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Tod und Wiedergeburt des Begriffs des "Männlichen". Eine historische und literarische Wandlung des Begriffs der Männlichkeit

Title: Tod und Wiedergeburt des Begriffs des "Männlichen". Eine historische und literarische Wandlung des Begriffs der Männlichkeit

Term Paper , 2021 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tillmann Kierdorf (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Um die Komplexität der Leitfrage in Form der Überschrift der Arbeit eindeutiger zu machen, beschreibt das erste Kapitel die wissenschaftliche Grundlage, mit der der Autor die Darstellung des Wandels von einer historisch archaischen Männlichkeit hin zu den modernen Ideen der pluralistischen Maskulinitäten aufzeigen will. In dieser Arbeit wird ein kurzer Abriss über den Forschungsstand der wichtigsten Hauptpunkte gemacht.

Unter Hauptpunkte subsumiert und versteht der Autor zum einen die Definition und Gestalt der Kurzgeschichte, zum anderen die Geschlechtlichkeit bzw. seine zusammengetragene Definition von Männlichkeit, ausgehend von den Gender Studies. Den Abschluss bildet das kurze Kapitel über den Tod und die Verwandlung durch den Tod, da dies das Leitmotiv sein wird, mit denen die Kurzgeschichten den Übergang von idealem Mannsein zu den pluralistischen Maskulinitäten zu erreichen versuchen. Diese Hauptpunkte dürfen auch als Leitfrage verstanden werden, weil der Autor die drei folgenden, historisch und geschlechtlich differenten Kurzgeschichten anhand dieses ersten Kapitels mit dem Methodenschwerpunkt auf den Gender Studies analysieren wird, um die These, dass es schon aktuell umgesetzte literarische Ideen der pluralistischen Maskulinitäten gibt, in den Diskurs einzubringen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Forschungsstand

1.1 Was ist eine (deutsche) Kurzgeschichte?

1.2 Was ist Männlichkeit (Geschlechtlichkeit)?

1.3 Wofür steht der Tod als Leitsymbolik?

2. Männlichkeit im Wandel von Trümmerliteratur bis zur Gegenwart

2.1 Das Begräbnis

2.2 Cat Person

2.3 Mond im Sonderangebot

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die dynamische historische Entwicklung des Männlichkeitsbegriffs anhand von drei (pseudo-)fantastischen Kurzgeschichten. Das primäre Ziel ist es, den Wandel vom archaischen, aufopferungsvollen Männerbild hin zu pluralistischen Maskulinitäten aufzuzeigen und dabei literarisch-künstlerische Lösungsansätze für die inneren Konflikte des männlichen Subjekts zu identifizieren.

  • Analyse des Wandels männlicher Identitätsentwürfe in der Literatur.
  • Untersuchung des Todes als Leitsymbolik und Transformationsmotiv.
  • Anwendung von Gender Studies und Masculinity Studies auf Kurzgeschichten.
  • Kontrastiver Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Perspektiven auf Macht und Geschlechterrollen.
  • Entwicklung von Ansätzen für eine bedürfnis-reflektierte Maskulinität.

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Begräbnis

Die Kurzgeschichte „Das Begräbnis“ von Wolfdietrich Schnurre wurde erstmals 1948 veröffentlicht und behandelt die gesellschaftlich teilnahmslose Wahrnehmung des Begräbnisses Gottes. Die gesamte Erzählung steht in ihrer realistischen Darstellung der Umwelt und Lebenswirklichkeit nach dem 2. Weltkrieg in der Tradition des Naturalismus und gilt als eine der ersten Erzählungen der Trümmerliteratur. Durch Gott in Form eines verdinglichten Leichnams bekommt der Text einen fantastischen Einschlag, wodurch man den Text außerdem dem magischen Realismus zuordnen kann. Für meine Arbeit sind zwei Schwerpunkte von besonderer Bedeutung. Zum einen die anfängliche Ehebeziehung zwischen dem Icherzähler und seiner Frau und zum anderen die Disposition von Tradition und Eskapismus, welche den gesamten Text durchzieht.

