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Ist eine nachhaltige Zukunft möglich?

Greenwashing. Wenn Klimaschutz als Vorwand für ökonomische Interessen ausgenutzt wird

Title: Ist eine nachhaltige Zukunft möglich?

Term Paper , 2021 , 19 Pages

Autor:in: Nathalie Pruß (Author)

Politics - Environmental Policy

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Summary Excerpt Details

Ist es möglich, in der zivilisierten und schnelllebigen Welt nachhaltig zu leben und so die drohende Klimakrise aufzuhalten? Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich einige Faktoren, Organisationen und Programme untersuchen, welche sich genau dies als Ziel gesetzt haben. Außerdem möchte ich mich auch kritisch mit jenen auseinandersetzten, welche den Klimaschutz als Vorwand für ihre ökonomischen Interessen ausnutzen und sogenanntes Greenwashing betreiben.

Mein Ziel ist festzustellen, welche der vielen Ansätze, mit denen ich mich näher beschäftigen möchte, nachhaltig und ganzheitlich etwas zum Klimaschutz und einer nachhaltigen Zukunft beiträgt, denn Nachhaltigkeit und Wirtschaftswachstum sind vereinbar. Davon sind 84 Prozent aller Deutschen überzeugt. Dies zeigt eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung aus dem Jahr 2012. Die Bürger*innen formulieren damit eine klare Erwartung an jene, die heute Politik und Wirtschaft gestalten. Bis vor Kurzem waren diese Forderungen jedoch noch sehr leise und wurden weitestgehend im privaten Umfeld geäußert.

Nachhaltigkeit ist die große Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung bedeutet, ökonomische, soziale und ökologische Belange ausgeglichen zu berücksichtigen. Im Mittelpunkt muss dabei die Verbesserung der Lebensqualität aller Menschen stehen. Jede*r Einzelne soll sein Leben nach seinen*ihren eigenen Vorstellungen so führen können, dass seine*ihre Teilhabebedürfnisse erfüllt werden – ohne die Teilhabe und Lebensqualität kommender Generationen zu gefährden. Was in der Theorie nach einem Konstrukt klingt von dem jede*r profitiert, ist in der Praxis leider weit entfernt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fridays for Future-Bewegung

3. Nachhaltigkeitsinstrumente

3.1 Informationelle Instrumente

3.2 Kooperative Instrumente

3.3 Ökonomische Instrumente

3.4 Regulative Instrumente

4. Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

5. Grüne Städte

6. Greenwashing

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung verschiedener Ansätze und Instrumente zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und zum Klimaschutz, wobei gleichzeitig kritisch beleuchtet wird, inwieweit ökologische Interessen hinter ökonomischen Zielen zurückstehen oder durch Greenwashing missbraucht werden.

  • Analyse der Rolle und des Einflusses der Fridays for Future-Bewegung auf die Politik.
  • Evaluation umweltpolitischer Steuerungsinstrumente (informationell, kooperativ, ökonomisch, regulativ).
  • Untersuchung der Agenda 2030 als Leitfaden für globale Nachhaltigkeit.
  • Betrachtung von innovativen urbanen Konzepten wie "grünen Städten".
  • Kritische Auseinandersetzung mit Greenwashing-Praktiken in der Wirtschaft.

Auszug aus dem Buch

3.3 Ökonomische Instrumente

Unter Ökonomischen Instrumenten versteht man die Politische Steuerung durch marktliche Anreize, Subventionen, Steuern und/oder handelbare Emissionsrechte. Diese sind sinnvoll einzusetzen bei Problemen, die auch langfristig nicht auf Null reduziert werden können. Durch die hohen sichtbaren individuellen Kosten (durch Steuern beispielsweise) stoßen diese meistens auf großen Widerstand von Seiten der gesellschaftlichen Akteur*innen, beziehungsweise der Bevölkerung.

Ein sehr bekanntes Beispiel hierfür ist die von allen Seiten diskutierte CO2-Steuer. Die CO2-Steuer ist eine Umweltsteuer auf die Emission von Kohlendioxid. Sie wird auf Emissionen erhoben, die in den Bereichen Wärme und Verkehr entstehen. Darunter zählen unter anderem Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel. Diese werden anfangs mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 besteuert. Das bedeutet, dass Unternehmen, welche mit diesen Energieträgern handeln, Emissionszertifikate erwerben müssen.

