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Der Aitolische Bund und seine Außenpolitik im dritten Jahrhundert v. Chr.: Gegengewicht zu den makedonischen Hegemonialbestrebungen?

Title: Der Aitolische Bund und seine Außenpolitik im dritten Jahrhundert v. Chr.: Gegengewicht zu den makedonischen Hegemonialbestrebungen?

Seminar Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Till Muno (Author)

History - Miscellaneous

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Die vorliegende Hausarbeit untersucht anhand von zeitgenössischen Staatsverträgen und Literatur die außenpolitischen Handlungen des Aitolischen Bundes und versucht, ein Konzept der Außenpolitik im dritten Jahrhundert v. Chr. zu erkennen. War die Außenpolitik der Aitoler darauf ausgerichtet, den Hegemonialbestrebungen der Makedonen entgegen zu treten? War der Aitolische Bund das Gegenwicht zu diesen in der hellenistischen Welt?

Bei der Untersuchung der Frage nach dem außenpolitischen Handeln wurden der Bündnisvertrag der Aitoler und Arkanen, sowie Literatur von unter anderem Joseph B. Scholten, Hans Beck, Thomas Corsten und Peter Funke hinzugezogen. Hans Beck geht davon aus, dass Aitolien aktiv Außenpolitik betrieben hat. Er schreibt dem koinon dabei eine große Bedeutung zu. Thomas Corsten betont den territorialen Zuwachs des Aitolischen Bundes im dritten Jh. v. Chr. unter der Gefahr der Makedonen und Diadochen. Er stellt die These auf, dass sich der Bund aus einem defensiven, auf die Verteidigung konzentrierten Bündnis, in eine militärisch pro aktive Macht wandelte. Peter Funke hingegen schreibt, dass die Aitoler maßgeblich über ihre Asylie- und Isopolitieverträge Außenpolitik führten. Er beschreibt den Aitolischen Bund als einer der wichtigsten und schlagkräftigsten Mächte in der hellenistischen Welt.

Zuerst werden Aufbau des koinon sowie die politische Lage zwischen 300 - 260 v. Chr. beleuchtet. Die folgenden Kapitel untersuchen anhand von Bündnisverträgen und Sekundärliteratur das außenpolitische Handeln im Bezug auf die Machtbestrebungen der Makedonier. Die Ergebnisse werden in einem Fazit kumuliert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Innerer Aufbau des Aitolischen Bundes

I.II Die Förderalisierung in (Nordwest-) Griechenland

II. Machtzuwachs der Aitoler

II.I Das Jahr 279 v. Chr. als Schlüsselereignis

III. Expansion als Antwort auf die makedonischen Hegemonialbestrebungen?

III.I Bündnisse statt militärischer Interventionen

III.II Das Bewusstsein der eigenen machtpolitischen Bedeutung

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das außenpolitische Handeln des Aitolischen Bundes im dritten Jahrhundert v. Chr. unter Berücksichtigung von Staatsverträgen und Sekundärliteratur, um zu klären, ob die Expansion des Bundes als gezielte Antwort auf makedonische Hegemonialbestrebungen zu verstehen ist.

  • Struktureller Aufbau des Aitolischen Bundes und Rolle der Distrikte
  • Föderalisierungsprozesse in Nordwestgriechenland
  • Bedeutung des Jahres 279 v. Chr. als machtpolitisches Schlüsselereignis
  • Außenpolitik durch Bündnisnetzwerke statt militärischer Interventionen
  • Strategische Integration von Städten als Pufferzone

Auszug aus dem Buch

II.I Das Jahr 279 v. Chr. als Schlüsselereignis

Rzepka spricht bereits von einer expansiven Außenpolitik der Aitoler seit dem vierten Jahrhundert v. Chr., und nennt als Grund die Annexionen von Städten im Golf von Korinth. Ähnlich nähert sich Funke der Frage der Außenpolitik mit der progressiven Erweiterung des Aitolischen Bundes, indem weniger ganze Staaten, sondern überwiegend Städte annektiert und in das Bündnis integriert wurden. Messen eine Vielzahl an Historikern den aitolischen Anführern ein opportunistisches Verhalten im Bezug auf die ständige Erweiterung bei, so schreiben sie gleichzeitig der Verteidigung Delphis gegen die Gallier eine weitaus größere Bedeutung zu. Es scheint, als wäre der Sieg der Aitoler ein Schlüsselereignis, welches einen Wandel in der Politik mit sich brachte.

