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Gender-Mainstreaming in Kindertagesstätten

Rechtliche Grundlagen, Handlungsansätze einer geschlechtergerechten Pädagogik und pädagogische Grundhaltungen der Fachkräfte

Title: Gender-Mainstreaming in Kindertagesstätten

Term Paper , 2021 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ronja Heitmann (Author)

Gender Studies

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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit geht es darum, wie wir uns als Gesellschaft und speziell in Kindertagesstätten von Zuschreibungen zugunsten mehr Gleichberechtigung aller Menschen lösen können.

Mit der Zugehörigkeit zum weiblichen oder männlichen Geschlecht werden bestimmte Zuschreibungen verbunden, die zwar kulturell verschieden, aber oftmals tief verankert sind und je nach Geschlechtszugehörigkeit Erfahrungen ermöglichen oder verhindern.

Kindertagesstätten sollen lebensweltbezogene Sozialisationsleistungen erbringen und die Aspekte Bildung, Erziehung und Betreuung vereinbaren. Sie sind dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe zugeordnet, deren Belange im Achten Buch Sozialgesetzbuch geregelt sind. Dort ist als Ziel formuliert, "die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen zu fördern". Hieraus ergibt sich eine gesetzliche Grundlage für Gender-Mainstreaming in Kindertagesstätten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Fragestellung

2. Definitionen

2.1. Gender

2.2. Gender-Mainstreaming

2.3. Geschlechtergerechtigkeit

2.4. Geschlechterdemokratie

3. Rechtliche Grundlagen zum Gender-Mainstreaming

4. Kindertagesstätten heute – ein weiblich geprägter Raum?

5. Handlungsansätze einer geschlechtergerechten Pädagogik in Kindertagesstätten

6. Pädagogische Grundhaltungen der pädagogischen Fachkräfte

7. 6-Schritte-Prüfung im Kindergarten nach Karin Tondorf

8. Konzeption einer geschlechterbewussten Kindertagesstätte

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept des Gender-Mainstreamings in Kindertagesstätten implementiert werden kann, um eine geschlechtergerechte Pädagogik zu fördern und starre Rollenzuschreibungen aufzubrechen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie durch strukturelle Veränderungen und eine reflektierte pädagogische Grundhaltung ein Beitrag zu einer geschlechterdemokratischen Gesellschaft geleistet werden kann.

  • Rechtliche und theoretische Grundlagen des Gender-Mainstreamings
  • Analyse der geschlechtsspezifischen Segregation in Kindertagesstätten
  • Bedeutung der pädagogischen Grundhaltung der Fachkräfte
  • Methodische Umsetzung durch die 6-Schritte-Prüfung nach Karin Tondorf
  • Fallbeispiel einer geschlechterbewussten Kindertagesstätte (fun & care)

Auszug aus dem Buch

7. 6-Schritte-Prüfung im Kindergarten nach Karin Tondorf

Karin Tondorf hat gemeinsam mit Gertraude Krell und Ulrich Mückenberger eine 6-Schritte-Prüfung entwickelt, die zur Gleichstellung von Männern und Frauen bzw. zur Vermeidung von Diskriminierung in der Entwicklung von Gesetzen, Maßnahmen und Programmen beitragen soll. Diese Prüfung wurde im Jahr 2000 erstmalig publiziert und bezieht sich auf die Definition von Gender-Mainstreaming des Europarats (vgl. Österreichisches Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung). Sie kann in leicht angepasster Form auch in Kindertagesstätten Anwendung finden. Vorher sollen allerdings die Rahmenbedingungen überprüft und ggf. angepasst werden, um einen Weg zu mehr Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu ebnen. Folgende Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden:

- Umsetzung von Gender-Mainstreaming in der Konzeption des Trägers und in dessen Leitbild unter dem Punkt ‚Führungs- und Organisationsaufgabe‘

- Verankerung des Gender-Mainstreamings als Richtziel im Leitbild sowie der Konzeption der Kindertagesstätte

- Finanzielle und zeitliche Ressourcen zur Schulung des Personals im Bereich ‚Gender‘

- Gender-Mainstreaming wird als wesentlicher Bestandteil des täglichen Miteinanders verstanden und etabliert (vgl. Dräger 2008, S. 98 ff.)

Im Anschluss an die Anpassung der Rahmenbedingungen kann die 6-Schritte-Prüfung erfolgen. Diese lautet wie folgt:

1. Erhebung der Ist-Situation durch die Sammlung von geschlechtersensiblen Daten, um die Bedingungen für Mädchen und Jungen sowie ErzieherInnen darstellen zu können.

2. Analyse von möglichen Problemen, die dem Ziel der gleichberechtigten Teilhabe von Mädchen und Jungen entgegenstehen. Hierbei sollen Regeln, Verfahren oder Praktiken aus dem Alltag in der Kindertagesstätte untersucht und betrachtet werden.

