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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Berufsbildung als Schweizer Exportprodukt. Das Bildungssystem und seine Verbreitungsmöglichkeiten

Titel: Berufsbildung als Schweizer Exportprodukt. Das Bildungssystem und seine Verbreitungsmöglichkeiten

Akademische Arbeit , 2017 , 24 Seiten , Note: 5

Autor:in: Jonas Maienfisch (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit möchte der Frage nachgehen, ob ein Export der Berufsbildung aus der Schweiz in andere Länder stattfindet, wie das vonstattengeht und ob es ein erfolgreiches Modell ist, das in Zukunft ausgebaut werden könnte. In der Schweiz existiert ein duales Bildungssystem auf der Ebene der Berufsbildung, das an die obligatorische Schulzeit anknüpft. Dieses Ausbildungssystem kennt die Welt grundsätzlich weniger, sodass sie in letzter Zeit als Exportprodukt das internationale Interesse geweckt hat.

Der Schweizer Staat in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft hat in der Vergangenheit schon etliche Versuche unternommen, die Berufsbildung zu exportieren und in anderen, meist wirtschaftlich schwächer gestellten Ländern zu implementieren. Die Medienwelt der Schweiz sowie weltweit hat dieses Phänomen aufgenommen und berichtet angeregt über die neusten Entwicklungen des Bildungsexports.

Meist findet der Export großen Anklang in der schweizerischen Gesellschaft sowie beim Staat und den wirtschaftlichen Trägern. Dass der Transfer dieses Ausbildungskonzepts jedoch nicht ohne weiteres klappen muss, gerät meist in Vergessenheit. Es ergeben sich etliche Schwierigkeiten beim Aufbau einer dualen Berufsbildung in Ländern, die ihre Bürger bis dahin mit einem anderen System ausbildeten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Bildungssystem in der Schweiz

2.1 Politisch-rechtlichen Grundlagen

2.2 Aufbau des schweizerischen Schulsystems

2.2.1 Obligatorische Schule

2.2.2 Nachobligatorische Bildung

2.2.3 Bildungssystem Schweiz

3 Die Berufsbildung

3.1 Geschichte der Berufsbildung in Europa

3.2 Duale Berufsbildung in der Schweiz

3.2.1 Berufsbildungssystem

3.2.2 Politisch-rechtliche Grundlagen

4 Die Berufsbildung als Schweizer Exportprodukt

4.1 Export der Berufsbildung

4.2 Politische Situation

4.2.1 Politisch-rechtliche Grundlagen

4.2.2 Erweiterungsbeitrag durch den Bund

4.2.3 Politischer Vorstoss

4.3 Bildungsexport als Entwicklungshilfe

4.4 Bildungsexport als Profit für die Schweiz

4.5 Schwierigkeiten beim Bildungsexport

5 Schlussteil

6 Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Export des dualen Berufsbildungssystems aus der Schweiz in andere Länder, analysiert die Beweggründe, die politischen Rahmenbedingungen sowie die Chancen und Schwierigkeiten bei der Implementierung dieses Modells in fremden kulturellen und wirtschaftlichen Kontexten.

  • Struktur des schweizerischen Bildungssystems
  • Historische Entwicklung der Berufsbildung
  • Politische Strategien und Instrumente beim Bildungsexport
  • Wirtschaftliche und ideelle Vorteile für die Schweiz
  • Herausforderungen beim Transfer in andere Länder am Beispiel Indien

Auszug aus dem Buch

4.5 Schwierigkeiten beim Bildungsexport

Die Einführung eines neuen Ausbildungssystems in einem Land geht nicht von selbst und ohne Komplikationen. Die Verhältnisse der Orte, an denen das neue Bildungssystem aufgezogen werden soll, müssen eingeplant und einbezogen werden. Ein solcher Prozess wird deshalb nicht als Kopiervorgang eines Systems angesehen und so umgesetzt, sondern als »Auswahl- und Anpassungsprozess […], der durch die Ziele und Rahmenbedingungen des potenziellen Transfernehmers gesteuert wird».53

Grundsätzlich sind drei Schwierigkeitsfelder zu definieren, welche die Implementierung der dualen Berufsbildung in einem anderen Land erschweren, somit also den Export durch die Schweiz verkomplizieren. Der erste Punkt behandelt die strukturellen Gegebenheiten vor Ort. Oftmals liegt die Bildung in diesen Ländern weit hinter den Bildungsmassstäben der Schweiz zurück. Die Schulen und die Lehrmittel sind veraltet und die Bildung ist nicht marktorientiert aufgebaut. Der zweite Punkt ist die fehlende Anerkennung einer nicht akademischen Ausbildung durch die Bevölkerung. Ausserhalb der Schweiz wird oftmals nur eine akademische Ausbildung als eine gute Ausbildung angesehen. Die Implementierung der Berufsbildung wird sichtlich erschwert, wenn die ansässigen Menschen nicht überzeugt sind, dass das neue System eine Verbesserung bringen wird. Als dritter Punkt ist natürlich die Finanzierung zu nennen. Die Schweiz spricht in einem bestimmten Mass Gelder, um die duale Ausbildung zu fördern. Damit das System im Land aber erfolgreich umgesetzt werden kann, braucht es die Unterstützung des Landes selbst. Einerseits ist es wichtig, dass die Regierung mit an Bord ist und das Projekt auch finanziell stützt. Andererseits funktioniert das System nur durch eine aktive Teilhabe der Unternehmen, die auch ihren finanziellen Beitrag leisten müssen. Gerade dieses Verständnis, dass das Unternehmertum die Ausbildung finanziell unterstützt, ist oftmals nicht vorhanden.54

