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Herrschertitel Alexanders des Großen

König der Makedonen, König von Asien, religiöse Titel

Title: Herrschertitel Alexanders des Großen

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 21 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabio Freund (Author)

World History - Antiquity

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Summary Excerpt Details

Eines der Ziele dieser Arbeit soll es sein, die Herrschertitel Alexanders des Großen zu untersuchen. Dabei steht die Frage im Zentrum, inwiefern Alexanders Herrschaft in der Folge der Ablösung der Achaimeniden die Schaffung eines neuen „Königtums von Asien“ bedeutet und wie sich diese in der Annahme seiner Herrschertitel äußert. Und vollzog sich in der Gewichtung seiner Herrschertitel (also zwischen denen, die er von seinem Vater Philipp erbte und eben diesem neuen Herrschertitel) ein Wandel? In einem ersten heranführenden Teil soll daher Alexanders Umgang mit diesen Titeln gegenüber seiner eigenen Hausmacht in Makedonien und seinen griechischen Bundesgenossen untersucht werden. Nach einer etymologischen Betrachtung des makedonischen Königtitels (basileus makedonōn), bzw. des Begriffes basileus selbst, sollen die verwendeten Herrschertitel des archón und hegemón Auskunft über Alexanders Verhältnis zu den griechischen poleis – sowohl auf dem griechischen Festland als auch in Kleinasien – geben. Anschließend sollen die Ereignisse um Alexanders Akklamation als „König von Asien“, wie sie allein bei Plutarch zu finden ist, nachgezeichnet werden. Weitergehend soll untersucht werden, ob sich die Einzigartigkeit Alexanders Königtums auch titular niederschlägt, wobei sich zunächst auf das Verhältnis zu den ursprünglich persischen Herrschertiteln der Achaimeniden beschränkt werden soll. Im Folgenden soll der Blickwinkel auf die Adaption von Herrschertiteln in den besetzten Provinzen des Achaimenidenreiches gerichtet werden. Alexanders Umgang sowohl mit den Titeln der Pharaonen, die bereits seine achaimenidischen Vorgänger zum Teil angenommen hatten, als auch mit den Traditionen in Babylon sollen das Konglomerat an Herrschertiteln komplettieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Alexander als König der Makedonen

2. Alexander als hegemón des Korinthischen Bundes

3. „König von Asien“

4. Titeladaptionen in besetzten Provinzen

4.1. Alexander als Pharao

4.2. Babylonische Herrschertitel

5. Religiöse Titel

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Gewichtung der verschiedenen Herrschertitel Alexanders des Großen vor dem Hintergrund seiner Expansion. Ziel ist es, zu analysieren, wie Alexander seine Herrschaft legitimierte, wie er mit bestehenden Titeln in Makedonien, Griechenland, Ägypten und Babylon umging und inwiefern sich darin ein Wandel zu einem neuen, einzigartigen „Königtum von Asien“ vollzog.

  • Etymologische und historische Bedeutung des makedonischen Königstitels (basileus).
  • Alexanders Rolle als hegemón gegenüber den griechischen poleis.
  • Die Akklamation als „König von Asien“ und deren propagandistische sowie politische Bedeutung.
  • Adaption lokaler Herrschertitel in Ägypten (Pharao) und Babylon.
  • Verflechtung von politischer Herrschaftstitulatur und göttlicher Verehrung.

Auszug aus dem Buch

3. „König von Asien“

Als Alexander seine Kampagne in Kleinasien startete, so handelte er vordergründig im Auftrag des Korinthischen Bundes mit dem Auftrag, die Kriege Persiens gegen die Griechen zu rächen. Doch außerhalb des hellenischen Rachefeldzuges „handelte Alexander in Kleinasien ohne Rechtstitel aus reiner Machtvollkommenheit“ heraus. Er mag hierin womöglich die Notwendigkeit gesehen haben, einen solchen Rechtstitel nach und nach selbst zu schaffen, der seiner immer großer werdenden Herrschaft in Kleinasien eine legitimierte Grundlage schuf. In dieses Feld der Propaganda zwecks Legitimierung dürften die folgenden beiden Ereignisse gehören:

Als Alexander nach Karien gelangte, kam ihm die Fürstin Ada entgegen, begrüßte und adoptierte ihn schließlich als ihren Sohn. Alexander seinerseits „lehnte die Bezeichnung als Adoptivsohn nicht ab. Nachdem Halikarnaß erobert und auch das übrige Karien besetzt war, übergab er ihr die Herrschaft über das ganze Land.“ Und auch bei Plutarch und Diodor findet sich diese Episode wieder. Alexander könnte durch diesen Zug überspitzt gar als „Erben des karischen Throns“ betitelt werden. Dass er die explizite Nennung eines solchen „unwichtigen“ Titels nicht nötig hatte, zeigt die zweite Geschichte: die des Gordischen Knotens. Wie bei der Adoption durch Ada verschwimmt die Grenze zwischen Historizität und mythenhafter Propaganda auch im Fall des Gordischen Knotens. Die Lösung des Knotens, wie sie bei Arrian, Curtius Rufus und Justinian berichtet wird, dürfte gemäß des Orakelspruches, dass derjenige, der dazu in der Lage sei, Herrscher über ganz Asien werde, Alexanders großimperiale Ambitionen entfacht haben. Ein Ziel, das für Philipp noch unvorstellbar gewesen sein mag, rückte für Alexander von Sieg zu Sieg näher.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung umreißt den Forschungsstand zur Herrschertitulatur Alexanders und legt das Ziel fest, die Entwicklung seiner Titel von der makedonischen Basis bis hin zum „Königtum von Asien“ zu untersuchen.

