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Lower Partial Moment und Mean-Variance Ansatz. Eine Gegenüberstellung am Beispiel von sechs wirtschaftsdominanten Aktienindizes

Title: Lower Partial Moment und Mean-Variance Ansatz. Eine Gegenüberstellung am Beispiel von sechs wirtschaftsdominanten Aktienindizes

Academic Paper , 2020 , 34 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Die Seminararbeit befasst sich mit den Unterschieden zwischen dem Lower Partial Moment und dem Mean-Variance Ansatz. Dabei werden als Datengrundlage sechs wirtschaftsdominante Aktienindizes für eine zehnjährige Periode analysiert. Hierbei wird gezeigt, dass der LPM für den gesamten Bewertungszeitraum sowie der zwei untergliederten Perioden, dem MV-Ansatz, hinsichtlich dem Maß an Risiko sowie auch der erwarteten Rendite überlegen ist. Dies führt zum Entschluss, dass die Portfoliooptimierung beim LPM2 effizienter ist, da sie bei gleichem oder besserem Niveau der erwarteten Rendite weniger Risiko aufweisen als die Portfolios, die mit der Markowitz Theorie bestimmt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Risikomaße

2.1. Mean-Variance Ansatz

2.2. Downside Risk Ansatz

3. Datengrundlage

4. Empirische Analyse

4.1. Mean-Variance Ansatz

4.2. Lower Partial Moment-Ansatz

4.2. Portfoliooptimierung

4.3. Periodenbetrachtung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist der theoretische und empirische Vergleich zwischen dem klassischen Mean-Variance-Ansatz nach Markowitz und dem Downside-Risk-Ansatz (Lower Partial Moment) bei der Portfoliooptimierung, um die Effizienz der jeweiligen Risikomaße zu bewerten.

  • Vergleich der theoretischen Grundlagen von Mean-Variance und Lower Partial Moment
  • Analyse der Performance von sechs wirtschaftsdominanten Aktienindizes
  • Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Risikopräferenzen (Inputparameter α und τ)
  • Vergleich der Portfoliogewichtungen und resultierenden Erträge unter beiden Ansätzen
  • Analyse der Robustheit der Ergebnisse über verschiedene Konjunkturzyklen hinweg

Auszug aus dem Buch

2.2. Downside Risk Ansatz

Im Gegensatz zu dem Mean-Variance Ansatz von Markowitz, betrachten die Downside Risk-Methoden lediglich den unteren bzw. linken Teil einer Risikoverteilung. Der rechte Teil der Renditeverteilung wird aus Investorensicht als Chance gesehen. Downside-Risiken haben zudem den Vorteil, dass sie nicht nur die Risikoneigung der Investoren besser widerspiegeln, sondern auch die erforderlichen theoretischen Annahmen leicht zu erfüllen sind (vgl. Harlow 1991, 1).

Zeitgleich mit Markowitz veröffentlichte Roy (1952) einen Artikel über einen auf Downside-Risk basierenden Ansatz zur Portfolio Optimierung. Roy war davon überzeugt, dass ein Anleger ein Portfolio mit der geringsten Ausfallwahrscheinlichkeit aufbaut und dabei eine minimal akzeptable Rendite, welche auch als Zielrendite oder Desaster Level bekannt ist, erhalten will Roy (1952). Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Methoden zur Bewertung des Downside-Risikos, wobei in dieser Arbeit der Fokus auf den „Lower Partial Moment“ (LPM) gelegt wird. Der LPM geht auf die Arbeit von Bawa und Lindenberg (1977) zurück und hat gezeigt, dass die Messung des Downside-Risikos eine viel allgemeinere Alternative zur traditionellen Mean-Variance Analyse bietet.

