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Datenschutz. Warum hat der Schutz unserer persönlichen Daten eine elementare Bedeutung?

Titel: Datenschutz. Warum hat der Schutz unserer persönlichen Daten eine elementare Bedeutung?

Hausarbeit , 2019 , 10 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Angela Skalla (Autor:in)

Jura - Datenschutz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beleuchtet den Bereich Datennutzung und Datenschutz im Spannungsfeld von Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung. Das erste Kapitel veranschaulicht anhand eines fiktiven Blicks in die Zukunft die Machttheorie von Popitz und zeigt, warum Daten heute gleichzusetzen sind mit Macht. Im zweiten Kapitel sollen die Verbindungen zwischen Big Data Companies (Wirtschaft), Staaten und Bevölkerung skizziert werden. Als Grundlage hierfür dienen die Ausführungen von Manuel Castells zum informationellen Kapitalismus. Im dritten Kapitel werden beispielhaft Initiativen gegen Datenmissbrauch der EU und Deutschland dargestellt. Im vierten und letzten Kapitel sollen dann Entwicklungen und Ideen vorgestellt werden, die den Missbrauch persönlicher Daten deutlich schwerer gestalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Daten sind Macht

2 Das Spannungsfeld von Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung

3 Initiativen gegen Datenmissbrauch

3.1 EU

3.2 Deutschland

4 Lösungsmöglichkeiten

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik von Datennutzung und Datenschutz im Spannungsfeld zwischen ökonomischen Interessen, staatlichen Kontrollmechanismen und den Rechten der Bevölkerung, wobei der Fokus auf dem Verlust von Autonomie durch informationellen Kapitalismus liegt.

  • Machttheoretische Analyse des Datensammelns nach Heinrich Popitz
  • Rolle des informationellen Kapitalismus und der globalen Vernetzung
  • Konflikt zwischen nationaler Sicherheit und individuellen Bürgerrechten
  • Effektivität staatlicher Initiativen und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
  • Technologische Ansätze zum Schutz persönlicher Daten

Auszug aus dem Buch

1 Daten sind Macht

Unsere Uhr wird uns in wenigen Jahren unaufgefordert sagen: „Setzen Sie sich bitte hin, der Notruf ist alarmiert und ihre aktuellen Werte wurden bereits dem leitendem Arzt im Klinikum rechts der Isar übermittelt. Gemäß Ihrer fristgerecht bezahlten Zusatzversicherung wurde der Chefarzt informiert, der seine Anwesenheit in 47 Minuten im Krankenhaus bestätigt hat. Sie erleiden in 32 Minuten einen Herzinfarkt, der jedoch zu 98,2 % Wahrscheinlichkeit keine bleibenden Schäden hinterlassen wird. Auch Ihre Frau ist informiert. Ein ferngesteuertes, fahrerloses Taxi holt Sie auf direktem Wege ins Krankenhaus. Auch haben wir den Terminkalender Ihres Schwiegervaters gecheckt. Er hat ein freies Zeitfenster und befindet sich gerade in der Nähe der Kita Ihrer Söhne. Er wird sie nach Hause bringen und betreuen. Ihren Vater haben wir nicht informiert. Er befindet sich gerade in Bari, hat einen erhöhten Blutdruck und sollte erst einmal seinen gegrillten Oktopus gegessen haben, den der Kellner vor drei Sekunden in der Küche in Auftrag gegeben hat. Ihre Termine für heute und morgen sowie die damit verbundenen Aufträge wie Flug, Hotel etc. werden gerade storniert. Atmen Sie also ruhig weiter. Lassen Sie los. Noch 29 Minuten bis zum Infarkt…“ (Schwienbacher, Michael)

Dieses fiktive Beispiel macht deutlich, wie unsere Zukunft im Angesicht fortschreitender Überwachung und Sammlung persönlicher Daten aussehen könnte.

