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Zielorientierung und ihr motivationaler Einfluss. Der Forschungsstand in der Psychologie

Title: Zielorientierung und ihr motivationaler Einfluss. Der Forschungsstand in der Psychologie

Term Paper , 2021 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sandra Stepien (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology

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Ziel der Hausarbeit ist es, den Forschungsstand in der Psychologie zum Thema Zielorientierung zu beleuchten und angemessen vorzustellen. Zunächst werden definitorische und begriffliche Grundlagen rund um die Zielorientierung vorgestellt, sodass ein einheitliches Verständnis für die kommenden Kapitel vorliegt. Es folgt die Darstellung von drei der renommiertesten Theorien der Zielorientierung. Anschließend werden ausgewählte wissenschaftliche Befunde hinsichtlich des motivationalen Einflusses der Zielorientierung im Lern- und Leistungskontext dargelegt.

Besonders ist an Zielen, dass sie unsere Kräfte mobilisieren, indem sie unsere Aufmerksamkeit, Ausdauer, Konzentration und generelle Anstrengungsbereitschaft auf einen bestimmten Zielzustand fokussieren. Es ist also verständlich, dass sich auch im wissenschaftlichen Kontext mit diesem Phänomen auseinandergesetzt wird. Von besonderer Relevanz ist die Zielforschung im Bereich der allgemeinen Psychologie und in ihrem Zweig der Motivationspsychologie. Aber auch im Feld der Pädagogischen Psychologie spielt die Untersuchung von Zielen eine zentrale Rolle: Die Forschung rund um die Zielorientierung (engl. goal orientation) hat sich in den letzten beiden Dekaden zu einem essenziellen motivationalen Konstrukt der Pädagogischen Psychologie entwickelt.

Allem voran haben Forschende in Bezug auf die Lern- und Leistungsmotivation wesentliche Ergebnisse verzeichnen können. Es wurde bspw. untersucht welche formalen Kriterien Ziele erfüllen sollten, um möglichst positive Ergebnisse zu generieren. Ebenso wurde die Frage nach den Inhalten von Zielen, nach deren Kategorisierbarkeit und nach den Folgen dieser für das Erleben und Verhalten gestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche Definitionen

2.1 Motivation

2.2 Motivation als Produkt von Person und Situation

2.3 Motive und Anreize als Determinanten der Motivation

2.4 Das Leistungsmotiv

2.5 Bezugsnormen und ihre Bedeutung für den Motivationsprozess

3 Theorien der Zielorientierung

3.1 Ansatz nach Nicholls: Aufgaben-Orientierung vs. Ich-Orientierung

3.2 Ansatz nach Dweck: Leistungsziel vs. Lernzielorientierung

3.3 Ansatz nach Elliot: Das 2x2-Modell der Zielorientierungen

4 Befunde aus der Forschung zum motivationalen Einfluss der Zielorientierung im Lern- und Leistungskontext

5 Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Forschungsstand zur Zielorientierung im Lern- und Leistungskontext systematisch zu beleuchten und deren motivationale Bedeutung zu erläutern. Dabei werden theoretische Grundlagen sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verknüpft, um zu klären, wie verschiedene Zieltypen das menschliche Handeln und Erleben beeinflussen.

  • Grundlegende Begriffsbestimmung von Motivation und Leistungsmotivation
  • Darstellung renommierter Theorien der Zielorientierung (Nicholls, Dweck, Elliot)
  • Analyse des motivationalen Einflusses verschiedener Zielorientierungen
  • Differenzierung zwischen Lern- und Leistungszielen sowie deren Wirkweisen
  • Diskussion von Annäherungs- und Vermeidungsfokus im Lernkontext

Auszug aus dem Buch

3.1 Ansatz nach Nicholls: Aufgaben-Orientierung vs. Ich-Orientierung

Der Ansatz nach John G. Nicholls (1984, 1989) entstammt ursprünglich der Forschung im Bereich der Entwicklungspsychologie. Die Grundannahme dieses Modells stellt dabei dar, dass Kinder im Laufe ihrer Entwicklung abhängig von ihrer Bezugsnorm zwei basale Formen der Fähigkeitskonzeption internalisieren, welche folgend die Präferenz für bestimmte Zielorientierungen bedingen. Kleinkinder folgen demnach einer undifferenzierten Konzeptionsform, da sie vor allem Anstrengung und Fähigkeit nicht voneinander abgrenzen können. Dieses Bild ist vom Glauben geprägt, dass Fähigkeit durch Anstrengung generiert oder verbessert werden kann. Zudem neigen jüngere Kinder zu einer individuellen Bezugsnorm. Diese liegt vor, wenn das eigene Niveau von Fähigkeit oder Wissen in den Vergleich mit dem früheren Eigenniveau gesetzt wird. In diesem Fall bedeutet fähig sein, dass man zum jetzigen Zeitpunkt etwas weiß oder kann, was man davor nicht wusste oder konnte. Fähigkeit wird demnach als Steigerung des Bewältigungspotentials interpretiert. Das Ziel von Anstrengung ist somit der Zuwachs von Kompetenz, was der Autor als Aufgaben-Orientierung (engl. task orientation) betitelt.

