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Individueller Trainingsplan über einen Makrozyklus von 6 Monaten bei einem Bandscheibenvorfall/Prolaps L5/S1

Title: Individueller Trainingsplan über einen Makrozyklus von 6 Monaten bei einem Bandscheibenvorfall/Prolaps L5/S1

Academic Paper , 2021 , 43 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Elisa Ruch (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition

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Summary Excerpt Details

Bei einer 49-jährigen Klientin wurde ein Bandscheibenvorfall im Bereich L5/S1 diagnostiziert. Nach der konservativen Physiotherapie knüpft nun das Rückentraining im Gesundheitsstudio an. Ziel des sechsmonatigen Trainings ist der Muskelaufbau im Rumpf- und Rückenbereich, die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten sowie das propriozeptive Training und die Gewichtsreduktion.

So wie die Rückenschmerzen bei den Deutschen die Nummer 1 der Hauptschmerzen sind, so steht auch ganz oben der Bandscheibenvorfall. Auf Grund von Überlastung, Fehlhaltungen und mangelnder Bewegung, aber auch durch starkes Übergewicht kann es zu einem Bandscheibenvorfall kommen. Am Meisten betroffen sind die untersten Wirbel, der 5. Lendenwirbel und der 1. Steißbeinwirbel, da sie das meiste Gewicht von uns tragen.

Vorab wird zudem die Anatomie der Wirbelsäule und der Rückenmuskulatur sowie das Krankheitsbild Bandscheibenvorfall/Prolaps erklärt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Wirbelsäule

2.1 Wirbel und Bandscheiben

2.2 Die Halswirbelsäule (HWS)

2.3 Bänder der Wirbelsäule

2.4 Das Iliosarkalgelenk (ISG)

2.5 Fakten und Ursachen Rückenschmerzen

2.5.1 Verspannung oder Abschwächung

2.5.2 Muskuläre Dysbalancen

3. Autochthone Rückenmuskulatur und Tiefenmuskulatur

3.1 Funktionelles Training / Functional Training

3.1.1 Propriozeptives Training

3.2 Übungen für die Tiefenmuskulatur

3.3 Wirbelsäule und Becken

3.3.1 „Rücken-im-Block“ Prinzip

3.4 Weitere Rückenmuskeln

3.5 Muskuläre Stabilisation der Lendenwirbelsäule (LWS)

4. Abdominalmuskulatur / Bauchmuskulatur

5. Bandscheibenvorfall / Prolaps

5.1 Ursachen

5.2 Symptome und Risikofaktoren

5.3 Diagnose

5.4 Therapie / Prognose

5.5 Prognose

5.6 Rückentraining

6. Anamnese

6.1 Eingangsgespräch und Diagnose

6.2 Anamnese / Gesundheitsanamnese

6.3 Sportanamnese

6.4 Mögliche Kontraindikationen

7. Tests

7.1 Biometrische Tests

7.2 Motorische Tests

7.3 Flexibilitätstest / Beweglichkeitstest / Muskelfunktionstest

7.4 Krafttests

7.5 Ausdauertest

7.6 Koordinationstest

8. Zielsetzung

9. Trainingsgrundlagen

9.1 Trainingsprinzipien

9.1.1 Superkompensation

9.2 Motivation

10. Trainingsplanung

10.1 Methodik

10.2 Warm Up / Cool Down

10.3 Dehnen

10.4 Regeneration

10.5 Makrozyklus

10.6 Mesozyklus

10.7 Mikrozyklus

10.8 Tabellarische Darstellung des 6 monatigen Makrozyklus in 4 Mesozyklen

11. Trainingsdurchführung

12. Analyse / Evaluation / Re-Test

12.1 Re-Test

13. Tipps zum Rückenfreundlichen Verhalten im Alltag

14. Fazit

Anhang

1. Mesozyklus 1

1.1 Darstellung Mikrozyklus anhand des Mesozyklus 1

2. Mesozyklus 2

3. Mesozyklus 3

4. Mesozyklus 4

5. Erläuterung zur Ernährungsempfehlung- und Umstellung mit der LOGI Methode

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, für eine Klientin mit diagnostiziertem Bandscheibenvorfall L5/S1 ein individuelles Trainingskonzept für einen sechsmonatigen Makrozyklus zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Schmerzlinderung durch eine gezielte Stärkung der Rücken- und Rumpfmuskulatur sowie die begleitende Gewichtsreduktion zur Entlastung der Wirbelsäule.

