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Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Eine theoretische Untersuchung

Titel: Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Eine theoretische Untersuchung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jenny Eyer (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was in dieser Arbeit gezeigt wird, ist ein Teil des Fundamentes für eine erfolgreiche Aufklärung zum Thema Sprachbildung. Der Ursprung jeglicher Sprachbildung ist der Spracherwerb. Dies soll also der Ansatzpunkt dieser Arbeit sein. Sprache ist ein sehr weitläufiger Begriff, der aus vielen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet werden kann. In dieser Arbeit soll, soweit eine Trennung zu anderen Disziplinen möglich und soweit nicht anders markiert, versucht werden, eine entwicklungspsychologische Perspektive einzunehmen.

Dazu soll in Kapitel 2 zunächst geklärt werden, was Sprache überhaupt ist und anschließend Begriff der Mehrsprachigkeit erörtert werden. Anschließend wird in Kapitel 3 eine Übersicht gängiger Spracherwerbstheorien gegeben und versucht, diese auch im Kontext von Mehrsprachigkeit zu sehen. Anschließend wird die Sprachentwicklung bei einsprachigen Kindern dem sukzessiven Zweitspracherwerb mehrsprachiger Kinder gegenübergestellt. Im Fazit sollen auf Basis des so erworbenen Wissens Schlüsse gezogen werden, welche Pädagoginnen und Pädagogen bei ihren Aufgaben der Sprachförderung mehrsprachiger Kinder unterstützen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Sprache?

2.1 Mehrsprachigkeit

3. Spracherwerb

3.1 Theorien des Spracherwerbs

3.2 Ablauf des Spracherwerbs

3.2.1 Erstspracherwerb

3.2.2 Zweitspracherwerb

4. Handlungsempfehlungen und Ausblick

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Spracherwerb und die Mehrsprachigkeit aus einer entwicklungspsychologischen Perspektive, um pädagogische Handlungsoptionen für die Sprachförderung in Kindertagesstätten abzuleiten.

  • Definition und Merkmale von Sprache
  • Dimensionen und Formen der Mehrsprachigkeit
  • Wissenschaftliche Theorien des Spracherwerbs
  • Vergleich von Erstspracherwerb und sukzessivem Zweitspracherwerb

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Zweitspracherwerb

Wie auch beim Erwerb der Erstsprache „durchlaufen [Menschen] beim Fremdsprachenerwerb bestimmte, aufeinander aufbauende Stufen“ (Weskamp 2007, S. 73), es handelt sich dabei um dieselben Stufen, welche auch im Erstspracherwerb durchlaufen werden. Tracy, die den Grammatikerwerb bei früh zweisprachigen Kindern untersucht hat, betont die Wichtigkeit von drei Faktoren im Zusammenhang mit dem Zweitspracherwerb: das Lebensalter zu Beginn des Kontaktes mit der Zweitsprache, das im Prozess des Spracherwerbs erworbene Sprachwissen, sowie der Verlauf des Spracherwerbes sind für das Lernen von größter Bedeutung (vgl. Tracy 2007, S. 126). Zudem gibt es noch mehr zu beachten: „Wie häufig treten bestimmte Konstruktionen im Sprachangebot tatsächlich auf, wie variationsreich und grammatisch ist der Input? Hören die Kinder überhaupt zu?“ (Tracy 2007, S. 132). All diese Faktoren können von Kind zu Kind sehr unterschiedlich sein und somit stark den Spracherwerb beeinflussen. Mit anderen Worten: diese Faktoren machen es quasi unmöglich, eine generalisierte Aussage über den Zweitspracherwerb zu treffen.

Aus Tracys Forschung ging hervor, dass beim Zweitspracherwerb ab einem Alter von drei bis vier Jahren die Syntax, insbesondere Verbflexion und Verbstellung im Satz, genauso schnell gelernt werden kann wie bei Kindern im Erstspracherwerb. Die Abfolge der grammatischen Lern Meilensteine ist hier gleich. Problematischer gestaltet sich das Lernen von Numerus, Genus und Kasus. Diese Bereiche bedürfen besonderer Aufmerksamkeit (vgl. Tracy 2007, S. 142). Genauere Daten für andere Altersgruppen bedürfen noch weiterer Forschung, um genauere Aussagen treffen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle gesellschaftspolitische Debatte um Sprachstand und vorschulische Sprachförderung ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Was ist Sprache?: Das Kapitel definiert Sprache als komplexes, historisch entstandenes Zeichensystem und beleuchtet ihre Rolle für Kommunikation und Abstraktion.

