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Androids investigating Androids. Wie die Parallelen mit Kriminalserien das Spielerlebnis in "Detroit: Become Human" beeinflussen

Title: Androids investigating Androids. Wie die Parallelen mit Kriminalserien das Spielerlebnis in "Detroit: Become Human" beeinflussen

Term Paper (Advanced seminar) , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Paula-Kristin Friebel (Author)

Film Science

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Summary Excerpt Details

Das Videospiel „Detroit: become human“ stellt viele moralische Fragen und spricht viele schwierige Themen wie zum Beispiel die technische Evolution, Diskriminierung, Menschenrechte und häusliche Gewalt an. In dieser Arbeit geht es vor allem um Connors Storyline und wie diese klassischen Strukturen von Kriminalserien nutzt, die nicht nur ein spannendes Gameplay gewährleisten, sondern essentiell sind für die Etablierung der in „Detroit: become human“ dargestellten Welt. Des Weiteren soll untersucht werden, wie die Möglichkeit, die Geschichte selbst zu beeinflussen, die Seherfahrung des Zuschauers oder in diesem Fall Spielers beeinflusst und die traditionelle Krimi-Erfahrung verändert.

„Ist das noch ein Spiel oder schon ein Film?“ Diese Frage wird bei den Erzeugnissen des französischen Entwicklerstudios „Quantic Dreams“ oft gestellt. Die Firma ist für Videospiele bekannt, bei denen der Spieler die Handlung durch seine Entscheidungen beeinflussen kann. „Heavy Rain“ und „Beyond: two souls“ sind dabei nicht nur von der Erzählart sehr nah am Film angelegt, sondern zusätzlich auch noch per Motion Capturing Technik gedreht worden. Alle Figuren werden also von echten Schauspielern verkörpert, deren Bewegungen und Gesichtszüge in einem komplizierten Verfahren aufgenommen und animiert wurden. Als Tech-Demo, um die Möglichkeiten dieser Methode zur Schau zu stellen, veröffentlichte das Studio im Jahre 2012 eine Art Kurzfilm mit dem Titel „Kara“. Nachdem dieser sich einer großen Beliebtheit erfreute, brachte das Studio am 25. Mai 2018 „Detroit: become human“, ein Videospiel für die PS4, basierend auf diesem Kurzfilm, heraus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Filmische Elemente im Spiel

3. „The android send by cyberlife“: Conners Geschichte, Interaktivität und alternative Handlungsmöglichkeiten

4. Serialität, Spielaufbau und Erzählkonzept

5. Einsatz klassischer Krimi-Elemente

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Videospiel „Detroit: Become Human“ durch die Integration klassischer Strukturen und Erzählmuster aus Kriminalserien das Spielerlebnis beeinflusst und transformiert. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie die Interaktivität des Mediums die traditionelle Krimi-Erfahrung verändert und welche Rolle der Spieler als aktiver Part bei der Lösung des zentralen moralischen und narrativen Konflikts einnimmt.

  • Analyse filmischer Techniken wie Performance-Capturing in Videospielen.
  • Untersuchung der Struktur von Conners Handlungsstrang im Kontext des Kriminalgenres.
  • Erforschung der Wechselwirkung zwischen Serialität, Spielaufbau und Spielerinteraktion.
  • Reflektion über Moralität, Gerechtigkeit und das Konzept der „wiederholenden Variation“.
  • Vergleich der Identifikationsprozesse von Spielern mit denen von Krimi-Zuschauern.

Auszug aus dem Buch

Einsatz klassischer Krimi-Elemente

Detroit: become human wird weder als Krimi promotet noch behandelt. Jedoch enthält es Erzählstrukturen, typologisierte Figuren und paradigmatische Handlungsfigurationen aus der Krimi-Theorie, die sogar im Spielsystem selbst zu finden sind und ihm eine Krimi-Atmosphäre verleihen. Als speziell für die Polizeiarbeit entwickelter Android besitzt Conner eine Reihe von darauf ausgerichteten Funktionen. Er kann Proben mit seinem Mund analysieren, Tatvorgänge virtuell darstellen und so nachvollziehen und Details am Tatort analysieren. Die Darstellung der Untersuchung beinhaltet Science-Fiction-Elemente. Was allerdings untersucht wird und selbst die Methoden, wie es untersucht wird, weicht nicht stark von Untersuchungen in anderen Krimis ab. Conner sieht sich den Tatort an. Ein Messer in der Küche fehlt, ein Stuhl ist umgeworfen, weiter vorne liegt ein Baseballschläger, an dem Androidenblut klebt. Der Android ist also mit dem Baseballschläger geschlagen worden, nahm das Messer, um sich zu verteidigen, stach auf seinen Besitzer ein, der im Taumeln den Stuhl umwarf und nun tot im Wohnzimmer liegt. Darauf zu kommen hat nichts Fantastisches. Es ist ein bloßes Untersuchen von Details, das Zusammenfügen des Puzzles, wie es schon bei Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes mit seiner „Kunst der Deduktion“ dargestellt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Spiel „Detroit: Become Human“ ein, erläutert die technischen Aspekte wie Motion-Capturing und definiert die Forschungsfrage, die den Fokus auf die Krimi-Strukturen in Connors Storyline legt.

