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Das Christentum und seine Anfänge in Palästina

Title: Das Christentum und seine Anfänge in Palästina

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jan-Niklas Brüggemann (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Entstehung des damaligen Christentums, ihre Gründe und Ziele. Um den Entwicklungsprozess verstehen zu können, ist es wichtig die geografischen und geschichtlichen Gegebenheiten zu verstehen. Wie waren zur Zeit des Urchristentums die Herrschaftsverhältnisse? Wer befahl über Recht und Pflicht? Welche Traditionen entstanden? Welchen gesellschaftlichen Schichten musste getrotzt werden? All diese Hintergründe und Fragen werden im Laufe dieser Arbeit erörtert. Die Entstehungsgeschichte des Christentums beginnt mit der Geschichte der christlichen Urgemeinde. Um diese zu betrachten, muss unbedingt die soziokulturelle Situation während des Beginns ihrer Entstehung in Palästina betrachtet werden. So unterscheidet sich das Bild der Urgemeinde, aus der Sicht der Kirche und aus Sicht der Historiker.

„Die Geschichte des Christentums beginnt weder mit einem kosmologischen Mythos oder mit der Erschaffung des Menschen“. Sie ist Folge eines zeitlichen Anfangs, wie der eines gut gedeihenden Samens, zunächst klein und unscheinbar, aber keineswegs zufällig. Der Autor dieser Arbeit nennt dies auch gerne „Die unvorstellbarste Erfolgsgeschichte der Welt“. Das Urchristentum entstand nicht aus reinem Zufall. Israel, das Volk Gottes. Nur wessen Gottes? Etwa des Gottes der Juden, des Islams oder der Gott der Christen? Die Christen waren zeitlich sowohl Vorgänger als auch Nachfolger der Religionen. Die drei Religionen bedienen sich alle des Alten Testaments, um ihre Anfänge zu erklären. Das Urchristentum hat sich soweit entwickelt, dass ihm mittlerweile nicht ganz zwei Milliarden Menschen angehören. Also Grund genug, die Anfänge dieser Religion genauer zu betrachten. Die Anfänge des Christentums fan-den zeitgleich mit der römischen Kaiserzeit statt. Anfangs war die jüdische Gruppe Teil des römischen Imperiums. Später dann bestimmte sie dessen Entwicklung und überlebte letztendlich sogar das Römische Reich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die geografischen Gebiete

3. Die historischen Voraussetzungen

4. Die Bewegung um Jesus

5. Das Urchristentum

5.1 Rekonstruktion des Urchristentums

5.2 Das Bild des Urchristentums

5.3 Die Deutung des Bildes

6. Die Bedeutung der Auferstehung Jesu

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Entstehungsgeschichte des Christentums in Palästina unter Berücksichtigung des soziokulturellen Kontextes der römischen Kaiserzeit. Ziel ist es, den Entwicklungsprozess der Urgemeinde nachzuvollziehen, die Rolle der Jesusbewegung zu erörtern und das in der Bibel gezeichnete Bild kritisch historisch zu hinterfragen.

  • Geografische und historische Rahmenbedingungen des Römischen Reiches
  • Die Jesusbewegung als palästinensische Wanderbewegung
  • Historische Rekonstruktion und Quellenkritik der Urgemeinde
  • Die zentrale Bedeutung der Auferstehung für die christliche Identitätsbildung

Auszug aus dem Buch

4. Die Bewegung um Jesus

Das Urchristentum war in seinen Anfängen eine innerjüdische Bewegung, die von Jesus, der selbst Jude war, hervorgerufen wurde. Allerdings müssen beim Urchristentum zwei Bewegungen unterschieden werden. „Als grobes Abgrenzungskriterium dient ein geografisches und ein chronologisches Datum: Das hellenistische Urchristentum breitete sich vorwiegend außerhalb Palästinas aus, während die Jesusbewegung eine palästinensische Erscheinung mit Ausstrahlung auf syrische Nachbargebiete war.“17 Die Jesusbewegung musste sich aber auch mit anderen sozialen Bewegungen und Erscheinungen auseinandersetzen. Zusätzlich kann der Titel Menschensohn von Jesus nicht als gegeben verstanden werden, da er rein analytisch angewendet wurde. Um den Gegensatz zu anderen „Erlösererwartungen“ herzustellen, bediente sich die Jesusbewegung jenes Titels, der sowohl die Zugehörigkeit zur göttlichen Welt als auch die zur irdischen Welt bekundete.18 Eine andere prophetische Bewegung war beispielsweise die Widerstandsbewegung, die eine allgemeine Erhebung gegen die Vorherrschaft der Römer bekannt machte und alle irdischen Herrscher ablehnte. Gleicherweise kündigten einzelne Propheten wie Theudas, der eine erneute Spaltung des Jordans versprach, das Heil Gottes an. Jeder der Propheten hatte eine eigene Anhängerschaft, mit der er zu den Orten der zu erwartenden Wunder wanderte.19 Insbesondere die Jesusbewegung war eine Wanderbewegung. Sie missionierte und reiste innerhalb Palästinas zu den einzelnen jüdischen Gemeinden. Die Menschen, die Jesus folgten, waren von Heimatlosigkeit, Familienlosigkeit und Besitzlosigkeit geprägt. Daher kann gefolgert werden, dass jene Bewegung, die sich aus Menschen mit diesen Eigenschaften zusammensetzte, eine Bewegung der Außenseiter war. Somit ist es auch kein Wunder, dass die Jesusbewegung anfällig für Außenstehende wie beispielsweise Kranke, Behinderte, Prostituierte, Steuereintreiber und verlorene Söhne war.20 Doch kann diese soziale Bewegung nicht ausschließlich aus seiner Wandertätigkeit abgeleitet werden: „Die Radikalität der Wandercharismatiker war nur möglich aufgrund der materiellen Basis in den Ortsgemeinden. Bis zu einem gewissen Grade wurden sie [die Wandercharismatiker – Anm. d. Verf.] durch sie [die materielle Basis – Anm. d. Verf.] von alltäglichen Sorgen entlastet.“21

