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Kunst im Zeichen der Frau

Ein Vergleich zwischen der Kunst der 68er Bewegung und der Netzfeministinnen

Titel: Kunst im Zeichen der Frau

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 30 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Kunst - Übergreifende Betrachtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Soziale Medien sind für die Millennials, die Kinder die nach 1990 geboren wurden, ganz alltäglich geworden. Von Morgens bis Abends sind sie auf den sozialen Plattformen unterwegs und teilen Bilder, Videos und Texte mit der ganzen Welt. Dabei geht es vor allem darum sich Selbst zu finden und darzustellen. Likes, Follower und die Anzahl der Beiträge ist für viele wichtig und gehört zu den täglichen Themen der jüngeren Generation. Welche Auswirkungen diese Einstellung auf den Wert der Arbeiten der KünstlerInnen 4.0 hat, soll im Folgenden analysiert werden.

Das Leben von Frauen hat sich über die Jahrhunderte grundlegend verändert. So schüttelten Frauen die männliche Dominanz ab, sträubten sich gegen die gesellschaftlichen Zwänge, die ihnen auferlegt wurden und wandelten sich schließlich zu selbstbewussten Wesen. Emanzipation ist das Wort, das den Feminismus prägte. Sie kämpften für die
Gleichberechtigung der Frauen und Männer. Noch heute gibt es Frauen, die sich dafür einsetzen und im Zeitalter des Internets und der sozialen Medien auf ihre Weise für das Bild der Frau kämpfen. Auch auf die Kunstwelt hat der Feminismus einen großen Einfluss. Inwieweit dieser aussieht, wird in der folgenden Arbeit anhand der feministischen Bewegung der 1960er und 1970er Jahre und der FeministInnen des 21. Jahrhunderts erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Feminismus und seine Geschichte der 1960er und 1970er Jahre

3. Grundbegriffe des Feminismus

4. Die feministische Avantgarde: Kunst der 1960er und 1970er Jahre

4.1. Meinungen zu den künstlerischen Arbeiten

5. Netzfeminismus 2.0

5.1. Meinungen zu den künstlerischen Arbeiten

6. Vergleich der beiden feministischen Wellen

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des Feminismus auf die Kunstwelt durch einen vergleichenden Blick auf die feministische Avantgarde der 1960er und 1970er Jahre sowie die heutige Bewegung des Netzfeminismus. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Entwicklung feministischer künstlerischer Ausdrucksformen, dem Umgang mit dem eigenen Körper als Medium sowie den Parallelen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Zensur beider Epochen.

  • Feministische Kunstgeschichte der 68er Bewegung
  • Konzeptualisierung von „Male Gaze“ und „Female Gaze“
  • Digitale Selbstdarstellung und Netzfeminismus 2.0
  • Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Privatraum und dem Körper
  • Vergleich der Rezeptionsgeschichte und gesellschaftliche Widerstände

Auszug aus dem Buch

Die feministische Avantgarde: Kunst der 1960er und 1970er Jahre

Im Zuge der zweiten feministischen Bewegung der 1970er Jahre setzten sich viele KünstlerInnen mit dem Privaten und dem Kunstraum auseinander. Dabei spielten vor allem die Themen der Haus- und Ehefrau eine Rolle, sowie Ehe, Sexualität, Gewalt gegenüber Frauen und das Gefühl des eingesperrt seins. Die KünstlerInnen gründeten im Laufe der Frauenbewegung Aktionen, protestierten vor Museen, gestalteten Festivals und Ausstellungen, gründeten Verlage und Zeitschriften, sie verfassten Manifeste, Bücher und Broschüren, um sich in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. Eines der Ziele der feministischen Kunstbewegung war „die Verbesserung der Situation der bildenden Künstlerinnen auf sozialem und künstlerischem Gebiet. Aktive Anteilnahme am aktuellen kulturpolitischen Geschehen. Aktives Engagement an existentiell wichtigen Problemen.“ Viele dieser Proteste formierten sich, weil Künstlerinnen die Möglichkeit an Ausstellungen teilzunehmen verweigert wurde, oder nur eine geringe Zahl der Teilnehmer weiblich war.

1971 wurde die erste Ausstellung mit nur Künstlerinnen von der Women’s Liberation Art Group in der Woodstock Galerie in London veranstaltet. Dabei ging es vor allem darum, ein Gefühl der Einheit zu bilden, andere Künstlerinnen kennen zu lernen und um der Welt zu zeigen, dass Frauen nicht die Erlaubnis der männlichen Bevölkerung brauchen. Die „Dekonstruktion weiblicher Genderidentität“ ist eine der wichtigsten Nachlasse der feministischen Kunstbewegung der 1970er Jahre in Europa und den Vereinigten Staaten. Viele KünstlerInnen erschufen Räume oder Verwandlungsstrategien, um die Weiblichkeit zu erforschen und geschlechtliche Rollenverteilungen kritisch zu betrachten. In diesem Kontext haben KünstlerInnen am Anfang der 1970er Jahre versucht die Einschränkungen und Hierarchien des Privatraumes in einem künstlerischen Werk sichtbar zu machen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Relevanz des Feminismus für die Kunstgeschichte dar und führt in die Problematik der digitalen Selbstinszenierung der Generation der Millennials ein.

