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Führung und Leiterschaft in Gemeinde und Werk. Der Aspekt der Kommunikation

Title: Führung und Leiterschaft in Gemeinde und Werk. Der Aspekt der Kommunikation

Academic Paper , 2011 , 34 Pages

Autor:in: Sasa Petric (Author)

Theology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Kommunikation in Gemeinde und Werk und den möglichen Anleitungen der Leiterschaft, eine gelungene und offene Kommunikation zu gewährleisten.
In meiner Aufgabe und Verantwortung als Leiter verschiedener Arbeitsgruppen innerhalb der Gemeinde und als beobachtender Teilnehmer ohne direkte Verantwortung bin ich zu folgender Anschauung gekommen. Es ist leicht möglich, dass in den Leitungsgremien unserer Gemeinden Teilnehmende stumm an der Sprachlosigkeit und damit auch Beziehungslosigkeit unter einander leiden. Dieses Schweigen, schützt zwar davor, sich wirklich zu begegnen – aber genau das ist auch die Not und Bedrängnis.

Denn es kann ja viel geredet werden – aber ohne wirklich etwas von sich zu sagen! Das ist wahrlich ein Dilemma, in welches manche Leiter, Pastoren und Diakone mit ihren Arbeitsgruppen hineinschlittern können. Je nach Dauer dieses Zustandes und Ausharren in dieser "Kommunikationskluft", wird es schwieriger und auch schmerzvoller sein, einen Weg aus dieser emotionalen Sackgasse herauszufinden.

Natürlich ist es so, auch das habe ich beobachtet, dass solch eine "emotionale Pattsituation" zueinander auch gewünscht sein kann, weil sie eine vermeintliche Sicherheit und Ruhe verspricht, die gefährdet scheint und ja auch ist, wenn in den beziehungsdynamischen Töpfen gerührt werden würde. Hier die gute Nachricht: Wir können etwas tun, indem wir uns Räume schaffen, in denen wir miteinander reden und zwar so, dass wir uns gegenseitig wahrnehmen. Dazu sei gesagt, dass hier ein Terrain betreten wird, "wo zunächst Ängste mobilisiert werden. Diese Wirkung bleibt nicht aus", wenn Leiter und Führungspersönlichkeiten darauf ihren Fokus legen, "denn die Scheu vor echtem, offenen, wesentlichen Reden ist groß und hebt Bedenken, Vorbehalte, Ängste, Gegenargumente hervor".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Prolog: „Wovon ist die Rede?“

2. Wie Gott mit Menschen kommuniziert und weitere Beispiele aus dem Alten Testament

3. Wie Jesus mit seinen Jüngern, dem Volk, Gegnern kommuniziert

4. Einbezug kommunikationspsychologischer Aspekte und Erkenntnisse aus heutiger Sicht

a) Einführung in die Transaktionsanalyse (Berne)

b) Allgemeine Psychologie der Kommunikation (Schulz von Thun)

5. Orientierung an „erfolgreichen“ Leitern im Gemeindekontext. Was tun sie kommunikationstechnisch richtig?

a) Persönliche Erfahrungen, Beobachtungen, Einsichten anbei Auszüge aus: „Aufbrechen Verändern Gestalten – Auf dem Weg zu einer einladenden Gemeinde“ von Michael Noss

b) Rick Warren: „Kommunizieren Sie Ihren Auftrag!“

c) Bill Hybels: „Wie geht es dir wirklich?“

d) Jan Scheuermann: Ein kurzer Artikel über Leiterschaft und Kommunikation

6. Was können wir (Leiter) im Blick auf unsere Berufung (Verantwortung, Aufgaben und Herausforderungen) daraus lernen?

7. Epilog: „was da noch zu sagen wäre?“

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Rolle der Kommunikation für eine gelungene Führung in kirchlichen und gemeindlichen Kontexten. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch bewusste, beziehungsorientierte Kommunikation ein Umfeld geschaffen werden kann, das Vertrauen fördert und eine gemeinsame Vision ermöglicht.

