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Russlands Revolutionen. Ein Vergleich von 1905 mit 1917

Titel: Russlands Revolutionen. Ein Vergleich von 1905 mit 1917

Essay , 2020 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Fabian Shehu (Autor:in)

Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Russland erlebte in 12 Jahren zwei Revolutionen, die eine 1905, die andere im Frühjahr 1917. Ein Vergleich beider Revolutionen ermöglicht es, herauszufinden, weshalb die erste russische Revolution als „gescheitert“ gilt, und die zweite nicht. Dabei lässt sich ferner explizit auf die Frage eingehen, ob man von der ersten Revolution überhaupt von einer gescheiterten Revolution sprechen kann und ob diese nicht zumindest indirekt mit ihren Folgen die zweite Revolution bedingt hat.

Es stellt sich die große Frage, weshalb die Autokratie Russlands und die Zarenherrschaft der Romanows die fast zwölf Monate andauernden schweren Unruhen und revolutionären Bestrebungen 1905 und 1906 überstehen konnte, dennoch innerhalb weniger Tage nach den Protesten am 23. Februar 1917 endgültig zusammengebrochen ist. Um eine adäquate Antwort auf diese Frage zu finden, ist es notwendig, beide Revolutionen genauer zu betrachten und gezielt die Frage nach Ursache, Verlauf und Folgen dieser gesellschaftlichen Umbrüche zu stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Russlands erste Revolution 1905

1.1 Die russische Gesellschaft vor 1905

1.2 Die Revolution von 1905-1907 und ihre Folgen

2. Die Februarrevolution und das Ende der Zarenherrschaft

2.1 Die Zeit von 1905-1917

2.2 Das Ende der Zarenherrschaft

3. Fazit

4. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen, den Verlauf und die Folgen der russischen Revolutionen von 1905 und 1917, um zu ergründen, warum das Zarenreich die erste Erhebung überstehen konnte, während es 1917 innerhalb weniger Tage zusammenbrach.

  • Gesellschaftliche Bedingungen und Modernisierungsprozesse im Zarenreich
  • Die Rolle des "Petersburger Blutsonntags" und das Oktobermanifest
  • Die Bedeutung des Ersten Weltkriegs als Katalysator revolutionärer Prozesse
  • Der Wandel in der Haltung von Militär und Adel gegenüber der Autokratie
  • Vergleichende Analyse der beiden revolutionären Zyklen

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Revolution von 1905-1907 und ihre Folgen

Die schwierigen außenpolitischen Herausforderungen, denen sich die Regierung des Zarenreichs durch den russländisch-japanischen Krieg und die sich in ihm häufenden Niederlagen gegenüber sah, ließen das Vertrauen in diese immer weiter schwinden und destabilisierten das Imperium weiter.

Ausschlaggebender Anlass war die als ungerechtfertigt empfundene Entlassung von vier Arbeiten der Petersburger Putilov-Werke, welches eine Ereigniskette in Gang setzte, die ungeahnte Folgen für das Land haben sollte. Die mangelnde Gesprächsbereitschaft des Managements der Unternehmen rief nach wenigen Tagen tausende Arbeiter zu einer Massenkundgebung auf die Straßen von St. Petersburg. Der orthodoxe Geistliche Gapon setzte, im festen Glauben daran, der Zar wüsste als Vater und Beschützer des Volkes nichts von der Ausbeutung der Arbeiter durch die Firmen (Zarenmythos), am Sonntag, den 9. Januar 1905, alles daran, einen friedlichen und gewaltfreien Marsch der Arbeiter auf den Winterpalais zu organisieren, um in diesem mit einer kleinen Delegation empfangen zu werden. Das Treffen sollte der Übergabe einer Bittschrift dienen, in der Gapon die Leiden der Arbeiter und Bauern darlegt und verschiedene konkrete Forderungen an den Zaren stellt, jedoch in einem sehr moderaten Ton. Was Gapon nicht wusste war, dass die Petersburger Garnison bereits zwei Tage zuvor mit Infanterie und Kavallerie verstärkt wurde und dass ihm kein Zutritt, weder zum Zaren noch zur Petersburger Innenstadt, gewährt werden würde. Als der Zug der Demonstranten sich dem Narva-Tor näherte, wurde überraschend auf sie geschossen. Dieses Massaker der Soldaten an den friedlich demonstrierenden Arbeitern ging in die Geschichte als „Petersburger-Blutsonntag“ ein.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung skizziert die Ausgangslage der beiden Revolutionen und stellt die Forschungsfrage nach den Gründen für das Überleben der Zarenherrschaft 1905 im Gegensatz zum Zusammenbruch 1917.