Ab dem Jugendalter beginnen Kinder dann damit das Verständnis von Fähigkeit von dem der Anstrengung zu trennen – hierbei wird folglich von einem differenzierten Fähigkeitskonzept gesprochen. Die Beurteilung der eigenen Fähigkeit findet nun über eine soziale Bezugsnorm, d.h. über den Vergleich mit der Leistung anderer Personen, statt. Man befindet sich in der Folge als fähig, wenn man die gleiche oder einer bessere Leistung als andere mit weniger oder gleicher Anstrengung erbringt. Nicholls (1984, 1989) beschreibt dieses Ziel der Demonstration von Überlegenheit als Ich-Orientierung (engl. ego orientation). In Abhängigkeit von der bevorzugten Zielorientierungsform fällt die Definition von Erfolg für die betreffenden Individuen insofern unterschiedlich aus (Nicholls, 1989). Eine Person, die sich aufgabenorientierte Ziele setzt, versteht unter Erfolg bspw. einen Kompetenzzugewinn bzw. die neuerworbene Fähigkeit bestimmte Aufgaben oder Probleme zu bewältigen. Dagegen bedeutet es für eine Person, die ichorientierte Ziele verfolgt, erfolgreich zu sein, wenn sie Vergleichspersonen aufgrund ihrer Fähigkeiten übertrumpfen kann (Nicholls, 1989).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Zielforschung innerhalb der pädagogischen Psychologie ein und skizziert den Aufbau der Hausarbeit.

2 Begriffliche Definitionen: Dieses Kapitel definiert zentrale Konstrukte wie Motivation, das Leistungsmotiv und Bezugsnormen als theoretische Basis für die Zielorientierungsforschung.

3 Theorien der Zielorientierung: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung der Modelle von Nicholls, Dweck und Elliot, welche die Entwicklung und Struktur verschiedener Zielorientierungen erklären.

4 Befunde aus der Forschung zum motivationalen Einfluss der Zielorientierung im Lern- und Leistungskontext: Dieses Kapitel beleuchtet wissenschaftliche Ergebnisse hinsichtlich der Auswirkungen von Zielorientierungen auf den Lernprozess und die Leistung.

5 Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und regt zur persönlichen Reflexion des eigenen Zielsetzungsverhaltens an.

Schlüsselwörter

Motivation, Zielorientierung, Lernziele, Leistungsziele, Leistungsmotiv, Bezugsnormen, Aufgaben-Orientierung, Ich-Orientierung, 2x2-Modell, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, pädagogische Psychologie, Kompetenzentwicklung, Anstrengung, Selbstreflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das psychologische Konstrukt der Zielorientierung und analysiert, wie unterschiedliche Zielsetzungen das Lernen und die Leistung von Individuen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Motivationspsychologie, die Differenzierung von Lern- und Leistungszielen sowie die theoretischen Ansätze zur Erklärung von Leistungsmotivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein einheitliches Verständnis der wichtigsten Zielorientierungstheorien zu vermitteln und deren praktische Bedeutung für das Erleben und Verhalten im Lernkontext aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien und empirischer Studien zur Motivationsforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die begrifflichen Grundlagen, die detaillierte Vorstellung der Modelle von Nicholls, Dweck und Elliot sowie die Diskussion aktueller Forschungsbefunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Motivation, Zielorientierung, Lern- und Leistungsziele sowie die verschiedenen Bezugsnormen zur Leistungsbewertung.

Wie unterscheiden sich Aufgaben-Orientierung und Ich-Orientierung nach Nicholls?

Während bei der Aufgaben-Orientierung der persönliche Kompetenzzuwachs im Fokus steht, zielt die Ich-Orientierung primär auf die Demonstration von Überlegenheit gegenüber anderen ab.

Was besagt das 2x2-Modell von Elliot?

Das Modell erweitert frühere Ansätze, indem es Zielorientierungen durch zwei Dimensionen systematisiert: die Valenz (Annäherung vs. Vermeidung) und die Definition von Kompetenz (individuelle vs. soziale Bezugsnorm).

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Details

Title
Zielorientierung und ihr motivationaler Einfluss. Der Forschungsstand in der Psychologie
College
Fresenius University of Applied Sciences Munich
Grade
1,0
Author
Sandra Stepien (Author)
Publication Year
2021
Pages
21
Catalog Number
V1142046
ISBN (eBook)
9783346518682
ISBN (Book)
9783346518699
Language
German
Tags
Pädagogik Pädagogische Psychologie Psychologie Motivation Zielorientierung Nicholls Dweck Elliot goal orientation Leistungsmotiv
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Stepien (Author), 2021, Zielorientierung und ihr motivationaler Einfluss. Der Forschungsstand in der Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1142046
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