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Weiterbildungsbarrieren unter besonderer Berücksichtigung der Barriere "Angst vor Misserfolge" und unter dem Aspekt des Lebenslangen Lernens

Title: Weiterbildungsbarrieren unter besonderer Berücksichtigung der Barriere "Angst vor Misserfolge" und unter dem Aspekt des Lebenslangen Lernens

Term Paper , 2008 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Janine Romppel (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education

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Summary Excerpt Details

Europa befindet sich in einer gewaltigen Umbruchphase, auf dem Wege in ein Zeitalter des Wissens, verknüpft mit Veränderungen im kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen Leben. Die Ergebnisse des Europäischen Rates von Lissabon im März 2000 betonen, dass der gelungene Übergang zu einer auf Wissen basierenden Gesellschaft, mit einer Ausrichtung zum lebenslangen Lernen einhergehen muss. Als eines von vielen Zielen wird das Erreichen
höherer Bildungs,- und Qualifikationsniveaus benannt, das nicht nur hochwertige Bildungs- und Berufsbildungsangebote sichern soll, sondern gleichzeitig Kenntnisse und Fähigkeiten gewährleistet, die den sich stetig ändernden Anforderungen von Arbeitsplätzen, Tätigkeiten und Arbeitsverfahren, angepasst sind (vgl. Memorandum 2006). Weiterbildung erscheint hier
als eine das Ziel unterstützende Maßnahme und soll innerhalb dieser Arbeit näher beleuchtet werden. Weiterbildung ist freiwillig und für jeden Menschen grundsätzlich zugänglich. Ob aus Eigeninitiative, Interesse oder beruflicher Pflichterfüllung, die Beweggründe, an Weiterbildungen teilzunehmen, unterscheiden sich. Doch wie die von Schiersmann durchgeführte empirische Untersuchung über berufliche Bildung und Barrieren 2006 zeigt, gibt
es auch Motive warum nicht an Weiterbildung teilgenommen wird. Nur 50% der
Erwerbspersonen formulieren einen zukünftigen Weiterbildungsbedarf. Diese Tatsache wirft die Frage auf, warum sich Menschen der Weiterbildung enthalten. Was stellt sich ihnen in den Weg? Die am häufigsten genannten Barrieren, die die Teilnahme an einer Weiterbildung erschweren oder nicht ermöglichen sind u.a. Mangel an Zeit sowie der fehlende Nutzen (vgl. Schiersmann 2006, S. 48). Aber auch andere Barrieren seien zu erwähnen, wie etwa der Einfluss des sozialen Milieus auf das Weiterbildungsverhalten (vgl. Tippelt). Besonderen Wert
soll letztendlich auf die Weiterbildungsbarriere “Angst vor Misserfolgen” gelegt werden.
Inwieweit spielt der Einfluss der schulzeitlichen Erfahrung eine Rolle für das
Weiterbildungsverhalten und somit für die Teilnahme an Weiterbildung?
Um sich der Thematik Weiterbildungsbarrieren unter besonderer Berücksichtigung der Kategorie „Angst vor Misserfolge“, zu nähern, ist es inhaltlich sinnvoll, Begriffe wie Weiterbildung, Weiterbildungsmotiv und Weiterbildungsinteresse zu klären und sich einen Überblick über die Teilhabe an Weiterbildung zu verschaffen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Weiterbildung als Bestandteil Lebenslangen Lernens

2.1. Lebenslanges Lernen

2.2. Begriff der Weiterbildung

2.3. Weiterbildungsbeteiligung

2.4. Lernmotivation als zentraler Aspekt der Weiterbildung

3. Weiterbildungsbarrieren

3.1. Was sind Weiterbildungsbarrieren?

3.2. Untersuchungen zu Weiterbildungsbarrieren

3.2.1. Christiane Schiersmann

3.2.2. Milieustudie von Tippelt und Barz

3.2.3. Vergleich der Studien und Kritik

4. Angst vor Misserfolg als Weiterbildungsbarriere

4.1. Der Begriff der Angst

4.1.1. Was ist Schulangst?

4.2. Angst vor Misserfolge als Nichteilnahmemotiv?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Hindernisse, die Menschen von der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen abhalten, wobei ein besonderer Fokus auf der Barriere „Angst vor Misserfolgen“ sowie dem Konzept des Lebenslangen Lernens liegt.

  • Analyse von Weiterbildungsbarrieren anhand empirischer Studien
  • Untersuchung der psychologischen Komponente „Angst vor Misserfolgen“
  • Zusammenhang zwischen schulzeitlichen Erfahrungen und Weiterbildungsverhalten
  • Rolle der sozialen Milieus und Lebenswelten bei der Weiterbildungsbeteiligung
  • Strategien zur Förderung der Weiterbildungsbereitschaft

Auszug aus dem Buch

4.2. Angst vor Misserfolge als Nichteilnahmemotiv?

Neben den fast ausschließlich dargestellten äußeren Faktoren, sollen hieran intrinsische Faktoren am Beispiel Angst vor Misserfolge und deren Einfluss auf das Weiterbildungsverhalten untersucht werden. In der Studie von Schröder/Schiel/Aust sind unter anderem persönliche Dispositionen als Weiterbildungsbarrieren benannt. Die Befunde basieren auf einer Befragung von 5000 Erwerbspersonen, wobei 68 Prozent der Befragten im Zeitraum von September 2001 bis August 2002 eine berufliche Weiterbildung besuchten, während die übrigen 32 Prozent an keiner weiterbildenden Veranstaltung teilnahmen (vgl. Schröder/Schiel/Aust, 2004, S.111).

