Inhaltsverzeichnis
Abbildungs - und Anhangsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
1. Problemstellung. 1
2. Grundlagen dieser Arbeit. 3
2.1 Einordnung des Basisfalls dieser Arbeit 3
2.2 Definition und Funktionen von Budgets 4
3. „Lüge“ in Budgetprozessen. 7
3.1 Ein Anriss der Konsequenzen aus Manipulationen 7
3.2 Motivationen zur Manipulation. 7
4. Wege zur „Wahrheit“ 10
4.1 Einleitung 10
4.2 Allgemeine Anforderungen an Anreizsysteme 11
4.3 Das Weitzman-Schema - Ein Weg zur Wahrheit? 13
4.3.1 Das Grundmodell 13
4.3.2 Analyse und Beurteilung. 14
5. Fazit und Ausblick 17
Anhang IV
Literaturverzeichnis V
I
Abbildungs- und Anhangsverzeichnis
Abbildung 1: Formen der Informationsasymmetrien IV Abbildung 2: Prinzipal-Agenten-Theorie und Anreizsysteme IV
II
Abkürzungsverzeichnis
A.d.V. Anmerkung des Verfassers DBW Die Betriebswirtschaft (Zeitschrift) e.V. eingetragener Verein EVA Economic Value Added WiSt Wirtschaftswissenschaftliches Studium (Zeitschrift) ZfbF Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung ZfCM Zeitschrift für Controlling und Management ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft ZP Zeitschrift für Planung
III
1. Problemstellung
Kritischer Erfolgsfaktor für Unternehmen in der heutigen Zeit ist es, evolutionär auf Marktveränderungen und neue Kundenbedürfnisse mit Produkt-, Service- und
Prozessinnovationen zu reagieren. 1 Dies macht eine dezentrale Unternehmensorganisation in Form von Delegation von Managementverantwortung auf untergeordnete Ebenen unabdingbar. Nur so kann auf volatile Marktveränderungen zeitnah reagiert werden. Statt Hierarchie, Befehl und Gehorsam ist heutzutage eigenverantwortliches Handeln gefragt. Die
Dezentralisierung bringt jedoch das Problem der Informationsasymmetrie mit sich. 2 Das bedeutet, dass die Unternehmensleitung (im Folgenden „Zentrale“ genannt) die Entscheidungsspielräume und das Aktivitätsniveau ihrer Bereichsmanager (im Folgenden nur „Manager“ genannt) nicht beobachten kann. Sie kann lediglich das resultierende
Ergebnis aus den Handlungen des Managers beobachten. 3
Des Weiteren ist in der Realität von Interessenkonflikten zwischen Zentrale und dem
Manager auszugehen. 4 Der Wandel vom Verkäufermarkt des Industriezeitalters zum Käufermarkt des Informationszeitalters 5 und die globalisierten Kapitalmärkte setzen den Manager von heute mehr und mehr unter Erfolgsdruck. Nicht selten wird die Weiterbeschäftigung des Managers an gewisse Zielgrößen oder an die Einhaltung von Budgets geknüpft.
Ist es da nicht gerade zu verständlich, dass der Manager verleitet werden kann, seine Ermessensspielräume auszunutzen oder gar zu „lügen“, um so seinen Arbeitsplatz oder ein angemessenes Gehalt zu sichern? Festzustellen ist, dass eine hohe Motivation besteht, die Zielwerte zu erreichen, wenn auch nicht auf dem moralisch saubersten Weg.
Die vorliegende Arbeit analysiert diesen Sachverhalt unter agencytheoretischen Gesichtspunkten. Insbesondere soll der Frage nachgegangen werden, was den Manager in Budgetprozessen zum „Lügen“ veranlasst.
1 Vgl. Daum (2003), S. 80.
2 Vgl. Küpper (2005), S. 65.
3 Vgl. Hartmann-Wendels (1992), Sp. 72.
4 Vgl. Ewert / Wagenhofer (2005), S. 407-409.
5 Vgl. Daum (2003), S. 80.
1
Des Weiteren sollen Wege zur „Wahrheit“ aufgezeigt werden, in Form von Anforderungen an Anreizsysteme, die die hohe Motivation des Managers zur Zielerreichung in die richtige Bahn lenken und damit die für das Unternehmen wichtigen Funktionen der Budgetierung wieder sicherstellen sollen. Wie so ein Anreizsystem aussehen kann und wie die zuvor formulierten (hohen) Anforderungen auf dieses Anwendung finden, soll abschließend anhand des Weitzman-Schemas dargestellt werden.
2
Arbeit zitieren:
Thomas Bartels, 2007, Wahrheit und Lüge in Budgetprozessen, München, GRIN Verlag GmbH
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Wahrheit und Lüge in Budgetprozessen
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