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Schweizer Berufsbildung ein und erläutert die Forschungsfrage, ob und wie der Export dieses Modells in andere Länder gelingt.

2 Das Bildungssystem in der Schweiz: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau des Schweizer Bildungssystems von der obligatorischen Schule bis zur Tertiärstufe sowie die rechtlichen Zuständigkeiten.

3 Die Berufsbildung: Hier wird die historische Genese der europäischen Berufsbildung beleuchtet und das spezifische duale System der Schweiz in Theorie und Praxis sowie dessen rechtliche Grundlagen erläutert.

4 Die Berufsbildung als Schweizer Exportprodukt: Dieses Hauptkapitel analysiert die politische Situation, die Beweggründe für den Bildungsexport, dessen Rolle als Entwicklungshilfe und ökonomischen Profit sowie die spezifischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung im Ausland.

5 Schlussteil: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und betont, dass der Bildungsexport zwar Chancen bietet, aber eine sorgfältige Anpassung an lokale Gegebenheiten erfordert.

6 Bibliographie: Dieses Kapitel listet alle verwendeten Quellen, Literaturangaben und Internetressourcen auf.

Schlüsselwörter

Berufsbildung, duales System, Bildungsexport, Schweiz, Bildungssystem, Wirtschaftsförderung, Jugendarbeitslosigkeit, Humankapital, Technologietransfer, internationale Zusammenarbeit, Berufsbildungsgesetz, Entwicklungshilfe, Fachkräftemangel, Implementierung, Standortvorteil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Export des dualen Berufsbildungssystems der Schweiz und untersucht, ob es sich dabei um eine erfolgreiche Strategie handelt, die international weiter ausgebaut werden sollte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Schweizer Bildungssystem, die historischen Wurzeln der Berufsbildung, die politische Steuerung von Bildungsexporten sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Transfers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, wie der Export der Berufsbildung funktioniert, ob das Modell erfolgreich in andere Länder übertragen werden kann und welche Chancen und Risiken dies für die Schweiz birgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt die Form eines Essays und nutzt eine Kombination aus Fachliteratur, Medienberichten und offiziellen Dokumenten, um das Thema aus verschiedenen Perspektiven umfassend darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Exportprozess, die rechtlichen Rahmenbedingungen, der Nutzen als Entwicklungshilfe und wirtschaftlicher Profit sowie die Implementierungshürden in anderen Ländern analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Berufsbildung, duales System, Bildungsexport, Jugendarbeitslosigkeit, Humankapital und internationale Zusammenarbeit.

Welche Rolle spielt die Politik bei diesem Export?

Der Bund spielt eine zentrale Rolle durch gesetzliche Anpassungen, wie etwa bei der Finanzierung durch das Berufsbildungsgesetz, und unterstützt Projekte zur Stärkung des Bildungsangebots in wirtschaftlich wichtigen Partnerländern.

Warum ist die Umsetzung im Ausland oft schwierig?

Die Schwierigkeiten liegen oft in den unterschiedlichen strukturellen Voraussetzungen, der fehlenden gesellschaftlichen Anerkennung nicht-akademischer Berufe und der mangelnden finanziellen Beteiligung lokaler Unternehmen vor Ort.

Was zeigt das Beispiel Indien?

Das Beispiel Indien illustriert, dass die Implementierung eines dualen Systems Zeit benötigt, um in einer Gesellschaft, die stark auf theoretische akademische Bildung fokussiert ist, Akzeptanz und eine gelebte Praxis im Betrieb zu finden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berufsbildung als Schweizer Exportprodukt. Das Bildungssystem und seine Verbreitungsmöglichkeiten
Hochschule
Fachhochschule Nordwestschweiz  (Pädagogische Hochschule)
Note
5
Autor
Jonas Maienfisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
24
Katalognummer
V1033529
ISBN (eBook)
9783346443588
ISBN (Buch)
9783346443595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berufsbildung schweizer exportprodukt bildungssystem verbreitungsmöglichkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Maienfisch (Autor:in), 2017, Berufsbildung als Schweizer Exportprodukt. Das Bildungssystem und seine Verbreitungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1033529
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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