Dorner Michael Biopolymere
1. Einführung 4
1.1. Standpunkte zu Biopolymeren 5
1.2. Wissenschaftliche Aspekte. 5
1.2.1. Prüfverfahren zur biologischen Abbaubarkeit 6
1.3. Eigenschaften von BAK. 6
2. Der Bioabbau 7
2.1. Der Prozess des Bioabbaus. 7
2.1.1. Biologischer Abbau. 7
2.1.2. Weitere Definitionen. 8
2.2. Schlüsselelemente des Bioabbaus. 8
3. Nachwachsende Rohstoffe (Biopolymere) 9
3.1. Vorteile beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. 9
3.2. Nachteile beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen. 9
4. Verschiedene Biopolymere. 9
4.1. Polysaccharide. 9
4.1.1. Monosaccharide. 10
4.1.2. Cellulose. 11
4.1.2.1. Herstellung von Cellulose 12
4.1.2.2. Biologischer Abbau von Cellulose. 12
4.1.3. Stärke 13
4.1.3.1. Herstellung/Verwendung von Stärke. 14
4.1.3.2. Weitere Anwendungen/Arten von Stärke 15
4.1.3.3. Biologische Abbaubarkeit von Stärke/Cellulose (Glucose) 15
4.1.4. Chitin/Chitosan. 15
4.1.4.1. Herstellung Chitin/Chitosan 16
4.1.4.2. Abbaubarkeit von Chitin/Chitosan. 16
4.1.4.3. Verwendung von Chitin/Chitosan. 16
4.1.5. Pullulan. 16
4.2. Proteine. 17
4.2.1. Polymere tierischen Ursprungs. 19
4.2.1.1. Casein Kunststoffe 19
4.2.1.2. Seide. 19
4.2.2. Polymere pflanzlichen Ursprungs. 20
4.2.3. Polyglutaminsäure 20
4.3. Polyester. 21
4.3.1. Polyhydroxyfettsäuren (PHF) 21
4.3.1.1. Herstellung der PHB. 21
4.3.1.2. Eigenschaften der PHB 22
4.3.1.3. Biologischer Abbau von PHB. 22
4.3.2. Polymilchsäure (Polyactid, PLA) 23
4.3.2.1. Herstellung von PHL. 23
08.11.2001 - Dorner Michael Co-Ref: Sprinzl Wolfgang, Wawruschka Florian 2
Dorner Michael Biopolymere
4.3.3. Eigenschaften der PLA. 23
4.3.3.1. Biologischer Abbau von PLA. 24
4.4. Polyisoprene 25
4.4.1.1. Verarbeitung von Polyisoprenen 25
4.4.1.2. Verwendung von Polyisoprenen. 25
4.4.1.3. Biologischer Abbau von Polyisoprenen 25
5. Trends, Ideen und Zukunftsmusik 26
5.1. Stand der Dinge 26
5.2. Zukunftsmusik. 26
6. Literaturverzeichnis. 27
7. Abbildungs und Folienverzeichnis. 28
8. Danksagung. 28
08.11.2001 - Dorner Michael Co-Ref: Sprinzl Wolfgang, Wawruschka Florian 3
In den letzten Jahren haben polymere Werk- und Hilfsstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen eine zunehmende Bedeutung auf ausgewählten Anwendungsgebieten erfahren. Die nahe liegenden Vorteile der Schonung petrochemischer Ressourcen und der Verminderung des Abfallaufkommens verbinden sich jedoch immer deutlicher mit eigenschaftsbezogenen Zielstellungen, wie z.B. der Herstellung von biologisch abbaubaren Werkstoffen. [Lit.1]
Definition Biopolymere
Biopolymere sind Kunststoffe basierend auf Rohstoffen aus der Natur. Sie können, müssen aber nicht biologisch abbaubar sein.
Bezüglich der Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren spielt darüber hinaus die Reduzierung toxischer oder allergener Einsatz- und Zwischenprodukte als Vorteil gegenüber konventionellen Verfahren eine zunehmende Rolle (z.B. in der Medizintechnik). [Lit.1]
Abb. 1- Systematik der Biologisch abbaubaren Polymere
Obwohl es bereits verschiedene markteingeführte Produkte gibt und erste Schritte von gesetzgeberischer Seite getan wurden, sind die Standpunkte zu den biologisch abbaubaren Kunststoffen oftmals differenziert. Bei repräsentativen Umfragen konnte ermittelt werden, dass das Wissen um diese neuen Materialien und damit deren Akzeptanz in breiteren Schichten der Bevölkerung noch unzureichend sind.