1. Alexander als König der Makedonen: Dieses Kapitel analysiert den Titel basileus als ursprünglich richterliches Amt und dessen Entwicklung zum erblichen Königstitel, wobei Alexanders autokratische Stellung trotz Abhängigkeit vom makedonischen Adel beleuchtet wird.

2. Alexander als hegemón des Korinthischen Bundes: Hier wird Alexanders vorsichtiges titulare Auftreten gegenüber den griechischen Bundesgenossen als hegemón untersucht, um Konflikte zu vermeiden und die Kontrolle über den Bund zu wahren.

3. „König von Asien“: Das Kapitel behandelt den Wandel nach dem Sieg bei Gaugamela, bei dem Alexander den Titel „König von Asien“ annahm, um einen Anspruch über die Grenzen des ehemaligen Perserreiches hinaus zu legitimieren.

4. Titeladaptionen in besetzten Provinzen: Dieses Kapitel betrachtet die gezielte Übernahme lokaler Titel in Ägypten, wo er als Pharao agierte, sowie in Babylon, wo er lokale Traditionen für seine Herrschaft nutzte.

5. Religiöse Titel: Hier wird die Verknüpfung von weltlicher Macht mit göttlicher Verehrung untersucht, insbesondere wie Alexander durch mythische Bezüge und göttliche Attribute seine Herrschaft sakral legitimierte.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Alexander keinem einheitlichen persischen Vorbild folgte, sondern ein einzigartiges „Königtum von Asien“ schuf, das lokale Traditionen integrierte und durch göttliche Anerkennung überhöhte.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Herrschertitel, basileus, hegemón, Königtum von Asien, Makedonien, Korinthischer Bund, Achaimenidenreich, Pharao, Babylon, göttliche Legitimation, Herrschaft, Antike, Inschriften, Propaganda

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung der verschiedenen Herrschertitel Alexanders des Großen während seiner Feldzüge und seiner Herrschaft über unterschiedliche Gebiete.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die makedonische Tradition, die diplomatische Rolle des hegemón in Griechenland, die Akklamation zum „König von Asien“ sowie die Adaption lokaler Titel in Ägypten und Babylon.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Alexander durch die gezielte Wahl und Adaption von Titeln seine Herrschaft legitimierte und wie sich sein royales Selbstverständnis im Laufe der Zeit wandelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Es handelt sich um eine historisch-analytische Arbeit, die primär auf der Auswertung von zeitgenössischen Inschriften, antiken historiographischen Quellen und Keilschrifttexten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Alexanders Verhältnis zu den griechischen poleis, die Bedeutung des Titels „König von Asien“, die Integration in ägyptische und babylonische Herrschaftsstrukturen sowie die religiöse Komponente seiner Herrschaft untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Alexander der Große, Herrschertitel, Königtum von Asien, basileus, hegemón, Legitimation und antike Herrschaftsstrukturen.

Warum verzichtete Alexander zu Beginn seiner Herrschaft auf den Titel „König“ gegenüber den griechischen Bündnissen?

Alexander agierte diplomatisch vorsichtig als hegemón des Korinthischen Bundes, um die griechischen Städte nicht durch einen expliziten Anspruch als basileus (König) abzuschrecken und Konflikte zu vermeiden.

Wie unterschied sich Alexanders Adaption persischer Traditionen von der älteren Forschung?

Im Gegensatz zu älteren Ansichten argumentiert diese Arbeit, dass Alexander kein persisches Großkönigtum adaptierte, sondern punktuell einzelne Aspekte und lokale Titel übernahm, um seine eigene Herrschaft in Asien zu erweitern.

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Details

Title
Herrschertitel Alexanders des Großen
Subtitle
König der Makedonen, König von Asien, religiöse Titel
College
University of Mannheim  (Historisches Institut)
Course
Hauptseminar Alexander der Große
Grade
1,7
Author
Fabio Freund (Author)
Publication Year
2018
Pages
21
Catalog Number
V1129496
ISBN (eBook)
9783346495396
ISBN (Book)
9783346495402
Language
German
Tags
Alexander Hegemon Korinthischer Bund Pharao Babylon Zeus Ammon
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabio Freund (Author), 2018, Herrschertitel Alexanders des Großen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1129496
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