Diese Arbeit behandelt die Frage, ob sich das Informationsangebot und der Generationskonflikt auf die allgemeine Einstellung zur Altersvorsorge der Generation Y und Z auswirkt.
Die Altersvorsorge beginnt mit der Grundinvestition der ‚Bildung‘. Mit Bildung sind etwaige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufschancen verbunden. Mit Beginn einer Beschäftigung wird der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber bei der Rentenversicherung angemeldet. Die gesetzliche Rentenversicherung ist für die Alterssicherung zuständig.
Der Generationenvertrag schützt das Grundprinzip zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Beiträge der Berufstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung finanzieren dabei die Renten der Älteren mit der Erwartung, dass die nachfolgende Generation dasselbe für sie tut. Die Auswirkungen des Demographischen Wandels und die Veränderung der Altersstruktur sind jedoch spürbar.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Generationen und der demographische Wandel
2.2 Altersvorsorge
3 Forschungsmethode
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Operationalisierung
3.3 Stichprobenbeschreibung
4 Ergebnisse der Studie
4.1 Datenauswertung und -analyse
4.2 Diskussion
5 Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Einstellung der Generation Y und Z zur privaten Altersvorsorge unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von Informationsangeboten sowie wahrgenommener Generationskonflikte. Ziel ist es, mithilfe einer quantitativen Analyse auf Basis eines bestehenden Datensatzes zu klären, welche Faktoren die Einstellung zu Rentensystemen und privater Vorsorge in diesen Altersgruppen prägen.
- Analyse der Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Rentenfinanzierung
- Untersuchung der Relevanz von Informationsangeboten für die Altersvorsorge
- Bewertung des Einflusses von wahrgenommenen Generationskonflikten
- Statistische Überprüfung der Hypothesen mittels PLS-Pfadmodellierung
- Ableitung von Empfehlungen für eine zielgruppengerechte Altersvorsorge-Kommunikation
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
Die Altersvorsorge beginnt mit der Grundinvestition der ‚Bildung‘. Mit Bildung sind etwaige Aus-und Weiterbildungsmöglichkeiten und Berufschancen verbun den (vgl. Horn/Schuchardt, 2015, S. 4). Mit Beginn einer Beschäftigung wird der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber bei der Rentenversicherung angemeldet (vgl. Deutsche Rentenversicherung, 2020b, S. 9). Die gesetzliche Rentenversicherung ist für die Alterssicherung zuständig (vgl. Horn/Schuchardt, 2015, S. 1 ff). Der Generationenvertrag schützt das Grundprinzip zur Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Beiträge der Berufstätigen in die gesetzliche Rentenver sicherung finanzieren dabei die Renten der Älteren mit der Erwartung, dass die nachfolgende Generation dasselbe für sie tut (vgl. Horn/Schuchardt, 2015, S. 12 ff.) Die Auswirkungen des Demographischen Wandels und die Veränderung der Altersstruktur sind jedoch spürbar (vgl. Deutsche Rentenversicherung, 2020a, S. 4).
Immer weniger Junge müssen die Rente von immer mehr Rentnern stammen (vgl. Horn/Schuchardt, 2015, S. 13). Die Lebenserwartung der Menschen steigt, während die Geburtenrate niedrig bleibt. Die Rente wird im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoeinkommen geringer ausfallen, um die Auswirkungen der demographischen Veränderungen auf Rentner und Beitragszahler ausgegli chen zu verteilen. Das Rentenniveau wird sinken (vgl. Deutsche Rentenversiche rung, 2020a, S. 4). Inwieweit die Renten in Zukunft noch finanzierbar sind, wenn die Lebenserwartung weiter steigt und die Renten entsprechend länger zu zahlen sind, ist fraglich. Die Skepsis gegenüber der Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente steigt (vgl. Nürnberger Versicherung, 2018, 12).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit unter Einbeziehung des demographischen Wandels und der Relevanz privater Altersvorsorge.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Hintergründe zu Generationen-Konzepten, demographischen Entwicklungen und dem Drei-Säulen-Modell der Altersvorsorge dargelegt.
3 Forschungsmethode: Dieser Abschnitt beschreibt das Untersuchungsdesign, die Operationalisierung der Daten mittels Likert-Skalen sowie die deskriptive Beschreibung der Stichprobe.
4 Ergebnisse der Studie: In diesem Kapitel erfolgt die statistische Analyse der Daten mittels PLS-Pfadmodellierung, die Validierung des Modells und die Diskussion der Ergebnisse.
5 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für die Altersvorsorge der Generation Y und Z ab.
Schlüsselwörter
Generation Y, Generation Z, Altersvorsorge, Rentenversicherung, Demographischer Wandel, Generationskonflikt, Informationsangebot, Private Altersvorsorge, Statistik, PLS-Modellierung, Altersarmut, Vorsorgeverhalten, Generationenvertrag, Quantitative Analyse, Entscheidungsfindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Einstellung der Generation Y und Z zum deutschen Alterssicherungssystem und der Bedeutung privater Vorsorgemaßnahmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem demographischen Wandel, dem Verständnis von Rentenbeiträgen sowie dem Einfluss von Informationsquellen auf die Einstellungsbildung der jüngeren Generationen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob das Informationsangebot und der wahrgenommene Generationskonflikt die allgemeine Einstellung der untersuchten Generationen zur Altersvorsorge signifikant beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein quantitatives Forschungsdesign angewendet, bei dem Daten mittels Partial Least Squares Path Modeling (PLS-PM) statistisch analysiert werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Variablen, die methodische Vorgehensweise bei der Datenauswertung aus dem GESIS-Datensatz sowie die empirische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Generation Y/Z, Altersvorsorge, Generationskonflikt, demographischer Wandel und statistische Signifikanz.
Warum wird das PLS-Modell für die Analyse gewählt?
Das PLS-Pfadmodell wurde gewählt, um die komplexen Zusammenhänge zwischen den latenten Variablen (Informationsangebot, Generationskonflikt) und der endogenen Zielvariablen (Einstellung zur Altersvorsorge) mathematisch abzubilden.
Was bedeutet das Ergebnis zur Modellgüte?
Die geringen R-Quadrat-Werte und der Goodness-of-Fit-Index deuten darauf hin, dass die gewählten Konstrukte und Fragen das Verhalten nur teilweise erklären, was zu einer kritischen Diskussion über die Notwendigkeit von Pretests führt.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2021, Die Einstellung der Generation Y und Z zur Altersvorsorge. Eine quantitative Untersuchung mit R, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1025389