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Vormachtstellung der Fugger im Montanhandel zu Zeiten Jakob Fuggers. Eine Darstellung der Hintergründe

Title: Vormachtstellung der Fugger im Montanhandel zu Zeiten Jakob Fuggers. Eine Darstellung der Hintergründe

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit konzentriert sich auf den Zweig des Montanhandels zu den Zeiten Jakob Fuggers konzentrieren. Außerdem wird aufgezeigt, welche Schritte ausschlaggebend für das Handeln waren. Wie haben die Fugger ihr Montanimperium aufgebaut? Hierbei wird vor allem aufgezeigt, wie es möglich war, dass eine kleine Kaufmannsfamilie es schaffte, sich eine Monopolstellung im Kupfer und Silberhandel zu sichern. Dabei wird genauer auf seine Techniken eingegangen, welche Jakob angewendet hat, um sich in den Königsfamilien unentbehrlich zu machen.

Es wurden verschiedene Bücher hinzugezogen, welche teilweise zwar über hundert Jahre alt sind, allerdings sich heute noch auf aktuelle Bücher als Grundlage der damaligen Forschung beziehen. Die Quellenlage ist, je nach Gebiet, teilweise sehr gut übermittelt, andererseits gibt es Bereiche ohne Schriftstücke. In dieser Arbeit werden auch einige Originaldokumente verwendet, auf welche sich auch Jansen, in seinen Arbeiten beruft.

Zum Anderen werden Abschriften der Gesellschafterverträge durchgearbeitet, um das einführende Kapitel zu schreiben und einen kleinen Ausblick in die damalige Grundlage einer solcher Unternehmung geben zu können.

Der Name der Familie Fugger hat seine Bedeutung bis heute noch nicht verloren. Dies lag an dem außergewöhnlichen kaufmännischen Geschick, welches sie in der Mitte des 15. Jahrhunderts zu außerordentlichem Reichtum führte. Die Anfänge der Familie sind in Graben einen kleinen Ort hinter Augsburg zu finden. Zu Beginn handelten die Fugger mit Stoffwa-ren, später hingegen mit allem was damals möglich war. Im Laufe der Zeit bauten sie so ein weltweites Handelsnetz auf, welches sie zu den reichsten Familien in Europa werden ließ.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. JAKOB FUGGER

3. DIE HANDELSGESELLSCHAFT FUGGER UND IHRE STRUKTUREN

4. DIE FUGGER IM MONTANHANDLE

4.1 EINSTIEG IN SILBERHANDEL DURCH KREDITVERGABE

4.2 EINSTIEG IN DEN KUPFER HANDEL

4.3 BILDUNG EINES SYNDIKATS

4.4 DIE GESCHÄFTSPRAKTIKEN

4.5 MONOPOLE UND DER ZWEITE REICHSTAG VON 1522/23 VON NÜRNBERG

5. FAZIT UND REFLEXION

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Aufstieg der Familie Fugger zur Vormachtstellung im europäischen Montanhandel zur Zeit Jakob Fuggers. Dabei wird analysiert, durch welche spezifischen Geschäftsstrategien, Kreditvergaben und diplomatischen Netzwerke es der Kaufmannsfamilie gelang, Monopolstellungen im Silber- und Kupferhandel zu erlangen und ihre wirtschaftliche Macht gegenüber Staatsoberhäuptern und Konkurrenten zu festigen.

  • Entwicklung und Expansion des Fuggerschen Montanimperiums
  • Die Rolle der Gesellschafterverträge und Unternehmensstrukturen
  • Strategien zur Erlangung von Monopolen im Silber- und Kupferhandel
  • Einflussnahme auf politische Akteure durch Kredite und Bestechung
  • Die Auswirkungen des Nürnberger Reichstags auf Handelsmonopole

Auszug aus dem Buch

4.4 Die Geschäftspraktiken

Jakob war ein außerordentlich guter Kaufmann, der gerne ein lohnenswertes Risiko einging. Wie es auch am Anfang dargestellt wurde, als er Sigismund den ersten Kredit gewährte. All seine Geschäfte beruhten allerdings nicht nur auf viel Geld, sondern auch auf gute Beziehungen zu Staatsoberhäuptern, Königen oder Geistlichen. Jakob wusste es sich unentbehrlich zu machen, neben der finanziellen Abhängigkeit mancher Oberhäupter machte er sie sich zu Freunden. Jakob beschenkte seine Kontakte regelmäßig und dies diente neben der Bestechungsfunktion auch der Interaktion, Aktualisierung und Festigung mancher Beziehungen und Bündnisse.

Er verschenkte nach Häberlein allerlei Wertgegenstände wie Geld, kostbare Stoffe, Pelze und sonstiges, um seine Vorhaben in die Realität umzusetzen. So schaffte Jakob es auch so machen Widerstand gegen die Übernahme einer Miene, durch Gelder zum Schweigen zu bringen. Die Kosten des ungarischen Handels wurden folgendermaßen notiert und beziffert: „die ausgab und. schanckung durch herren Jacoben Fugger beschehen zu Wien als den herren bischoffen von Olmütz und Fünfkirchen, den herren Jörigen und Allexi Turso, dem hertzog Karel von Münsterberg, Dietrichstainer auf sein hoch- zeit, des königs von Poln dochter und herren Hans Ernst und seinem gemachel gen dem Zackaturn gesandt, als ettlich gulden ring mit edlem gestain, rubin, diemant, saphir, dürckas, halspand, perlen, seydin gewandt, samat, damast schamelot und ander klainet“ Aus diesem Text, welcher ein Auszug des Ausgabekontos des Bergwerkhandels ist, geht hervor, dass Jakob verschiedene einflussreichen Personen reich beschenkt hat unter anderem mit verschiedensten Edelsteinen, Schmuck und seltenen Stoffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung umreißt den Aufstieg der Fugger von einer Augsburger Tuchhändlerfamilie zu einem globalen Handelsimperium und definiert den Fokus der Arbeit auf den Montanhandel.

