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Der Spielfilm "Schindlers Liste". Die Darstellung von Gewalt und Tod

Titel: Der Spielfilm "Schindlers Liste". Die Darstellung von Gewalt und Tod

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 53 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sandra Anna Hormel (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Spielfilm Schindlers Liste von Steven Spielberg aus dem Jahre 1993. Dieser Film sticht damals wie heute aus der Rezeption der Holocaust thematisierten Filme heraus. Zeigt dieser Film doch rigoros und ohne Tabu die Gewalt an den Juden und deren Tod im Dritten Reich. Doch wie wird Gewalt im Film gezeigt? Wie wird der Tod im Film dargestellt und welche Arten eines filmischen Todes gibt es? Wie zeigt Spielberg die Gewalt an den Juden und deren Tod im Holocaust?

Diese Arbeit wird sich chronologisch diesem Thema widmen. Beginnend mit der allgemeinen Darstellung von Gewalt und Tod im Film folgt darauf mit dem zuvor vermittelten Wissen im Hintergrund, die Wirkung von Gewaltszenen auf den Rezipienten. Hier wird zunächst die Gewalt in den Medien und deren Wirkung an sich dargestellt und im weiteren Verlauf wird die Gewalt im Medium Film und dessen Wirkung näher betrachtet. Anschließend wird aufbauend auf dem Wissen, die Gewalt- und Todesdarstellung in Schindlers Liste erläutert. Hier wird aufgezeigt, welche filmischen und szenischen Werkzeuge Spielberg nutzt, um authentisch die Gewalt an den Juden und den Tod der Juden im Holocaust darzustellen. Darauf aufbauend wird in 2.5 erläutert, wie gut ihm diese Authentizität gelungen ist. Abschließend wird diese Hausarbeit die Nachwirkung von Schindlers Liste aus verschiedenen Perspektiven z. B. der Öffentlichkeit beleuchten und es werden verschiedene Zeitzeugen aber auch Medienmenschen zu Wort kommen. Die Kritik an Schindlers Liste wird hier herausgearbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Die Darstellung von Gewalt im Film

2.2 Die Darstellung von Tod im Film

2.3 Die Wirkung von Gewalt im Film auf den Rezipienten

2.4 Spielbergs Darstellung von Gewalt und Tod an den Juden in „Schindlers Liste“

2.5 Authentizität des Filmes „Schindlers Liste“ im Kontext zum realen Holocaust

2.6 Die Nachwirkung des Filmes „Schindlers Liste“ an den Verbrechen an den Juden im Holocaust

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die filmische Darstellung von Gewalt und Tod im Spielfilm „Schindlers Liste“ (1993) von Steven Spielberg im Kontext des Holocaust. Ziel ist es, die eingesetzten filmischen Werkzeuge zur authentischen Inszenierung dieser historischen Ereignisse zu analysieren, die Wirkung der Gewaltdarstellung auf den Zuschauer zu erfassen und die kritische Rezeption des Films unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven (Öffentlichkeit, Zeitzeugen, Medien) einzuordnen.

  • Phänomenologie und Wirkung medialer Gewaltdarstellungen
  • Filmische Inszenierung von Tod und Sterben
  • Authentizitätsstrategien und historischer Bezug in „Schindlers Liste“
  • Rezeptionsgeschichte und ethische Debatten um Holocaust-Darstellungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Darstellung von Gewalt im Film

Die Gewalt in Filmen ist je schwerer zu ertragen desto realistischer sie dargestellt wird. Die Gewalt als filmische Gewalt sichert sie somit ethisch ab. Jedoch schwächen die fiktionalen Bilder die emotionale Wirkung auf den Zuschauer nicht ab (vgl. Jean-Pierre Palmier 2018: 313). Die realistische Darstellung von Gewalt kann laut Jean-Pierre Palmier mit der Nähe der Kamera zu den Figuren erreicht werden. Folgt die Handkamera den Schauspielern, kann sich der Effekt der Realität sogar intensivieren (ebd. Jean-Pierre Palmier 2018: 315). „Die Kamera scheint dem Geschehen also zu folgen, statt es zu inszenieren, und auch hierdurch wird der Fokus auf die Handlung gelegt“ (Jean-Pierre Palmier 2018: 315). Weiterhin formuliert er, dass die Gewalt im Film für die Figuren real ist und sie an dieser verzweifeln so peinigen diese Darstellungen auch den Zuschauer (vgl. Jean-Pierre Palmier 2018: 317).