Erfreulicherweise stehen Jugendliche dem Thema unvoreingenommener gegenüber. Sie und auch andere Befürworter dieser Entwicklung stützen sich auf die folgenden Argumente:
Auch hier gibt es nicht nur einheitliche Standpunkte, da die wissenschaftliche Bearbeitung dieser Stoffgruppe relativ jung ist und die Ergebnisse auch unter verschiedenen politischen und unternehmensstrategischen Gesichtspunkten betrachtet werden müssen. Die positiven Argumente lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
Dorner Michael Biopolymere
1.2.1. PRÜFVERFAHREN ZUR BIOLOGISCHEN ABBAUBARKEIT
Die derzeit am häufigsten verwendete Norm zur Prüfung der biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffen ist die Vornorm DIN 54 900 erschienen 1998.
1.3. EIGENSCHAFTEN VON BAK
Biologisch abbaubare Kunststoffe (BAK) mit technischer Anwendung gibt es bereits seit einigen Jahren, der erste BAK wurde noch vor 1900 hergestellt.
Abb. 2 - Zug- und Reißfestigkeit von Folien
Dabei zeigt sich eine Überlegenheit der konventionellen Kunststoffe bezüglich der Zugfestigkeiten an den Beispielen PET und OPP. Andererseits liegen PHB/HV und PCL in diesen Werten noch über denen von LDPE und PVC hart. In der Reißdehnung ist PCL mit PA 6 vergleichbar, und selbst PHB/HV liegt im Bereicht der Messwerte für PET.
Dabei sind extrazelluläre Enzyme verantwortlich für die Reaktionen außerhalb der Zelle. Die Wirkungsweise kann in endo (zufällige Spaltung in der Hauptkette der Polymeren) und exo (Spaltung endständiger Monomereinheiten) eingeteilt werden. Infolge der enzymatischen Wirkung werden genügend kleine Oligomerfragmente gebildet und in die Zelle transportiert, wo sie mineralisiert werden.
Die Zelle gewinnt Energie, und es entstehen gasförmige Produkte (CO 2 , CH 4 , N 2 ), Wasser, Salze, Minerale und Biomasse. Insgesamt variieren die Reaktionen und deren Geschwindigkeiten in Abhängigkeit vom Polymer, den Mikroorganismen und den Umgebungsbedingungen. In vielen Fällen ist der 1. Reaktionsschritt reversibel, und es werden Huminstoffe gebildet.
2.1.1. BIOLOGISCHER ABBAU
Da sehr viele Quellen für die Ansicht des „biologischen Abbaus“ existieren wurde zusammenfassend folgende Definition daraus abgeleitet:
Bioabbau ist ein durch biologische Aktivität verursachter Vorgang, der unter Veränderung der chemischen Struktur eines Werkstoffes zu natürlich vorkommenden Stoffwechsel-Endprodukten führt. Ein Kunststoff ist bioabbaubar, wenn alle organischen Bestandteile einem vollständigen Bioabbau unterliegen. Die Umgebungsbedingungen und die
Geschwindigkeit des Bioabbaus müssen in standardisierten Testverfahren bestimmt werden.
Arbeit zitieren:
Michael Dorner, 2001, Biopolymere - Polymere aus der Natur, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Historischer Überblick über Entwicklung und Regulierung der Gentechni...
Biologie - Genetik / Gentechnologie
Hausarbeit, 23 Seiten
Shakespeare, William - Romeo und Julia - Dramenaufbau am Bsp. von &quo...
Referat / Aufsatz (Schule), 3 Seiten
Das Ehebild im Mittelalter am Beispiel des „Ackermann aus Böhmen“ von ...
Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
Hausarbeit (Hauptseminar), 22 Seiten
Zu: Ferdinand de Saussure - "Cours de linguistique générale"
Romanistik - Französisch - Linguistik
Seminararbeit, 17 Seiten
Dichtebestimmung von Flüssigkeiten mit Hilfe von Aräometern (Unterweis...
AdA Naturwissenschaft und Technik
Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 12 Seiten
Mitteleuropäische Ameisenarten und deren Haltung in Formikarien
Examensarbeit, 78 Seiten
Modelle zur Wachstumsfinanzierung durch private equity
Unter besonderer Berücksichtig...
BWL - Investition und Finanzierung
Diplomarbeit, 101 Seiten
Michael Dorner's Text Biopolymere - Polymere aus der Natur ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Michael Dorner hat den Text Biopolymere - Polymere aus der Natur veröffentlicht
Michael Dorner hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare