Universität Augsburg WS 2002/03
Phil. Fakultät
- Pädagogik -Seminar: Gesprächsführung in der pädagogischen Praxis
Thema: Aktives Zuhören- Thomas Gordon
Vorgelegt von:
Daniela Klepke
- Dipl. Pädagogik -3. Semester
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1. Einleitung. 2
2. Kommunikation
2.1 Kommunikationsprozess. 2
2.2 Probleme : Kommunikationssperren. 3,4
3. Techniken des Zuhörens
3.1 Abgrenzung von Hören und Hinhören. 5
3.2 Passives Zuhören. 5
3.3 Aufmerksamkeit. 5
3.4 Türoffner oder Einladungen. 5,6
3.5 Aktives Zuhören. 6
4. Aktives Zuhören
4.1 Definition. 6
4.2 Prinzipien der zwischenmenschlichen Beziehung. 6
4.2.1 Das Inkonsequenz Prinzip. 6-8
4.2.2 Das Prinzip des Problembesitzes. 8,9
4.3 Techniken. 9,10
4.4 Bedeutung des Aktiven Zuhörens. 10
4.4.1 Für das Kind. 10,11
4.4.2 Für die Eltern. 11
4.5 Probleme. 12
5.Schluss. 12,13
6. Literaturverzeichnis. 13
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Tagtäglich werden wir, in allen zwischenmenschlichen Beziehungen, mit Kommunikationsproblemen konfrontiert. Miteinander reden ist daher nicht so einfach wie es erscheint. Und nicht umsonst kennen wir die vorwurfsvollen Worte ’Du hörst mir nie zu’ nur allzu gut. Nachdem wir also zuerst Mühe haben, das zu sagen was wir meinen, kommt noch das Problem hinzu aufeinander zu hören. Auch Goethe hat dies erkannt und mit den Worten- ’Reden ist ein Bedürfnis, Zuhören eine Kunst’ - formuliert.
Wie kann man nun dieser Problematik entgegenwirken? Unter den zahlreichen Ansätzen für eine gelungene Gesprächsführung, die auch im Laufe des Seminars besprochenen wurden bzw. werden, möchte ich mich dem des Aktiven Zuhörens zuwenden. Die Person die mit diesem Ansatz in Verbindung gebracht wird, ist der amerikanische Psychologe Thomas Gordon. Inspiriert von seinem Professor und Freund Carl Rogers entwickelte er, in den 60er Jahren, das Modell des Aktiven Zuhörens. Das spiegelnde Zuhören und der Glaube an die Fähigkeit zum eigenständigen Lösen von Problemen waren dabei wichtige Elemente dessen. Durch dieses Modell sollten also Beziehungen in allen Lebensbereichen harmonischer und einfacher gestaltet werden, wie z. B. in der Familie, in der Schule, am Arbeitsplatz oder im Gesundheitswesen. Da er in Deutschland vor allem mit seinem Werk „Familienkonferenz“ die Pädagogik nachhaltig beeinflusste, werde ich mich auch in meiner Arbeit auf diesen Lebensbereich beziehen. Im Folgenden soll also zuerst noch einmal auf die Grundlagen einer Kommunikation und deren Probleme eingegangen werden bevor das Aktive Zuhören aus den Techniken des Zuhörens herausgegriffen und näher erläutert wird.
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Um die Bedeutung der Kommunikation noch mal hervorzuheben muss man ganz klar sagen: Es gibt kein ’nicht- kommunizieren’! Das Missverständnis, dass kommunizieren gleichermaßen sprechen bedeutet ist, meiner Meinung nach, immer noch weit verbreitet. Deshalb will ich auf die nonverbale Kommunikation
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(Mimik, Gestik, Körperhaltung,...) kurz hinweisen. Ein Beispiel dafür wäre der Säugling, der durch das Weinen seinen Eltern mitteilen will, dass er Hunger hat. Da er noch nicht die Fähigkeit erlernt hat sich verbal auszudrücken, bedient er sich nonverbalen Mitteln. Und dennoch gelingt es seinen Eltern, nach gewisser Häufigkeit des Verhaltens, das Weinen richtig zu interpretieren. Der gleiche Ablauf gilt für die verbale Kommunikation. Der Sender tritt in Kommunikation mit dem Empfänger. Auslöser hierfür kann zum Beispiel sein, dass der Sender einen bestimmten Wunsch hat, seine Gefühle mitteilen will, über seine Hoffnungen reden möchte,... . Der Sender wählt ein Code aus, von dem er glaubt seinen inneren Zustand zu vermitteln (=Codierung) und sendet diesen dann an den Empfänger. Dieser hat nun die Aufgabe, jenen verschlüsselten Code zu verarbeiten und schließlich die Bedeutung in dem Sinne zu verstehen, wie sie im Sender vor sich geht (= Decodierung). Dieser Vorgang soll anhand der folgenden Abbildung veranschaulicht werden.
( vgl. Gordon 1974, S. 56f )
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Das konkrete Problem, das sich hierbei ergeben kann, liegt auf Seiten des Empfängers. Denn wenn er die gesendete Botschaft falsch entschlüsselt, kommt es zu einem Missverständnis zwischen dem Sender und dem Empfänger von dessen Existenz aber weder der eine noch der andere etwas weiß. Die Folge eines solchen Missverständnisses ist, dass es zu falschen Rückmeldungen, sogenannten
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Arbeit zitieren:
Daniela Klepke, 2002, Aktives Zuhören nach Thomas Gordon, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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