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Die Geschichte des Zeichenunterrichts und der Kinderzeichnung

Titel: Die Geschichte des Zeichenunterrichts und der Kinderzeichnung

Hausarbeit , 2021 , 18 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Tansu Körbasan (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der Geschichte der Kinderzeichnung und der Geschichte des Kunstunterrichts in Deutschland. Welche Ansätze, Umbrüche und Personen prägten den heutigen Kunstunterricht, wann stieg das Interesse an Kinderzeichnungen und wie ist es zu dem heutigen Kunstunterricht gekommen? Zu Beginn werden die Anfänge des Kunst- bzw. Zeichenunterrichts dargestellt. Dann wird gezeigt, wie in der Renaissance ersten methodische Ansätze hinsichtlich des Zeichenunterrichts formuliert werden und damals zuerst Bezug auf die Kinderzeichnung genommen wird. Danach wird kurz die Geschichte des Kunstunterrichts seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wiedergegeben. Alle wichtigen Phasen, Personen und Denkansätze zum Kunstunterricht und zur Kinderzeichnung werden angesprochen und in einem Fazit zusammengefasst.

Die Analyse der Bedeutung von Kinderzeichnungen ist ein in der heutigen Wissenschaft weitverbreitetes und zugleich interessantes Themengebiet. Doch was ist mit dem geschichtlichen Aspekt? Wann wurde die Kinderzeichnung in der Kunstgeschichte überhaupt entdeckt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anfänge des Zeichenunterrichts

3. Zeichnen und Kinderzeichnungen in der Renaissance

4. Neuentdeckung der Kinderzeichnung Ende des 19. Jahrhunderts

5. Die „Hamburger Reformer“ als erste Phase der Kunsterziehungsbewegung

6. Die zweite Phase der Kunsterziehungsbewegung

7. Kunstpädagogik nach 1945

8. Moderne Kunstpädagogik

9. Visuelle Kommunikation

10. Entwicklung seit den 1990er Jahren

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des Zeichenunterrichts und der Kinderzeichnung in Deutschland von der Renaissance bis in die Gegenwart. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie sich didaktische Konzepte, methodische Umbrüche und das wissenschaftliche Interesse an kindlichen Ausdrucksformen im zeitlichen Verlauf gewandelt haben.

  • Historische Genese des Kunst- und Zeichenunterrichts
  • Die Entwicklung und Entdeckung der Kinderzeichnung
  • Phasen der Kunsterziehungsbewegung und deren reformpädagogische Ansätze
  • Wandel von strikten Zeichenlehren hin zu ganzheitlichen didaktischen Konzepten
  • Aktuelle Diskurse zur ästhetischen Erziehung und Bildung

Auszug aus dem Buch

3. Zeichnen und Kinderzeichnungen in der Renaissance

In der Renaissance gewinnt das Zeichnen wieder an Bedeutung. es wird aufgewertet und spielt für viele Künstler wie Giotto, Leonardo da Vinci, Michelangelo oder Raffael eine wichtige Rolle. Für Leonardo da Vinci steht das Zeichnen als Mittel dar, um Erscheinungen der Wirklichkeit präziser wahrzunehmen und damit auch besser zu verstehen. Es gilt als Instrument der Erfindung neuer Welten (vgl. Legler 2011, 23):

„Das Zeichnen war also längst nicht mehr nur eine Basis- oder Hilfsdisziplin für die Malerei, die Bildhauerkunst oder die Architektur, sondern sie wurde als ein autonomes künstlerisches Medium und als ein „Erkenntnismittel“ respektiert, das der Wissenschaft in nichts nachsteht.“ (Legler 2011, 24).

Für Leonardo war klar, dass die Zeichenkunst nicht nur die Werke der Natur erforscht, sondern viel mehr hervorbringt als die Natur selbst. In diesem Kontext bildet sich der Begriff des „disegno“ (ital. „Zeichnung“), das sich zum grundlegenden Schlüsselbegriff der Epoche entwickelt. Der Disegno ist der Grund für die Aufwertung der Zeichnung in der Renaissance. Er beschreibt einen sehr wichtigen Aspekt des Künstlers, und zwar die vorherige Idee, quasi die Planidee der Zeichnung selbst:

„Der Disegno ist das aktiv schöpferische Prinzip in den Künsten […]. Dieses Prinzip entspringt aus dem Geist und holt aus vielen Dingen ein allgemein geistiges Element heraus.“ (Westfehling 1993, 76, zitiert nach Legler 2011, 24)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt das Ziel der Arbeit, die Geschichte der Kinderzeichnung und den historischen Wandel des Kunstunterrichts in Deutschland zu beleuchten.

