Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › BWL - Controlling

Vergleich der Prozeßkostenrechnung mit den klassischen Kostenrechnungsverfahren hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit

Titel: Vergleich der Prozeßkostenrechnung mit den klassischen Kostenrechnungsverfahren hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit

Diplomarbeit , 2001 , 61 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Claus Guntermann (Autor:in)

BWL - Controlling

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um einen objektiven Vergleich der verschiedenen Verfahren der Kostenrechnung zu ermöglichen, müssen zuerst die Prämissen zur Bewertung geklärt werden. Daher sind zunächst einmal die Aufgaben und Ziele der Kostenrechnung zu betrachten, um aus ihnen die Anforderungen an ein leistungsfähiges Kostenrechnungsverfahren für die heutige Zeit abzuleiten.

Grundsätzlich verfolgt das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen drei Aufgaben, die prinzipiell in allen Teilbereichen der Kostenrechnung auftreten. Dies sind im einzelnen Planung, Kontrolle und Dokumentation.

Während die Planung in die Zukunft gerichtet ist und die Grundlage zur Entscheidungsfindung bildet, betrachtet die Kontrollrechnung die Ergebnisse der Vergangenheit. Dadurch ist ein Vergleich von Plan- und Istwerten möglich, so daß Informationen über die tatsächliche Zielerreichung und die aktuelle Situation der betrieblichen Abläufe transparent werden. Durch Analyse der Abweichungen lassen sich weiterhin Informationen für Maßnahmen und zukünftige Entscheidungen generieren. Ebenso wird die Zielerreichung durch den Kontrollprozeß forciert. Planung und Kontrolle bilden also die Grundlage für die betriebliche Steuerung.

Die Dokumentationsaufgabe der Kostenrechnung, die überwiegend aus gesetzlichen Verpflichtungen resultiert, ist im Rahmen dieser Arbeit zu vernachlässigen und wird daher nicht näher behandelt.

Um diese Leistungen zu erbringen, bedient sich die Kostenrechnung der Systeme der Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. AUFGABEN UND ZIELE DER KOSTENRECHNUNGSVERFAHREN