2. Filmische Elemente im Spiel: Dieses Kapitel behandelt die filmische Inszenierung des Spiels und erklärt, wie durch aufwendige Skripte, realistische Animationen und visuelle Methoden eine Nähe zum Medium Film erzeugt wird.

3. „The android send by cyberlife“: Conners Geschichte, Interaktivität und alternative Handlungsmöglichkeiten: Hier wird die Rolle des Androiden Conner als Detektiv-Figur analysiert und aufgezeigt, wie Spieler durch ihre Entscheidungen und die Interaktion mit dem Partner Hank die Identitätsentwicklung des Charakters beeinflussen.

4. Serialität, Spielaufbau und Erzählkonzept: Das Kapitel vergleicht die serielle Struktur des Spiels und die Aufteilung in abgeschlossene Fälle innerhalb von Kapiteln mit dem Episodenformat populärer Fernsehserien.

5. Einsatz klassischer Krimi-Elemente: Es wird dargelegt, dass das Spiel trotz seiner Science-Fiction-Thematik klassische kriminalistische Methoden der Deduktion und Tatortanalyse verwendet, um das Spielgefühl eines Krimis zu erzeugen.

6. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die Ergebnisse der Untersuchung und betont, dass die Verbindung von Krimi-Genre und Interaktivität neue Forschungsmöglichkeiten hinsichtlich der sich wandelnden Seh- und Spielgewohnheiten bietet.

Schlüsselwörter

Detroit: Become Human, Kriminalserie, Videospielanalyse, Interaktivität, Performance-Capturing, Genretheorie, Deduktion, Serialität, Erzählkonzept, Identifikation, Moralität, Detektiv, Spielmechanik, Krimi-Elemente, digitale Narration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Videospiel „Detroit: Become Human“ unter dem Aspekt, wie klassische Erzählmuster aus dem Kriminalgenre in eine interaktive Spielumgebung integriert werden und wie dies das Spielerlebnis formt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die filmische Inszenierung (Performance-Capturing), die Narratologie von Krimi-Strukturen, die Rolle von Serialität in interaktiven Geschichten und die moralischen Entscheidungsspielräume des Spielers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie die Nutzung klassischer Krimi-Strukturen nicht nur das Gameplay unterstützt, sondern maßgeblich zur Weltenbildung und zur Veränderung der traditionellen Krimi-Erfahrung durch Interaktivität beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden Ansätze aus der Kriminal-Genre-Theorie, der Filmwissenschaft und der Narratologie herangezogen, um das Spielsystem und die Spielerfahrung theoretisch fundiert zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse von Conners Handlungsstrang, vergleicht Spielmechaniken mit Detektiv-Methoden und beleuchtet die strukturellen Ähnlichkeiten zu populären Fernsehserien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie „Interaktivität“, „Detroit: Become Human“, „Kriminalserie“, „Serialität“ und „digitale Narration“ erschließen.

Welche Bedeutung hat die Identitätskrise von Conner für den Spieler?

Die Identitätskrise des Androiden Conner konfrontiert den Spieler mit der moralischen Entscheidung, ob er den programmierten Vorgaben treu bleibt oder sich durch die Entwicklung von Emotionen zum „Abweichler“ entwickelt.

Inwiefern beeinflusst die Spielerstatistik die Identifikation mit den Charakteren?

Die weltweite Statistik im Spiel, die zeigt, dass eine Mehrheit der Spieler sich für den „Abweichler“-Weg entscheidet, verdeutlicht den starken Identifikationsprozess, den Spieler mit den Androiden als moralisch benachteiligte Gruppe durchlaufen.

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Details

Title
Androids investigating Androids. Wie die Parallelen mit Kriminalserien das Spielerlebnis in "Detroit: Become Human" beeinflussen
College
Free University of Berlin  (Theaterwissenschaftsinstitut)
Grade
1,3
Author
Paula-Kristin Friebel (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V1138581
ISBN (eBook)
9783346511508
ISBN (Book)
9783346511515
Language
German
Tags
Videospiele Kriminalserien Krimi Kiminaltheorie Film Interaktivität Detroitbecomehuman Quanticdreams Rezeptionstheorie Filmrezeption Seherfahrung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Paula-Kristin Friebel (Author), 2020, Androids investigating Androids. Wie die Parallelen mit Kriminalserien das Spielerlebnis in "Detroit: Become Human" beeinflussen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1138581
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