Der LPM basiert auf einer Verteilung der Nutzenfunktion, die durch Bawa (1975) dargelegt wurde. Dabei können Ausprägungen von Zufallsvariablen durch Verteilungsfunktionen veranschaulicht werden. Durch stochastische Momente können Informationen über die Verteilung erzielt werden und dienen somit zur Beschreibung von Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Dabei ist die optimale Wahl eines Investors ein Portfolio, welches den erwarteten Nutzen der Rendite seines Portfolios maximiert. Die Klassifizierungen von Nutzenfunktionen, die als bedeutende Darstellungen des wirtschaftlichen Verhaltens definiert wurden, werden wie folgt definiert:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der klassischen Varianz-basierten Risikomessung ein und begründet die Notwendigkeit des Vergleichs mit dem Downside-Risiko-Ansatz.

2. Risikomaße: Dieses Kapitel erläutert theoretisch den Mean-Variance-Ansatz nach Markowitz sowie den alternativen Lower Partial Moment zur Erfassung asymmetrischer Risikoverteilungen.

3. Datengrundlage: Hier wird die Auswahl der sechs betrachteten Aktienindizes sowie die Methodik der Datenbeschaffung und Berechnung für den zehnjährigen Zeitraum beschrieben.

4. Empirische Analyse: In diesem Hauptteil erfolgt der praktische Vergleich beider Ansätze hinsichtlich ihrer Performance, Stabilität und Auswirkungen auf die Portfoliostruktur.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Überlegenheit des LPM-Ansatzes hinsichtlich Risiko-Rendite-Profil und Schutz vor negativen Renditen.

Schlüsselwörter

Portfoliooptimierung, Mean-Variance-Ansatz, Lower Partial Moment, Downside-Risk, Risikomaße, Markowitz Theorie, Renditeverteilung, Aktienindizes, Finanzcontrolling, Risikoaversion, Portfolio-Management, Asset Allocation, Effizienzlinie, Stochastische Dominanz, Performance-Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit vergleicht das klassische Risikomaß der Varianz (Mean-Variance-Ansatz) mit dem alternativen Konzept des Lower Partial Moment (Downside-Risk-Ansatz) im Kontext der Portfoliooptimierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Herleitung von Risikomaßen, die empirische Analyse von Aktienrenditen und die Optimierung von Portfolios unter Berücksichtigung verschiedener Zielrenditen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass der Lower Partial Moment ein effizienteres Risikomaß darstellt, da er besser mit asymmetrischen Renditeverteilungen umgehen kann und für Investoren intuitiver ist.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden empirische Daten von sechs internationalen Aktienindizes über zehn Jahre analysiert, wobei für die Portfoliobildung numerische Optimierungsverfahren (Solver) angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine deskriptive Analyse der Indizes, die Anwendung der unterschiedlichen Risikoansätze, die Optimierung der Portfoliogewichtungen und eine detaillierte Periodenbetrachtung vor und nach der Finanzkrise.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Portfoliooptimierung, Downside-Risk, Mean-Variance, Lower Partial Moment, Risikoaversion und effiziente Portfolios.

Warum schneidet der Mean-Variance-Ansatz laut Autor schlechter ab?

Die Arbeit kritisiert, dass die Standardabweichung im Markowitz-Modell auch positive Renditeabweichungen als Risiko bestraft und zudem oft unrealistische Annahmen über normalverteilte Renditen trifft.

Welchen Einfluss hat die Wahl der Zielrendite (Threshold) auf das LPM-Ergebnis?

Der Anstieg der Zielrendite (τ) führt in den Berechnungen zu einer Erhöhung des gemessenen Risikos, da mehr Renditen unterhalb des Schwellenwerts als "Downside-Risiko" erfasst werden.

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Details

Title
Lower Partial Moment und Mean-Variance Ansatz. Eine Gegenüberstellung am Beispiel von sechs wirtschaftsdominanten Aktienindizes
College
University of Passau
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
34
Catalog Number
V1030206
ISBN (eBook)
9783346454706
Language
German
Tags
Mean Variance Downside Risk Markowitz Downside Risk Measure Portfolio Optimierung Portfolio Optimization Variance
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Lower Partial Moment und Mean-Variance Ansatz. Eine Gegenüberstellung am Beispiel von sechs wirtschaftsdominanten Aktienindizes, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1030206
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