Die Kritik an dieser Steuer ist jedoch, dass der Preisanstieg die Verbraucher*innen deutlich härter als die Unternehmen trifft, da diese die Zertifikate durch eine Preissteigerung des Endprodukts ausgleichen können und dies auch tun. Umweltverbände und Klimaexpert*innen fordern eine höhere Besteuerung oder eine CO2-Steuer nach schwedischem Vorbild, um die Klimaerwärmung überhaupt auf 2 Grad beschränken zu können. Die CO2-Steuer gibt es in Schweden bereits seit fast 30 Jahren. Und die Bürger machen mit - auch, weil die Regierung im Gegenzug andere Steuern gestrichen hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Dringlichkeit der Klimakrise und setzt das Ziel, verschiedene Lösungsansätze und die Problematik von Greenwashing zu untersuchen.

2. Fridays for Future-Bewegung: Dieses Kapitel beschreibt den Aufstieg der internationalen Klimastreik-Bewegung und ihren Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse.

3. Nachhaltigkeitsinstrumente: Hier werden verschiedene Kategorien politischer Instrumente, von informationellen bis hin zu regulativen Ansätzen, hinsichtlich ihrer Effektivität und Wirkungsweise analysiert.

4. Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung: Das Kapitel erläutert die 17 globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung und diskutiert die Herausforderungen bei deren Umsetzung.

5. Grüne Städte: Der Fokus liegt hier auf innovativen urbanen Konzepten, wie der Fassadenbegrünung, um das Stadtklima zu verbessern und soziale Interaktion zu fördern.

6. Greenwashing: Abschließend wird kritisch analysiert, wie Unternehmen Nachhaltigkeit für Marketingzwecke instrumentalisieren, ohne tatsächlich ökologisch zu handeln.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Klimawandel, Klimaschutz, Fridays for Future, Agenda 2030, Greenwashing, Umweltpolitik, CO2-Steuer, Fassadenbegrünung, ökologische Instrumente, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeitsinstrumente, politisches Handeln, Umweltschutz, Klimaneutralität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie eine nachhaltige Zukunft möglich ist, und analysiert dabei verschiedene Konzepte und Instrumente zur Bekämpfung des Klimawandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Rolle der Fridays for Future-Bewegung, die Wirksamkeit politischer Nachhaltigkeitsinstrumente, die globale Agenda 2030 sowie die kritische Analyse von Greenwashing.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es festzustellen, welche Ansätze effektiv zur Klimawende beitragen, und gleichzeitig die Mechanismen aufzudecken, mit denen wirtschaftliche Akteure Klimaschutz als Vorwand für Greenwashing nutzen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Autorin nutzt eine explorative Recherche und Analyse bestehender politischer Konzepte, Berichte und wissenschaftlicher Einordnungen der Umweltpolitik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Bewegungen (FFF), regulatorischen und ökonomischen Steuerungsinstrumenten, die Agenda 2030 und Konzepte grüner Stadtplanung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Nachhaltigkeit, Greenwashing, Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit und ökologische Instrumente beschreiben den inhaltlichen Kern.

Welche Rolle spielt die "Grüne Stadt" in der Argumentation?

Die grüne Stadt wird als konkrete Utopie dargestellt, die nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch soziale Isolation verringern und das Stadtklima durch Begrünung signifikant verbessern kann.

Warum wird die Firma Krombacher als Fallbeispiel angeführt?

Krombacher dient als Beispiel für eine frühe Greenwashing-Kampagne, bei der das Marketingbudget für das Image der Regenwaldrettung in keinem Verhältnis zur tatsächlichen ökologischen Wirkung stand.

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Details

Title
Ist eine nachhaltige Zukunft möglich?
Subtitle
Greenwashing. Wenn Klimaschutz als Vorwand für ökonomische Interessen ausgenutzt wird
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Fakultät für Humanwissenschaft)
Course
Was steckt hinter dem Buzzword "Nachhaltigkeit" - Konzepte und Praxis
Author
Nathalie Pruß (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1004240
ISBN (eBook)
9783346384300
ISBN (Book)
9783346384317
Language
German
Tags
zukunft greenwashing wenn klimaschutz vorwand interessen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nathalie Pruß (Author), 2021, Ist eine nachhaltige Zukunft möglich?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1004240
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