2. JAKOB FUGGER: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Jakob Fuggers nach, von seiner Ausbildung in Venedig bis zu seiner Rolle als leitende Figur des Familienunternehmens.

3. DIE HANDELSGESELLSCHAFT FUGGER UND IHRE STRUKTUREN: Der Abschnitt erläutert die vertraglichen Grundlagen und die interne Organisation des Unternehmens, die den langfristigen Erfolg der Fugger sicherten.

4. DIE FUGGER IM MONTANHANDLE: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert den Einstieg in das Montangeschäft und die Strategien zur Erlangung von Handelsmonopolen.

4.1 EINSTIEG IN SILBERHANDEL DURCH KREDITVERGABE: Hier wird die Abhängigkeit der Tiroler Landesherren durch Kredite thematisiert, die den Fuggern exklusiven Zugriff auf Silberlieferungen verschaffte.

4.2 EINSTIEG IN DEN KUPFER HANDEL: Das Kapitel behandelt die Expansion in den ungarischen Bergbau und den Aufbau eines europaweiten Kupfer-Vertriebsnetzes.

4.3 BILDUNG EINES SYNDIKATS: Hier wird der Zusammenschluss der Fugger mit anderen Handelsgesellschaften zu einem Syndikat beschrieben, um Preise am Markt zu kontrollieren.

4.4 DIE GESCHÄFTSPRAKTIKEN: Dieses Kapitel analysiert die Methoden Jakobs, wie den gezielten Einsatz von Geschenken und Bestechungen, um politische Bündnisse und geschäftliche Vorteile zu sichern.

4.5 MONOPOLE UND DER ZWEITE REICHSTAG VON 1522/23 VON NÜRNBERG: Der Abschnitt befasst sich mit dem politischen Widerstand gegen die Vormachtstellung der Fugger und den resultierenden regulatorischen Beschränkungen.

5. FAZIT UND REFLEXION: Zusammenfassende Bewertung der unternehmerischen Strategien Jakob Fuggers und kritische Einordnung der verwendeten Literatur.

Schlüsselwörter

Jakob Fugger, Montanhandel, Silberhandel, Kupferhandel, Fuggerau, Handelsgesellschaft, Kreditvergabe, Monopol, Syndikat, Bergbau, Wirtschaftsgeschichte, Augsburg, Maximilian I., Handelsnetzwerk, Geschäftspraktiken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wirtschaftlichen Vormachtstellung der Familie Fugger, insbesondere mit dem Aufbau ihres Montanimperiums unter Jakob Fugger im ausgehenden 15. und frühen 16. Jahrhundert.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf den Kreditbeziehungen zu europäischen Herrschern, den Strukturen der Handelsgesellschaft, dem Aufbau von Monopolen im Silber- und Kupfersektor sowie den politischen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es aufzuzeigen, durch welche kaufmännischen Techniken und strategischen Schritte Jakob Fugger es schaffte, eine Monopolstellung in der Montanindustrie zu erreichen und sich für die europäische Elite unentbehrlich zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Originalquellen, darunter Gesellschafterverträge und Geschäftsbücher der Fugger, um den wirtschaftlichen Aufstieg zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Silber- und Kupferhandel, die Bildung von Preiskartellen (Syndikaten), spezifische Geschäftspraktiken wie Korruption und Geschenke sowie die Auseinandersetzungen mit der Politik auf dem Reichstag zu Nürnberg.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Fugger, Montanhandel, Kreditvergabe, Monopolstellung, Handelsgesellschaft, Bergbau und die unternehmerische Strategie des "Fugger den Reichen".

Warum war der Tiroler Vertrag so entscheidend für die Fugger?

Der Tiroler Vertrag dokumentierte das erste große Silbergeschäft, welches den Einstieg der Fugger in den Montanhandel markierte und die Grundlage für die langfristige finanzielle Bindung der Landesherren schuf.

Wie reagierte die Politik auf die wachsende Macht der Fugger?

Aufgrund des wachsenden Widerstands aus der Bevölkerung und durch Konkurrenzunternehmen kam es auf dem zweiten Nürnberger Reichstag 1522/23 zu Beschlüssen gegen Monopolstellungen, die Handelsgesellschaften einschränkten.

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Details

Title
Vormachtstellung der Fugger im Montanhandel zu Zeiten Jakob Fuggers. Eine Darstellung der Hintergründe
College
University of Augsburg
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
13
Catalog Number
V1037251
ISBN (eBook)
9783346458568
ISBN (Book)
9783346458575
Language
German
Tags
vormachtstellung fugger montanhandel zeiten jakob fuggers eine darstellung hintergründe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Vormachtstellung der Fugger im Montanhandel zu Zeiten Jakob Fuggers. Eine Darstellung der Hintergründe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1037251
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