3. Entwicklung von Alternativen, um Probleme anders wie bisher praktiziert lösen zu können. Dies geschieht gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern, da sie anschließend die alternativen Handlungsstrategien umsetzen sollen.

4. Analyse der Optionen auf die Auswirkungen auf die gleichberechtigte Teilhabe von Mädchen und Jungen sowie Abwägung der besten Lösungen.

5. Umsetzung der Optionen und Analysen.

6. Erfolgskontrolle und Evaluation (vgl. Dräger 2008, S. 99 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Fragestellung: Diese Einführung erläutert die Relevanz der Geschlechterprägung und definiert das Ziel, durch Gender-Mainstreaming in Kitas Gleichberechtigung zu fördern.

2. Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe Gender, Gender-Mainstreaming, Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterdemokratie theoretisch fundiert.

3. Rechtliche Grundlagen zum Gender-Mainstreaming: Das Kapitel verankert die Forderung nach Geschlechtergleichstellung im Grundgesetz, im SGB VIII und in internationalen Konventionen.

4. Kindertagesstätten heute – ein weiblich geprägter Raum?: Der Abschnitt beleuchtet die geschlechtsspezifische Segregation des Personals und die daraus resultierenden, oft einseitigen pädagogischen Strukturen.

5. Handlungsansätze einer geschlechtergerechten Pädagogik in Kindertagesstätten: Hier wird Gender-Mainstreaming als strategischer Prozess zur ganzheitlichen Förderung von Kindern ungeachtet ihrer Geschlechterrollen beschrieben.

6. Pädagogische Grundhaltungen der pädagogischen Fachkräfte: Dieses Kapitel betont die Bedeutung der persönlichen Haltung und der reflexiven Auseinandersetzung der Fachkräfte mit der eigenen Geschlechtersozialisation.

7. 6-Schritte-Prüfung im Kindergarten nach Karin Tondorf: Es wird ein konkretes Verfahren zur strukturierten Einführung von Gender-Mainstreaming in den Kita-Alltag vorgestellt.

8. Konzeption einer geschlechterbewussten Kindertagesstätte: Anhand des Wiener Kindergartens „fun & care“ wird aufgezeigt, wie Gender-Mainstreaming erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann.

9. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit von strukturellen Analysen und kontinuierlicher Reflexion zusammen, um langfristig eine geschlechterdemokratische Gesellschaft zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Gender-Mainstreaming, Kindertagesstätte, Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterdemokratie, Pädagogik, Sozialisation, Rollenstereotypen, Gleichstellung, Frühkindliche Bildung, 6-Schritte-Prüfung, Fachkräfte, Diskriminierung, Genderkompetenz, Chancengleichheit, Geschlechtsidentität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung von Gender-Mainstreaming in Kindertagesstätten, um Vorurteile abzubauen und eine gerechtere Erziehung zu gewährleisten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind rechtliche Grundlagen, die Analyse aktueller Kita-Strukturen, pädagogische Haltungen sowie konkrete Umsetzungsstrategien für mehr Geschlechtergerechtigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Kindertagesstätten als Sozialisationsinstanz aktiv zur Überwindung einseitiger Geschlechterzuschreibungen beitragen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die durch Literaturanalysen und die Anwendung der „6-Schritte-Prüfung“ nach Tondorf ein Handlungskonzept für die pädagogische Praxis ableitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation in Kitas, definiert die theoretischen Hintergründe und bietet ein konkretes Modell für die Umsetzung geschlechterbewusster Pädagogik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Gender-Mainstreaming, Kita-Pädagogik, Geschlechtergerechtigkeit und Rollenstereotypen charakterisiert.

Welche Rolle spielen die Fachkräfte bei der Umsetzung?

Die Fachkräfte sind entscheidend, da ihre eigene Haltung und Reflexionsfähigkeit maßgeblich beeinflussen, wie geschlechterbewusst der Alltag in der Kita gestaltet wird.

Was zeigt das Beispiel der Einrichtung „fun & care“ in Wien?

Es dient als praktisches Fallbeispiel, das verdeutlicht, wie eine geschlechterbewusste Konzeption durch Schulungen und Einbezug aller Beteiligten erfolgreich im Alltag gelebt werden kann.

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Details

Title
Gender-Mainstreaming in Kindertagesstätten
Subtitle
Rechtliche Grundlagen, Handlungsansätze einer geschlechtergerechten Pädagogik und pädagogische Grundhaltungen der Fachkräfte
College
University of Applied Sciences North Hesse; Bad Sooden-Allendorf
Grade
1,3
Author
Ronja Heitmann (Author)
Publication Year
2021
Pages
14
Catalog Number
V1152717
ISBN (eBook)
9783346546876
ISBN (Book)
9783346546883
Language
German
Tags
gender-mainstreaming kindertagesstätten rechtliche grundlagen handlungsansätze pädagogik grundhaltungen fachkräfte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ronja Heitmann (Author), 2021, Gender-Mainstreaming in Kindertagesstätten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1152717
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