Inhaltsverzeichnis
Symbol und Abkürzungsverzeichnis 4
Beispielverzeichnis 7
Anlagenverzeichnis 7
1. Einleitung 8
2. Abkehr von den Regelungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung 8
3. Die Zinsschranke nach § 4h EStG 10
3.1 Anwendungsbereich und Rechtsfolge der Zinsschranke gem § 4h EStG 10
3.1.1 Grundregel 10
3.1.2 Betriebsbegriff 11
3.1.3 EBITDA 12
3.1.4 Zinsaufwendungen 13
3.1.5 Ausnahmeregelungen für den Zinsaufwand 13
3.1.6 Zusammenfassendes Beispiel 1: Systematik der Zinsschranke 14
3.2 Das Prüfungsschema der Zinsschranke 14
3.2.1 Freigrenze i H v 1 Mio 14
3.2.2 Konzernzugehörigkeit i S d § 4h EStG 15
3.2.2.1 Einbeziehung in einen Konzernabschluss oder deren Möglichkeit 15
3.2.2.2 Einheitliche Bestimmung der Finanz und Geschäftspolitik 17
3.2.3 Eigenkapitalvergleich als Escape-Klausel 18
3.2.3.1 Systematik 18
3.2.3.2 Modifikationen 19
3.2.3.3 Würdigung der Escape-Klausel 21
3.2.4 Zinsvortrag 22
3.3 Ausgewählte Problemfelder zur Zinsschranke gem § 4h EStG 22
3.3.1 Missbrauchsunverdächtige Unternehmen und Krisenunternehmen 22
3.3.2 Besonderheiten bei Mitunternehmerschaften 24
4. Die Zinsschranke nach § 8a KStG 25
4.1 Grundsätzliches 25
4.2 Ausgewählte Problemfelder zur Zinsschranke gem § 8a KStG 27
2
5. Verfassungsrechtliche und europarechtliche Bedenken 27
6. Fazit 29
Anhang 30
Literaturverzeichnis 36
3
Symbol- und Abkürzungsverzeichnis
Dargestellt werden zunächst die Symbole und dann die Abkürzungen. % ................................ Prozent
§ ................................. Paragraph € ................................. Euro
W ................................ durchschnittlich
Abb. .......................... Abbildung
Abs. .......................... Absatz abziehb. .................... abziehbar abzugsf. .................... abzugsfähig a.F. ............................ alte Fassung AfA ........................... Abschreibung für Abnutzung
AO ............................ Abgabenordnung
Art. ............................ Artikel AstG ......................... Außensteuergesetz Aufl. .......................... Auflage ausf. .......................... ausführlich ausl. .......................... ausländisch
BB ............................. Betriebsberater
Bd. ............................ Band
BDI ........................... Bundesverband der Deutschen Industrie
BFH .......................... Bundesfinanzhof
BGBl. ........................ Bundesgesetzblatt
BMF ......................... Bundesministerium der Finanzen
Bsp. ........................... Beispiel bspw. ........................ beispielsweise BStBl. ....................... Bundessteuerblatt BT-Drucks. ............... Bundestags-Drucksache Buchst. ...................... Buchstabe BVerfG ..................... Bundesverfassungsgericht bzw. .......................... beziehungsweise
4
DB ............................ Der Betrieb
d.h. ............................ das heißt DStR ......................... Deutsches Steuerrecht DStRE ....................... DStR-Entscheidungsdienst dt. .............................. deutsch d. Verf. ...................... der Verfasser
EaKV ........................ Einkünfte aus Kapitalvermögen
EBITDA ................... Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation
EK ............................. Eigenkapital
EKQ .......................... Eigenkapitalquote
EStG ......................... Einkommensteuergesetz
EU ............................. Europäische Union
EUGH ....................... Europäischer Gerichtshof
f. ................................ folgende
ff. .............................. fortfolgende
FK ............................. Fremdkapital
FR ............................. Finanz-Rundschau
gem. .......................... gemäß
ggf. ............................ gegebenenfalls GmbH ....................... Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbHR .................... GmbH-Rundschau GmbH-StB ................ GmbH-Steuerberater grds. .......................... grundsätzlich
GWG ........................ geringwertige Wirtschaftsgüter
h.M. .......................... herrschende Meinung
HGB ......................... Handelsgesetzbuch
hrsg. .......................... herausgegeben
IAS ........................... International Accounting Standards
IFRS ......................... International Financial Reporting Standards
i.H.d. ......................... in Höhe des
5
i.H.v. ......................... in Höhe von
INF ........................... Die Information für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
inl. ............................. inländisch i.R. ............................ im Rahmen i.R.d. ......................... im Rahmen des i.S. ............................. im Sinne i.S.d. .......................... im Sinne des i.S.v. .......................... im Sinne von IStR ........................... Internationales Steuerrecht i.V.m. ........................ in Verbindung mit
KG ............................ Kommanditgesellschaft
KStG ......................... Körperschaftsteuergesetz