  • Anatomische Grundlagen und Biomechanik der Wirbelsäule
  • Funktionelles und propriozeptives Training zur Rumpfstabilisation
  • Prävention von Bandscheibenvorfällen durch „Rücken-im-Block“-Prinzipien
  • Ernährungsumstellung nach der LOGI-Methode bei Adipositas
  • Evaluation des Trainingsfortschritts mittels biometrischer und motorischer Tests

Auszug aus dem Buch

5. Bandscheibenvorfall / Prolaps

Mehr als 95% aller Bandscheibenvorfälle entstehen um Lendenbereich des 4. und 5. Lendenwirbels und im Übergang der LWS zum Kreuzbein. Bei einem Bandscheibenvorfall auf Höhe L5/S1 handelt sich um eine Schädigung der Bandscheibe, mit Austritt oder Vorwölbung der Gallertkernmasse im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS). Im Sprachgebrauch wird dies häufig als „Ischias“ oder „Lendenwirbel-Bandscheibenvorfall“ bezeichnet. Die Bandscheiben dienen als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln und gleichen Belastungen, insbesondere bei Druckwirkungen und Biegungen der Wirbelsäule aus. Im höheren Alter weisen diese gewisse Abnutzungserscheinungen auf und der äußere Ring kann Risse aufweisen. Durch diese kann die Gallertkernmasse austreten und so den Nervenkanal verengen und die darin verlaufenden Nerven einengen oder im schlimmsten Fall abdrücken. Fachlich nennt man es einen Prolaps. Je nach Stärke des Druckes, der auf die eingeklemmten Nerven lastet, strahlen die Schmerzen teils in die betroffenen Extremitäten wie Hüfte und Beine. Man Unterteilt die Schwere eines Bandscheibenvorfalls in 3 Grade:

1. Eine Vorwölbung, auch Protrusion genannt, ist eine reversible Form was bedeutet, dass die Struktur intakt bleibt und wieder voll funktionsfähig wird. Eine Protrusion entsteht durch eine Schwächung des äußeren Bandscheibenfaserring, wenn er dem Druck des Gallertkerns ausweicht und sich über die Kontur hinaus wölbt. Der Faserring bleibt intakt. Symptome sind Kribbeln, Missempfindungen oder Schmerzen.

2. Der Bandscheibenvorfall, auch Prolaps genannt. Hier dringt die Gallertkernmasse in den geschwächten/rissigen Faserring und durchbricht ihn, sodass die Struktur zerstört ist. Wenn sich nun Teile des austretenden Bandscheibengewebes lösen, entstehen Fragmente. Diese nennt man auch Sequester oder „abgeschnittener Vorfall“ und sie sind der 3. Grad des Bandscheibenvorfalls. Beim Prolaps und Sequester können Rückenmark und austretende Spinalnerven zusammengedrückt oder abgeklemmt werden. Dies führt zu Symptomen wie starken Schmerzen, Sensibilitätsstörungen oder motorischen Ausfällen. In seltenen Fällen kann ein Bandscheibenvorfall so auch Störungen beim Stuhlgang oder Wasserlassen auslösen. In diesem Fall muss sofort operiert werden. Die folgenden Abbildungen veranschaulichen die Unterteilungen:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Ausgangslage der Klientin und Definition der Hauptziele für den sechsmonatigen Makrozyklus.

2. Die Wirbelsäule: Detaillierte Darstellung des anatomischen Aufbaus der Wirbelsäule, ihrer Segmente und der Pathophysiologie von Rückenschmerzen sowie muskulären Dysbalancen.

3. Autochthone Rückenmuskulatur und Tiefenmuskulatur: Erläuterung der stabilisierenden Funktion der tiefen Rückenmuskulatur und Vorstellung von Trainingsmethoden wie dem „Rücken-im-Block“-Prinzip.

4. Abdominalmuskulatur / Bauchmuskulatur: Darstellung der Bauchmuskulatur als Gegenspieler zur Rückenmuskulatur und ihre wichtige Rolle bei der Stabilisation der Wirbelsäule.

5. Bandscheibenvorfall / Prolaps: Wissenschaftliche Einordnung des Bandscheibenvorfalls, seiner Schweregrade, Ursachen, Symptome sowie diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten.

6. Anamnese: Dokumentation der spezifischen gesundheitlichen und sportlichen Vorgeschichte der Klientin Jana als Basis für die Trainingsplanung.

7. Tests: Beschreibung der biometrischen und motorischen Testverfahren zur Bestimmung des Ausgangszustands und zur Fortschrittskontrolle.

8. Zielsetzung: Festlegung der messbaren Haupt- und Zwischenziele basierend auf ärztlichen Empfehlungen und individuellen Wünschen.

9. Trainingsgrundlagen: Vermittlung theoretischer Prinzipien wie der Superkompensation, Periodisierung und Motivationsstrategien.

10. Trainingsplanung: Ausarbeitung des strukturierten Trainingsvorgehens, einschließlich Methodik, Regenerationsmaßnahmen und der Zyklenplanung (Makro-, Meso- und Mikrozyklus).

11. Trainingsdurchführung: Verweis auf die praktische Umsetzung des Trainingsplans im Anhang.

12. Analyse / Evaluation / Re-Test: Auswertung der Fortschritte der Klientin nach Abschluss der Mesozyklen durch Vergleich der Testergebnisse.

13. Tipps zum Rückenfreundlichen Verhalten im Alltag: Praktische Handlungsanweisungen für rückenschonendes Tragen, Heben, Beugen, Stehen und Sitzen.

14. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der erreichten Ziele, der Entwicklung der Klientin und Ausblick auf das zukünftige Training.

Schlüsselwörter

Bandscheibenvorfall, LWS, Rückentraining, Tiefenmuskulatur, Stabilität, Rumpfstabilisation, Gewichtsreduktion, Adipositas, LOGI-Methode, Propriozeption, Funktionelles Training, Prolaps, Rehabilitation, Trainingsplanung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das primäre Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für eine Klientin mit einem Bandscheibenvorfall im Bereich L5/S1, um Schmerzen zu lindern und die Stabilität der Wirbelsäule durch gezielten Muskelaufbau zu erhöhen.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Anatomie der Wirbelsäule, der Funktionsweise der Rücken- und Bauchmuskulatur, dem Krankheitsbild Bandscheibenvorfall sowie praxisorientierten Trainingskonzepten für Kraft und Stabilität.

Welches wissenschaftliche Ziel wird verfolgt?

Das Hauptziel ist die Erreichung einer signifikanten Schmerzlinderung, Haltungsverbesserung und Gewichtsreduktion innerhalb eines sechsmonatigen Trainingszeitraums, um das Rezidivrisiko eines erneuten Prolaps zu minimieren.

Welche Trainingsmethoden kommen zur Anwendung?

Es wird eine Kombination aus Kraftausdauer- und Muskelaufbautraining eingesetzt, wobei ein besonderer Fokus auf funktionellem und propriozeptivem Training auf labilen Untergründen liegt.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Anatomie und Pathologie, eine detaillierte Anamnese der Klientin, die Durchführung von Tests sowie eine methodische Trainingsplanung inklusive Ernährungsempfehlungen.

Wie lässt sich die Arbeit inhaltlich charakterisieren?

Die Arbeit ist ein praxisnaher Leitfaden für Fachtrainer im Rückentraining, der eine wissenschaftlich fundierte Fallstudie mit einer konkreten Trainings- und Ernährungsstrategie verbindet.

Warum spielt die LOGI-Methode eine Rolle?

Da bei der Klientin eine Adipositas vorliegt, dient die LOGI-Methode (Low Glycemic Index) zur Unterstützung der Gewichtsreduktion, um die Belastung der Bandscheiben durch ein niedrigeres Körpergewicht langfristig zu verringern.

Was sagen die Re-Testergebnisse aus?

Die Re-Tests belegen eine deutliche Verbesserung der muskulären Kraft und Beweglichkeit der Klientin, was in Kombination mit dem erreichten Gewichtsverlust die Wirksamkeit des gewählten Trainingskonzepts bestätigt.

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Details

Title
Individueller Trainingsplan über einen Makrozyklus von 6 Monaten bei einem Bandscheibenvorfall/Prolaps L5/S1
Grade
1,5
Author
Elisa Ruch (Author)
Publication Year
2021
Pages
43
Catalog Number
V1022237
ISBN (eBook)
9783346419255
ISBN (Book)
9783346419262
Language
German
Tags
Rückentraining Rückenfitness Prävention Prolaps Bandscheibenvorfall L5/S1 Rückensport Gesundheitssport Rückenschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisa Ruch (Author), 2021, Individueller Trainingsplan über einen Makrozyklus von 6 Monaten bei einem Bandscheibenvorfall/Prolaps L5/S1, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1022237
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