2. Anfänge des Zeichenunterrichts: Dieses Kapitel thematisiert die antiken Wurzeln des Zeichenunterrichts, insbesondere bei Aristoteles, und deren Bedeutung für die spätere Lehrplangestaltung.

3. Zeichnen und Kinderzeichnungen in der Renaissance: Hier wird die Aufwertung der Zeichenkunst durch den Begriff des „disegno“ und die ersten bewussten künstlerischen Bezugnahmen auf Kinderzeichnungen untersucht.

4. Neuentdeckung der Kinderzeichnung Ende des 19. Jahrhunderts: Es wird das erwachende wissenschaftliche Interesse an der kindlichen Ausdrucksform beschrieben, initiiert durch Forscher wie Corrado Ricci und James Sully.

5. Die „Hamburger Reformer“ als erste Phase der Kunsterziehungsbewegung: Das Kapitel behandelt die 1898 in Hamburg veranstaltete Ausstellung und die Einführung strenger Methoden wie des Netzzeichnens nach Stuhlmann.

6. Die zweite Phase der Kunsterziehungsbewegung: Es wird der Übergang zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise und die Bedeutung der Schöpferkraft des Kindes, unter anderem durch Gustav Hartlaub, analysiert.

7. Kunstpädagogik nach 1945: Hier wird der Fokus auf die musische Bildung in der Nachkriegszeit und die Bedeutung der schöpferischen Kraft zur Überwindung der Kriegsfolgen gelegt.

8. Moderne Kunstpädagogik: Dieses Kapitel erläutert die rationale Strukturierung des Fachs durch Theoretiker wie Gunter Otto und Reinhard Pfennig.

9. Visuelle Kommunikation: Es wird die Neuorientierung in den 1970er Jahren beschrieben, die Bildwelten der Alltagskultur in den Unterricht einzubeziehen.

10. Entwicklung seit den 1990er Jahren: Das Kapitel diskutiert aktuelle Diskurse um ästhetische Erziehung und Bildung zwischen didaktischer Planung und Selbstbildung.

11. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die historische Entwicklung der Kunstpädagogik und die Komplexität des Themengebiets zusammen.

Schlüsselwörter

Kunstunterricht, Kinderzeichnung, Kunsterziehungsbewegung, Zeichenunterricht, ästhetische Erziehung, Renaissance, Disegno, Kunstdidaktik, Netzzeichnen, visuelle Kommunikation, Schöpferkraft, Bildungsaufgabe, Kunstgeschichte, Entwicklung, Reformpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine geschichtliche Analyse der Entstehung und Entwicklung des Zeichenunterrichts und der Bedeutung von Kinderzeichnungen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung von Kunstdidaktik, der Einfluss von Reformpädagogen und der Wandel vom reinen Zeichenunterricht zum modernen Kunstunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklungslinien, wichtigsten Akteure und methodischen Umbrüche innerhalb der deutschen Kunstpädagogik seit der Renaissance verständlich darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine problemgeschichtliche Herangehensweise, bei der Literaturanalysen zentraler kunstpädagogischer Quellen eine wesentliche Rolle spielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Epochen, angefangen bei der Antike über die Renaissance und die Kunsterziehungsbewegung bis hin zur modernen Kunstpädagogik und visuellen Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kunstunterricht, Kinderzeichnung, ästhetische Erziehung und die verschiedenen Phasen der Kunsterziehungsbewegung charakterisiert.

Welche Rolle spielt der Begriff "disegno" in der Renaissance?

Der Disegno fungiert als schöpferisches Prinzip und Schlüsselbegriff, der die Zeichnung von einer reinen Hilfsdisziplin zu einem autonomen künstlerischen Medium erhob.

Warum war das Netzzeichnen nach Stuhlmann so umstritten?

Obwohl es sich als Lehrmittel weit verbreitete, wurde es später kritisiert, da es die spontane, kindliche Ausdruckskraft durch strikt mechanische Übungen einengte.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Gunter Otto von der von Gert Selle?

Gunter Otto plädiert für ein planbares, didaktisch begründetes Unterrichtskonzept, während Gert Selle die Selbstbildung durch autonome Aneignung von Weltaspekten betont.

Was bedeutet das "Genius"-Konzept nach Gustav Hartlaub?

Hartlaub bezeichnet damit die ursprüngliche, unverbildete Schöpferkraft des Kindes, die es in der Erziehung zu bewahren und zu fördern gilt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Geschichte des Zeichenunterrichts und der Kinderzeichnung
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
2,0
Autor
Tansu Körbasan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
18
Katalognummer
V1131220
ISBN (eBook)
9783346498007
ISBN (Buch)
9783346498014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
geschichte zeichenunterrichts kinderzeichnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tansu Körbasan (Autor:in), 2021, Die Geschichte des Zeichenunterrichts und der Kinderzeichnung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1131220
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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