  • Biblische Grundlagen und Beispiele kommunikativen Handelns Gottes und Jesu.
  • Anwendung psychologischer Modelle wie der Transaktionsanalyse und des Vier-Seiten-Modells.
  • Analyse erfolgreicher Kommunikationsstrategien von Leitern in der Gemeindepraxis.
  • Reflexion über die Verantwortung von Führungskräften bei der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen.
  • Praktische Impulse zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit im kirchlichen Dienst.

Auszug aus dem Buch

3. Wie Jesus mit seinen Jüngern, dem Volk, Gegnern kommuniziert

Zunächst einige Beispiele, die deutlich machen sollen, welche breit gefächerte Sprache und Kommunikation Jesus sich in unterschiedlichen Gesprächssituationen bedient:

Als die Bürger seiner Heimatstadt Nazareth seine Botschaft der konfrontierenden Liebe Gottes rundweg ablehnen, zieht Jesus sich zurück. Er bricht das Gespräch ab und beendet sinnlose Debatten, als der Punkt der totalen Ablehnung erreicht ist.

Wenn es aber dem klaren Verständnis seiner Botschaft und Berufung dient, scheut Jesus sich nicht machtvoll aufzutreten: Er greift die Schacherer und Händler im Tempel direkt an und brüskiert die religiösen Führer kompromisslos, als diese seinen Tod bereits beschlossen und vorbereitet hatten.

Bei seiner Verhaftung jedoch, während der Verhöre, den ganzen Gerichtsprozess über, in der Folter und selbst noch bei seiner Hinrichtung unterwirft sich Jesus widerstandslos der Wut des Volkes. Er schluckt alle ungerechten Vorwürfe herunter und antwortet ausschließlich mit Worten der Vergebung, Gnade und Annahme. Niemand hat beeindruckender und klarer kommuniziert, als Jesus.

Jesus hört den selbsternannten Hütern von Sitte und Moral geduldig zu, als diese eine Frau des Ehebruchs anklagen. Er wartet ihre Fragen und Vorwürfe ab und sagt dann: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Das ist liebevolle Annahme und schützende Solidarität mit der Angeklagten und knallharte Konfrontation mit den Anklägern. Zu der Frau sagt er: „Will dich keiner mehr steinigen? Wo sind sie denn hin? Ich verurteile dich auch nicht.“ Das ist warmherzig verständliche Fürsorge. „Geh und sündige hinfort nicht mehr!“ Das ist klare, unmissverständliche Konfrontation und Herausforderung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Prolog: „Wovon ist die Rede?“: Einführung in die Problematik der Sprach- und Beziehungslosigkeit in Leitungsgremien und die Notwendigkeit, Räume für ehrliches Miteinander zu schaffen.

2. Wie Gott mit Menschen kommuniziert und weitere Beispiele aus dem Alten Testament: Analyse der Kommunikation Gottes, die den Menschen als Gegenüber ernst nimmt und Austausch sowie Begegnung sucht.

3. Wie Jesus mit seinen Jüngern, dem Volk, Gegnern kommuniziert: Aufzeigen der facettenreichen Kommunikationsweise Jesu, die je nach Situation von liebevoller Annahme bis hin zu klarer Konfrontation reicht.

4. Einbezug kommunikationspsychologischer Aspekte und Erkenntnisse aus heutiger Sicht: Darstellung der Transaktionsanalyse und des Vier-Seiten-Modells zur Verdeutlichung komplexer zwischenmenschlicher Kommunikationsprozesse.

5. Orientierung an „erfolgreichen“ Leitern im Gemeindekontext. Was tun sie kommunikationstechnisch richtig?: Praxisnahe Einblicke durch Erfahrungen aus der Gemeindearbeit und Strategien renommierter Leiter zur Vermittlung von Vision und Auftrag.