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Entstehungsgeschichte des Christentums ein und erläutert die Relevanz der soziokulturellen Situation im antiken Palästina für das Verständnis der Urgemeinde.

2. Die geografischen Gebiete: Dieses Kapitel skizziert die Ausdehnung des Römischen Reiches und die geografischen Rahmenbedingungen, in denen sich das Christentum als innerjüdische Bewegung formierte.

3. Die historischen Voraussetzungen: Hier werden die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der frühen römischen Kaiserzeit sowie die in Palästina herrschenden Machtverhältnisse dargestellt.

4. Die Bewegung um Jesus: Dieses Kapitel beschreibt die Jesusbewegung als eine palästinensische Wanderbewegung, die sich durch ihre Kritik an Reichtum und ihre soziale Orientierung auszeichnete.

5. Das Urchristentum: Dieser Abschnitt widmet sich der Rekonstruktion und kritischen Analyse des Bildes der Urgemeinde auf Basis neutestamentlicher Quellen wie den Paulusbriefen und der Apostelgeschichte.

6. Die Bedeutung der Auferstehung Jesu: Hier wird die zentrale Rolle der Auferstehung als Glaubensbekenntnis und notwendiger Ausgangspunkt für die Missionstätigkeit der ersten christlichen Gemeinden dargelegt.

7. Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass das Christentum auf jüdischem Boden entstand und die historische Person Jesus sowie seine Auferstehung als fundamentale Ankerpunkte für die Entstehung der Kirche fungierten.

Schlüsselwörter

Urchristentum, Jesusbewegung, Palästina, Römische Kaiserzeit, Auferstehung, Urgemeinde, Apostelgeschichte, Paulusbriefe, Heidenmission, Wandercharismatiker, Religion, Historie, Identitätsbildung, Soziokulturelle Situation, Biblische Quellen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Ursprünge des Christentums und analysiert, wie sich aus einer jüdischen Reformbewegung innerhalb des römisch besetzten Palästinas eine eigenständige Weltreligion entwickelte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der Jesusbewegung, die soziale Struktur der ersten Gemeinden sowie die methodische Herausforderung der Quellenauswertung, insbesondere der Diskrepanz zwischen idealisierter Darstellung in der Bibel und historischer Wirklichkeit.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Entstehungsprozess des frühen Christentums historisch zu kontextualisieren und zu verstehen, wie die soziokulturellen und politischen Bedingungen des 1. Jahrhunderts dieses Wachstum begünstigten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewendet?

Es wird eine historisch-kritische Analyse von neutestamentlichen Schriften und historischen Quellen vorgenommen, ergänzt durch die Einbeziehung soziologischer Aspekte der Jesusbewegung.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Bedeutung der römischen Herrschaft, der Analyse der Jesusbewegung als palästinensische Wanderbewegung sowie der kritischen Rekonstruktion der Urgemeinde durch die Paulusbriefe und die Apostelgeschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Urchristentum, Jesusbewegung, Palästina, römische Kaiserzeit, Auferstehung und Quellenkritik charakterisiert.

Warum wird die Apostelgeschichte als "idealisiert" bezeichnet?

Die Arbeit argumentiert, dass Lukas in der Apostelgeschichte eine einlinige, konsistente Entwicklung von Jerusalem aus zeichnet, die nicht alle historischen Brüche und abweichenden Strömungen abbildet, was den Charakter einer theologischen Darstellung statt eines rein neutralen Geschichtsberichts unterstreicht.

Welche Rolle spielt die Person Jesus laut der Argumentation des Autors?

Jesus wird nicht nur als bloße Voraussetzung gesehen, sondern als der Ausgangspunkt und einer der wesentlichen Mittelpunkte, dessen Wirken und Schicksal die Grundlage für das spätere christliche Glaubensbekenntnis bildete.

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Details

Title
Das Christentum und seine Anfänge in Palästina
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Jan-Niklas Brüggemann (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V1038952
ISBN (eBook)
9783346452252
ISBN (Book)
9783346452269
Language
German
Tags
christentum anfänge palästina
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan-Niklas Brüggemann (Author), 2019, Das Christentum und seine Anfänge in Palästina, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1038952
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