2.1 ALLGEMEINES

2.2 KOSTENERFASSUNG ALS GRUNDLAGE DER VERRECHNUNG

2.3 KOSTENVERRECHNUNG

2.3.1 Grundlagen

2.3.2 Kostenverrechnung in der klassischen Kostenrechnung

2.3.3 Kostenverrechnung im Rahmen der Prozeßkostenrechnung

3. DIE PROZEßKOSTENRECHNUNG – EINE KURZE DARSTELLUNG

3.1 ENTSTEHUNG UND ZIEL DER PROZEßKOSTENRECHNUNG

3.1.1 Entstehung

3.1.2 Ziel der Prozeßkostenrechnung

3.2 SYSTEM DER PROZEßKOSTENRECHNUNG

3.2.1 Einleitung

3.2.2 Bestimmung der Prozesse

3.2.3 Bestimmung der Bezugsgrößen

3.2.4 Ermittlung der Prozeßkosten und des Prozeßkostensatzes

4. VERGLEICH DER KOSTENRECHNUNGSVERFAHREN

4.1 VORBEMERKUNG

4.2 KOSTENTRÄGERSTÜCKRECHNUNG

4.2.1 Klassische Kalkulationsverfahren

4.2.1.1 Divisionskalkulation

4.2.1.1.1 Die einstufige Divisionskalkulation

4.2.1.1.2 Die mehrstufige Divisionskalkulation

4.2.1.1.3 Beurteilung der Divisionskalkulation

4.2.1.2 Die Äquivalenzziffernrechnung

4.2.1.3 Verfahren der Zuschlagskalkulation

4.2.1.3.1 Grundlegendes

4.2.1.3.2 Die summarische Zuschlagskalkulation

4.2.1.3.3 Die differenzierte Zuschlagskalkulation

4.2.1.3.4 Kritische Betrachtung der Zuschlagskalkulation

4.2.2 Die Prozeßkalkulation

4.2.2.1 Grundsätzliches

4.2.2.2 Kombination von prozeßanaloger und -orientierter Kalkulation

4.2.2.3 Kritische Betrachtung und Einsatzgebiete

4.2.2.3.1 Allgemeine Betrachtung

4.2.2.3.2 Effekte und Auswirkungen der Prozeßkalkulation

4.2.2.3.3 Besondere Einsatzgebiete

4.3 GEMEINKOSTENMANAGEMENT

4.3.1 Gemeinkostenmanagement mit der Prozeßkostenrechnung

4.3.1.1 Allgemeines / Bedeutung der Prozeßkostensätze

4.3.1.2 Optimierung

4.3.1.3 Planung und Kontrolle

4.3.2 Gemeinkostenmanagment mit den klassischen Verfahren

4.3.3 Kritischer Vergleich

4.4 DAS VERHÄLTNIS DER PROZEßKOSTENRECHNUNG ZUR TEILKOSTENRECHNUNG

4.4.1 Vorbemerkung

4.4.2 System der Teilkostenrechnung

4.4.3 Prozeßkostenrechnung versus Grenzplankostenrechnung

5. GESAMTWÜRDIGUNG / AUSBLICK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Leistungsfähigkeit klassischer Kostenrechnungsverfahren der mit der Prozeßkostenrechnung zu vergleichen, um deren Eignung für moderne Anforderungen an Kostenrechnungssysteme zu bewerten. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob die Prozeßkostenrechnung aufgrund ihrer aktivitätsorientierten Struktur eine bessere Alternative zur Bewältigung steigender Gemeinkosten darstellt.

  • Grundlagen der Kostenrechnung und Ursachen für steigende Gemeinkosten
  • Systematik und operative Funktionsweise der Prozeßkostenrechnung
  • Vergleich der Kalkulationsverfahren (klassisch vs. Prozeßkalkulation)
  • Vergleich der Ansätze zum Gemeinkostenmanagement
  • Analyse des Verhältnisses von Prozeßkostenrechnung zu Teilkostenrechnungsverfahren

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Bestimmung der Bezugsgrößen

Nachdem die Teilprozesse innerhalb der zu untersuchenden Kostenstelle definiert wurden, folgt nun die Bestimmung der Bezugsgröße für die Kostenverrechnung. Dies sind in der Prozeßkostenrechnung die Kostentreiber.40 Geeignet sind dafür jedoch nur Größen die mengenmäßig erfaßbar sind. Weiterhin sollten Kostentreiber einen willkürfreien und nachvollziehbaren Zusammenhang zu den entsprechenden Teilprozessen gewährleisten, daher ist ein proportionaler Zusammenhang zwischen Kostentreiber und Kostenhöhe (Kosten des Teilprozeß) am aussagekräftigsten. 41

Hilfreich für die Definition von Kostentreibern ist die von Miller und Vollmann vorgenommene Systematisierung verschiedener Transaktionen, da die Kostentreiber fast vollständig auf diese Transaktionen zurückzuführen sind.42 Im einzelnen sind dies logistische, ausgleichende, qualitätsbezogene und aktualisierende Transaktionen. Zu den logistischen Transaktionen zählt das gesamte Spektrum des Materialflusses innerhalb des Betriebes, beispielsweise das Ein- oder Auslagern von Material. Unter den ausgleichenden Transaktionen versteht man dispositive Tätigkeiten, die der Bereitstellung von z.B. Material oder Arbeitskraft gemäß dem Bedarf dienen. Qualitätsbezogene Transaktionen treten im Zusammenhang mit der Qualitätskontrolle auf und unter aktualisierenden Transaktionen versteht man die Stammdatenpflege von z.B. Stücklisten oder Arbeitsplänen.

Im Gegensatz zu den klassischen Verfahren der Kostenrechnung, bei denen wertmäßige Bezugsgrößen wie z.B. Material- oder Fertigungseinzelkosten eingesetzt werden, kommen bei der Prozeßkostenrechnung überwiegend volumenabhängige Bezugsgrößen als Kostentreiber zum Einsatz. 43 Damit wird erreicht, daß die Bezugsgrößenhöhe nur vom Produktionsvolumen abhängt und gerade nicht global über ein relatives Verhältnis allen Produkten zugerechnet wird, so daß Quersubventionierungen zwischen Standard- und Spezialprodukten vermieden werden. 44 Als Beispiele für übliche Kostentreiber führen Pfohl/Stölzle beispielsweise „Anzahl der Varianten“45 oder die „Auftragsgröße“46 an, Coenenberg/Fischer hingegen nennen z.B. „Materialbestellungen“ und „Retourenausgänge“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der veränderten Kostenstrukturen in Unternehmen und die daraus resultierende Notwendigkeit eines Vergleichs klassischer Verfahren mit der Prozeßkostenrechnung.

