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Der Umgang mit Fake News (Klassenstufe 9)

Titel: Der Umgang mit Fake News (Klassenstufe 9)

Unterrichtsentwurf , 2021 , 36 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgenden Ausführungen unterliegen dem sächsischen Lehrplan für Oberschulen und fokussieren sich auf die Klassenstufe 9. Die zugrunde liegende Unterrichtsreihe von 6 Stunden (3 Doppelstunden) ist dabei konkret auf den Umgang mit Medien in Form von Fake News ausgerichtet.

Die Anwendung digitaler Endgeräte stellt in der heutigen Gesellschaft insbesondere für jugendliche und junge Erwachsene keine Herausforderung mehr dar. Die Digital Natives wachsen mit Informationstechnologien wie den Tablets, Smartphones oder Laptops auf und können sich eine Welt ohne digitale Medien nicht mehr vorstellen. Es kann also davon ausgegangen werden, dass die moderne Schülerschaft der Digital Natives bereits über eine gewisse Medienkompetenz verfügt und sie dementsprechend in der Lage sind, digitale Medien adäquat anzuwenden.

Dies klingt in Bezugnahme auf das von der Bildungspolitik forcierte Thema der digitalen Bildung durchaus innovativ. Jedoch sollten auch die Schattenseiten betrachtet werden, indem die digitale Welt maßgebliche Einflüsse auf unsere Wahrnehmung, unser Denken sowie unser Sozialverhalten nehmen kann. Über die modernen Hauptinformationsquellen kursierende Fake News spielen aufgrund ihrer Dynamik und Reichweite auch für jugendliche Nutzer*innen eine tragende Rolle, indem diese immer häufiger Informationen zu aktuellen Ereignissen über soziale Netzwerke oder Blogs beziehen und diese in ihrer manipulierten Verfasstheit etwa politische Diskurse oder gesellschaftliche Debatten steuern und sich dementsprechend meinungsbildend äußern können. In Form der sich immer brisanter entwickelnden Existenz von Fake News muss also innerhalb der Institution Schule ein bewusster Umgang mit dieser Thematik behandelt werden. Dahingehend sollte es von Belang sein zu prüfen, inwieweit SuS über ein angemessenes Bewusstsein im Umgang mit Medien verfügen, um kompetenz- und medienpädagogisch orientiert daran arbeiten zu können, eine altersgerechte Aufklärung zum kompetenten und kritischen Umgang mit Fake News der SuS zu unterstützen. Letztlich sollten alle SuS dazu befähigt werden, vertrauenswürdige und relevante Informationen von bloßen Falschmeldungen klar abgrenzen und priorisieren zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Thema der Unterrichtsreihe und Einordnung der Stunde

3 Bedingungsanalyse

4 Sachanalyse

5 Fachdidaktische Analyse

5.1 Wahl des Unterrichtsgegenstandes

5.2 Problemorientierung und Lebensweltbezug

5.3 Digitale Medien im Ethik- und Philosophieunterricht

5.4 Anknüpfungspunkte, Stellung in der Unterrichtsreihe

5.5 Verstehensschritte

5.6 Mögliche Schwierigkeiten

5.7 Differenzierungsmöglichkeiten

6 Lernziele

7 Tabellarische Verlaufsplanung der Unterrichtsreihe

8 Literatur- und Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Schülern der 9. Klasse im Ethik- und Philosophieunterricht eine reflektierte Medienkompetenz im Umgang mit Fake News zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie Jugendliche befähigt werden können, Fake News in einer vernetzten Welt kritisch zu erkennen, deren gesellschaftliche Manipulationseffekte zu verstehen und verantwortungsbewusste Handlungsoptionen zu entwickeln.

  • Thematisierung der Dynamik und Reichweite von Fake News in sozialen Netzwerken.
  • Einsatz von spielerischen und interaktiven Lernformaten zum Perspektivwechsel.
  • Förderung der ethischen Urteilskompetenz bezüglich medialer Manipulation.
  • Entwicklung von praktischen Leitfäden zur Überprüfung der Glaubwürdigkeit von Informationen.

Auszug aus dem Buch

Die Funktionsweise von Social Bots

Als Social Bots werden intelligente Computerprogramme bezeichnet, die in sozialen Netzwerken aktiv sind und menschliches Verhalten vortäuschen. Sie besitzen keine eigene Meinung, sondern folgen einer vorgegebenen Agenda. Mit Profilinformationen ausgestattet, zielen sie darauf ab, einen virtuellen ‚Freundeskreis‘ aufzubauen und sich mit anderen, realen Nutzern zu vernetzen. Wenn das Programm dann auf Inhalte reagiert (z. B. durch kommentieren, teilen oder liken), wird dies realen Nutzern angezeigt. Teilt dieser den Inhalt nun ebenfalls, erhält auch sein gesamter Freundeskreis darauf Zugriff und ein Schneeballprinzip greift. Die Reichweite des Beitrages wird so drastisch vergrößert.

