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Die Auswirkungen der Osterweiterung auf die Beschäftigung in der Europäischen Union am Beispiel des deutschen Arbeitsmarktes

Title: Die Auswirkungen der Osterweiterung auf die Beschäftigung in der Europäischen Union am Beispiel des deutschen Arbeitsmarktes

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Manuela Gottschalk (Author)

Economics - Case Scenarios

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Summary Excerpt Details

Im Oktober 2002 einigten sich Bundeskanzler Schröder und der französische Staatspräsident Jaques Chirac über die zukünftige Gestaltung der Agrar-Zuschüsse an die Landwirte der EU und die zukünftige Beitragslast der einzelnen Länder. Ihre Einigung war Voraussetzung für den weiteren Fortgang des Erweiterungsprozesses der Europäischen Union1 und somit höchst dringlich, denn bereits auf dem Gipfeltreffen in Kopenhagen im Dezember 2002 soll die Abstimmung darüber erfolgen, wer neues Mitglied der EU wird. Die nun anstehende Erweiterungsrunde, die die fünfte ihrer Art seit Beginn des europäischen Integrationsprozesses in den fünfziger Jahren ist, unterscheidet sich nicht nur in Bezug auf die Qualität, sondern gerade auch im Hinblick auf die Quantität von früheren Beitritten.2 13 Kandidatenländer bemühen sich schon seit längerer Zeit, die hohen Aufnahmekriterien zu erfüllen, diese sind Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Litauen, Lettland, Estland, Slowenien, Zypern, Malta, Bulgarien und die Türkei. Die Entscheidung über die endgültige Aufnahme erfolgt dabei nach dem Regatta-Prinzip: wer bis Ende 2002 das umfangreiche, komplizierte Regelwerk der EU umgesetzt hat, soll beitreten dürfen.3 Nach dem bisherigen Stand der Entwicklung werden es voraussichtlich 10 Länder schaffen. Die Vorteile der Erweiterung für Europa liegen in der dann vorhandenen Einwohnerzahl von 500 Millionen Bürgern, dadurch erhält die Stimme Europas mehr Einfluss in der Welt. Auch ist so eine bessere Zusammenarbeit in den Bereichen Umweltverschmutzung und organisierte Kriminalität möglich. Unternehmen stände die Erschließung neuer Märkte und besserer Zugang zu Rohstoffen bevor. Die Vorteile eines Beitritts zur EU für die mittel- und osteuropäischen Länder wären demokratische und soziale Stabilität und größerer Wohlstand.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Ausgangslage

2. Theoretische Betrachtung der Migration

2.1. Identifizierung der Auslöser für eine mögliche Wanderungsbereitschaft des Menschen

2.1.1. Push/Pull-Approach nach Lee

2.1.2. Humankapitaltheorie nach Chiswick

2.1.3. Beeinflussung der Migration durch Netzwerkeffekte

2.2. Theoretische Auswirkungen der Migration auf den Arbeitsmarkt aus sektoraler Sicht

3. Abschätzung des Migrationspotentials für Deutschland

3.1. Migration innerhalb der heutigen EU-15

3.2. Modellfall Süderweiterung?

3.3. Schätzergebnisse

3.3.1. DIW

3.3.2. ifo

3.4. Auswirkungen der Migration auf den deutschen Arbeitsmarkt

4. Beispiel Polen

5. Demographische Entwicklungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und die praktischen Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den deutschen Arbeitsmarkt, um zu bewerten, ob mit einer Massenmigration zu rechnen ist und welche arbeitsmarktpolitischen Konsequenzen daraus resultieren.

  • Theoretische Ursachen und Mechanismen von Migrationsbewegungen
  • Modellhafte Abschätzung des Migrationspotentials aus den MOE-Ländern
  • Analyse der Auswirkungen von Zuwanderung auf Löhne und Beschäftigung
  • Spezifische Betrachtung der Situation Polens im Kontext der Freizügigkeit
  • Zusammenhang zwischen demographischen Entwicklungen und Arbeitskräftemangel