Die Gewalt wird von Jan Philipp Reemtsma, in dessen Phänomenologie, in drei verschiedene Modi differenziert und wie folgt bestimmt: „Für die lozierende Gewalt ist der lebendige und wehrhafte Körper ein Hindernis, das beiseite geschafft werden oder außer Gefecht gesetzt werden muss. Diese lozierende Gewalt zielt auf etwas anderes als den Körper selbst: «Er kann beiseitegestoßen werden oder getötet, durch Drohung dazu gebracht werden, ‹von selbst› zu verschwinden, oder durch Verletzung an jedem opponierenden Verharren gehindert werden – es geht um ihn als inerte Masse, die zu beseitigen ist.» (Reemtsma 2008, S. 108) Lozierende Gewalt ist grob mit dem identisch, was man gemeinhin instrumentelle Gewalt nennt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, wie Steven Spielbergs „Schindlers Liste“ rigoros und ohne Tabus die Gewalt und den Tod im Holocaust darstellt und welche filmischen Mittel dabei zum Einsatz kommen.

2. Hauptteil: Dieser Teil beleuchtet die Phänomenologie medialer Gewaltdarstellung, die filmische Inszenierung des Sterbens, die Wirkung auf Rezipienten sowie die spezifischen Strategien, die Spielberg für „Schindlers Liste“ nutzte, um Authentizität zu erzeugen und Nachwirkungen zu thematisieren.

3. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Spielberg den Holocaust erfolgreich als filmisches Thema erschlossen hat, wobei die rigorose Darstellung der Gewalt eine hohe Schockwirkung erzielt, die bis heute zur Auseinandersetzung mit der Geschichte anregt.

Schlüsselwörter

Schindlers Liste, Steven Spielberg, Holocaust, Filmanalyse, Gewaltdarstellung, Tod im Film, Authentizität, Holocaust-Film, Rezeptionsforschung, visuelle Repräsentation, Zeitzeugen, historisches Kino, Medientheorie, Erinnerungskultur, filmische Inszenierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Spielfilm „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg im Hinblick darauf, wie Gewalt und Tod während des Holocaust filmisch dargestellt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die medienwissenschaftliche Untersuchung von Gewaltdarstellungen, die Wirkung solcher Szenen auf das Publikum sowie die Debatte über die Authentizität und Ethik bei der Verfilmung historischer Traumata.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die filmischen Werkzeuge zu identifizieren, mit denen Spielberg den Völkermord authentisch visualisiert, und die öffentliche sowie wissenschaftliche Rezeption des Films nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine systematische Filmanalyse und eine Literaturanalyse bestehender medienwissenschaftlicher und psychologischer Diskurse zur Filmwirkung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Gewaltdarstellung, die spezifische Analyse von Spielbergs Kameraarbeit und Symbolik in „Schindlers Liste“ sowie die Betrachtung der Wirkung des Films auf verschiedene Rezipientengruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Holocaust-Filme, Authentizitätsillusion, filmische Inszenierung, Wirkung auf den Rezipienten und Erinnerungskultur definiert.

Welche Bedeutung hat die Handkamera für Spielbergs Film?

Die Handkamera wird als zentrales Werkzeug eingesetzt, um das Geschehen unmittelbar einzufangen, den Schein der Inszenierung zu mindern und einen „Realitätseffekt“ zu erzeugen, der den Zuschauer als Teil des Geschehens fühlen lässt.

Wie bewerten Kritiker die Darstellung der Ausnahme im Film?

Kritiker werfen Spielberg vor, durch die Geschichte der Rettung weniger Einzelner eine Ausnahme zu präsentieren, während der Massenmord Millionen betraf, was laut einigen als „Happy End“ der Holocaust-Thematik problematisiert wird.

Warum wird der Schwarz-Weiß-Einsatz als wichtig erachtet?

Der sparsame Einsatz von Farbe, überwiegend aber Schwarz-Weiß-Bilder, dient als konventionelles Authentizitätssignal, das an historische Wochenschauen erinnert und die Brücke zwischen der historischen Vergangenheit und der Gegenwart schlägt.

Welche Rolle spielt das Motiv der „Listen“?

Listen dienen im Film als zentrales Motiv und Symbol, welches den bürokratischen Charakter des Völkermords einerseits und die rettende Funktion Schindlers andererseits verdeutlicht.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Spielfilm "Schindlers Liste". Die Darstellung von Gewalt und Tod
Hochschule
Fachhochschule Münster  (Fachbereich Design)
Veranstaltung
Einführung in die Medien- und Kommunikationstheorie 1
Note
1,0
Autor
Sandra Anna Hormel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
53
Katalognummer
V1033250
ISBN (eBook)
9783346442604
ISBN (Buch)
9783346442611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schindlers Liste Spielfilm Gewalt Tod Darstellung Analyse Filmanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Anna Hormel (Autor:in), 2020, Der Spielfilm "Schindlers Liste". Die Darstellung von Gewalt und Tod, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1033250
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  53  Seiten
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