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Auktionen als Art des Verhandelns. Grundlagen und Theorien zu Auktionsformen, Bietern und Bietverhalten

Eine Hypothesenüberprüfung durch experimentelles Verfahren

Title: Auktionen als Art des Verhandelns. Grundlagen und Theorien zu Auktionsformen, Bietern und Bietverhalten

Term Paper , 2013 , 25 Pages , Grade: 2

Autor:in: Sevgi Arican (Author)

Business economics - Economic Policy

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit hat zum Ziel, die Bieterstrategien bei Auktionen theoretisch und experimentell zu untersuchen. Dabei werden unterschiedliche Wertschätzungen der Bieter betrachtet. Vor diesem Hintergrund soll der Frage nachgegangen werden, wann der Effekt vom Fluch des Gewinners auftritt.

Auktionen sind spezielle Formen des Handelns und bestehen aus Auktionator und Bietern. Ziele der Auktionen sind Pareto-Effizienz und Erlösmaximierung. Die Veräußerung von Gütern über Auktionen war schon in früheren Jahrhunderten üblich. In Babylon wurden junge Frauen auf dem Heiratsmarkt versteigert. Der Preis der Frau hing von ihrer Schönheit ab. Die größte Auktion fand im Jahre 193 nach Christi statt, als die prätorianische Garde nach dem Tod des Kaisers Pertinax das ganze Römische Reich versteigerte.

In den letzten Jahren haben Online-Auktionen an Bedeutung gewonnen. Das weltweit führende Internetauktionshaus ist eBay. Mögliche Gründe, die Online-Auktionen attraktiv machen, sind geringe Transaktionskosten und Ortsunabhängigkeit.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Begriffserklärungen

2.1.1 Auktion

2.2 Klassische Auktionsformen

2.2.1 Offene Auktionen

2.2.2 Verdeckte Auktionen

3 Kriterien zum Vergleich der Auktionsformen

3.1 Informationsaufdeckung

3.2 Preis

3.3 Kollusion

4 Einflussfaktoren auf den Erlös von Auktionen

4.1 Anzahl der Bieter

4.2 Angebotsformat

4.3 Reservationspreis

4.4 Auktionsfieber

5 Unterschiedliche Wertschätzungen der Bieter und optimales Bietverhalten

5.1 Unterschiedliche Wertschätzungen der Bieter

5.1.1 Independent private value

5.1.2 Common value

5.1.3 Correlated value

5.2 Optimales Bietverhalten

6 Theorien

6.1 Der Fluch des Gewinners

6.2 Erlös-Äquivalenz-Theorem

6.3 Spätes Bieten

7 Experiment

7.1 Experimentelles Design und Verfahren

7.2 Hypothesen

7.3 Ergebnisse

8 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, Bieterstrategien bei verschiedenen Auktionsformen theoretisch zu beleuchten und durch ein durchgeführtes Gruppenexperiment praktisch zu untersuchen. Dabei stehen die Auswirkungen unterschiedlicher Wertschätzungen sowie Faktoren wie der Fluch des Gewinners und das Bietverhalten im Fokus der Analyse.

  • Vergleich klassischer Auktionsformen (Englisch, Holländisch, Erst- und Zweitpreisauktionen)
  • Analyse einflussnehmender Faktoren auf den Auktionserlös
  • Untersuchung des Phänomens "Fluch des Gewinners" (Winner’s Curse)
  • Statistische Auswertung von Bieterverhalten in einem kontrollierten Experiment
  • Diskussion von Risikoneigung und geschlechtsspezifischen Bietunterschieden

Auszug aus dem Buch

6.1 Der Fluch des Gewinners

In der Grundidee wird der Bieter, der die Auktion gewinnt, auch als der wahre Verlierer gesehen, weil er den Wert des Gutes zu hoch geschätzt hatte (vgl. Horn 2007, S. 36). Erstmals wurde dieser Effekt beim Ölgeschäft beobachtet, als zahlreiche Ölfirmen die Rechte für Ölfelder versteigerten. Erdöl-Ingenieure behaupteten, dass dieses Phänomen die Ursache für die geringeren Gewinne der Ölfirmen in den 1960er-Jahren war (vgl. Milgrom, Weber 1982b, S. 1094).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Auktionen, Erläuterung der ökonomischen Ziele wie Pareto-Effizienz und ein Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2 Grundlagen: Definition grundlegender Auktionsbegriffe und Vorstellung der klassischen Auktionsformen wie der Englischen, Holländischen, Erst- und Zweitpreisauktion.

