2
INHALTSVERZEICHNIS
1 BEDINGUNGSANALYSE 4
1.1 Situation der Klasse. 4
1.2 Unterrichtssituation der Klasse 4
1.3 Raumsituation 5
2 SACHANALYSE - FACHWISSENSCHAFTLICHE ASPEKTE. 6
2.1 Das Programmfenster 6
2.2 Eine Mindmap erstellen 6
2.3 Eine Mindmap gestalten 7
3 DIDAKTISCHE ANALYSE. 8
3.1 Lernvoraussetzungen der Schüler. 8
3.2 Bedeutung der Einheit und der Unterrichtsstunde für die Schüler 8
3.3 Erwartete Schwierigkeiten und Probleme. 9
3.4 Einordnung der Stunde in die Unterrichtseinheit 10
3.5 Bezug zum Bildungsplan 10
3.6 Angestrebte Kompetenzen 11
3.7 Stundenziel. 11
4 METHODISCHE ANALYSE 12
4.1 Einstieg. 12
4.2 Hinführung 12
4.3 Erarbeitung. 13
4.4 Arbeitsphase 13
4.5 Abschluss/ Reflexion 14
5 VERLAUFSPLANUNG. 15
6 LITERATURVERZEICHNIS. 17
6.1 Bücher 17
6.2 Internetquellen 17
3
6.3 Abbildungen 17
7 ANHANG 18
7.1 Wortkarten. 18
7.2 PowerPoint Präsentation 20
7.3 Arbeitsblatt „MindManager Smart“ 23
7.4 Medienreihe. 25
7.5 Mögliches Ergebnis der Schüler 27
1 BEDINGUNGSANALYSE
In der Realschule wird auf Grund der Kontingentstundentafel in den Klassen 5 bis 8 jeweils eine einstündige Informationstechnische Grundbildung (ITG) durchgeführt.. Drei Wochenstunden sind in unterschiedliche Unterrichtsfächer eingebettet. In Klasse 5 betrifft dies das Fach Deutsch (D IT), in Klasse 6 - Englisch (E IT), in Klasse 7 - Mathematik (M IT). In Klasse 8 wird ITG als eigenständiges Fach unterrichtet.
In der Realschule X. werden ungefähr 1000 Schüler von ca. 65 Lehrern unterrichtet. Die Klassenstärke liegt im Durchschnitt bei 30 Schülern.
1.1 SITUATION DER KLASSE
Die Klasse 5c der Realschule X. setzt sich aus 32 Schülern zusammen, darunter 23 Mädchen und 9 Jungen. Somit ist das Verhältnis nicht wirklich ausgewogen. Die meisten von ihnen sind zwischen 9 und 11 Jahren alt.
1.2 UNTERRICHTSSITUATION DER KLASSE
Die Klasse 5c wird jeden Dienstag, einstündig im Fach Deutsch/ Informatik unterrichtet. Die Computerräume befinden sich im Untergeschoss. Da es zwei kleine Computerräume gibt, wird die Klasse geteilt und von zwei Lehrern parallel unterrichtet. Dies sind immer der Fachlehrer des jeweiligen Unterrichtsfaches und ein weiterer Lehrer, der auch eventuell fachfremd unterrichtet. In der Klasse 5c sind dies die Deutschlehrerin Frau X. und Frau Z.. Frau Z. unterrichtet vorwiegend die Jungen der Klasse. Es sitzen jeweils zwei Schüler an einem Computer. Dies ist natürlich nicht ideal, da ein Schüler immer zuschauen muss. Der Lernerfolg ist dadurch etwas eingeschränkt, da das eigenständige Arbeiten dabei etwas zu kurz kommt.
Die fünfte Klasse erlebe ich als eine sehr interessierte und aufmerksame Klasse. Die Schüler zeigen bei den meisten Themen großes Interesse und sind überwiegend sehr motiviert und arbeiten mit. Die Arbeitsgeschwindigkeit und das Leistungsniveau der Klasse sind im Fach Informatik jedoch sehr unterschiedlich. Es gibt Schüler die wesentlich mehr Zeit benötigen als andere. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass einige Schüler noch nicht so vertraut mit dem Umgang des Computers sind als andere. Ein weiterer Grund ist, dass viele Schüler die Arbeitsanweisungen nicht genau oder sogar überhaupt nicht durchlesen. Das
hat zur Folge, dass sie sich oft strecken und Hilfe vom Lehrer benötigen. Was den Schülern auch sehr viel Freude bereitet, ist wenn sie ihre Ergebnisse farbig ausdrucken dürfen.
Jonathan ist z.B. ein Schüler, der gerne alleine an einen Computer sitzen möchte, da er lieber eigenständig die Arbeitsaufträge bearbeiten möchte. Dies kann evtl. auch daher kommen, dass sein Mitschüler ihn nur zuschauen lässt.
1.3 RAUMSITUATION
Das Fach Informatik wird im Computerraum unterrichtet. Dieser besteht aus zwei kleineren Räumen. Lässt man die Türen offen stehen, sind die beiden Räume durch einen weitern kleinen Raum, wo sich auch der Haupteingang des Computerraumes befindet, verbunden.
Jeder Raum ist jeweils mit neun Computern und einem Lehrercomputer ausgestattet. In beiden Räumen sind die Tische in Hufeisenform angeordnet. Das hat den Vorteil, dass der Lehrer alle Bildschirme im Blickfeld hat und jederzeit sehen kann, was die Schüler gerade machen. Desweiteren sind jeweils eine nicht aufklappbare Tafel und ein Beamer vorhanden. Ein Schwaz-Weiß Drucker und ein Farbdrucker befinden sich jedoch nur in einem Raum. Der Zugriff auf die Drucker ist auch nur von den Lehrercomputern möglich.