Dabei gilt: Je mehr Bots zum Einsatz kommen, desto rapider entwickelt sich die Verbreitung der Inhalte. Für Einzelpersonen ist diese Methode der raschen Verbreitung von Fake News insofern lukrativ, indem hierbei in Abgrenzung zu propagandistischen Ansätzen kein Propagandaapparat zum Tragen kommen muss. Viel mehr machen sich Social Bots, die Konstruierbarkeit von Medienwahrheiten sowie das Prinzip der sozialen Bewährtheit zunutze, um Inhalte erfolgreich verbreiten zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz digitaler Medien für Jugendliche und die damit verbundene Notwendigkeit, Fake News als gesellschaftliche Herausforderung im Schulunterricht zu thematisieren.

2 Thema der Unterrichtsreihe und Einordnung der Stunde: Dieses Kapitel verortet das Unterrichtsvorhaben im sächsischen Lehrplan für die 9. Klasse und definiert das Ziel einer kritischen Auseinandersetzung mit Desinformation.

3 Bedingungsanalyse: Hier wird der potenzielle Wissensstand der Lerngruppe sowie der notwendige Bedarf an technischer Infrastruktur für den Unterricht analysiert.

4 Sachanalyse: Das Kapitel bietet eine theoretische Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Informationszeitalters, der Definition von Fake News und der Rolle von Social Bots.

5 Fachdidaktische Analyse: Hier werden methodische Zugänge wie problemorientiertes Lernen und der Einsatz digitaler Tools diskutiert sowie die didaktischen Herausforderungen und Differenzierungsmöglichkeiten abgewogen.

6 Lernziele: Dieses Kapitel definiert ein übergeordnetes Grobziel zur normativen Orientierung im Netz sowie spezifische Feinziele zur Entwicklung von Medienkritikfähigkeit.

7 Tabellarische Verlaufsplanung der Unterrichtsreihe: Der Abschnitt enthält die detaillierte zeitliche und methodische Planung der Unterrichtseinheiten inklusive der Lernziele und Materialien.

8 Literatur- und Quellenverzeichnis: Dies ist eine Zusammenstellung aller in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Werke und verwendeten Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Fake News, Medienkompetenz, Desinformation, Social Bots, Digitale Bildung, Ethikunterricht, Philosophieunterricht, Manipulation, Soziale Netzwerke, Urteilskompetenz, Medienkritikfähigkeit, Informationsüberfluss, Propaganda, Verschwörungstheorien, Lebensweltbezug

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption einer Unterrichtsreihe für die 9. Klasse, die das Ziel verfolgt, Schülern einen kritischen Umgang mit Fake News und medialer Manipulation zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die Funktionsweise sozialer Netzwerke, die Verbreitungsmechanismen von Desinformation, die Rolle von Social Bots und die ethische Bewertung von manipulativen Inhalten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Medienkompetenz der Schüler zu stärken, damit sie befähigt werden, Fake News als solche zu identifizieren und reflektiert auf Informationen im Internet zu reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Unterrichtsentwurf stützt sich auf didaktische Prinzipien wie die Problemorientierung, den Lebensweltbezug und den Einsatz digitaler Lernwerkzeuge (Game-based Learning).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Sachanalyse, eine fachdidaktische Begründung der Unterrichtsgegenstände sowie eine detaillierte tabellarische Verlaufsplanung der Unterrichtsstunden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Fake News, Medienkompetenz, Desinformation, Social Bots, ethische Urteilskompetenz und digitale Lebenswelt.

Warum wird das Spiel "Bad News" im Unterricht eingesetzt?

Das Spiel dient als Form des "digital game-based learning", um durch einen Perspektivwechsel zu verdeutlichen, wie leicht Fake News erstellt werden können, und um so die Schüler für deren Wirkmechanismen zu sensibilisieren.

Welche Rolle spielen Social Bots bei der Verbreitung von Falschmeldungen?

Social Bots simulieren menschliches Verhalten und automatisieren durch Reaktionen wie Teilen oder Liken die Verbreitung von Inhalten, wodurch der Anschein einer hohen sozialen Bewährtheit erzeugt und die Reichweite manipulativer Narrative drastisch erhöht wird.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Umgang mit Fake News (Klassenstufe 9)
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Normative Integration
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
36
Katalognummer
V1145348
ISBN (eBook)
9783346565044
ISBN (Buch)
9783346565051
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fake News Umgang mit Fake News Normative Integration Umgang mit Medien und die Macht der Bilder Klasse 9 Unterrichtsreihe Fake News
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Der Umgang mit Fake News (Klassenstufe 9), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1145348
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  36  Seiten
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