lt. ............................... laut
Mio. .......................... Millionen
Mrd. .......................... Milliarden
nat. ............................ natürlich
OHG ......................... Offene Handelsgesellschaft
PIR ............................ Praxis der internationalen Rechnungslegung
rd. .............................. rund
Rn. ............................ Randnummer
S. ............................... Seite
s.o. ............................ siehe oben sog. ........................... sogenannt SoPo ......................... Sonderposten steuerl. ...................... steuerlich SteuerStud ................ Steuer und Studium StuB .......................... Steuern und Bilanzen
6
u und
u a und andere
UmwStG Umwandlungsteuergesetz
ursprl ursprünglich
US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles
u U unter Umständen
v a vor allem
vgl vergleiche
weiterf weiterführend
z B zum Beispiel
ZS Zinssaldo
zvE zu versteuerndes Einkommen
zzgl zuzüglich
Beispielverzeichnis
Bsp 1: Systematik der Zinsschranke 14
Bsp 2: Besteuerung nicht vorhandener Gewinne 24
Bsp 3: Vortrag eines Zinsabzugspotentials 24
Bsp 4: Zuordnungsschwierigkeiten bei Mitunternehmerschaften 25
Bsp 5: Wirkung einer missbräuchlichen Gesellschafter-Fremdfinanzierung 26
Anlagenverzeichnis
Anlage 1: Fallgestaltungen missbräuchlicher Unternehmensfinanzierungsstrukturen 31
Anlage 2: Schema zur Ermittlung des steuerlichen EBITDA 32
Anlage 3: Lösungsschema zu Beispiel 1(Systematik der Zinsschranke) 32
Anlage 4: Prüfungsschema zur Zinsschranke 33
Anlage 5: Beispiel zur Steigerung der Ertragsteuerbelastung durch die Zinsschranke 34
Anlage 6: Schema zur Ermittlung der Eigenkapitalquote 35
Anlage 7: Lösungsschema zu Beispiel 2 (Besteuerung nicht vorhandener Gewinne) 35
Anlage 8: Lösungsschema zu Beispiel 3 (Vortrag eines Zinsabzugspotentials) 36
7
1. Einleitung
Am 6.7.2007 hat der Bundesrat dem Gesetz zur Unternehmensteuerreform 2008 zugestimmt. Um die Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit des Investitionsstandorts Deutschland zu erhöhen, wird u.a. der nominale kombinierte Ertragsteuersatz für Kapitalgesellschaften auf ein „europäisches Niveau“ von rd. 29,83 % gesenkt. Die Ziele zu diesem Reformwerk waren neben der Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit eine Verbesserung der Europatauglichkeit, eine weitgehende Rechtsform und Finanzierungsneutralität, eine Verbesserung der Planungssicherheit für Unternehmen und öffentliche Haushalte sowie eine nachhalti-ge Sicherung der deutschen Steuerbasis. 1 Die Reformmaßnahmen sind mit erheblichen Steuermindereinnahmen verbunden, die einer Gegenfinanzierung bedürfen. Eine der Gegenfinanzierungsmaßnahmen 2 stellt die Einführung einer sog. „Zinsschranke“ dar, in deren Rahmen Zinsaufwendungen ab einer bestimmten Größenordnung nur noch in Abhängigkeit vom erzielten Gewinn abziehbar sind.
2. Abkehr von den Regelungen zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung
Die Zinsschranke gilt rechtsformübergreifend und ersetzt im Bereich der Körperschaftsteuer die bisherige Regelung zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung in § 8a KStG. Der alte § 8a KStG a.F. enthielt eine für Kapitalgesellschaften spezifische Vorschrift, die sich gegen eine übermäßige Fremdfinanzierung einer Gesellschaft durch wesentlich beteiligte Gesellschafter, diesen nahe stehende Personen oder Dritte, die auf vorgenannten Personenkreis rückgreifen können, richtete. 3 Überschritt die Fremdfinanzierung durch eine der oben erwähnten Personen eine bestimmte Grenze, 4 so löste § 8a KStG a.F. für die betreffenden Zinsen eine verdeckte Gewinnausschüttung 5 aus. 6 Betreffende Fremdkapitalvergütungen wurden auf Ebene der Gesellschaft nicht als Betriebsausgaben anerkannt, sondern in Dividenden umqualifiziert. 7 Die Rechtsfolgen waren eine außerbilanzielle Hinzurechnung der Vergütungen zum Steuerbilanzgewinn auf Ebene der Gesellschaft und eine anschließende Besteuerung. 8 Beim Gesellschafter – sofern dieser eine nat. Person war – wurden die Vergütungen gem.
1 Vgl. BT-Drucks. 16/4841, S. 29.
2 Zu den Gegenfinanzierungsmaßnahmen vgl. ausf. BT-Drucks. 16/4841, S. 33.
3 Vgl. SCHÖNWALD, STEFAN (2007), S. 326 f. Materiell waren nur sog. „Back-to-Back“ Fälle berücksichtigt; vgl. dazu KÖHLER, STEFAN (2007b), S. 599 ff.
4 Zu den genauen Vorrausetzungen vgl. ausf. SCHÖNWALD, STEFAN (2007), S. 325-327.
5 Vgl. zur verdeckten Gewinnausschüttung § 8 Abs. 3 S. 2 KStG; KUßMAUL, HEINZ (2006), S. 328 ff. 6 Vgl. KESSLER, WOLFGANG/ORTMANN-BABEL, MARTINA/ZIPFEL, LARS (2007), S. 528.
7 Vgl. SCHÖNWALD, STEFAN (2007), S. 332 ff.
8 Die Vergütungen unterlagen folglich der Besteuerung durch Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer; vgl. dazu KUßMAUL, HEINZ (2006), S. 329.
8
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Dennis Weiler, 2007, Die Einführung einer Zinsschranke zur Gegenfinanzierung der Unternehmensteuerreform, München, GRIN Verlag GmbH
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