Abk ürzungsverzeichnis II
I. Inhaltsverzeichnis
II. Abkürzungsverzeichnis III
III. Symbolverzeichnis III
1. Einführung. 1
2. Grundlagen und Hintergründe. 2
2.1 Prinzipien der Werbung 2
2.1.1 Werbung im Wandel 2
2.1.2 Werbewirkung. 3
2.2 Auditive Wahrnehmung 5
2.2.1 Akustische Rezeption. 5
2.2.2 Hemisphärenforschung. 6
2.2.3 Gestaltung und Wirkungsweise der Musik 7
3. Musik in der Werbung. 8
3.1 Funktionen der Werbemusik 8
3.1.1 Affektive Funktion 8
3.1.2 Kognitive Funktion 9
3.1.3 Konative Funktion. 11
3.2 Formen der Werbemusik. 12
3.2.1 Audiologo. 12
3.2.2 Jingle 12
3.2.3 Werbesong. 13
3.2.4 Hintergrundmusik. 13
3.2.5 Bekannte Musik. 14
4. Fallbeispiele 19
4.1 Langnese. 19
4.2 Ikea 20
4.3 Negativbeispiel: Sparkasse. 21
5. Implikationen/Fazit 22
V. Literaturverzeichnis. VII
VI. Onlinequellen X
VII. Sonstige Quellen X
Abkürzungsverzeichnis III
II. Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft Aufl. Auflage Bd. Band et al. et altera etc. et cetera f. folgende ff. fortfolgende Hrsg. Herausgeber PS Pferdestärken S. Seite vgl. vergleiche vs. versus
III. Symbolverzeichnis
@ at % Prozent
IV. Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Elaboration-Likelihood-Modell 4
Abbildung 2: Schematische Darstellung des Ohrs 5
Einführung 1
1. Einführung
Musik gehört heutzutage zunehmend zu unserem Alltag. Sie umgibt uns von morgens bis abends, erwünscht oder unerwünscht, bewusst oder unbewusst, im Vordergrund oder als akustischer Hintergrund. Gerade im Bereich der visuellen und audiovisuellen Medien hat der Einsatz von Musik einen hohen Stellenwert erlangt und ist kaum noch wegzudenken. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei mittlerweile der musikalischen Gestaltung von Werbung zu, welche in den vergangen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. So existieren kaum noch Werbespots in denen Musik keine Integration findet, sei es als Hintergrundmusik, Werbesong, oder als vertonter Slogan. Während der bildlichen Kommunikation schon ausführliche Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen zu Grunde liegen, sind die Folgen musikalischer Gestaltungen noch weitgehend unkonkret. Dabei spielt gerade in den Zeiten mäßiger Konjunktur und des Massenwettbewerbs eine präzise Wahl und Kombination der Werbemittel in Hinsicht auf die zu vermittelnden Inhalte eine große Rolle.
Die folgende Arbeit soll daher einen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweisen musikalischer Werbegestaltung und den sich daraus ergebenden Chancen und Problemen bieten.
Grundlagen und Hintergründe 2
2. Grundlagen und Hintergründe
2.1 Prinzipien der Werbung
2.1.1 Werbung im Wandel
Werbung im Sinne der Absatzwerbung für Dienstleistungen, Konsum- oder Investitionsgüter, dient der absichtlichen und zwangsfreien Beeinflussung und Steuerung des Konsumentenverhaltens und soll mit Hilfe ausgewählter Kommunikationsmittel zum Kauf der angebotenen Güter anregen (vgl. Huth/Pflaum, 1996, S. 15). Hierbei soll mittels Verbalisierung, Visualisierung und Symbolisierung der unternehmerischen Botschaft Wissen über das beworbene Produkt vermittelt werden um so ein positives Image und Präferenzen aufzubauen. Während Werbung ursprünglich dazu diente die Konsumenten über Preis, Qualität und das Produkt selbst zu informieren hat sich die Zielsetzung nach dem zweiten Weltkrieg deutlich geändert. Mit der Industrialisierung und der daraus hervorgehenden Massenproduktion von Konsumgütern wandelte sich der Absatzmarkt von einem Verkäufer- in einen Käufermarkt. Für Unternehmen bedeutete dies nun eine systematische Erschließung und Pflege des Marktes, sowie ein an den Bedürfnissen und Wünschen des Verbrauchers orientiertes Verhalten (vgl. Nieschlag et al., 1997, S. 12f.).
Gekennzeichnet von Sättigungserscheinungen, zunehmenden Qualitätsstandards und homogenen Produkten entstand so eine Überflussgesellschaft mit sinkendem Bedürfnis an klassischen Produktinformationen. Der Zusatznutzen der Produkte in Form von subjektiver Erlebnisqualität wie Ästhetik oder Image gewann immer mehr an Bedeutung und ist heute bei den meisten Gütern fast ausschließlich entscheidungsrelevant. Dies gilt vor allem für Güter mit geringen sachlichen Qualitätsunterschieden und einer breiten Palette an Anbietern. Für das beworbene Produkt muss dann ein Erlebnisnutzen erstellt und propagiert werden, welcher dem Konsumenten einen subjektiv erlebten Beitrag zur Lebensqualität leistet. Dies bedeutet, dass neben den sachlichen und funktionalen Eigenschaften emotionale Erlebnisse und Erfahrungen, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden, in Form eines Erlebnisprofils kommuniziert werden müssen, um es so von konkurrierenden Angeboten zu differenzieren (vgl. Kroeber-Riel/Esch, 2000, S. 49f.).
Die Positionierung eines Produktes, also die Abgrenzung von der Konkurrenz, bedarf einer einheitlichen Strategie im kompletten Marketing-Mix. Durch die optischen, akustischen und motorischen Demonstrationsmöglichkeiten der Fernsehwerbung können die gewünschten Informationen potenziert übermittelt werden (vgl. De la Motte-Haber, 2002, S. 244), so dass sich
Grundlagen und Hintergründe 3
diese Werbeform in besonderem Maße zur Erstellung und Übertragung emotionaler Ereignisse eignet.
Durch den heute vorherrschenden Massenwettbewerb und den zunehmenden Informationsfluss aufgrund der Ausweitung neuer und alter Medien ist die Aufnahmebereitschaft durch den Verbraucher jedoch enorm zurückgegangen. Der Informationsüberfluss zwingt den Konsumenten zur Selektion (vgl. McKenna, 2000, S.141). In Bezug auf die Fernsehwerbung bedeutet dies, dass der Zuschauer lediglich einen Bruchteil der ihm dargebotenen Reize aufnimmt. Die Selektion erfolgt hier aufgrund des meist sehr niedrigen Involvements nach vereinfachten Entscheidungsregeln. Das heißt der Konsument entscheidet nicht rational, sondern nimmt vorwiegend die Informationen auf, die durch Schlüsselbilder dargestellt werden und spezifische Assoziationen hervorrufen (vgl. Laukemann, 2002, S. 35f.). Es kommt bei der Übermittlung der Botschaft also weniger darauf an, was gesagt wird, sondern vielmehr wie etwas gesagt wird (vgl. Kroeber-Riel/Esch, 2000, S.141). Nonverbale Botschaften können hierbei schneller verarbeitet und leichter aufgenommen werden als verbale. Musikalische Reize werden dabei, ebenso wie olfaktorische oder visuelle Stimuli, über so genannte Bildercodes erfasst. Der Rezipient muss diese also nicht sukzessive entschlüsseln und verarbeiten, sondern kann sie, aufgrund seiner Erfahrungen, ohne große kognitive Anstrengung und Beteiligung als Ganzes wahrnehmen.
2.1.2 Werbewirkung
Als Werbewirkung lassen sich allgemein die Veränderungen bezeichnen, die sich aus der Teilnahme an der werblichen Kommunikation ergeben (vgl. Koch, 1999, S. 447). Die Wirkungsweisen sind dabei von der jeweiligen Situation abhängig und äußerst unterschiedlich. Sie werden sowohl von der Art der Werbung (emotional vs. informativ), als auch von der Fähigkeit und Motivation des Empfängers zur Verarbeitung der Werbebotschaft gelenkt. Aber auch situative Umweltbedingungen haben bei der Werbedarstellung, ebenso wie persönliche Prädispositionen und Merkmale, einen Einfluss auf die Auswirkungen, werden aber aus Komplexitätsgründen in den Modellen der Werbewirkung nicht weiter berücksichtigt (vgl. Kroeber-Riel/Weinberg, 2003, S. 612f.).
Wurde bei den klassischen Modellen der Werbewirkungsforschung, wie beispielsweise dem AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire, Action), noch eine hierarchische Abfolge der Wirkungsstufen unterstellt, gehen die neueren Ansätze zunehmend auch auf deren Wechselwirkungen ein. Durch Abkehr vom sukzessiven Durchlaufen der einzelnen Phasen, von den Werbestimuli bis hin zur Verhaltensänderung, werden auch Faktoren berücksichtigt die sich
Arbeit zitieren:
Susanne Niklas, Dennis Mouget, 2005, Der Einfluss von Musik in der Werbung:Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele, München, GRIN Verlag GmbH
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