit Normalhörenden, einem eingeschränkten Zugang zu Informationen sowie fehlender Rollenvorbilder mit Hörschädigung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aktuelle Situation hörgeschädigter Jugendlicher in der Ausbildung

3. Kommunikative und soziale Kompetenz

3.1 DeafMentoring und DeafTrain

3.2 Schriftsprachkompetenz

4. Das Berliner Modell

5. Fazit

6. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Faktoren, die einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf bei hörgeschädigten Jugendlichen maßgeblich beeinflussen und eine erfolgreiche Ausbildung ermöglichen.

  • Kommunikationsprobleme im beruflichen Alltag
  • Die Bedeutung von kommunikativen und sozialen Kompetenzen
  • Schriftsprachkompetenz als Schlüsselqualifikation
  • Projektansätze wie DeafMentoring und DeafTrain
  • Integrative Modelle im Berufsschulunterricht (Berliner Modell)

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Ausbildungsmöglichkeiten für hörgeschädigte Menschen haben sich in den letzten Jahren stark geändert und sich denen hörender Menschen weitestgehend angeglichen. In der Vergangenheit war die Zahl der wählbaren Berufe für Hörgeschädigte begrenzt. Die meisten gingen in ein Berufsbildungswerk oder zu einem freien Träger und nur in seltenen Fällen in die freie Wirtschaft. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 und der damit verbundenen „Initiative Inklusion“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie der Arbeits- und Sozialministerien der Bundesländer sollte eine größere Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen erreicht werden. Anreize, die für die freie Wirtschaft geschaffen wurden, führten dazu, dass heutzutage die meisten hörgeschädigten Jugendlichen in einem Betrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt untergebracht sind (vgl. Harries & Wengler 2014, 147).

Dabei ist der Übergang in den Beruf für viele Hörgeschädigte mit großen Schwierigkeiten verbunden. Oft sind sie allein unter hörenden Kollegen, mit denen die Kommunikation teilweise nur stockend gelingt. Auch der Zugang zu Informationen stellt für sie eine größere Herausforderung dar als für ihre hörenden Kollegen. Diese haben häufig Berührungsängste, aufgrund fehlender Erfahrung im Umgang mit Hörgeschädigten. Letztere sind dagegen ebenso unerfahren im Umgang mit hörenden Kollegen oder mit Vorgesetzten und wissen oft nicht, dass sich Kommunikationsregeln je nach sozialer Situation und nach dem Gegenüber ändern. Dies ist jedoch enorm wichtig, denn eine nicht an die jeweilige Situation bzw. den jeweiligen Partner angepasste Kommunikation wird von hörenden Personen meist negativ aufgefasst (vgl. Lintz-Naumann 2016, 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel thematisiert den historischen Wandel der Ausbildungssituation für Hörgeschädigte und stellt die zentralen Herausforderungen im Übergang in den Beruf dar.

2. Aktuelle Situation hörgeschädigter Jugendlicher in der Ausbildung: Hier werden drei einschlägige Studien analysiert, die Faktoren für einen erfolgreichen Ausbildungsverlauf identifizieren und Problembereiche beleuchten.

3. Kommunikative und soziale Kompetenz: Dieses Kapitel behandelt die zentrale Bedeutung der Kommunikation sowie spezifische Förderansätze zur Stärkung der sozialen Kompetenz.

3.1 DeafMentoring und DeafTrain: Vorstellung von zwei konkreten Projekten, die Peer-Counseling und Blended-Learning zur Kompetenzförderung nutzen.

3.2 Schriftsprachkompetenz: Untersuchung der Bedeutung der Schriftsprachfähigkeit für den beruflichen Erfolg und die Bewältigung fachspezifischer Anforderungen.

4. Das Berliner Modell: Darstellung eines inklusiven Schulmodells, das durch spezielle Fördermaßnahmen den Bedürfnissen hörgeschädigter Berufsschüler begegnet.

5. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfrage hinsichtlich der Erfolgsfaktoren.

6. Literatur: Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen.

Schlüsselwörter

Hörschädigung, Berufsausbildung, Inklusion, Kommunikation, Schriftsprachkompetenz, DeafMentoring, DeafTrain, Berliner Modell, berufliche Qualifizierung, soziale Kompetenz, erste Arbeitsmarkt, Ausbildungserfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen hörgeschädigter Jugendlicher beim Übergang von der Schule in das Berufsleben und identifiziert förderliche Faktoren für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf Kommunikationsbarrieren, sozialen Kompetenzen, der Schriftsprachkompetenz sowie unterstützenden Projekten und integrativen Modellen in der Berufsschule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Faktoren zu isolieren, die hörgeschädigten Jugendlichen helfen, die Berufsausbildung erfolgreich zu durchlaufen und im Berufsleben Fuß zu fassen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die Erkenntnisse aus drei zentralen Studien zur Ausbildungssituation hörgeschädigter Personen zusammenführt und interpretiert.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert den aktuellen Stand der Ausbildungssituation, erläutert die Bedeutung kommunikativer Kompetenzen, stellt Förderprojekte vor und diskutiert integrative Schulmodelle.

Welche Schlagworte charakterisieren die Publikation?

Hörschädigung, Inklusion, Kommunikation, DeafMentoring, Berufsausbildung und Schriftsprachkompetenz bilden den Kern der Arbeit.

Was unterscheidet das Berliner Modell von herkömmlichen Beschulungsformen?

Das Berliner Modell nutzt unter anderem Integrationslehrer, die fachliche Inhalte im Unterricht aufbereiten, Mitschriften anfertigen und bei der Vorbereitung auf Prüfungen unterstützen, um Nachteile auszugleichen.

Warum ist das Projekt DeafMentoring besonders relevant?

Es setzt auf Peer-Counseling, bei dem bereits erfolgreich im Beruf stehende Gehörlose als Mentoren fungieren, um soziale Kompetenzen und die Identitätsbildung der Jugendlichen zu fördern.

Welche Rolle spielt die Schriftsprachkompetenz?

Sie wird als essenzielle Basisqualifikation identifiziert, da eine hohe Schriftsprachkompetenz das Verstehen komplexer Fachtexte ermöglicht, was in der heutigen Informationsgesellschaft unverzichtbar ist.

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Details

Title
Übergang von der Schule in den Beruf für Hörgeschädigte. Welche Faktoren spielen eine Rolle, um eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen?
College
University of Education Heidelberg
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
19
Catalog Number
V1153832
ISBN (eBook)
9783346547521
ISBN (Book)
9783346547538
Language
German
Tags
übergang schule beruf hörgeschädigte welche faktoren rolle ausbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Übergang von der Schule in den Beruf für Hörgeschädigte. Welche Faktoren spielen eine Rolle, um eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1153832
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