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Push/Pull-Approach nach Lee

Der Push/Pull-Approach geht auf Lee zurück und untersucht migrationsauslösende Wirkungen ökonomischer Bedingungen sowohl im Heimat- als auch im Zielland. Nach Lee entscheidet sich eine Person dann zur Migration, wenn im Heimatland Push-Faktoren und im Zielland Pull-Faktoren existieren. Migrationsunterstützende Push-Faktoren treten in Form von fehlender Beschäftigung auf dem einheimischen Arbeitsmarkt, Arbeitslosigkeit oder niedrigen Löhnen auf, Pull-Faktoren äußern sich demgegenüber im Einwanderungsland in (im Vergleich zum Auswanderungsland) hohen Löhnen und verfügbaren Arbeitsplätzen. Nur wenn beide Faktoren zu gleicher Zeit auftreten finden Wanderungsbewegungen statt. Zusätzlich müssen intervenierende Hindernisse wie unvollständige oder falsche Informationen, mangelnde institutionelle Voraussetzungen und ungenügende Flexibilität überwunden werden. Als weitere Voraussetzungen gelten die geographische Erreichbarkeit und die Möglichkeit einer Arbeitserlaubnis. Lee nimmt an, dass wanderungswillige Personen die Erträge ihrer Situation am Heimatmarkt mit den erwarteten Erträgen im Zielland vergleichen und somit für sich selbst schätzen, ob mit einer Wanderung eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen bzw. finanziellen Lage einhergeht. Je nachdem, wie dieser Vergleich ausfällt, entschließt sich die Person zur Wanderung oder nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Ausgangslage: Einführung in den Prozess der EU-Osterweiterung und die damit verbundenen politischen sowie ökonomischen Herausforderungen für die Mitgliedstaaten.

2. Theoretische Betrachtung der Migration: Darstellung theoretischer Ansätze zur Erklärung von Wanderungsbewegungen und deren Auswirkungen auf Arbeitsmärkte.

3. Abschätzung des Migrationspotentials für Deutschland: Untersuchung verschiedener Prognosen und Modellrechnungen zur künftigen Zuwanderung aus den osteuropäischen Beitrittsländern.

4. Beispiel Polen: Fallstudie zur polnischen Position im Erweiterungsprozess und den spezifischen Faktoren der polnischen Migrationsbereitschaft.

5. Demographische Entwicklungen: Analyse der demographischen Ausgangslage in Deutschland und des daraus resultierenden Fachkräftebedarfs.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Migrationsszenarien und Empfehlungen für den weiteren Integrationsprozess.

Schlüsselwörter

EU-Osterweiterung, Migration, Arbeitsmarkt, Migrationspotential, Freizügigkeit, MOEL, Push-Pull-Modell, Humankapitaltheorie, Arbeitskräftemangel, Wirtschaftswachstum, Transformationsprozess, Beschäftigungseffekte, Lohneffekte, Integration, Strukturwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den deutschen Arbeitsmarkt, insbesondere unter dem Aspekt, ob und in welchem Ausmaß mit Zuwanderung aus den mittel- und osteuropäischen Ländern (MOEL) zu rechnen ist.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Erklärungsmodelle für Migration, die quantitativen Schätzungen zum Migrationspotential, die Auswirkungen der Zuwanderung auf Löhne und Beschäftigung sowie der demographische Wandel in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Auswirkungen einer unbeschränkten Einführung der Freizügigkeit theoretisch und empirisch zu analysieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die bestehenden EU-Mitglieder abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie den Vergleich verschiedener ökonometrischer Prognosemodelle (wie die des DIW und des ifo Instituts), um ein fundiertes Bild über die Auswirkungen der Osterweiterung zu zeichnen.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Migrationsursachen (Push/Pull, Humankapital), vergleicht verschiedene Studien zur Abschätzung des Migrationspotentials nach Deutschland und diskutiert die Folgen auf Lohnebene sowie den Einfluss demographischer Faktoren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie EU-Osterweiterung, Migration, Arbeitsmarkt, Freizügigkeit, MOEL und Migrationspotential charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Prognose des DIW von der des ifo Instituts?

Das DIW prognostiziert eine eher moderate Zuwanderung, während das ifo Institut unter Verwendung anderer methodischer Annahmen, die teilweise auf der Süderweiterung basieren, von deutlich höheren Migrationszahlen ausgeht.

Warum ist das Fallbeispiel Polen für die Untersuchung wichtig?

Polen ist als eines der größten Beitrittsländer von besonderer Bedeutung; die Analyse zeigt, dass Migrationsbereitschaft dort nicht nur von Lohnunterschieden abhängt, sondern eng mit dem inländischen Strukturwandel und ökonomischen Fortschritten verknüpft ist.

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Details

Title
Die Auswirkungen der Osterweiterung auf die Beschäftigung in der Europäischen Union am Beispiel des deutschen Arbeitsmarktes
College
Technical University of Berlin  (Volkswirtschaftslehre)
Grade
1,3
Author
Manuela Gottschalk (Author)
Publication Year
2002
Pages
29
Catalog Number
V11036
ISBN (eBook)
9783638173049
Language
German
Tags
Ostweiterung Eurpäische Union Beitrittskandidaten Kandidatenländer Push/Pull-Approach Humankapitaltheorie Kultur Netzwerkeffekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuela Gottschalk (Author), 2002, Die Auswirkungen der Osterweiterung auf die Beschäftigung in der Europäischen Union am Beispiel des deutschen Arbeitsmarktes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/11036
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