2 SACHANALYSE - FACHWISSENSCHAFTLICHE ASPEKTE
„Mindmapping ist ein Werkzeug für kreatives Denken. Es ist ganz einfachman erstellt eine Abbildung (Lernkarte) der eigenen Gedanken!“ 1
„Mind Maps enthalten das zu bearbeitende, zentrale Thema in der Mitte des Blattes. Es wird möglichst genau formuliert und/oder als Bild dargestellt. Nach außen sind verschiedene Hauptäste (Hauptkapitel) mit weiteren Unterästen (Unterkapitel), die die dazugehörenden Informationen ranggerecht darstellen. Auf den Ästen steht immer nur ein Schlüsselwort. Bei der Erstellung können Farben und Bilder benutzt werden.“ 2
„Bei dem Programm MindManager Smart handelt es sich um eine einfachere, speziell für die Schule entwickelte Version des MindManagers, mit dem nach kurzer Einarbeitung Mind Maps am PC erstellt werden können, die jederzeit verändert und erweitert werden können. Durch den Einsatz von Grafiken lassen sich sehr gute Veranschaulichungen erreichen. Die Mind Maps können darüber hinaus mit anderen Dokumenten oder Webseiten verknüpft, elektronisch präsentiert oder als Webseite, Bild oder Text exportiert werden.“ 3
2.1 „DAS PROGRAMMFENSTER
Je nach Installation und Einstellung kann der Startbildschirm auch leicht verschieden aussehen. So wird bei den ersten Programmstarts nach der Installation zunächst eine Einführung in das Programm angeboten, später startet das Programm dann mit einer leeren Mindmap. Gegebenenfalls muss über die Menüfunktion ‚Datei‘ und ‚Neu‘ erst eine neue Mindmap erstellt werden.
2.2 EINE MINDMAP ERSTELLEN
Zur Beschriftung des Mindmap-Titels (Hauptstichwort) oder später der Zweige muss nur auf den Text geklickt werden, ähnlich wie bei der Umbenennung von Ordnern im Programm ‚Windows Explorer‘. Die Symbole aus den Symbolordnern lassen sich nur durch Ziehen auf die Mindmap legen. Die Größe des Titelsymbols passt sich automatisch dem Textumfang an. Zeilenumbrüche kön- 1 http://lehrerfortbildung-
bw.de/kompetenzen/projektkompetenz/methoden_a_z/mindmapping/anleitung.htm
2 http://de.wikipedia.org/wiki/Mindmap#Allgemein
3 http://lehrerfortbildung-bw.de/mindmap/
nen mit der Tastaturkombination [Umschalten] + [Eingabetaste] erzeugt werden. Nach Rechtsklick in den Titel und Auswahl der Kontextmenü-Funktion‚ Textbereiche Thema kann auch die Größe des Textfeldes im Titelsymbol verändert werden.
2.3 EINE MINDMAP GESTALTEN
Wenn in einer Mindmap die Reihenfolge der Äste oder Zweige von Bedeutung ist, müssen diese ggf. nachträglich verschoben werden - die Platzierung der Äste und Zweige erfolgt bei deren Erstellung nicht der Reihe nach, sondern wird vom Programm in nicht immer sinnvoller Weise vorgenommen. Wichtig beim Ziehen ist das Klicken auf den ‚Griff‘ vor der Beschriftung. Der Mauszeiger verändert dabei sein Aussehen nicht. Das Platzieren ist durch das Einblenden des gestrichelten Rechtecks jedoch eindeutig. Beim Umgruppieren von Zweigen, also beim Verschieben eines Zweiges in die Verästelung eines anderen, wird nicht der ‚Griff‘ angeklickt, sondern die Beschriftung. Losgelassen wird der Zweig dann auf dem Ziel, wenn dieses sich rot verfärbt. Das geht auch über ‚Ausschneiden‘ und ‚Einfügen‘. Beim Färben muss man zwischen der Astfarbe (‚Farb-Symbolleiste‘) und dem farblichen Hinterlegen der Zweigbeschriftung (‚Hervorheben-Symbolleiste‘) unterscheiden. Wie in der Textverarbeitung muss der zu färbende Zweig oder Text markiert sein. Bei den Zweigen wird ab der Markierung abwärts gefärbt. Zur Auflockerung vor allem umfangreicher Mindmaps lassen sich Symbole durch Auswahl einer Symbol-Kategorie und durch ‚Ziehen und Ablegen‘ hinzufügen. Beim Ablegen gibt es zwei Möglichkeiten, auf die der Tipp hinweist: Man kann Symbole frei ablegen oder auf einem Zweig. Im letzteren Fall bleibt das Symbol auch beim Verschieben am Zweig „kleben“. Man erkennt den Unterschied nach Anklicken des Symbols an der eingeblendeten Linie. Nach Rechtsklick in eine der Symbol-Kategorien können auch eigene Symbole hinzugefügt und anschließend in Mindmaps verwendet werden. Codes werden im Unterschied zu Symbolen nicht zum Zweig gezogen, sondern funktionieren wie Schalter. Beim Anklicken wird der Code zur Markierung hinzugefügt, beim erneuten Anklicken wieder entfernt. Die Größe von Codes lässt sich nicht verändern. 4
4 vgl. Buck u.a. 2005 CD-ROM Lehrerhandreichung S.39, 40
Arbeit zitieren:
Eva Scheuermann, 2008, Unterrichtsstunde: Mindmaps erstellen im MindManager, München, GRIN Verlag GmbH
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