Innerhalb der Interviews wurde der Aspekt „Angst vor Misserfolge“ oft von den Befragten angesprochen und erwies sich als ein äußerst starkes Hindernis eine Weiterbildung zu besuchen (vgl. u.a. Schröder, 2004, S.158). Als Grund dafür wird vor allem eine unüberwindbare Prüfungsangst, welche häufig mit Erfahrungen in der eigenen Schulzeit in Zusammenhang steht, genannt (vgl. ebd. S.158). In der Studie werden zur Betonung dessen Teile der Gespräche der Befragten vorgestellt. So ist von einem Herrn C. die Rede, der folgendes berichtet: „Ich bin da einfach hin (zum Eignungstest) und hab mich überwunden, mit Schrecken..., ich hab gezittert.“ (vgl. Schröder u.a., 2004, S. 158). Hieraus wird deutlich, dass Herr C. Angst davor hat sich einer bestimmten Leistung zu stellen, diese nicht erfüllen zu können und ohne ein Gefühl des Versagens nicht aus der Situation zu kommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert den Wandel zur Wissensgesellschaft, die Bedeutung des Lebenslangen Lernens und identifiziert Weiterbildungsbarrieren als entscheidendes Hindernis für die Partizipation.

2. Weiterbildung als Bestandteil Lebenslangen Lernens: Das Kapitel definiert den Rahmen des Lebenslangen Lernens, den Begriff der Weiterbildung, die Beteiligungsraten sowie die psychologischen Grundlagen der Lernmotivation.

3. Weiterbildungsbarrieren: Hier werden Definitionen von Lernwiderständen vorgestellt und zwei zentrale empirische Studien von Schiersmann sowie Tippelt und Barz detailliert analysiert und kritisch verglichen.

4. Angst vor Misserfolg als Weiterbildungsbarriere: Dieser Hauptteil beleuchtet den Angstbegriff, die Genese von Schulangst und untersucht anhand von Interviews, wie frühe negative Lernerfahrungen als Barriere für zukünftige Weiterbildungen wirken.

5. Fazit: Die Schlussfolgerungen fassen die Bedeutung der Barrieren zusammen und geben Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Weiterbildungsteilnahme durch verbesserte Rahmenbedingungen und Qualitätssicherung.

Schlüsselwörter

Weiterbildung, Lebenslanges Lernen, Weiterbildungsbarrieren, Lernmotivation, Angst vor Misserfolg, Schulangst, Lernwiderstände, Bildungsbeteiligung, Soziale Milieus, Prüfungsangst, Erwachsenenbildung, Kompetenzerwerb, Lernbiografie, Weiterbildungsabstinenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Barrieren, die den Zugang und die Motivation zur Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen in der heutigen Wissensgesellschaft beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten des Lebenslangen Lernens, der Analyse von empirischen Daten zur Weiterbildungsbeteiligung sowie der tiefgreifenden psychologischen Untersuchung der „Angst vor Misserfolgen“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, verschiedene Barrieren (insbesondere innere Faktoren wie Angst) zu identifizieren und zu klären, inwiefern diese mit der eigenen Lernbiografie und Schulzeit korrelieren.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Sekundäranalyse, in der verschiedene empirische Studien, wie etwa die Milieustudie von Tippelt und Barz sowie die Arbeit von Schiersmann, ausgewertet und vergleichend diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Barrieren und Motivation sowie eine detaillierte Analyse der Rolle von Prüfungs- und Schulangst bei der Nichteilnahme an Weiterbildungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Weiterbildungsbarrieren, Lernwiderstände, Angst vor Misserfolgen, Schultrauma, Lebenslanges Lernen und Weiterbildungsabstinenz.

Welchen Einfluss haben soziale Milieus auf die Weiterbildungsbeteiligung?

Die Arbeit zeigt auf, dass verschiedene Milieus unterschiedliche Einstellungen zur Weiterbildung besitzen, wobei vor allem die subjektive Nutzenerwartung und das Preis-Leistungs-Bewusstsein je nach sozialer Lage variieren.

Wie lässt sich ein „Schultrauma“ als Barriere überwinden?

Die Autorin plädiert für die Schaffung positiver Lernumgebungen, den Einsatz von Sozialpädagogen und die Anpassung von Lernformen (z.B. durch leistungshomogene Gruppen), um Ängste abzubauen und das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.

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Details

Title
Weiterbildungsbarrieren unter besonderer Berücksichtigung der Barriere "Angst vor Misserfolge" und unter dem Aspekt des Lebenslangen Lernens
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
1,0
Author
Janine Romppel (Author)
Publication Year
2008
Pages
28
Catalog Number
V112619
ISBN (eBook)
9783640128723
ISBN (Book)
9783640858194
Language
German
Tags
Weiterbildungsbarrieren Berücksichtigung Barriere Angst Misserfolge Aspekt Lebenslangen Lernens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Romppel (Author), 2008, Weiterbildungsbarrieren unter besonderer Berücksichtigung der Barriere "Angst vor Misserfolge" und unter dem Aspekt des Lebenslangen Lernens, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/112619
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