Exemplarisch beziehe ich mich auf den anfänglichen Dialog zwischen Icherzähler und Frau: „ ,Frau!´ ruf ich, ,n Mantel!´ ,Wieso n?´ brummt sie oben. ,Frag nich so blöd´, sag ich; ,muß zur Beerdigung.´ ,Kenn ich´ greint sie; ,Skat kloppen willste.´ ,Quatsch´, sag ich“.29 Man kann hier von der Ehe als Korrektiv sprechen. Die Ehe wird als Bund angesehen, durch den der Einzelne in gewisser Weise vervollständigt oder veredelt werden soll. Bspw. gleicht die Frau die Schusseligkeit des Icherzählers aus, indem sie ihm zeigt, wo seine Sachen sind. Gleichzeitig wird hier angedeutet, dass die Ehe auch die Funktion eines gesellschaftlichen Korrektivs inne hat. Der Mensch hat die Gesellschaft durch eine Paarbeziehung zu stützen und die daraus entstehenden Werte zu pflegen. Die Liebe, wenn man davon sprechen möchte oder eher die Zuneigung wirken eher wie eine Pflicht, die keine Selbstverwirklichung zulassen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung etabliert das Thema des Wandels der Männlichkeit durch intertextuelle Bezüge und definiert das methodische Vorgehen anhand (pseudo-)fantastischer Kurzgeschichten.

1. Forschungsstand: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Kurzgeschichte, definiert Männlichkeit im Kontext der Gender Studies und beleuchtet den Tod als zentrales Leitsymbol.

2. Männlichkeit im Wandel von Trümmerliteratur bis zur Gegenwart: Der Hauptteil analysiert spezifische Erzählungen von Schnurre, Roupenian und Keret, um die Verschiebung von traditionellen zu pluralistischen Männlichkeitsentwürfen nachzuzeichnen.

3. Fazit: Das Fazit fasst die historischen Entwicklungen zusammen und schlägt eine bedürfnis-reflektierte Maskulinität als Lösungsansatz für bestehende Geschlechterkonflikte vor.

Schlüsselwörter

Männlichkeit, Masculinity Studies, Kurzgeschichte, Gender Studies, Patriarchat, Tod, Trauerarbeit, Identitätsentwürfe, Machtmissbrauch, Pseudofantastik, Trümmerliteratur, Geschlechterrollen, Selbstreflexion, Pluralistische Maskulinitäten, Ambiguitätstoleranz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Bild des Männlichen in der Literatur von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart verändert hat und welche Rolle dabei gesellschaftliche Umbrüche spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Wandel von Männlichkeitsvorstellungen, die Funktion von Geschlechterrollen, der Einfluss von Traditionen und die psychologische Bewältigung von Krisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Literatur dazu beitragen kann, patriarchale Strukturen zu reflektieren und alternative, gesündere Wege des Mannseins zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze aus den Gender Studies und Masculinity Studies sowie literaturwissenschaftliche Textanalysen, um die Entwicklung der Männlichkeit zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden drei Kurzgeschichten analysiert: „Das Begräbnis“ von Wolfdietrich Schnurre, „Vernarbt“ aus „Cat Person“ von Kristen Roupenian und ausgewählte Texte aus „Mond im Sonderangebot“ von Etgar Keret.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Männlichkeit, Patriarchat, Gender Studies, Identitätsentwürfe, Selbstreflexion und der Tod als Leitsymbol.

Warum wird der Tod als Leitsymbolik in den Kurzgeschichten verwendet?

Der Tod wird als psychologisches Motiv genutzt, das den Übergang von einem starren, idealen Männerbild zu neuen, flexibleren Maskulinitäten symbolisiert.

Welche Bedeutung hat das „stirner-eske“ Egoismus-Konzept für die Arbeit?

Es dient als theoretische Grundlage, um zu argumentieren, dass Männer ein stärkeres Bewusstsein für ihre eigenen Bedürfnisse entwickeln müssen, um sich vom repressiven Patriarchat zu befreien.

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Details

Title
Tod und Wiedergeburt des Begriffs des "Männlichen". Eine historische und literarische Wandlung des Begriffs der Männlichkeit
College
University of Cologne  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Grade
1,3
Author
Tillmann Kierdorf (Author)
Publication Year
2021
Pages
22
Catalog Number
V1143113
ISBN (eBook)
9783346525260
ISBN (Book)
9783346525277
Language
German
Tags
Gender Studies Gender Study Mann Männerforschung Männlichkeitsforschung Geschlecht Neue Literatur Komparatistik Male Studie Masculinity Studie Deutsch Selbstwert Selbstdarstellung Einfühlungsvermögen Neue Vaterschaft Vaterschaft Homosexualität Heterosexualität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tillmann Kierdorf (Author), 2021, Tod und Wiedergeburt des Begriffs des "Männlichen". Eine historische und literarische Wandlung des Begriffs der Männlichkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1143113
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