2. AUFGABEN UND ZIELE DER KOSTENRECHNUNGSVERFAHREN: Erläuterung der fundamentalen Aufgaben der Kostenrechnung (Planung, Kontrolle, Dokumentation) und der Grundlagen der Kostenerfassung und -verrechnung.

3. DIE PROZEßKOSTENRECHNUNG – EINE KURZE DARSTELLUNG: Beschreibung der Entstehung und der grundlegenden Systematik der Prozeßkostenrechnung einschließlich der Identifikation von Prozessen und Kostentreibern.

4. VERGLEICH DER KOSTENRECHNUNGSVERFAHREN: Detaillierter Vergleich zwischen klassischen Kalkulations- und Gemeinkostenmanagement-Ansätzen und der Prozeßkostenrechnung sowie deren Verhältnis zur Teilkostenrechnung.

5. GESAMTWÜRDIGUNG / AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Vorteile der Prozeßkostenrechnung und Einordnung in das betriebliche Kostenmanagement.

Schlüsselwörter

Prozeßkostenrechnung, Gemeinkosten, Kalkulation, Kostentreiber, Kostenrechnung, Zuschlagskalkulation, Teilkostenrechnung, Prozeß, Prozessmanagement, Kostenmanagement, Grenzplankostenrechnung, Allokationseffekt, Komplexitätseffekt, Degressionseffekt, Effizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Prozeßkostenrechnung mit klassischen Kostenrechnungsverfahren unter dem Aspekt ihrer Leistungsfähigkeit angesichts veränderter Kostenstrukturen in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die kritische Darstellung der klassischen Kalkulations- und Gemeinkostenmanagement-Verfahren im Vergleich zur Prozeßkostenrechnung sowie deren Verhältnis zur Teilkostenrechnung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Evaluierung der Eignung der Prozeßkostenrechnung als moderne Alternative oder Ergänzung zu traditionellen Kostenrechnungssystemen für eine verursachungsgerechtere Kostenverrechnung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive sowie vergleichende Analyse der gängigen Kostenrechnungssysteme unter Berücksichtigung der Fachliteratur und theoretischer Kalkulationsschemata.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Systematik der Prozeßkostenrechnung, den direkten Vergleich verschiedener Kalkulationsverfahren (z.B. Divisions- vs. Prozeßkalkulation), Ansätze zum Gemeinkostenmanagement und die Abgrenzung zur Teilkostenrechnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prozeßkostenrechnung, Gemeinkosten, Kostentreiber, Kalkulation und Kostenmanagement charakterisiert.

Was unterscheidet die Prozeßkostenrechnung von der traditionellen Zuschlagskalkulation?

Während die Zuschlagskalkulation Gemeinkosten meist pauschal über wertmäßige Basen verrechnet, nutzt die Prozeßkostenrechnung aktivitätsorientierte Prozeßgrößen (Kostentreiber), um Kosten verursachungsgerechter zuzuordnen.

Warum ist die Variantenkalkulation ein wichtiger Teil der Prozeßkostenrechnung?

Die Variantenkalkulation ermöglicht es, innerhalb verschiedener Produktvarianten erhebliche Kostenunterschiede aufzudecken, die bei einer pauschalen Zuschlagskalkulation verborgen blieben.

Welche Rolle spielen Kostentreiber bei der Prozeßkostenrechnung?

Kostentreiber dienen als Maßgröße für die Kostenverursachung und ermöglichen eine nachvollziehbare und mengenmäßige Verrechnung von Gemeinkosten auf Prozesse.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich der Prozeßkostenrechnung mit den klassischen Kostenrechnungsverfahren hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Bochum gGmbH  (Fachgebiet: Betriebswirtschaftslehre)
Note
2,0
Autor
Claus Guntermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
61
Katalognummer
V17153
ISBN (eBook)
9783638217910
ISBN (Buch)
9783638699709
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Vergleich Prozeßkostenrechnung Kostenrechnungsverfahren Leistungsfähigkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claus Guntermann (Autor:in), 2001, Vergleich der Prozeßkostenrechnung mit den klassischen Kostenrechnungsverfahren hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/17153
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  61  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum
  • Vertrag widerrufen