3 Kriterien zum Vergleich der Auktionsformen: Untersuchung der Auktionsmechanismen anhand von Informationsaufdeckung, Preisbildung und dem Risiko von Kollusion unter Bietern.

4 Einflussfaktoren auf den Erlös von Auktionen: Analyse von Faktoren wie Bieteranzahl, Angebotsformat, Reservationspreisen und dem psychologischen Phänomen des Auktionsfiebers.

5 Unterschiedliche Wertschätzungen der Bieter und optimales Bietverhalten: Differenzierung zwischen verschiedenen Wertmodellen (Private, Common, Correlated Value) und Herleitung optimaler Bietstrategien.

6 Theorien: Theoretische Abhandlung des Fluchs des Gewinners, des Erlös-Äquivalenz-Theorems und des Konzepts des späten Bietens.

7 Experiment: Beschreibung des experimentellen Aufbaus, der aufgestellten Hypothesen sowie eine detaillierte Auswertung der erhobenen Daten mittels statistischer Tests.

8 Zusammenfassung: Abschluss der Arbeit mit einem Fazit zu den experimentellen Ergebnissen im Vergleich zur ökonomischen Theorie.

Schlüsselwörter

Auktion, Bietverhalten, Auktionsformen, Erlösmaximierung, Fluch des Gewinners, Experimentelle Wirtschaftsforschung, Reservationspreis, Risikoneigung, Online-Auktionen, Erstpreisauktion, Zweitpreisauktion, Englische Auktion, Holländische Auktion, Kollusion, Zahlungsbereitschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht theoretisch und experimentell die Mechanismen von Auktionen, insbesondere die Bieterstrategien und Faktoren, die den Erlös beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Auktionsformen, Preisfindung, Risikoverhalten der Teilnehmer und die ökonomische Theorie hinter Auktionsprozessen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Bieterstrategien unter verschiedenen Bedingungen zu analysieren und zu prüfen, ob theoretische Konzepte wie der "Fluch des Gewinners" in der Praxis auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse wurde ein experimentelles Design im Vorlesungsrahmen umgesetzt und die Ergebnisse statistisch mittels T-Tests, Chi-Quadrat-Tests und Varianzanalysen (ANOVA) ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen, den Vergleich verschiedener Auktionsformen, die Analyse von Einflussfaktoren auf den Erlös sowie die theoretische Fundierung und praktische experimentelle Untersuchung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Auktionsformen, Bietverhalten, Erlösmaximierung, Fluch des Gewinners und Risikoneigung charakterisieren.

Wurde die Hypothese zum "Fluch des Gewinners" durch das Experiment bestätigt?

Nein, die Hypothese 1 wurde falsifiziert, da der Effekt während des durchgeführten Experiments nur bei einem einzigen Auktionsgegenstand (dem Roman) auftrat.

Spielte das Geschlecht der Probanden eine Rolle für das Bietverhalten?

Nein, statistische Tests wie der Chi-Quadrat-Test ergaben keine signifikanten geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Verhaltensbeeinflussung.

Wie bewertet die Arbeit das Phänomen des "späten Bietens"?

Im Gegensatz zur Hypothese von Roth und Ockenfels, die spätes Bieten als Strategie zur Preisminimierung sieht, wurde im Experiment beobachtet, dass spätes Bieten teilweise zu höheren Erlösen für den Verkäufer führte.

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Details

Title
Auktionen als Art des Verhandelns. Grundlagen und Theorien zu Auktionsformen, Bietern und Bietverhalten
Subtitle
Eine Hypothesenüberprüfung durch experimentelles Verfahren
College
University of Kassel
Grade
2
Author
Sevgi Arican (Author)
Publication Year
2013
Pages
25
Catalog Number
V1030580
ISBN (eBook)
9783346500403
ISBN (Book)
9783346500410
Language
German
Tags
Auktion Auktionsfieber der Fluch des Gewinners Spätes Bieten optimales Bietverhalten Vergleich der Auktionsformen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sevgi Arican (Author), 2013, Auktionen als Art des Verhandelns. Grundlagen und Theorien zu Auktionsformen, Bietern und Bietverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1030580
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