Die Social-Media-Daten jedes Einzelnen werden schon heute von Konzernen täglich und rund um die Uhr gesammelt, analysiert, verwertet und vermarktet (Hammerschmidt/Sagebiel et al., zit. n. Radtke/Litzel 2016, S.77 ). Es gibt kein effektiveres Instrument der Überwachung als eines, in dem die zu Überwachenden ihre Daten selbst eingeben (vgl. Grassegger, 2018, S. 23). Überwachung bedeutet einen Autonomieverlust, der zu Fremdbestimmung führen kann; im oben dargestellten Beispiel wurden ohne Wissen und Einverständnis diverse Personen informiert bzw. nicht informiert und die ärztliche Behandlung eingeleitet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung umreißt die Relevanz von Datennutzung und Datenschutz im informationellen Kapitalismus und erläutert den Aufbau der Untersuchung entlang theoretischer Konzepte und praktischer Initiativen.

1 Daten sind Macht: Dieses Kapitel analysiert anhand eines fiktiven Zukunftsszenarios die vier Machtausprägungen nach Popitz, wobei insbesondere die "Macht des Datensetzens" als Instrument der Fremdbestimmung hervorgehoben wird.

2 Das Spannungsfeld von Wirtschaft, Staat(-en) und Bevölkerung: Hier wird die Mittlerrolle des Staates zwischen dem globalen Wirtschaftsinteresse an Daten und dem Schutz der Bürgerrechte in der Ära des informationellen Kapitalismus untersucht.

3 Initiativen gegen Datenmissbrauch: Das Kapitel vergleicht regulatorische Maßnahmen in der EU, insbesondere die DSGVO, mit der Situation in Deutschland und diskutiert die Herausforderungen bei der Sanktionierung von Big-Data-Konzernen.

4 Lösungsmöglichkeiten: Der abschließende Teil stellt technologische Lösungsansätze wie die Blockchain-Technologie und Personal Data Stores vor, um das Selbstbestimmungsrecht über persönliche Daten zu stärken.

Schlüsselwörter

Datenschutz, Big Data, informationeller Kapitalismus, Machttheorie, Überwachung, DSGVO, Privatsphäre, Datenmissbrauch, digitale Identität, Autonomieverlust, Informationstechnologie, soziale Sanktionen, Selbstbestimmung, Blockchain, Internetgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der zunehmenden Datensammlung im digitalen Zeitalter und den daraus resultierenden Konsequenzen für die Privatsphäre und Autonomie des Einzelnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Wachstumsinteressen, staatlichen Überwachungsbefugnissen und dem individuellen Bedürfnis nach Datenschutz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Mechanismen hinter der Datennutzung zu entlarven und aufzuzeigen, wie Macht durch Daten ausgeübt wird, um ein Bewusstsein für notwendige Schutzmaßnahmen zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine theoretische Analyse angewandt, die soziologische Machtkonzepte, insbesondere die Theorie von Heinrich Popitz, auf die gegenwärtigen Bedingungen des informationellen Kapitalismus überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Machtformen des Datensetzens, die Interessenkonflikte zwischen Wirtschaft und Staat sowie bestehende regulatorische Ansätze wie die DSGVO und technische Lösungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Datenschutz, Machttheorie, informationeller Kapitalismus, Big Data, digitale Überwachung und datentechnische Selbstbestimmung.

Warum ist die DSGVO laut der Autorin ein wichtiger, aber unzureichender Schritt?

Die DSGVO ermöglicht zwar grundlegende Eigentumsrechte, stößt jedoch bei der Durchsetzung gegenüber global agierenden Konzernen mit riesigen Budgets an ihre Grenzen.

Welche Rolle spielen "digitale Klone" im deutschen Kontext?

Start-ups in Deutschland entwickeln Ansätze, bei denen persönliche Daten durch anonymisierte Klone ersetzt werden, um Rückschlüsse auf die reale Person zu verhindern.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Datenschutz. Warum hat der Schutz unserer persönlichen Daten eine elementare Bedeutung?
Hochschule
Hochschule München
Veranstaltung
Medien und Macht
Note
1,0
Autor
Angela Skalla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
10
Katalognummer
V1005482
ISBN (eBook)
9783346384928
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Datenschutz Datenmissbrauch Macht Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angela Skalla (Autor:in), 2019, Datenschutz. Warum hat der Schutz unserer persönlichen Daten eine elementare Bedeutung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1005482
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Leseprobe aus  10  Seiten
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