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Der Zugang zur Berliner Clubkultur anhand von Pierre Bourdieus Kapitalarten. Willkommen im Club?

Title: Der Zugang zur Berliner Clubkultur anhand von Pierre Bourdieus Kapitalarten. Willkommen im Club?

Term Paper , 2020 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Max Brenner (Author)

Sociology - Individual, Groups, Society

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Summary Excerpt Details

Berlin ist berühmt für seine exzessive und ausschweifende Clubkultur diverser Genres der elektronischen Musik. Doch was macht sie aus? – anders gefragt: Welche Indikatoren machen sie weltweit zu einem äußerst beliebten Ziel, einerseits für Touristen, andererseits auch für Einheimische? Sind es lediglich hedonistisch anmutende Orte, bei denen es darum geht, dem Alltag zu entfliehen? Oder ist es viel mehr ein durchgeplantes und inszeniertes Gestaltungskonzept, welches den Besuchern das Gefühl gibt, hinter dem Eingang eine eigene Welt zu betreten?

Oft ist dabei die Rede von der „typisch-berlinerischen“ Atmosphäre, welche sich neben der gespielten Musik auch in der Gestaltung der Räumlichkeiten beziehungsweise in deren Inszenierung findet. Jedoch hat die große Beliebtheit zur Folge, dass nicht alle Zugang erhalten und folglich am Eingang eine Selektion stattfindet. Das Resultat ist eine Exklusivität und sind interne und clubeigene, soziale Strukturen. Die Arbeit widmet sich insbesondere der Analyse des Zugangs zur Clubkultur. Anhand Pierre Bourdieus Konzept der „Kapitalarten" wird exemplarisch untersucht, was die Teilnahme bzw. die Zugehörigkeit zur Techno-Szene in Berlin ermöglicht und welche Voraussetzungen dafür entscheidend sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Berliner Clubkultur

3. Pierre Bourdieu – Die Kapitalarten

3.1 Ökonomisches Kapital

3.2 Kulturelles Kapital

3.3 Soziales Kapital

4. Zwischenfazit

5. Fallbeispiele

5.1 Das Berghain

5.3 Die Rummels Bucht

5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Konklusion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den exklusiven Zugang zur Berliner Clubkultur unter Anwendung der soziologischen Kapitaltheorie von Pierre Bourdieu. Das primäre Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie unterschiedliche Formen des Kapitals – ökonomisches, kulturelles und soziales – über die Partizipation an verschiedenen Clubinstitutionen entscheiden und welche szenespezifischen Strukturen dadurch geprägt werden.

  • Analyse der Berliner Clubkultur als kulturelles Feld
  • Anwendung von Bourdieus Kapitalbegriff auf den Clubzugang
  • Differenzierung zwischen ökonomischem, kulturellem und sozialem Kapital
  • Vergleichende Untersuchung der Fallbeispiele Berghain und Rummels Bucht
  • Erörterung der Bedeutung von subkulturellem Kapital nach Sarah Thornton

Auszug aus dem Buch

3. Pierre Bourdieu – Die Kapitalarten

Innerhalb dieses Kapitels gehe ich erläuternd auf Pierre Bourdieus Ausführungen über die diversen Kapitalarten ein. Um diese adäquat besprechen zu können, führe ich an dieser Stelle drei Begriffe ein, um darauf aufbauend die Kapitalarten zu kontextualisieren: „Feld“, „sozialer Raum“ und „Habitus“. Das Feld ist als Teil unserer Gesellschaft der Ort, an welchem die Kapitale wirksam werden und eigene, feldspezifische Strukturen entstehen können. Innerhalb dessen finden gesellschaftlich-soziale Handlungen statt, wodurch es zu einem „sozialen Raum“ wird. Bourdieu spricht an dieser Stelle von einem von Konkurrenz beeinflusstem „Spiel“, an welchem die Teilnehmenden des jeweiligen Feldes partizipieren.

Daraus resultierend und in Abhängigkeit der verfügbaren Kapitale können sich Verhaltensstrukturen entwickeln, welche sich wiederum im Umkehrschluss in Form des Habitus – beispielsweise in der Persönlichkeit und des Lebensstils – von Beteiligten personifizieren und manifestieren. Um in diesem Rahmen eine möglichst tiefgreifende und stringente Ausführung zu realisieren, gilt es an dieser Stelle, Folgendes festzuhalten: Die Berliner Clubkultur interpretiere ich als ein kulturelles Feld und gleichsam als ein Feld der kulturellen Produktion; die (sozialen) Aktivitäten – sei es das dortige Arbeiten oder die dortige Teilnahme – sind folglich in dieses Feld beziehungsweise in den Raum integriert. Der Habitus fungiert als Verbindungsglied zwischen der Position im Feld, welche die Teilnehmenden einnehmen, und des jeweiligen Charakters der Personen. Eine entscheidende Beeinflussung dafür sind nicht zuletzt die Kapitale, welche rückwirkend über die Position entscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, wie soziale und kulturelle Kapitale den Zugang zur exklusiven Berliner Clubszene steuern und dabei eigene soziale Strukturen erzeugen.

2. Die Berliner Clubkultur: Das Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung und den Charakter der Berliner Clubszene als „Erlebniswelten“ und definiert die Unterscheidung zwischen „Underground“ und „Overground“.

3. Pierre Bourdieu – Die Kapitalarten: Hier wird der theoretische Rahmen durch die Einführung der Konzepte Feld, Habitus und die drei Kapitalarten (ökonomisch, kulturell, sozial) im Kontext der Clubkultur geschaffen.

3.1 Ökonomisches Kapital: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung finanzieller Mittel als Voraussetzung für den Clubzugang, betont jedoch deren untergeordnete Rolle bei der exklusiven Selektion.

3.2 Kulturelles Kapital: Hier wird analysiert, wie verinnerlichtes, objektiviertes und institutionalisiertes kulturelles Wissen als entscheidender Faktor für die Teilhabe an der Szene fungiert.

3.3 Soziales Kapital: Das Kapitel beschreibt soziale Netzwerke und Kontakte als netzwerkorientierte Strukturen, die insbesondere für den Zugang über Gästelisten essenziell sind.

4. Zwischenfazit: Es wird festgehalten, dass ökonomisches Kapital lediglich die Basis bildet, während exklusiver Zugang primär über kulturelles und soziales Kapital reguliert wird.

5. Fallbeispiele: Dieses Kapitel bereitet die Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf die spezifischen Clubbeispiele Berghain und Rummels Bucht vor.

5.1 Das Berghain: Analyse der restriktiven Türpolitik und der Bedeutung von kulturellem Kapital in Form von Szenewissen und ästhetischem Auftreten.

5.3 Die Rummels Bucht: Untersuchung der exklusiven, sozialen Informationsstrukturen, die den Zugang über private Netzwerke und soziales Kapital regeln.

5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse: Die zentralen Befunde zur ungleichen Kapitalverteilung und deren spezifischer Auswirkung auf den Zugang zu den jeweiligen Clubinstitutionen werden resümiert.

6. Konklusion: Das Schlusskapitel fasst zusammen, dass die Berliner Clubszene auf einer kapitalabhängigen Dynamik basiert, bei der individuelle Teilhabe durch die Akkumulation von Kapital gesteuert wird.

Schlüsselwörter

Berliner Clubkultur, Pierre Bourdieu, Kapitalarten, Ökonomisches Kapital, Kulturelles Kapital, Soziales Kapital, Habitus, Feldtheorie, Berghain, Rummels Bucht, Techno, Exklusivität, Subkultur, Sarah Thornton, Clubzugang

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, mit welchen soziologischen Mitteln der Zugang zur exklusiven Berliner Clubszene reguliert wird und welche Rolle hierbei das Individuum und seine verfügbaren Ressourcen spielen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Anwendung der Kapitaltheorie nach Bourdieu, die Analyse spezifischer Clubinstitutionen und die Untersuchung der exklusiven Selektionsmechanismen an den Türen der Clubs.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage ist, welche Arten von Kapital (ökonomisch, kulturell, sozial) über den Zugang zu bekannten Berliner Clubs entscheiden und woran sich diese Kapitalarten in der Praxis manifestieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine theoretische Auseinandersetzung basierend auf der Feldtheorie von Pierre Bourdieu und kombiniert diese mit einer qualitativ-analytischen Untersuchung zweier Fallbeispiele (Berghain und Rummels Bucht).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Kapitalbegriffe, deren Konkretisierung auf das kulturelle Feld der Clubszene sowie die detaillierte Analyse der Selektionsprozesse und Informationsstrukturen der ausgewählten Fallbeispiele.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Neben den klassischen Bourdieuschen Begriffen wie Habitus, Feld und Kapitalarten prägen Begriffe wie Subkultur, Exklusivität, Szenewissen und soziale Netzwerkstrukturen die Analyse.

Welche Rolle spielt das Berghain in der Untersuchung?

Das Berghain dient als prominentes Fallbeispiel für eine Institution, bei der kulturelles Kapital – insbesondere in Form von Szenewissen und dem „passenden“ Auftreten – eine entscheidende Rolle für den Einlass spielt.

Wie unterscheidet sich der Zugang zur Rummels Bucht vom Berghain?

Im Gegensatz zum Berghain basiert der Zugang zur Rummels Bucht stärker auf sozialem Kapital, da der Zugang zu Veranstaltungen oft über geschlossene soziale Netzwerke und private Einladungen erfolgt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „Underground“ und „Overground“ wichtig?

Diese Unterscheidung ist relevant, um die subkulturelle Orientierung der betrachteten Clubs abzugrenzen, da der „Underground“ durch spezifische exklusive Strukturen und eine eigene „Szenewirtschaft“ definiert wird.

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Details

Title
Der Zugang zur Berliner Clubkultur anhand von Pierre Bourdieus Kapitalarten. Willkommen im Club?
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft)
Course
Der musikindustrielle Komplex im historischen Verlauf
Grade
1,0
Author
Max Brenner (Author)
Publication Year
2020
Pages
25
Catalog Number
V1030205
ISBN (eBook)
9783346431578
ISBN (Book)
9783346431585
Language
German
Tags
Clubkultur Berlin Bourdieu Kapitalarten Zugang
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Max Brenner (Author), 2020, Der Zugang zur Berliner Clubkultur anhand von Pierre Bourdieus Kapitalarten. Willkommen im Club?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1030205
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