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Verschärfung der Bildungsungleichheit in der COVID-19-Pandemie?

Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem und Auswirkungen der Corona-Krise

Titel: Verschärfung der Bildungsungleichheit in der COVID-19-Pandemie?

Hausarbeit , 2020 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit möchte ich mich mit den grundlegenden theoretischen Konzeptionen zur Bildungsgerechtigkeit sowie den Begriffen Sozialisation und Bildungsferne beschäftigen. Überdies möchte ich anschließend einen Blick auf die aktuelle Pandemie wagen und die Auswirkungen der zeitweisen Schulschließungen auf die Bildungsgerechtigkeit betrachten.

Hierzu stellen sich vor allem folgende Fragen für mich: Wie hat die Corona-Krise die Chancenverteilung in den Schulen verändert und wie stark sind Kinder und Jugendliche mit sekundären Herkunftseffekten von einem Ausschluss aus der schulischen Gemeinschaft betroffen?

Zunächst beschäftige ich mich mit den Grundlagen zu den Begriffen Bildung und Gerechtigkeit und werde mich anschließend dem Begriff Bildungsferne nähern. Im Anschluss gehe ich dann auf den Begriff Chancengleichheit ein und versuche die theoretischen Überlegungen auf die aktuelle Pandemie anhand des Bildungsberichts 2020 und des INSM-Bildungsmonitors 2020 anzuwenden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Zentrale Begriffe und Konzepte im Kontext von Bildung

1.1 Der Begriff Bildung

1.2 Bildungsgerechtigkeit

1.3 Der Begriff Bildungsferne

1.4 Der Begriff Sozialisation

2. Der Begriff Chancengleichheit

2.1 Dimensionen der Chancengleichheit

3. Aktuelle empirische Befunde

3.1 Bildungsbericht 2020

3.2 Bildungsmonitor 2020

3.3 Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Chancengleichheit

4. Bundespolitische Debatte „Digitalpakt Schule“

4.1 Grundsatzprogramm

4.2 DigitalPakt Schule während der Corona-Pandemie – Förderung von Content

4.3 DigitalPakt Schule während der Corona-Pandemie – Förderung von Endgeräten

5. Reflexion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bildungsungleichheit und Chancengerechtigkeit im deutschen Schulsystem. Ziel ist es, theoretische Konzepte wie Bildung, Bildungsferne und Sozialisation mit aktuellen empirischen Befunden aus dem Bildungsbericht 2020 und dem Bildungsmonitor 2020 zu verknüpfen, um die Verschärfung von Chancenungleichheiten durch Schulschließungen und die Rolle des "Digitalpakt Schule" kritisch zu hinterfragen.

  • Theoretische Grundlagen zu Bildungsgerechtigkeit und Sozialisation
  • Analyse der Auswirkungen von Schulschließungen auf leistungsschwächere Schüler
  • Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen
  • Rolle digitaler Infrastruktur für die Teilhabegerechtigkeit
  • Bewertung politischer Maßnahmen während der Pandemie

Auszug aus dem Buch

1.1 Der Begriff Bildung

Seit der Bildungsexpansion in den 1960er Jahren ist kein Begriff stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, wie der Begriff Bildung. Gleichzeitig zeigen sich in dem Versuch, den Begriff Bildung zu definieren, bereits einige Schwierigkeiten. So lässt sich der Begriff nie singulär betrachten, sondern ist immer eingebettet in weitreichendere Debatten und Konzepte. Hierbei kommen vor allem im erziehungswissenschaftlichen Diskurs Begriffe wie Erziehung, Sozialisation, Chancengleichheit und viele weitere hinzu.

Wiater (2007) beschreibt in seinem Beitrag „Bildung und Erziehung als Aufgaben der Schule“ Bildung als „einen ganzheitlichen Prozess der Ichwerdung [...]“. Somit findet das Ideal eines lebenslangen Lernprozesses hierin seinen Ausdruck und offenbart einen damit unweigerlich verbundenen Prozess der Herausbildung einer reflexiven Welthaltung gegenüber der Gesamtgesellschaft sowie ihrer Mitglieder.

