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Das Littleton Massaker - Das Ergebnis medialer Gewalt?

Title: Das Littleton Massaker - Das Ergebnis medialer Gewalt?

Term Paper , 2002 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andrea Staub (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries

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Summary Excerpt Details

Ich möchte mich in dieser Hausarbeit, mit der Gewalt in Filmen und deren eventuellen Einfluss auf Kinder und Jugendliche wie Dylan Klebold und Eric Harris auseinandersetzen und versuchen zu erklären ob Filme diese beiden Jungen zu dieser Tat getrieben haben könnten. Ich habe mein Thema deshalb auf die Filme und die Gewalt die in ihnen statt findet spezialisiert, da in den letzen zwanzig Jahren kaum ein Medium so oft genutzt wurde wie der Fernseher und „die meisten Nachahmungsmorde auf der Grundlage von Filmen basieren“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Geschehen

3. Die Schuldigen?

4. Die Lieblingsfilme

5. Fakten

6. Die Studien von Stanley Milgram und R. Lance Shotland

7. Die Experimente von Otto Kelmer und Arndt Stein

8. Zusammenfassung

9. Die Experimente von Albert Bandura

10. Zusammenfassung

11. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den potenziellen Einfluss medialer Gewalt – insbesondere durch Filme – auf die Tatmotive und das Verhalten von Jugendlichen, exemplarisch dargestellt am Fall des Littleton-Amoklaufs. Dabei wird die wissenschaftliche Debatte über die Wirkung von Gewaltdarstellungen analysiert und kritisch hinterfragt.

  • Analyse des Columbine High School Amoklaufs
  • Wirkung von gewaltverherrlichenden Filmen als Inspiration oder Auslöser
  • Kritische Auseinandersetzung mit medienpsychologischen Studien
  • Sozialisierungsprozesse und die Rolle der Medien als „dritter Elternteil“
  • Die Theorie des Beobachtungslernens nach Albert Bandura

Auszug aus dem Buch

Das Geschehen

„Am Morgen des 20.04.1999 stehen zwei Jungs, Eric Harris (18) und Dylan Klebold (17), bei ihrem schwarzen BMW auf dem Parkplatz vor der Columbine High School in Littleton. Es ist 11:17 Uhr. Wenige Minuten zuvor haben diese beiden Schüler zwei Seesäcke in die Cafeteria gebracht, in denen sich selbstgebaute Rohrbomben befinden. Immer noch vor der Schule stehend, ziehen sich Eric Harris und Dylan Klebold ihre schwarzen Trenchcoats an, nehmen ihre Waffen und bestücken diese sowie sich selbst mit Munition.

Sie warten darauf, dass das passiert was sie auf ihrer Homepage und in fünf selbstgedrehten Videos ankündigen. Sie warten darauf, dass die Bomben in der Cafeteria explodieren und die Schüler aus der Schule treiben, damit Eric und Dylan sie mit einem Kugelhagel empfangen können. Doch weder die Bomben in der Cafeteria, noch die Bomben in einigen Meilen Entfernung- die als Ablenkungsmanöver gelten sollten- oder die Bombe die den schwarzen BMW zur tödlichen Falle für Polizei und Einsatzkräfte werden lassen sollte, explodierten. Da keine der Bomben, die die Beiden lange zuvor in den Garagen ihrer Eltern gebaut hatten, ihren Zweck erfüllt, müssen Dylan Klebold und Eric Harris ihren Plan ändern.

Sie warten kurz und gehen dann in ihren langen schwarzen Trenchcoats und mit Munition und Waffen bestückt auf die Columbine High School zu.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin legt ihr Forschungsinteresse dar, den Einfluss gewalthaltiger Medien auf die Tat von Dylan Klebold und Eric Harris zu beleuchten.

Das Geschehen: Eine detaillierte chronologische Rekonstruktion des Ablaufs des Amoklaufs an der Columbine High School.

Die Schuldigen?: Es wird untersucht, wie nach Erklärungen gesucht wurde und welche Medien oder Einflüsse (wie Musik oder Filme) in der öffentlichen Wahrnehmung als Verantwortliche identifiziert wurden.

Die Lieblingsfilme: Analyse von Filmen wie „Basketball Diaries“ und „Natural Born Killers“ hinsichtlich ihrer gewaltverherrlichenden Wirkung und ihres Inspirationspotenzials.

