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Medizinische Rehabilitation. Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen

Titel: Medizinische Rehabilitation. Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 38 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Katharina Gross (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im praktischen Teil wird das Ziel der Arbeit, die Durchführung der psychologischen Diagnostik in der medizinischen Rehabilitation und die daraus resultierende Indikationsstellung, anhand eines Fallbeispiels demonstriert. Aufgrund der Vielfalt von Testmöglichkeiten wurden anhand des Fallbeispiels begründet Schwerpunkte gesetzt. Mit welchen besonderen Herausforderungen die psychologische Diagnostik bei somatisch erkrankten Patienten konfrontiert ist, wird anschließend erörtert, bevor eine kritische Reflexion des gezeigten Vorgehens stattfindet. Die Ergebnisse und ein kurzer Ausblick runden die Arbeit ab.

Die medizinische Rehabilitation verfolgt zum einen das Ziel, die Progredienz einer Erkrankung und ihre Folgen zu vermeiden. Zum anderen engagiert sie sich dafür, das Empowerment der Rehabilitanden so zu gestalten, dass sie mit ihren eigenen individuellen Fähigkeiten eine bestmögliche Teilhabe und Integration sowohl in der Gesellschaft als auch im Erwerbsleben erreichen. Es geht folglich nicht vorrangig um die Wiederherstellung von Gesundheit, sondern um die Art und Weise, wie mit Beeinträchtigungen umgegangen wird. Die Rolle der psychologischen Arbeit in diesem Fachbereich ist deshalb von großer Bedeutung, weil etwa jeder fünfte Patient der medizinischen Rehabilitation mindestens eine psychische Störung aufweist.

Ob Patienten eine solche komorbide Beeinträchtigung entwickeln, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben den genetischen Dispositionen und soziodemografischen Variablen (z. B. das Geschlecht und der soziale Status) existieren Risikofaktoren, die besser zu beeinflussen sind. Hierzu gehören bspw. die Psychoedukation, die Selbstwirksamkeitserwartung des Patienten oder effektive Coping-Strategien. Um etwaige Schwachstellen zu erkennen, muss ihre Diagnostik durch sehr gut geschultes und spezialisiertes Personal durchgeführt werden. Auf diese Weise können auf die individuelle Situation abgestimmte Beratungs- und Therapiekonzepte konzipiert werden. Welche methodischen Grundlagen und Verfahren hierfür geeignet sind, wird im theoretischen Teil der Arbeit beschrieben. Anschließend findet eine Abgrenzung der unterschiedlichen Diagnostikbereiche statt. Dabei werden beispielhaft evidenzbasierte Screeninginstrumente benannt und erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Psychische Komorbidität bei somatisch chronischen Erkrankungen

3 Psychologische Diagnostik bei somatisch chronischen Erkrankungen

3.1 Methodische Grundlagen und Messverfahren

3.2 Strukturierte Umsetzung mit einem diagnostischen Stufenplan

3.3 Diagnostische Methoden zur Erfassung beruflicher Problemlagen

3.4 Gesundheitspsychologische Diagnostik

4 Psychologische Diagnostik und Indikationsstellung anhand eines Fallbeispiels in der orthopädischen Rehabilitation

4.1 Darstellung des Fallbeispiels

4.2 Diagnostik psychischer Belastungen und Störungen mit einem Stufenplan

4.3 Diagnostik beruflicher Problemlagen

4.4 Gesundheitspsychologische Diagnostik

5 Diskussion

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Durchführung psychologischer Diagnostik in der medizinischen Rehabilitation sowie die daraus resultierende Indikationsstellung am Beispiel eines klinischen Falls zu demonstrieren und kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen der psychischen Komorbidität bei chronischen somatischen Erkrankungen.
  • Methodik der psychologischen Diagnostik mittels strukturierter Stufenpläne.
  • Erfassung beruflicher Problemlagen in der orthopädischen Rehabilitation.
  • Gesundheitspsychologische Aspekte wie Coping-Strategien und Krankheitsbewältigung.
  • Praktische Anwendung diagnostischer Instrumente an einem Fallbeispiel.

Auszug aus dem Buch

3.1 Methodische Grundlagen und Messverfahren

Zunächst erfolgt die Diagnostik kategorial und dimensional (Reuter/Härter, 2007, S. 18). Mit der kategorialen Diagnostik wird eruiert, ob eine psychische Belastung vorliegt oder nicht. Die gebräuchlichen Klassifikationssysteme sind das ICD-10 und das DSM-5, worin die Kriterien, ab wann eine Pathologie vorliegt, beschrieben sind (bspw. Dauer der Symptome). Vorteilhaft ist diese Methode deshalb, weil sie eine Vergleichbarkeit zulässt.

Die dimensionale Diagnostik zeichnet sich durch die Möglichkeit der Differenzierung des Ausprägungsgrades der untersuchten Dimension aus (bspw. bei Depression) (Reuter/Härter, 2007, S. 19). Anders als die kategoriale Diagnostik erfasst die dimensionale Sichtweise die psychischen Belastungen entlang eines Kontinuums, deshalb werden i. d. R. Syndromskalen verwendet, wie sie in Form des Health Quenstionnaire-9, einem Depressionsselbstbeurteilungsfragebogen, vorliegen (Baumeister, 2020, S. 49). Zu beachten ist, dass solche Einschätzungen von Patienten stets Momentaufnahmen sind und nicht eine adäquate Abbildung des Phänomens über größere Zeiträume oder eine Verlaufsbeschreibung ermöglichen.

