Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Philosophie - Sonstiges

Die Desktop-Metapher. Killerapplikation des Personal Computer?

Titel: Die Desktop-Metapher. Killerapplikation des Personal Computer?

Hausarbeit , 2019 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll sich der Frage genähert werden, inwiefern die Desktop-Metapher als Killerapplikation des Personal Computer gelten kann.
Im ersten Teil der Arbeit sollen die linguistischen Konzepte vorgestellt werden, die Metaphern als wirklichkeitsgenerierende Bestandteile unserer Sprache behandeln. Mark Johnson und George Lakoff sind Pioniere der Annahme, dass Metaphern ausschlaggebend für die räumliche Orientierung, die Schöpfung von Realitätskonstrukten und deren konzeptioneller Einordnung sind. Diese Annahme kann auch auf den Bereich der Metapher im informatischen Kontext angewendet werden. Vorgestellt werden wesentliche Merkmale, die für ihre erfolgreiche Integration in computerbasierten Systemen wichtig sind und die Notwendigkeit des engen Zusammenspiels von Metaphern und Interfaces aufzeigen.

Des weiteren soll die Entwicklung der Desktop-Metapher und ihrer Einordnung als Werkzeug und Medium beleuchtet werden. Hierbei geht es nicht um eine vollständige Abhandlung der Geschichte des Personal Computer. Vielmehr soll in diesem Kapitel eine punktuelle und ideengeschichtliche Einordnung verschiedener Stationen auf dem Weg zur ersten Desktop-Metapher erfolgen. Besonders hervorgehoben werden dabei die Forschungen und Ideen Vannevar Bushs, Douglas C. Engelbarts und Alan Kays. Im letzten Teil wird dann die Entwicklung des revolutionären Macintosh als erster massentauglicher Personal Computer erforscht. Es wird dargestellt, wie die Desktop-Metapher 1984 als grafische Benutzeroberfläche des Macintosh Einzug in die privaten Haushalte erhält und wie sie, von da an, unsere Vorstellung von Datenräumen prägt. Diese Betrachtung des Desktops als Metapher, seine Entstehungsgeschichte, unterteilt in verschiedene Stadien und Grundannahmen zu Wirkung und Funktion von Benutzeroberflächen, sowie die Auswirkungen auf die Mensch-Maschine-Kommunikation sollen schlussendlich zur Beantwortung der Leitfrage führen, ob die Desktop-Metapher die Killerapplikation des Personal Computer ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Metaphern

2.1 Metaphern in Gedanken, Handlungen und Sprache

2.2 Metaphern in der Mensch-Computer-Interaktion

3 Die Grundlagen der Desktop-Metapher

3.1 Vannevar Bush – der „Memory Extender“

3.2 Douglas C. Engelbart – Fenster als Revolution

3.3 Alan Kay – das „Dynabook“ und „Smalltalk“

4 Der Durchbruch

4.1 Große Schwester, kleiner Bruder – Apple´s „Lisa“ und der „Macintosh“

4.3 Die Desktop-Metapher und die menschliche Wahrnehmung von Datenräumen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Desktop-Metapher als eine entscheidende „Killerapplikation“ für den Erfolg des Personal Computers angesehen werden kann, indem sie die historische Entwicklung der grafischen Benutzeroberfläche und deren Einfluss auf die Mensch-Computer-Interaktion analysiert.

  • Linguistische Konzepte von Metaphern als wirklichkeitsgenerierende Bestandteile der Sprache.
  • Die theoretischen Vorarbeiten von Vannevar Bush, Douglas C. Engelbart und Alan Kay.
  • Der Übergang von experimentellen Konzepten zur marktfähigen Realität am Beispiel von Apple Lisa und Macintosh.
  • Die psychologische Wirkung der Desktop-Metapher auf die Wahrnehmung virtueller Datenräume.

Auszug aus dem Buch

3.1 Vannevar Bush – der „Memory Extender“

Im Herbst 1945 veröffentlicht der US-amerikanische Ingenieur und Analogrechnerpionier Vannevar Bush den Aufsatz „As we may think“ und setzt damit den Grundstein des Konzepts der interaktiven Mensch-Maschine-Interaktion. In dem theoretischen Aufsatz setzt er sich mit den zukünftigen Hürden (wissenschaftlicher) Arbeit unter der zunehmenden Flut von Wissen und Daten auseinander. Er postuliert, dass die Forschung an Techniken zur Erfassung und Verarbeitung dieser Informationsmassen notwendig geworden ist.

