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Konzept zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz in der Erprobungsstufe der Hauptschule

Title: Konzept zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz in der Erprobungsstufe der Hauptschule

Examination Thesis , 2005 , 53 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Tina Brackmann (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Summary Excerpt Details

Mein „Konzept zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz in der Erprobungsstufe“ setzt die Schwerpunkte auf die Lehrerfunktionen Unterrichten und Erziehen und berücksichtigt die Bereiche Evaluieren, Innovieren und Kooperieren.

Schreiben und Lesen sind die vorrangigen Schlüsselkompetenzen, die eine erfolgreiche Schullaufbahn und spätere Berufsausbildung ermöglichen. Schreiberziehung in der Schule bildet die Grundlage für beruflichen und persönlichen Erfolg.

Seit Februar 2004 unterrichte ich im Rahmen meines Referendariats die Fächer Deutsch und Kunst an der Gemeinschaftshauptschule. Die Hauptschule wird von 797 Schülern besucht. Sie ist sechszügig und aufgeteilt in 35 Klassen.
47 % der Schüler und Schülerinnen haben Migrationshintergrund. Bei diesen Schülern sind die Basiskompetenzen in den Bereichen Schreiben, Lesen und Sprechen, auch wenn sie die Grundschule durchlaufen haben, überwiegend schwach, da sie zu Hause in ihrer Muttersprache reden. Die Eltern sind häufig der deutschen Sprache nicht mächtig und können ihre Kinder bei schulischen Fragen nicht unterstützen. Die Mehrzahl der Schüler und Schülerinnen der Hauptschule kommen aus einem sozialen Umfeld, das nicht schreibförderlich ist. Deshalb ist es hier besonders wichtig, zunächst zum Schreiben zu motivieren um dann eine „Schreibkultur“ aufzubauen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Schreibmotivation

2.2 Schreibkompetenz

2.3 Ansätze der Schreibdidaktik

2.4 Die Bausteine des Konzepts zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz in der Erprobungsstufe

2.4.1 Das Lesetagebuch

2.4.2 Das kreative und das freie Schreiben

2.4.2.1 Das kreative Schreiben

2.4.2.2 Das freie Schreiben

2.4.3 Schreibwettbewerbe/-projekte

2.4.4 Förderung der Schreibkompetenz durch Textüberarbeitungen

3. Der Aufbau des Konzepts

3.1 Zeitlicher Ablauf (Übersicht)

3.2 Der Fragebogen

3.3 Die Bausteine des Konzepts im Unterricht

3.3.1 Das Lesetagebuch im Unterricht

3.3.2 Das kreative Schreiben im Unterricht

3.3.3 Das freie Schreiben im Unterricht

3.3.3.1 Schreibanlässe

3.3.3.2 Das Freie-Texte-Heft

3.3.3.3 Die Schreibstunde

3.3.3.4 Die Vorlesestunde

3.3.4 Schreibprojekte/-wettbewerbe im Unterricht

3.3.4.1 Schreibprojekte

3.3.4.1.1 Schreibprojekt: „Die Straße, in der ich wohne“

3.3.4.1.2 Schreibprojekt: „Büchererstellungen“

3.3.4.2 Schreibwettbewerbe

3.3.5 Textüberarbeitungen

3.3.5.1 Die Rechtschreibkorrektur

3.3.5.2 Das Schreibkarussell

3.3.5.3 Die Textlupe

3.3.5.4 Die Schreibkonferenz

3.4 Veröffentlichungen

3.4.1 Der Freie-Texte-Ordner

3.4.2 Textausstellungen

3.4.3 Autorenlesung

3.4.4 Homepage der Schule

4. Evaluation und Ausblick

4.1 Evaluation

4.2 Ausblick: Das schulische Schreib- und Lesezentrum (SLZ)

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, ein motivierendes Konzept zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz für Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe an Hauptschulen zu entwickeln, um dem Rückgang der Schreiblust entgegenzuwirken und eine tragfähige Schreibkultur zu etablieren.

  • Förderung der Schreibmotivation durch kreative und freie Schreibformen
  • Einsatz von Lesetagebüchern zur individuellen Auseinandersetzung mit Literatur
  • Umsetzung von Schreibprojekten und Schreibwettbewerben zur authentischen Publikation
  • Systematische Textüberarbeitung durch Methoden wie Textlupe und Schreibkonferenz
  • Aufbau eines schulischen Schreib- und Lesezentrums (SLZ) zur dauerhaften Verankerung

Auszug aus dem Buch

3.3.3.4 Die Vorlesestunde (vgl. Spitta)

Ebenfalls einmal pro Woche sollte eine Vorlesestunde stattfinden, in der ca. 6 Texte vorgelesen werden können. In einem Kalender tragen die Schüler/innen ihren Namen ein, wenn sie eine Geschichte vorlesen möchten. Maximal sechs Schüler dürfen sich pro Tag eintragen. Möchte ein Schüler nicht vorlesen, kann dies die Freundin/der Freund übernehmen. In diesen Vorlesestunden lernen die Schüler/innen sich in fremde Gedanken und Ansichten einzufühlen. Gerade bei dem hohen Anteil von Schüler/innen mit Migrationshintergrund an den Hauptschulen, kommt diesem Lernprozess eine besondere Bedeutung zu. Durch das Einfühlen und Verstehen von fremden Erfahrungen und Gefühlen werden Vorurteile abgebaut. Außerdem kann die Klassengemeinschaft gestärkt werden, da die Schüler einander kennen lernen. Durch das Entdecken von Parallelen zu eigenen Befindlichkeiten entsteht Zusammenhalt und Empathie.

