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1 Inhaltsverzeichnis 3
2 Entwicklungstendenzen und ihre Erklärungen 4
2.1 Basisdaten zu Tansania (aus ÖFSE) 4
2.2 Die Entwicklung von Dar es Salaam 5
3 Allgemeine Entwicklungen / Tendenzen 8
4 Bevölkerungsstruktur 9
5 Sozialstruktur 10
6 Wirtschaftsstruktur 11
7 Wohnungsangebot. 12
8 Verkehr 12
9 Innerstädtische Disparitäten. 13
10 Umweltbelastungen 13
11 Fazit 14
12 Literatur. 15
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Die Fläche Tansania beträgt insgesamt 945087 km² und ist damit über 2,5 mal größer als Deutschland. Auf das Festland von Tanganyika entfallen 942626 km² der Gesamtfläche, auf die Dar es Salaam vorgelagerte Insel Sansibar 2461 km².
Die Bevölkerung betrug 1997 etwa 31 Mio. Über das Bevölkerungswachstum liegen oft nur mehr oder weniger genauer Schätzungen vor, da erstens die letzte Volkszählung 1988 stattfand und zweitens die Bevölkerungsentwicklung weitaus dynamischer verläuft als z.B. in europäischen Ländern. Offiziell wuchs die Bevölkerung 1998 mit einer Rate von 2,9%. Der Durchschnitt von 1991bis 1997 wird ebenfalls mit 2,9% angegeben; andere Schätzungen liegen bei bis zu 3,8%)
Die Bevölkerungsdichte beträgt für Tansania insgesamt etwa 34 Einwohner/km², für Tanganyika 26,5 E/km² und Sansibar 269 E/km².
Staatssprachen sind Suaheli und Englisch; daneben existieren aber natürlich noch die Sprachen der anderen Nationalitäten.
Tanganyika wurde am 09.12.1961 (Independence Day) zur Commonwealth-Monarchie und erreichte 1962 die Unabhängigkeit als Republik. Sansibar wurde am 10.12.1963 unabhängig. Beide Staaten schlossen sich am 27.04.1964 zur Vereinigten Republik Tansania zusammen. Staatsform: Föderative Präsidialrepublik Hauptstadt: de jure Dodoma, de facto noch Dar es Salaam
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Dar es Salaam liegt im Osten von Tansania, direkt am Indischen Ozean. Die ostafrikanischen Küstenplätze unterlagen in der Vergangenheit zahlreichen Einflüssen anderer Kulturen, wobei sich grob die drei wichtigsten Zeitabschnitte wie folgt unterteilen lassen: 2
Die voreuropäische Zeit, von etwa Christi Geburt bis zur ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts.
Die Zeit der europäischen Vorherrschaft, vom 19. Jahrhundert bis kurz nach dem
Zweiten Weltkrieg.
Die Zeit der politischen Unabhängigkeit der jungen afrikanischen Staaten in der
Gegenwart.
1.2.1 Die voreuropäische Zeit
Die ersten Siedlungen wurden von arabischen Seefahrern und Händlern gegründet. Diese Stützpunkte dienten nicht nur als Außenposten für die Heimatgebiete, sondern mit ihrem direkten Zugang zum Meer auch als Umschlagplätze von überseeischen Handelswaren (Stoffe, Schmiedewaren) und einheimischen afrikanischen Waren (Sklaven, Häute, Felle, Elfenbein). Solche Marktplätze (im ökonomischen Sinn) machten schützende Befestigungsmaßnahmen unumgänglich.
Gleichzeitig übte die geschützte Lage und die Bedeutung des Hafens für den überseeischen Handel schon damals eine Sogwirkung auf die afrikanische Bevölkerung der anliegenden Küstenregionen und des peripheren Hinterlandes aus. "Zu beachten ist, daß die kulturellen, wirtschaftlichen und übrigen Einrichtungen allen Bewohnern dieser städtischen Niederlassungen und des Umlandes offenstanden und
1 Daten aus ÖFSE - ÖSTERREICHISCHE FORSCHUNGSSTIFTUNG FÜR ENTWICKLUNGSHILFE (2000): S.8
2 nach SCHNEIDER (1968): S.116
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Arbeit zitieren:
Bernd S. Wolff, 2001, Metropolen der Dritten Welt: Dar es Salaam, München, GRIN Verlag GmbH
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