Im Rahmen dieser Hausarbeit liegt der Fokus auf den Kommunikationsaktivitäten der DFL Deutsche Fußball Liga zum Restart der Fußball-Bundesliga im Jahr 2020. Vor dem theoretischen Hintergrund des CRM wird dabei der Forschungsfrage nachgegangen, wie die Kommunikationsaktivitäten der DFL zum Bundesliga-Restart in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden. Die sich aus dem repräsentativen Fall des Bundesliga-Restarts ergebenden Erkenntnisse sollen hierbei die Kommunikationspolitik der DFL während der Corona-Krise skizzieren und deren öffentliche Wahrnehmung darstellen.
Öffentliche Kommunikation stellt viele Unternehmen vor enorme Herausforderungen, insbesondere in Krisenzeiten. Eine Herausforderung, die aktueller kaum sein könnte ist die Corona-Krise, welche u.a. enorme Auswirkungen auf den deutschen Profifußball genommen hat. Das Stichwort für Vereine und Verbände lautet an dieser Stelle: Customer Relationship Management (CRM).
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Forschungsstand und Begriffsbestimmungen
2.1 Die DFL Deutsche Fußball Liga
2.2 Der Restart der Fußball-Bundesliga
2.3 Abgrenzung des Öffentlichkeitsbegriffs
3 Theoretische Grundlage der Kommunikationsaktivitäten
3.1 Kommunikationspolitik und Sport
3.2 CRM als Grundlage der Kommunikationsaktivitäten
4 Öffentliche Aufarbeitung des Bundesliga-Restart
4.1 Untersuchung der Kommunikationsmaßnahmen der DFL
4.2 Darstellung der Berichterstattung zum Bundesliga-Restart
4.2.1 Berichterstattung der DFL zum Bundesliga-Restart
4.2.2 Berichterstattung in den Medien
5 Analyse der Berichterstattungen
5.1 Analyse der Berichterstattung der DFL
5.2 Analyse der Berichterstattung in den Medien
5.3 Auswertung der Literaturrecherche
6 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Kommunikationspolitik der DFL während des Bundesliga-Restarts in der Corona-Krise öffentlich wahrgenommen wurde. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwieweit die vom Ligaverband kommunizierten Maßnahmen zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den Medien und beim Zielpublikum rezipiert wurden.
- Kommunikationsstrategien der DFL in Krisenzeiten
- Anwendung des Customer Relationship Management (CRM) im Profisport
- Mediale Aufarbeitung und öffentliche Resonanz des Bundesliga-Restarts
- Analyse der Berichterstattung in führenden Sportmedien wie "Sport Bild" und "Kicker"
- Verhältnis zwischen Sportorganisation, Medien und Fans
Auszug aus dem Buch
3.1 Kommunikationspolitik und Sport
Das sogenannte „magische Dreieck der Sportkommunikation“ gibt – auf Grundlage der vorangegangenen Überlegungen – einen Überblick über die Beziehung der relevanten Akteure im Sport, wobei es sich um ein Beziehungsgeflecht der Bereiche Sport, Medien und Wirtschaft handelt (vgl. Bölz 2015, S. 44). Es wird davon ausgegangen, dass je intensiver der Austauschbeziehungen in diesem Dreieck, umso professioneller der Nutzen der Sektor Sport aus dem gesamten Beziehungsgeflecht (vgl. ebd.). Im vorliegenden Beispiel lässt sich die DFL gleichermaßen in die Bereiche Sport und Wirtschaft einordnen, da sie zum einen als Sportorganisation agiert, zum anderen jedoch einen enormen wirtschaftlichen Faktor besitzt, indem sie für die gesamte Vermarktung des Profifußballs in Deutschland zuständig ist. Im Fall des Bundesliga-Restarts spielt die Beziehung der DFL zu den Medien deshalb eine entscheidende Rolle, da letztere als Übermittler der Kommunikationsaktivitäten der DFL an die Öffentlichkeit dienen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Vorstellung der Relevanz der DFL-Kommunikation in Krisenzeiten und Definition der zentralen Forschungsfrage zur öffentlichen Wahrnehmung des Bundesliga-Restarts.
2 Forschungsstand und Begriffsbestimmungen: Einführung in die Strukturen der DFL, den Kontext des Restarts nach der Corona-Unterbrechung und theoretische Herleitung des Öffentlichkeitsbegriffs.
3 Theoretische Grundlage der Kommunikationsaktivitäten: Untersuchung der Kommunikationspolitik im Sport unter besonderer Berücksichtigung des Customer Relationship Management (CRM) als theoretisches Modell.
4 Öffentliche Aufarbeitung des Bundesliga-Restart: Darstellung der konkreten DFL-Kommunikationsmaßnahmen und der medialen Berichterstattung in relevanten Sportmedien.
5 Analyse der Berichterstattungen: Auswertung der DFL-Strategien und medialen Rezeption mittels einer systematischen Literaturrecherche, um das öffentliche Bild der Organisation zu skizzieren.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Einordnung der Ergebnisse hinsichtlich der positiven, aber auch kritischen Wahrnehmung der DFL-Kommunikationspolitik.
Schlüsselwörter
DFL, Bundesliga-Restart, Corona-Krise, Kommunikationspolitik, Öffentlichkeitsarbeit, Sportkommunikation, CRM, Kundenbeziehungsmanagement, Medienresonanz, Sportmedien, Profifußball, Imagebildung, Krisenmanagement, Stakeholder-Kommunikation, Sportmarketing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Kommunikationsstrategie der Deutschen Fußball Liga (DFL) während der Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der durch die Corona-Pandemie erzwungenen Unterbrechung.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Arbeit verknüpft Themen aus dem Sportmanagement und der Public Relations, insbesondere unter dem Blickwinkel des Customer Relationship Managements und der medialen Krisenkommunikation.
Wie lautet die zentrale Forschungsfrage?
Die zentrale Frage lautet: „Wie werden die Kommunikationsaktivitäten der DFL zum Bundesliga-Restart in der Öffentlichkeit wahrgenommen?“
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt eine systematische Literaturanalyse, bei der Berichterstattungen relevanter Sportmedien wie dem „Kicker“ und der „Sport Bild“ kritisch ausgewertet und mit den Kommunikationsmaßnahmen der DFL abgeglichen werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch das CRM-Modell, eine deskriptive Aufarbeitung der DFL-Maßnahmen sowie eine anschließende analytische Gegenüberstellung von DFL-Kommunikation und medialer Berichterstattung.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind DFL, Bundesliga-Restart, Krisenkommunikation, CRM im Sport, mediale Wahrnehmung und Stakeholder-Beziehungen.
Warum spielt das CRM-Modell in dieser Analyse eine zentrale Rolle?
Das CRM dient als theoretischer Rahmen, um zu verstehen, wie die DFL ihre Kommunikationspolitik zielgruppengerecht – insbesondere auf Vereine und Fans als "Kunden" – ausrichtet, um Vertrauen in der Krisensituation zu sichern.
Welches Fazit zieht die Arbeit zur öffentlichen Wahrnehmung des Restarts?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Kommunikationspolitik der DFL in der Öffentlichkeit überwiegend positiv wahrgenommen wurde, obwohl es punktuell berechtigte Kritik vonseiten der Vereine an der Einbindung in Entscheidungsprozesse gab.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2020, Die Kommunikationspolitik der DFL in der öffentlichen Wahrnehmung. Eine Betrachtung anhand des Restarts der Fußball-Bundesliga, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1035275