2.1 Mehrsprachigkeit: Hier wird zwischen individueller und gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit unterschieden und die Bedeutung der Mehrsprachigkeit als Schlüsselkompetenz erörtert.

3. Spracherwerb: Dieser Abschnitt thematisiert die frühe kindliche Fähigkeit, ein komplexes Sprachsystem in kurzer Zeit zu erlernen.

3.1 Theorien des Spracherwerbs: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der behavioristischen, der nativistischen sowie der kognitiv-konstruktivistischen Theorie.

3.2 Ablauf des Spracherwerbs: Das Kapitel beschreibt die Entwicklungsprozesse von der Wahrnehmung von Phonemen bis hin zur komplexen Satzbildung.

3.2.1 Erstspracherwerb: Hier werden die Meilensteine der sprachlichen Entwicklung bei einsprachig aufwachsenden Kindern detailliert betrachtet.

3.2.2 Zweitspracherwerb: Dieser Teil beleuchtet die Faktoren, die den Erwerb einer Zweitsprache beeinflussen und vergleicht diese mit den Prozessen des Erstspracherwerbs.

4. Handlungsempfehlungen und Ausblick: Auf Basis der theoretischen Erkenntnisse werden Empfehlungen für eine sprachfördernde Umgebung und eine bessere Qualifizierung von pädagogischem Personal gegeben.

5. Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis aller verwendeten Quellen zur Erstellung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Spracherwerb, Mehrsprachigkeit, Erstspracherwerb, Zweitspracherwerb, Sprachförderung, Kindertagesstätte, Sprachbildung, Grammatik, Syntax, Phoneme, Mehrsprachigkeit, Sprachentwicklung, Pädagogik, Linguistik, Kognition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des menschlichen Spracherwerbs und wie diese Erkenntnisse für die Förderung mehrsprachiger Kinder im vorschulischen und schulischen Bereich genutzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Sprache, den Theorien zum Spracherwerb, den Unterschieden zwischen Erst- und Zweitspracherwerb sowie praktischen Handlungsempfehlungen für Pädagogen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, auf Basis entwicklungspsychologischer Erkenntnisse eine Grundlage für die Sprachbildung zu schaffen, die Pädagogen bei der Sprachförderung von mehrsprachigen Kindern unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Publikationen zu den Themen Sprache, Spracherwerbstheorien und Mehrsprachigkeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe Sprache und Mehrsprachigkeit definiert, danach werden gängige Erwerbstheorien vorgestellt und schließlich die Abläufe des Erst- und Zweitspracherwerbs vergleichend analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Spracherwerb, Mehrsprachigkeit, Sprachförderung, Erstspracherwerb, Zweitspracherwerb und Sprachbildung.

Welche Rolle spielt die Hirnforschung im Kontext des Zweitspracherwerbs?

Die Hirnforschung zeigt, dass sich die Aktivierungsmuster im Gehirn je nach Erwerbsalter unterscheiden können, wobei beim frühen Erwerb oft dieselben Areale wie beim Erstspracherwerb genutzt werden.

Warum wird betont, dass ein reiner Sprach-Regel-Unterricht nicht priorisiert werden sollte?

Die Autorin argumentiert, dass intuitives Lernen im Kontext von Spiel und Alltag effektiver ist, da es implizites Sprachwissen aufbaut, anstatt Wissen über Regeln explizit zu vermitteln.

Wie unterscheidet sich der Erst- vom Zweitspracherwerb laut der Arbeit?

Obwohl die Meilensteine oft ähnlich sind, hängen Verlauf und Erfolg des Zweitspracherwerbs stark von individuellen Faktoren wie dem Einstiegsalter, der Motivation und dem Sprachinput ab.

Was wird als kritische Periode für den Spracherwerb bezeichnet?

Die Arbeit identifiziert eine kritische Periode für den Erwerb der Grammatik, die in etwa zwischen dem 1,5. und 12. Lebensjahr liegt, nach der ein natürlicher Erstspracherwerb nicht mehr vollständig aufgeholt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Eine theoretische Untersuchung
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)  (Soziale Arbeit)
Note
1,7
Autor
Jenny Eyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
13
Katalognummer
V1038916
ISBN (eBook)
9783346453501
ISBN (Buch)
9783346453518
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachförderung Sprachbildung frühe Bildung Erziehungswissenschaften Sprachwissenschaft Kindheitspädagogik Kita Migration Pädagogik Soziale Arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jenny Eyer (Autor:in), 2020, Spracherwerb und Mehrsprachigkeit. Eine theoretische Untersuchung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1038916
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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