6. Was können wir (Leiter) im Blick auf unsere Berufung (Verantwortung, Aufgaben und Herausforderungen) daraus lernen?: Reflexion darüber, wie Leiter ihre Kommunikationsfähigkeit kontinuierlich weiterentwickeln können, um den Wert des Austausches in der Gemeinde zu sichern.

7. Epilog: „was da noch zu sagen wäre?“: Abschließende persönliche Reflexion über das Gelingen von Kommunikation trotz aller Schwierigkeiten und der Appell zu einem mutigen Miteinander.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Leiterschaft, Gemeindekontext, Transaktionsanalyse, Vier-Seiten-Modell, Beziehungsaufbau, Authentizität, Vision, Seelsorge, zwischenmenschliche Beziehungen, Gesprächsführung, Führungskompetenz, Konfliktmanagement, Verbundenheit, Gemeindeentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die fundamentale Bedeutung von Kommunikation für die Leiterschaft in kirchlichen Arbeitsbereichen und zeigt auf, wie ein gelingendes Miteinander durch bewusste Interaktion gefördert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf biblischen Kommunikationsvorbildern, der Anwendung psychologischer Modelle zur Analyse zwischenmenschlicher Dynamiken und praktischen Ansätzen zur Leitungsführung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Leitern in Kirche und Werk aufzuzeigen, wie sie durch Kommunikation eine einladende Gemeinschaft gestalten und ihre Aufgaben in Einklang mit einer klaren Vision wahrnehmen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Verwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine hermeneutische Analyse biblischer Texte sowie die Anwendung etablierter kommunikationspsychologischer Theorien (Transaktionsanalyse, Schulz von Thun) auf den Gemeindekontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung biblischer Beispiele, die theoretische Fundierung durch Psychologie-Modelle und eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit Leitungsstilen und -erfahrungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kommunikationsfähigkeit, Beziehungsaufbau, Transaktionsanalyse, Vision, authentisches Führen und die Gestaltung emotional sicherer Räume.

Welche Rolle spielt das „Ich-Zustands-Modell“ in der Arbeit?

Es dient dazu, die inneren Anteile von Leitern (Eltern-Ich, Kind-Ich, Erwachsenen-Ich) zu verdeutlichen, um das eigene Kommunikationsverhalten besser zu verstehen und in schwierigen Situationen realitätsangemessen zu reagieren.

Was bedeutet der von Bill Hybels geprägte Begriff „Chaostunnel“?

Der „Chaostunnel“ beschreibt den notwendigen Prozess, sich von einer bloßen Scheinwelt hin zu einer ehrlichen, authentischen Gemeinschaft zu bewegen, was das Ertragen von Spannungen und Konflikten erfordert.

Wie trägt die Kommunikation zur Verwirklichung einer Vision bei?

Kommunikation ist das entscheidende Werkzeug, um Ziele verständlich zu machen, Widerstände abzubauen und Mitarbeiter durch kontinuierliche, wertschätzende Rückkopplung für eine gemeinsame Aufgabe zu motivieren.

Warum ist laut der Arbeit das Zuhören so wichtig?

Zuhören ist die Grundlage jeder Beziehung. Es signalisiert dem Gegenüber Wertschätzung und ermöglicht erst das Verständnis der Bedürfnisse, was für eine verantwortungsvolle Leitung unerlässlich ist.

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Details

Title
Führung und Leiterschaft in Gemeinde und Werk. Der Aspekt der Kommunikation
Author
Sasa Petric (Author)
Publication Year
2011
Pages
34
Catalog Number
V1003779
ISBN (eBook)
9783346382337
ISBN (Book)
9783346382344
Language
German
Tags
führung leiterschaft gemeinde werk aspekt kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sasa Petric (Author), 2011, Führung und Leiterschaft in Gemeinde und Werk. Der Aspekt der Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1003779
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