1. Russlands erste Revolution 1905: Dieses Kapitel analysiert die gesellschaftlichen Hintergründe und die Rolle der Modernisierung, die den Nährboden für die erste revolutionäre Welle bildeten.

2. Die Februarrevolution und das Ende der Zarenherrschaft: Hier wird der Prozess der zunehmenden Erosion der Zarenmacht durch den Ersten Weltkrieg sowie die entscheidenden Ereignisse von 1917 untersucht.

3. Fazit: Das Fazit fasst die vergleichenden Erkenntnisse zusammen und bewertet die Kontinuitäten sowie Unterschiede zwischen den revolutionären Ereignissen.

4. Literatur: Das Verzeichnis listet sämtliche für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen auf.

Schlüsselwörter

Russland, Zarenreich, Revolution 1905, Februarrevolution 1917, Autokratie, Romanows, Duma, Modernisierung, Arbeiterbewegung, Erster Weltkrieg, Petersburger Blutsonntag, Sozialer Wandel, Politische Radikalisierung, Sowjets, Doppelherrschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Vergleich der russischen Revolutionen von 1905 und 1917 und untersucht, wie sich die politische Stabilität des Zarenreichs in diesem Zeitraum veränderte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die sozioökonomischen Bedingungen im Zarenreich, die Rolle der Modernisierung, den Einfluss von Kriegen auf die Stabilität sowie die zunehmende Entfremdung von Militär und Adel vom Zaren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Gründe für das Scheitern der Autokratie im Jahr 1917 im Vergleich zum Fortbestehen nach der Revolution von 1905 zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine vergleichende historische Analyse angewandt, die auf einer Auswertung von Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die gesellschaftliche Struktur vor 1905, den Verlauf der ersten Revolution, die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs und die spezifischen Ereignisse, die 1917 zum Ende der Romanow-Dynastie führten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Zarenreich, Revolution, Autokratie, Modernisierung, 1905, 1917 und Politische Radikalisierung beschreiben.

Welche Rolle spielte der "Petersburger Blutsonntag" für die Revolution von 1905?

Der Vorfall wirkte als massiver Eskalationspunkt, der den Zarenmythos erschütterte und zu weitreichenden Unruhen im gesamten Imperium führte.

Inwiefern beeinflusste der Erste Weltkrieg den Zusammenbruch 1917?

Der Krieg fungierte als Katalysator, der Versorgungsprobleme verschärfte, das Militär demoralisierte und das Vertrauen in die Regierungsfähigkeit des Zaren endgültig untergrub.

Warum wird die Bezeichnung "Generalprobe" für die Revolution von 1905 im Fazit kritisiert?

Der Autor argumentiert, dass dieser Begriff die Eigenständigkeit und die spezifischen Errungenschaften von 1905 (wie die erste Reichsduma) abwertet.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Russlands Revolutionen. Ein Vergleich von 1905 mit 1917
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Geschichte)
Note
1,3
Autor
Fabian Shehu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
13
Katalognummer
V1147864
ISBN (eBook)
9783346527851
ISBN (Buch)
9783346527868
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Revolution Russland Osteuropa Februarrevolution Zarenreich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Shehu (Autor:in), 2020, Russlands Revolutionen. Ein Vergleich von 1905 mit 1917, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1147864
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Leseprobe aus  13  Seiten
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