In der ersten Aktion habe ich Applaus am Ende der Vorträge initiiert und er wurde von den Schüler/innen sofort als obligatorisch anerkannt. Seine Intensität schwankt dabei in Abhängigkeit von der Qualität der Texte. Da meinen Schüler/innen das freie bzw. kreative Schreiben offenbar viel Freude bereitet, möchten einige von ihnen immer vorlesen. Nachdem ein Schreiber oder eine Schreiberin vorgelesen hat, müssen die Schüler/innen den Schreiber oder die Schreiberin direkt ansprechen und ihm oder ihr zunächst eine positive Rückmeldung geben. Ich habe mit den Schülern Gesprächsrituale eingeübt, denn die Angst vor Bloßstellung würde ihre Schreiblust beenden. Ein weiterer Auslöser für das Verschwinden von Schreiblust kann in der Kritik am Schreibstil, der Rechtschreibung und Grammatik liegen. Daher darf diese Form der Kritik besonders in der Anfangszeit der Vorlesestunde keine übergeordnete Rolle spielen (vgl. Kassing).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Ausgangslage der Schülerschaft, die Herausforderungen der Schreibmotivation und die Relevanz einer nachhaltigen Schreiberziehung.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Schreibmotivation und Schreibkompetenz und erläutert relevante Ansätze der modernen Schreibdidaktik.

3. Der Aufbau des Konzepts: Dieser Hauptteil beschreibt die praktische Umsetzung der pädagogischen Bausteine, von der methodischen Einbindung im Unterricht bis hin zu Formen der Veröffentlichung.

4. Evaluation und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Lehrerumfrage ausgewertet und der Ausbau zu einem schulischen Schreib- und Lesezentrum (SLZ) als Zukunftsperspektive skizziert.

Schlüsselwörter

Schreibmotivation, Schreibkompetenz, Hauptschule, Erprobungsstufe, Lesetagebuch, Kreatives Schreiben, Freies Schreiben, Schreibprojekte, Textüberarbeitung, Schreibkonferenz, Textlupe, Schreibdidaktik, Schreibkultur, Unterrichtskonzept, Schüler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines didaktischen Konzepts, das darauf abzielt, die Schreibmotivation und Schreibkompetenz von Schülerinnen und Schülern in der Erprobungsstufe der Hauptschule systematisch zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der Einsatz von Lesetagebüchern, die Anwendung kreativer und freier Schreibmethoden, die Durchführung von Schreibprojekten und Wettbewerben sowie die Implementierung effektiver Verfahren zur Textüberarbeitung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, den Schülern die Freude am Schreiben zurückzugeben, die durch Misserfolgserlebnisse oder den traditionellen Aufsatzunterricht oft verloren gegangen ist, und das Schreiben als Schlüsselkompetenz für den schulischen und beruflichen Erfolg zu verankern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung aktueller Fachliteratur, dem Vergleich von Schreibverhalten durch Fragebögen sowie den praktischen Erfahrungen der Autorin aus ihrem Referendariat.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Vorstellung der methodischen Bausteine im Unterricht, deren zeitliche Abfolge und die Erläuterung, wie diese Bausteine durch Veröffentlichungen und Feedback-Routinen in den Schulalltag integriert werden können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Konzept?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Schreibmotivation, Schreibkompetenz, Textüberarbeitung, freies Schreiben und das schulische Schreib- und Lesezentrum aus.

Welche Rolle spielen die "Schreibkonferenzen" in diesem Konzept?

Schreibkonferenzen dienen als komplexes, aber wertvolles Werkzeug zur gemeinsamen Textüberarbeitung, bei dem Schüler gegenseitig Tipps geben und Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen.

Warum ist das "Freie-Texte-Heft" ein wesentliches Element?

Es dient als persönlicher Raum für die Schüler, in dem sie frei schreiben können, ohne dass eine sofortige Leistungsbewertung durch rote Korrekturstifte erfolgt, was die Hemmschwelle senkt und die Motivation stärkt.

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Details

Title
Konzept zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz in der Erprobungsstufe der Hauptschule
Grade
1,3
Author
Tina Brackmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
53
Catalog Number
V112890
ISBN (eBook)
9783640132089
ISBN (Book)
9783640135851
Language
German
Tags
Konzept Förderung Schreibmotivation Schreibkompetenz Erprobungsstufe Hauptschule Kreatives Schreiben Deutschunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tina Brackmann (Author), 2005, Konzept zur Förderung der Schreibmotivation und Schreibkompetenz in der Erprobungsstufe der Hauptschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/112890
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