Fakten: Darstellung der Gewaltstatistik im Fernsehen und Diskussion über den Sozialisierungsprozess von Kindern im Kontext medialer Einflüsse.

Die Studien von Stanley Milgram und R. Lance Shotland: Kritische Analyse von Experimenten, die versuchten, den Einfluss von Medien auf kriminelles Verhalten zu widerlegen.

Die Experimente von Otto Kelmer und Arndt Stein: Untersuchung von Studien zur Aggressionsbereitschaft gegenüber belebten und unbelebten Objekten nach dem Konsum von Gewaltfilmen.

Zusammenfassung: Kritische Würdigung der oben genannten Experimente und deren methodische Schwächen.

Die Experimente von Albert Bandura: Erläuterung der Theorie des Beobachtungslernens und die Rolle von stellvertretender Bekräftigung bei aggressivem Verhalten.

Zusammenfassung: Fazit zu den wissenschaftlichen Belegen für einen medialen Einfluss auf menschliches Verhalten.

Fazit: Abschließende Betrachtung, dass Medien zwar als Inspiration dienen können, der Amoklauf aber aus einem komplexen Geflecht von Hass, sozialer Ausgrenzung und individueller Pathologie resultierte.

Schlüsselwörter

Columbine Massaker, Mediale Gewalt, Sozialisation, Beobachtungslernen, Albert Bandura, Stanley Milgram, Gewaltverherrlichung, Medienwirkung, Jugendgewalt, Nachahmungstaten, Eric Harris, Dylan Klebold, Sozialpsychologie, Amoklauf, Filmwirkung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit gewalthaltige Medien und Filme einen negativen Einfluss auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ausüben können, basierend auf dem konkreten Fall des Amoklaufs an der Columbine High School.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Medienpsychologie, die Analyse von Sozialisierungsprozessen durch Fernsehen, die Wirkung von Gewalt in Filmen sowie die wissenschaftliche Debatte über die Imitation krimineller Verhaltensweisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu erklären, ob Filme die Täter des Littleton-Massakers zu ihrer Tat getrieben haben könnten, und dabei die wissenschaftliche Beweislage zum medialen Einfluss auf die Gewaltbereitschaft zu sichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, bei der sie bekannte medienpsychologische Versuche (von Bandura, Milgram/Shotland sowie Kelmer/Stein) gegenüberstellt, kritisiert und auf den Fall Columbine bezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Rekonstruktion des Amoklaufs, die Analyse der konsumierten Medien (Filme wie „Natural Born Killers“), den theoretischen Hintergrund zur Sozialisation durch Medien sowie die detaillierte Diskussion verschiedener psychologischer Experimente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mediale Gewalt, Beobachtungslernen, Sozialisierungsprozess, Nachahmungstaten und die kritische Distanz zur Aussagekraft psychologischer Laborexperimente.

Wie bewertet die Arbeit den Einfluss der Filme auf die Täter?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Filme zwar als Inspiration für die konkrete Planung dienten, die Tat jedoch primär durch den angestauten Hass der Jugendlichen und ihre soziale Ausgrenzung motiviert war.

Welche Bedeutung kommt der „dritten Elternteil“-Metapher zu?

Die Metapher beschreibt, dass das Fernsehen in modernen Familien oft die Erziehungsrolle übernimmt, da Eltern aufgrund beruflicher Verpflichtungen häufig abwesend sind, was die Medienprägung der Kinder verstärkt.

Was kritisiert die Arbeit an den Experimenten von Milgram und Shotland?

Die Arbeit kritisiert, dass das Versuchsdesign dieser Studien so angelegt war, dass ein medienbedingter Einfluss von vornherein praktisch ausgeschlossen werden konnte, was die Ergebnisse zweifelhaft macht.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Das Littleton Massaker - Das Ergebnis medialer Gewalt?
College
University of Erfurt  (Kommunikationswissenschaften)
Grade
1,3
Author
Andrea Staub (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V4759
ISBN (eBook)
9783638129084
Language
German
Tags
Littleton Gewalt in Medien mediale Gewalt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Staub (Author), 2002, Das Littleton Massaker - Das Ergebnis medialer Gewalt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/4759
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