Zu dieser Einschätzung kommt ebenso Funke, beflügelte dieses Schlüsselereignis im Jahre 279 v. Chr. doch das Selbstbewusstsein und den Ehrgeiz der Aitoler. Scholten leitet von dem Sieg der Aitoler deren Aufstieg zu der führenden Macht der hellenistischen Welt her. Ebenso schlussfolgert Benecke aus dem Aitolischen Erfolg deren neu entfachte „Abenteuerlust“ in der Außenpolitik, wie zum Beispiel der Beginn der Aitolischen Seepolitik in der Ägäis. Grainger nennt die Jahre ab 280 v. Chr. die Zeit der „rapid expansion of the Aitolian League.“ Funke betrachtet eine hohe Frequenz an geschlossenen Bündnis-, Isopolitie- oder Asylieverträgen der Aitoler in der Zeit des dritten Jahrhunderts v. Chr., und nennt das außenpolitische Handeln ebenfalls eine äußerst ausgeklügelte Expansionspolitik voller Beziehungen und Annexionen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Problematik der Aitoler ein und formuliert die Leitfrage nach der außenpolitischen Strategie des Aitolischen Bundes im dritten Jahrhundert v. Chr.

I. Innerer Aufbau des Aitolischen Bundes: Dieses Kapitel analysiert die interne Struktur des Bundes, insbesondere das Verhältnis zwischen Städten und Distrikten sowie die Rolle föderaler Institutionen.

I.II Die Förderalisierung in (Nordwest-) Griechenland: Hier werden die strukturellen Wandlungsprozesse und die Entstehung des Föderalismus in der Region beleuchtet.

II. Machtzuwachs der Aitoler: Dieses Kapitel untersucht den Aufstieg des Bundes und die veränderte außenpolitische Ausrichtung nach dem Erfolg in der Verteidigung gegen die Gallier.

II.I Das Jahr 279 v. Chr. als Schlüsselereignis: Der Abschnitt diskutiert die Bedeutung des Jahres 279 v. Chr. als Wendepunkt für das aitolische Selbstbewusstsein und die nachfolgende Expansionsphase.

III. Expansion als Antwort auf die makedonischen Hegemonialbestrebungen?: Die Analyse hinterfragt kritisch, ob die aitolische Expansion eine direkte Reaktion auf die makedonische Bedrohung darstellte.

III.I Bündnisse statt militärischer Interventionen: Es wird dargelegt, dass der Bund bevorzugt durch diplomatische Verträge und Isopolitie wuchs, statt auf dauerhafte militärische Interventionen zu setzen.

III.II Das Bewusstsein der eigenen machtpolitischen Bedeutung: Dieses Kapitel beleuchtet das gewachsene machtpolitische Selbstverständnis des Bundes als Gegenspieler Makedoniens.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der Aitolische Bund eine bewusst gewählte, expansive Außenpolitik zur Sicherung des eigenen Territoriums betrieb.

Schlüsselwörter

Aitolischer Bund, Außenpolitik, Föderalismus, Hegemonie, Antike, Staatsverträge, Isopolitie, Makedonien, Expansion, koinon, Nordwestgriechenland, Bündnispolitik, 3. Jahrhundert v. Chr., territoriale Organisation, griechische Staatenwelt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das außenpolitische Handeln des Aitolischen Bundes im dritten Jahrhundert v. Chr. und analysiert, inwiefern dieses Handeln als zielgerichtete Politik zur Sicherung des eigenen Landes zu verstehen ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der föderalen Struktur des Aitolischen Bundes, seiner Expansionspolitik, den diplomatischen Beziehungen sowie dem Machtverhältnis gegenüber den makedonischen Hegemonialbestrebungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Konzept der Außenpolitik der Aitoler zu erkennen und zu klären, ob der Bund als bewusst agierendes Gegengewicht zu den Makedonen fungierte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung stützt sich auf eine Analyse zeitgenössischer Staatsverträge sowie die Auswertung relevanter historischer Fachliteratur und Sekundärquellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des inneren Aufbaus, den Machtzuwachs der Aitoler inklusive der Bedeutung des Jahres 279 v. Chr. und die Analyse der expansiven Außenpolitik mittels Bündnisverträgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Aitolischer Bund, Außenpolitik, Isopolitie, Föderalismus, koinon und die hellenistische Welt.

Warum spielt das Jahr 279 v. Chr. eine so entscheidende Rolle?

Das Jahr gilt als Schlüsselereignis, da der Erfolg der Aitoler bei der Verteidigung Delphis gegen die Gallier das Selbstbewusstsein des Bundes nachhaltig stärkte und eine Phase intensiver Außenpolitik einleitete.

Wie sicherte der Aitolische Bund sein Territorium?

Der Bund agierte primär durch die Einbindung von Städten über Bündnisverträge und Isopolitie, um sich ein Netzwerk zu schaffen, das als Puffer gegenüber äußeren Mächten wie den Makedonen dienen konnte.

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Details

Title
Der Aitolische Bund und seine Außenpolitik im dritten Jahrhundert v. Chr.: Gegengewicht zu den makedonischen Hegemonialbestrebungen?
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Grade
1,0
Author
Till Muno (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1032016
ISBN (eBook)
9783346437778
ISBN (Book)
9783346437785
Language
German
Tags
aitolische bund außenpolitik jahrhundert gegengewicht hegemonialbestrebungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Till Muno (Author), 2021, Der Aitolische Bund und seine Außenpolitik im dritten Jahrhundert v. Chr.: Gegengewicht zu den makedonischen Hegemonialbestrebungen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1032016
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