2. Feminismus und seine Geschichte der 1960er und 1970er Jahre: Dieses Kapitel umreißt die historische Entwicklung der Frauenbewegung, von der ersten Welle bis hin zu den gesellschaftlichen Umbrüchen der 1968er Jahre.

3. Grundbegriffe des Feminismus: Hier werden theoretische Konzepte wie der "Male Gaze" und der "Female Gaze" erläutert, die als Analysewerkzeuge für die künstlerische Arbeit dienen.

4. Die feministische Avantgarde: Kunst der 1960er und 1970er Jahre: Dieses Kapitel analysiert die künstlerische Praxis und den Aktivismus der 1970er Jahre, insbesondere im Kontext des Projekts "Womanhouse".

4.1. Meinungen zu den künstlerischen Arbeiten: Hier wird die Rezeption der damaligen feministischen Kunst durch Zeitgenossen und die damit verbundene Zensur thematisiert.

5. Netzfeminismus 2.0: Dieses Kapitel widmet sich der heutigen vierten Welle des Feminismus und der künstlerischen Nutzung sozialer Medien.

5.1. Meinungen zu den künstlerischen Arbeiten: Eine Diskussion darüber, ob digitale Posts als Kunst anerkannt werden können und wie Netzfeministinnen mit Kritik und Zensur umgehen.

6. Vergleich der beiden feministischen Wellen: Ein direkter Vergleich der Gemeinsamkeiten in Thematik und Widerstand zwischen der feministischen Avantgarde und dem heutigen Netzfeminismus.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der feministischen Kunst für den gesellschaftlichen Wandel zusammen und betont die Beständigkeit der Kämpfe um Sichtbarkeit und Selbstbestimmung.

Schlüsselwörter

Feminismus, Kunstgeschichte, Netzfeminismus, Male Gaze, Female Gaze, Womanhouse, 68er Bewegung, Millennials, soziale Medien, Körperbilder, Performance-Kunst, Genderidentität, gesellschaftliche Normen, Identität, Zensur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen feministischen Bewegungen und der Kunst, indem sie historische Positionen der 1970er Jahre mit dem heutigen, durch digitale Medien geprägten Netzfeminismus vergleicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Darstellung des weiblichen Körpers, der Überwindung von Schönheitsidealen, der Kritik an gesellschaftlichen Rollenbildern sowie der Rolle der Technologie als Medium künstlerischer Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass trotz des zeitlichen Abstands große Parallelen in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Privaten und dem gesellschaftlichen Widerstand gegen feministische Ästhetik bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse auf Basis kunsthistorischer Literatur, zeitgenössischer Dokumentationen und der Untersuchung ausgewählter künstlerischer Projekte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Fallbeispiele wie das "Womanhouse" in den 70ern und aktuelle digitale Projekte, wie die Arbeit von Amalia Ulman oder Arvida Byström.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem Kernbegriff Feminismus sind dies Begriffe wie "Male Gaze", "Digitale Kunst", "Selbstinszenierung" und "Kultureller Wandel".

Wie unterscheidet sich die Rezeption von Kunst heute im Vergleich zu den 1970er Jahren?

Während damals die Zensur oft physisch durch Galerien oder Institutionen erfolgte, findet sie heute häufig automatisiert durch die Richtlinien sozialer Netzwerke statt, wobei der Vorwurf der Selbstinszenierung heute wie damals als Diskreditierung genutzt wird.

Welche Rolle spielt der Begriff "Male Gaze" in der Argumentation der Autorin?

Der Begriff dient als Kontrastfolie; die Autorin argumentiert, dass Netzfeministinnen den "Male Gaze" gezielt nutzen und durch eine "überspitzte" Darstellung brechen, um ihre eigene Sichtbarkeit zu behaupten.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kunst im Zeichen der Frau
Untertitel
Ein Vergleich zwischen der Kunst der 68er Bewegung und der Netzfeministinnen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
30
Katalognummer
V1020397
ISBN (eBook)
9783346440198
ISBN (Buch)
9783346440204
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kunst zeichen frau vergleich bewegung netzfeministinnen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Kunst im Zeichen der Frau, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1020397
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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