Bildung kann grundsätzlich aber ebenfalls als kulturelle Formung von Individuen beschrieben werden. Anzenbacher führt in diesem Zusammenhang aus, dass es notwendig sei, eine Untergliederung des Begriffs in seine drei Elemente vorzunehmen. Als erstes Element wird der objektive Gesichtspunkt benannt. Bildung ist nie ungerichtet, sondern zeichnet sich hingegen durch ein zuvor formuliertes Ziel oder einen Zweck aus. Das zweite Element ist der subjektive Charakter. Bildungsprozesse dienen in erster Linie der persönlichen Selbstentfaltung des einzelnen Menschen. Hierbei ist zu betonen, dass die beschriebenen Prozesse keinesfalls passiv vom Individuum aufgenommen, sondern aktiv verarbeitet werden. Das letzte Element bezieht sich auf den transitiven Charakter von Bildung. Die objektiven und subjektiven Gesichtspunkte sollen hierbei verbunden werden und die Grundlage für die erfolgreiche Vermittlung von Wissen bilden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Chancenverteilung an Schulen.

1. Zentrale Begriffe und Konzepte im Kontext von Bildung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente der Arbeit, insbesondere die Begriffe Bildung, Bildungsgerechtigkeit, Bildungsferne und Sozialisation.

2. Der Begriff Chancengleichheit: Hier werden unterschiedliche Dimensionen und Konzepte der Chancengleichheit diskutiert, um eine Basis für die weitere empirische Untersuchung zu schaffen.

3. Aktuelle empirische Befunde: Das Kapitel analysiert Daten des Bildungsberichts und des Bildungsmonitors 2020 und beleuchtet die Folgen der Corona-Pandemie für die Bildungschancen.

4. Bundespolitische Debatte „Digitalpakt Schule“: Es wird die Reaktion der Bundespolitik in Form von Förderungen für digitale Inhalte und Endgeräte untersucht, um den Herausforderungen des Homeschoolings zu begegnen.

5. Reflexion und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse und stellt fest, dass die Pandemie bestehende Bildungsungleichheiten durch die starke Abhängigkeit vom Elternhaus verschärft hat.

Schlüsselwörter

Bildungsungleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit, Corona-Pandemie, DigitalPakt Schule, Homeschooling, Sozialisation, Bildungsferne, digitale Bildung, soziale Herkunft, Bildungsbericht 2020, Bildungsmonitor 2020, Teilhabegerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das deutsche Bildungssystem mit der Corona-Pandemie umgegangen ist und inwieweit die Schulschließungen die bestehende Bildungsungleichheit in Deutschland verschärft haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die theoretische Definition von Bildung, die verschiedenen Konzepte von Gerechtigkeit, empirische Befunde zur Bildungsmobilität sowie die politische Umsetzung des Digitalpakts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der pandemiebedingten Schulschließungen auf die Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Auswertung aktueller empirischer Berichte, wie dem Bildungsbericht und dem Bildungsmonitor 2020, basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse der Chancengleichheit anhand empirischer Daten sowie die Untersuchung der bundespolitischen Maßnahmen im Rahmen des "Digitalpakt Schule".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Bildungsgerechtigkeit, Corona-Pandemie, Chancengleichheit, digitale Infrastruktur und soziale Herkunft bestimmt.

Wie korrelieren Bildungserfolge laut der Arbeit mit der familiären Situation?

Die Autorin stellt fest, dass während der Pandemie die Bedeutung der Unterstützung durch das Elternhaus massiv gestiegen ist, was Kinder aus bildungsfernen Haushalten benachteiligt.

Welche Rolle spielt die technische Ausstattung für die Bildungschancen?

Die Arbeit unterstreicht, dass der Zugang zu digitalen Medien und Endgeräten eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe am Homeschooling ist und eine ungleiche Verteilung hier maßgeblich zur Bildungsschere beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verschärfung der Bildungsungleichheit in der COVID-19-Pandemie?
Untertitel
Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem und Auswirkungen der Corona-Krise
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V1000532
ISBN (eBook)
9783346415028
ISBN (Buch)
9783346415035
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verschärfung bildungsungleichheit covid-19-pandemie chancenungleichheit bildungssystem auswirkungen corona-krise
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Verschärfung der Bildungsungleichheit in der COVID-19-Pandemie?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/1000532
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Leseprobe aus  19  Seiten
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