Damit dimensionale Messverfahren gute Ergebnisse liefern, muss die Balance zwischen der Sensitivität des Tests und der Spezifität des Tests stimmig sein. Die Sensitivität beschreibt die Empfindlichkeit eines Tests, d. h., sie gibt die tatsächlich auffälligen Patienten an, die korrekt identifiziert werden (Richtig-Positiv-Rate). Die Spezifität eruiert die Genauigkeit, d. h., sie ermittelt die Patienten, die tatsächlich nicht auffällig sind und korrekterweise als „Richtig-Negative-Rate“ identifiziert werden (Baumeister, 2007, S. 50). Im Kontext der Rehabilitation ist dabei insbesondere der „Cut-off-Wert“ von Bedeutung. Er wird sowohl für die Sensitivität als auch für die Spezifität festgelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der psychologischen Arbeit in der medizinischen Rehabilitation und umreißt das Ziel, diagnostisches Vorgehen anhand eines Fallbeispiels aufzuzeigen.

2 Psychische Komorbidität bei somatisch chronischen Erkrankungen: Dieses Kapitel definiert Komorbidität und beschreibt das erhöhte Risiko für psychische Störungen bei somatisch Erkrankten sowie deren negative Auswirkungen auf den Rehabilitationserfolg.

3 Psychologische Diagnostik bei somatisch chronischen Erkrankungen: Hier werden theoretische Grundlagen, diagnostische Stufenpläne sowie spezifische Methoden zur Erfassung beruflicher und gesundheitspsychologischer Problemlagen dargestellt.

4 Psychologische Diagnostik und Indikationsstellung anhand eines Fallbeispiels in der orthopädischen Rehabilitation: Dieses Kapitel veranschaulicht die Anwendung der zuvor erläuterten diagnostischen Verfahren am Beispiel einer 46-jährigen Lehrerin mit chronischen Rückenbeschwerden.

5 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Schwierigkeiten der Differenzialdiagnose bei somatischen Grunderkrankungen und hinterfragt die Praktikabilität des Einsatzes zahlreicher diagnostischer Instrumente im Reha-Alltag.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer Aufstockung psychologischer Fachkräfte sowie die Herausforderung der zeitlichen Limitierung rehabilitativer Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Psychologische Diagnostik, Medizinische Rehabilitation, Psychische Komorbidität, Orthopädie, Stufenplan, Krankheitsbewältigung, Coping, Berufliche Problemlagen, Screening, HADS-D, Fallbeispiel, Gesundheitspsychologie, Arbeitsfähigkeit, Intervention, Psychosomatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Diagnostik im Kontext der medizinischen Rehabilitation, insbesondere bei Patienten mit somatischen chronischen Erkrankungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Identifikation psychischer Komorbiditäten, die Anwendung strukturierter Diagnostik-Stufenpläne, Schmerzdiagnostik sowie die Erfassung beruflicher Wiedereingliederungsperspektiven.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Demonstration und kritische Reflexion der Durchführung einer psychologischen Diagnostik und Indikationsstellung anhand eines konkreten Fallbeispiels aus der orthopädischen Rehabilitation.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Aufarbeitung diagnostischer Standards und Messverfahren mit einer praxisorientierten Fallstudie (Fallbeispiel einer Patientin).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu diagnostischen Verfahren und deren praktische Anwendung in der orthopädischen Rehabilitation, inklusive Anamnese und psychologischer Behandlungsplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Psychologische Diagnostik, Rehabilitation, Komorbidität, Coping, Stufenplan und orthopädische Patienten sind zentrale Begriffe.

Warum ist eine strukturierte Diagnostik bei Frau L. so wichtig?

Aufgrund ihrer jahrelangen chronischen Schmerzleidensgeschichte ermöglicht die strukturierte Diagnostik eine adäquate Einschätzung ihrer Belastungen, um notwendige psychotherapeutische Hilfen über den Klinikaufenthalt hinaus zu initiieren.

Welche Rolle spielt die Krankheitsbewältigung (Coping) bei Frau L.?

Da Frau L. dazu neigt, ihre körperlichen Grenzen zu ignorieren, ist die Diagnostik ihrer Coping-Strategien entscheidend, um dysfunktionale Verhaltensmuster zu erkennen und durch gesundheitsförderliche Selbstfürsorge zu ersetzen.

Warum hinterfragt die Autorin den Einsatz von zu vielen Fragebögen?

Die Autorin kritisiert, dass bei einer zu hohen Anzahl an Instrumenten die Patientenmotivation sinkt und die therapeutische Kapazität für eine fachgerechte Auswertung und Dokumentation in einer kurzen Rehabilitationszeit überlastet werden kann.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medizinische Rehabilitation. Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen  (Psychologie)
Veranstaltung
Medizinische Rehabilitation
Note
1,0
Autor
Katharina Gross (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
38
Katalognummer
V1012791
ISBN (eBook)
9783346407207
ISBN (Buch)
9783346407214
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen psychologische Diagnostik bei somatischen Erkrankungen Fallbeispiel Diagnostischer Stufenplan Gesundheitspsychologische Diagnostik Diagnostik beruflicher Problemlagen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Gross (Autor:in), 2021, Medizinische Rehabilitation. Psychische Komorbidität bei somatischen Erkrankungen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1012791
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