„Die Menschheit hat eine so komplizierte Zivilisation errichtet, dass sie ihre Aufzeichnungen besser mechanisieren muss, wenn sie dieses Experiment zu einem logischen Schluss führen und nicht auf halbem Wege stecken bleiben will, weil ihre beschränkte Erinnerungsfähigkeit überlastet ist.“

Daraus resultiert die Anforderung an ein neues Arbeits- und Speichermedium, dass Aufzeichnungen aufbewahren, zugänglich und erweiterbar machen kann. Das Zusammenspiel von Mikrofilm, Trockenfotografie, diverser Eingabemöglichkeiten und einem elektro-optischen Verarbeitungsmechanismus birgt für Bush die Möglichkeit, eine intuitiv steuerbare Arbeitsumgebung zu schaffen, mit der es möglich ist, die Verarbeitung großer Mengen von Informationen zu bewerkstelligen. Er nennt diese Maschine „Memex“. Der Name steht kurz für „Memory Extender“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Benutzeroberfläche als Schnittstelle zwischen Mensch und Computer ein und formuliert die Leitfrage nach der Desktop-Metapher als Killerapplikation.

2 Metaphern: Dieses Kapitel erläutert die linguistische Bedeutung von Metaphern und wie diese die menschliche Wahrnehmung und Interaktion maßgeblich strukturieren.

3 Die Grundlagen der Desktop-Metapher: Hier werden die technologischen und ideengeschichtlichen Vorläufer der modernen Benutzeroberfläche durch Pioniere wie Bush, Engelbart und Kay dargestellt.

4 Der Durchbruch: Dieses Kapitel untersucht, wie aus den experimentellen Ansätzen von PARC mit den Apple-Produkten Lisa und Macintosh markttaugliche, massentaugliche Benutzeroberflächen wurden.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Desktop-Metapher durch ihre intuitive Struktur maßgeblich zum Erfolg des Personal Computers beigetragen hat.

Schlüsselwörter

Desktop-Metapher, Personal Computer, Killerapplikation, Mensch-Computer-Interaktion, Benutzeroberfläche, Vannevar Bush, Douglas C. Engelbart, Alan Kay, Macintosh, Lisa, Metapherntheorie, Datenräume, Informatikgeschichte, grafische Benutzeroberfläche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die psychologische Bedeutung der Desktop-Metapher als zentrale Schnittstelle für die Nutzung von Personal Computern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst die Themenbereiche Medientheorie, Informatikgeschichte, linguistische Metaphernforschung sowie die Entwicklung moderner grafischer Benutzeroberflächen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob die Desktop-Metapher als „Killerapplikation“ bezeichnet werden kann, die den Durchbruch des Personal Computers erst ermöglicht hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-analytische Methode angewandt, die theoretische Konzepte der Metaphorik mit der technologischen Entwicklung des Computers verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen von Metaphern, die technologischen Visionen der Pioniere Bush, Engelbart und Kay sowie die praktische Umsetzung bei Apple.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Desktop-Metapher, Mensch-Computer-Interaktion, grafische Benutzeroberfläche und die historischen Entwicklungsstufen seit 1945.

Welche Rolle spielte Vannevar Bush für die heutige Desktop-Metapher?

Vannevar Bush legte mit seinem Konzept des „Memex“ den Grundstein für die Idee, Informationen intuitiv zu speichern, zu verknüpfen und zu verarbeiten – eine Kernidee moderner Benutzeroberflächen.

Warum wird der Apple Macintosh im Kontext der Desktop-Metapher besonders hervorgehoben?

Der Macintosh wird als das Produkt hervorgehoben, das die komplexe Bürometapher erfolgreich in ein massentaugliches, intuitiv bedienbares Konsumprodukt übersetzte.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Desktop-Metapher. Killerapplikation des Personal Computer?
Hochschule
Universität Potsdam  (Künste und Medien)
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
23
Katalognummer
V1128965
ISBN (eBook)
9783346492807
ISBN (Buch)
9783346492814
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personal Computer Desktop-Metapher
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Die Desktop-Metapher. Killerapplikation des Personal Computer?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1128965
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum