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Beratung von Opfern häuslicher Gewalt. Klientenzentrierte Beratung als geeigneter Beratungsansatz

Title: Beratung von Opfern häuslicher Gewalt. Klientenzentrierte Beratung als geeigneter Beratungsansatz

Term Paper , 2021 , 23 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Antonia Krüger (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird es darum gehen, ob der personenzentrierte Beratungsansatz nach Carl Rogers ein geeigneter Ansatz ist, um Opfer von häuslicher Gewalt zu beraten und zu unterstützen. Als erstes wird sich damit beschäftigt, was Beratung und häusliche Gewalt ist. Beides wird definiert und verschiedene Formen der häuslichen Gewalt werden erklärt. Anschließend wird es einen Überblick über den personenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers geben. Hier wird erst der Beratungsansatz erklärt, danach wird das vorhandene Menschenbild dargestellt und zum Schluss geht es um die wichtigen Faktoren, die eine gute Beziehung zwischen Klienten und Beratern ausmacht und was für Auswirkungen dies auf den Klienten hat. Abschließend wird es um die Opferhilfe gehen. Zuerst werden die Folgen und Auswirkungen auf die Opfer der häuslichen Gewalt dargestellt. Des Weiteren werden Leitlinien und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Opfern von häuslicher Gewalt erläutert. Zum Schluss werden die Handlungsempfehlungen und Leitlinien mit den Merkmalen des personenzentrierten Ansatzes verglichen und bewertet, ob diese den Ansprüchen genügen, um Opfern häuslicher Gewalt zu unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Beratung

3. Definition häusliche Gewalt

4. Personenzentrierter Ansatz nach Carl. R. Rogers

4.1 Personenzentrierter Beratungsansatz

4.2 Menschenbild

4.3 Die personenzentrierte Beziehung zwischen beratender Person und Klient / Klientin

5. Opferhilfe häuslicher Gewalt

5.1 Auswirkungen und Folgen der häuslichen Gewalt

5.2 Leitlinien und Handlungsempfehlungen im Umgang mit Opfern häuslicher Gewalt

5.3 Vergleich und Eignung des personenzentrierten Beratungsansatz mit Leitlinien und Handlungsempfehlungen in der Beratung von Opfern häuslicher Gewalt

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der personenzentrierte Beratungsansatz nach Carl R. Rogers als geeignete Methode für die Unterstützung und Beratung von Opfern häuslicher Gewalt dienen kann, indem sie theoretische Grundlagen mit aktuellen Leitlinien der Opferhilfe abgleicht.

  • Definition und Erscheinungsformen häuslicher Gewalt
  • Kernprinzipien des personenzentrierten Beratungsansatzes
  • Analyse der Folgen häuslicher Gewalt für Betroffene und Kinder
  • Vergleich von Beratungstheorie mit institutionellen Leitlinien und Empfehlungen

Auszug aus dem Buch

4.1 Beratungsansatz

Der Folgende Beratungsansatz ist der personenzentrierte oder auch klientenzentrierte Ansatz nach dem amerikanischen Psychologen und Psychotherapeut Carl R. Rogers (1902-1987). Dieser konzentriert sich auf die Erfahrungen, Erlebnisse und Entwicklung der Klienten in Beziehung zu sich selbst und seinen sozialen Kontakten Das allgemeine Verständnis dieses Ansatzes besagt, dass der Mensch auf Reize seines eigenen Organismus und seines Umfeldes reagiert. Wie dieser reagiert, hängt davon ab, wie diese Impulse individuell vom Menschen erlebt werden. Wirklichkeit und Realität des Menschen sind somit seine individuellen Wahrnehmungen, die durch Erlebtes und Erfahrenes geformt werden. Sein Verhalten richtet sich aus diesem Grund danach seine Bedürfnisse so zu befriedigen, wie sie aus bereits erfahrenen Situationen wahrgenommen wurden und wie der Mensch mit seinem Umfeld und auch seinen Mitmenschen interagiert. (vgl. Straumann, 2014, S. 641)

Während der Beratung wird sich besonders auf die Individualität, Fähigkeiten, Kompetenzen, Potenziale und Stärken der Klienten / Klientinnen konzentriert, um diese dem Klienten / der Klientin bewusst zu machen. Durch diesen Fokus auf die eigenen Ressourcen gelingt es dem Klienten / der Klientin eigene Ziele in der Beratung, als auch Ziele im alltäglichen Leben zu erreichen. (vgl. Straumann, 2014, S. 642)

Damit sich der therapeutische Prozess der Beratung entwickeln kann und somit die Ziele des Klienten / der Klientin erreicht werden können, müssen ganz bestimmte Bedingungen gegeben sein. Die erste Bedingung für eine erfolgreiche Beratung ist, dass sich zwei Menschen, also der Klient / die Klientin und die beratende Person, in Kontakt miteinander befinden müssen. Die Inkongruenz des Klienten / der Klientin ist die zweite Bedingung. Der Zustand der Inkongruenz bedeutet, dass die Gefühle, Reaktionen und das Verhalten einer Person nicht mit dem Selbst übereinstimmt und diese dadurch Erfahrungen vermeidet, die sie als bedrohlich wahrnimmt. Dabei verspürt sie oft Angst und Verletzlichkeit. Anders als die zweite Bedingung bezieht sich die dritte Bedingung auf die beratende Person. Diese sollte in der Beziehung zum Klienten / zur Klientin kongruent, also im eigenen Verhalten echt und transparent sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Problemfeld der häuslichen Gewalt und Darlegung der Forschungsfrage zur Eignung des personenzentrierten Beratungsansatzes.

2. Definition Beratung: Erläuterung des Beratungsbegriffs unter besonderer Berücksichtigung professioneller Standards und freiwilliger Zusammenarbeit.

3. Definition häusliche Gewalt: Definition häuslicher Gewalt als Straftat im familiären Kontext sowie Differenzierung der verschiedenen Erscheinungsformen.

4. Personenzentrierter Ansatz nach Carl. R. Rogers: Detaillierte Vorstellung des Beratungsansatzes, des humanistischen Menschenbildes und der notwendigen Beziehungsfaktoren.

5. Opferhilfe häuslicher Gewalt: Untersuchung der physischen und psychischen Folgen von Gewalt sowie Analyse bestehender Leitlinien für die professionelle Arbeit.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung des personenzentrierten Ansatzes in der praktischen Opferhilfe.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Personenzentrierte Beratung, Carl R. Rogers, Opferhilfe, Gewalt gegen Frauen, Beratungsansatz, Humanistisches Menschenbild, Selbstkonzept, Kongruenz, Empathie, Bedingungslose Wertschätzung, Empowerment, Soziale Arbeit, Frauenhaus, Traumatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob der personenzentrierte Beratungsansatz nach Carl R. Rogers eine geeignete Methode darstellt, um Opfer von häuslicher Gewalt in ihrer Lebenssituation zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit verknüpft psychologische Beratungstheorie mit sozialpädagogischen Anforderungen, indem sie Grundlagen zu häuslicher Gewalt, den klientenzentrierten Ansatz und spezifische institutionelle Leitlinien der Opferhilfe analysiert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Eignung des personenzentrierten Beratungsansatzes im Kontext der Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern zu bewerten und Gemeinsamkeiten mit gängigen Handlungsleitlinien herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von beratungstheoretischen Anforderungen mit praxisorientierten Leitlinien verschiedener Fachorganisationen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Beratung, Gewaltdefinition, personenzentrierter Ansatz) sowie die Analyse der Opferhilfe, inklusive der Auswirkungen von Gewalt und dem Abgleich dieser mit den Merkmalen von Rogers’ Beratungsansatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind häusliche Gewalt, personenzentrierte Beratung, Kongruenz, Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Empowerment im Kontext der Sozialen Arbeit.

Warum ist das Menschenbild nach Rogers für die Beratung in diesem Kontext relevant?

Das humanistische Menschenbild ist relevant, da es den Berater dazu anhält, das Opfer als eigenständige, zu Selbstverwirklichung fähige Person zu sehen, was die autonome Entscheidungsfindung der Betroffenen fördert.

Inwiefern beeinflussen die Erkenntnisse über Gewalt an Kindern die Beratung?

Die Arbeit betont, dass Kinder eigene Opfer sind, deren Bedürfnisse und Interessen in der Beratung explizit beachtet werden müssen, statt sie nur als Anhang der Mutter zu betrachten.

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Details

Title
Beratung von Opfern häuslicher Gewalt. Klientenzentrierte Beratung als geeigneter Beratungsansatz
College
University of Siegen
Grade
1,7
Author
Antonia Krüger (Author)
Publication Year
2021
Pages
23
Catalog Number
V1026454
ISBN (eBook)
9783346428929
ISBN (Book)
9783346428936
Language
German
Tags
beratung opfern gewalt klientenzentrierte beratungsansatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Antonia Krüger (Author), 2021, Beratung von Opfern häuslicher Gewalt. Klientenzentrierte Beratung als geeigneter Beratungsansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1026454
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