Inhaltsverzeichnis
Einleitung S. 3
1. Der Kerngehalt des klassischen Utilitarismus 5
2.1 Der subjektive und der objektive Utilitarismus 8
2.2 Der positive und der negative Utilitarismus 9
2.3 Der Glücks- und der Präferenzutilitarismus 10
2.4 Der Nutzensummen- und der Durchschnittsnutzenutilitarismus 11
2.5 Der Handlungs- und der Regelutilitarismus 12
3. Die Gemeinsamkeiten von Utilitarismus und Ökonomie 14
Literaturverzeichnis S. 16
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Der Utilitarismus und seine Verbindungen zur Ökonomie
Einleitung
Der Utilitarismus ist eine der wichtigsten grundsätzlichen Richtungen in der Ethik. Trotzdem -oder vielleicht besonders deshalb- sind ihm seit seiner Entwicklung durch Jeremy Bentham im 18.Jahrhundert aus völlig verschiedenen Richtungen immer wieder starke Vorwürfe gemacht worden. Die Marxisten beispielsweise werfen ihm vor, er sei ein unbarmherziger Manchester-Liberalismus; viele Liberale hingegen beklagen, der Utilitarismus sei geradezu der Alptraum einer Wohlfartsdiktatur, die den Menschen zu einem Glück zwinge, das er eigentlich gar nicht haben wolle. Für Kant war der Utilitarismus gar völlig indiskutabel, da er jede eudämonistische Ethik grundsätzlich ablehnte 1 .
Die Folge derartiger Vorwürfe und Bewertungen ist, daß der Ausdruck ,Utilitarismus‘ auch in der heutigen, im weitesten Sinne ethischen Diskussion besonders in Deutschland noch vielfach negativ konnotiert ist und teilweise eine geradezu denunziatorische Funktion erfüllt. Grund genug, sich im folgenden mit dem Uitilitarismus etwas näher zu beschäftigen, um herauszufinden, ob solche Beurteilungen tatsächlich zutreffen oder ob sie vielleicht doch auf einer zu oberflächlichen Beschäftigung mit dem Thema beruhen und also vorschnell getroffen wurden. Dabei soll aber nicht nur der grundsätzliche Kerngehalt dieser Lehre, also der klassische Utilitarismus, vergegenwärtigt werden; sondern es sollen auch die in der aktuellen Diskussion relevanten Unterpositionen kurz beschrieben und diskutiert werden. Denn im Laufe seiner Entwicklung ist der Utilitarismus keineswegs eine in sich homogene Theorie geblieben; er hat sich vielmehr in eine beinahe verwirrende Zahl von Positionen ausdifferenziert. So unterscheiden wir derzeit den subjektiven und objektiven, den positiven und negativen, den Glücks- und den Präferenz-, den Nutzensummen- und den Durchschnittsnutzen-, sowie besonders den Handlungs- und den Regel-Utilitarismus.
1 Vgl. .DQW,PPDQXHOGrundlegung zur Metaphysik der Sitten, Stuttgart: Reclam 1961
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Überdies sollen die Verbindungen dieser ethischen Lehre zur Ökonomie diskutiert werden. Denn unter den Theorien der normativen Ethik hat der Utilitarismus unbestritten die größte Affinität zu ökonomischen Überlegungen. Besonders was die sogenannte Wohlfahrtsökonomie betrifft, diente er in vielen Fällen - allerdings besonders im anglo-amerikanischen Raum - als eine wesentliche Entscheidungsgrundlage.
Im folgenden wollen wir uns also zunächst den Kerngehalt des klassischen Utilitarismus vergegenwärtigen. Dann folgt darauf basierend die Diskussion der sechs oben erwähnten und stärker differenzierten Unterpositionen, wobei in diesem Zusammenhang auch die spezifischen Probleme des Utilitarismus ansatzweise erkennbar werden sollen.
Da wir nun hoffentlich den Utilitarismus auf elementarer Ebene und zum Teil in seinen verschiedenen Facetten kennen, sollen dessen zum Schluß erläuterte Verbindungen zur Wohlfahrtsökonomie leicht einzusehen sein.
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Arbeit zitieren:
Marco Lagger, 2002, Der Utilitarismus und seine Verbindungen zur Ökonomie, München, GRIN Verlag GmbH
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Naja.
Im Sinne einer Übung des wissenschaftlichen Arbeitens ist diese Seminararbeit nicht gelungen. Es ist lediglich eine Aufzählung der verschiedenen Stile. Die Verknüpfung zur Ökonomie wird sehr allgemein dargestellt.
am Wednesday, July 22, 2009-