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Albert Speer: Architekt - Günstling Hitlers - Rüstungsminister - Hauptkriegsverbrecher

Titel: Albert Speer: Architekt - Günstling Hitlers - Rüstungsminister - Hauptkriegsverbrecher

Hausarbeit , 2006 , 32 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Philipp Schubert (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Albert Speer (1905- 1981) war Architekt, Günstling Hitlers und Rüstungsminister. Aber war er auch, wie die Anklage bei den Nürnberger Prozessen es verlauten ließ, Hauptkriegsverbrecher?

Albert Speer zählt bis heute zu den umstrittensten Figuren des NS-Regimes. Trotz seines enormen Aufstiegs im Dritten Reich gelang es ihm, die Richter in Nürnberg zur Milde zu bewegen.

Wer war dieser Mann und wie war es um die Voraussetzungen zu einer solchen Karriere beschaffen? Wie avancierte er zum Vertrauten Hitlers und zum Minister in dessen Regime? Warum arbeitete er für die Nationalsozialisten und wie war es um seine Einstellung und seine Verantwortung beschaffen? Diese und weitere Fragen sollen in der vorliegenden Hausarbeit beantwortet werden.

Als Einstieg in das Thema werden die familiären Hintergründe, die Kindheit und Jugend sowie die ersten Stationen Speers Karriere näher betrachtet. Der Hauptteil erstreckt sich über das dritte und vierte Kapitel. Hier wird auf Speers Arbeit als Architekt und seine Funktion als Reichsminister für Bewaffnung und Munition (ab 1943 für Bewaffnung und Kriegsproduktion) eingegangen. Ebenso wird die Frage bezüglich seiner Verantwortung kritisch untersucht. Des Weiteren wird das Leben Speers nach 1945 skizziert. Dies umfasst die Nürnberger Prozesse, die Haft in Berlin-Spandau und sein Leben nach der Entlassung. Zum Schluss soll resümiert werden, inwiefern die Selbstdarstellung Speers zur Zeit der Nürnberger Prozesse und insbesondere in der Zeit nach seiner Haft Bestand hatte. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Von der Kindheit zu den ersten Karrierestationen Albert Speers- Biographie bis 1934

2.1. Die familiären Hintergründe

2.2. Die Anfänge des Albert Speer

2.3. Erste Aufträge der NSDAP

3. Karriere Albert Speers im Nationalsozialismus

3.1. Speer als „Hitlers Erster Architekt“

3.2. Speers Ministerzeit

3.3. Speers Verantwortung

4. Biographie Albert Speers ab 1945

4.1. Festnahme und Nürnberger Prozesse

4.2. Zwanzig Jahre Spandau, Freilassung und Tod

5. Schluss

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Lebensweg von Albert Speer, um zu analysieren, wie ein Architekt zum engsten Vertrauten und Minister in Hitlers Regime aufsteigen konnte, und hinterfragt kritisch Speers Selbstdarstellung als unpolitischer Technokrat im Kontext seiner tatsächlichen Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus.

  • Biographische Grundlagen und familiäre Hintergründe
  • Karrierestufen vom Architekten bis zum Rüstungsminister
  • Verantwortung für die Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit
  • Distanzierung und Konfrontation mit Hitler gegen Kriegsende
  • Rezeption während der Nürnberger Prozesse und der Nachkriegszeit

Auszug aus dem Buch

3.1. Speer als „Hitlers Erster Architekt“

Kurze Zeit nach Troosts Tod wird Speer das Amt „Schönheit der Arbeit“ übertragen, das in der Deutschen Arbeitsfront angesiedelt ist. Aufgabe dieses Amtes ist es, hygienisch und ästhetisch verbesserte Bedingungen an den Arbeitsplätzen zu schaffen, mit dem Zweck, dadurch die sozialpolitischen Wahlversprechen der Nationalsozialisten einzulösen.

Außerdem wird er Beauftragter für den Städtebau im Stab Rudolf Heß`.

Speer wird im Verlauf des Jahres 1934 zum „Chefdekorateur“ des jährlich im Herbst stattfindenden Nürnberger Parteitags, und unter seiner Leitung beginnt der Bau des Parteitagsgeländes. Diese Arbeit gab den Anstoß für Speers wohl genialste Eingebung. Er verlegte die Veranstaltung in die Abend- und Nachtstunden, wodurch sich die Möglichkeit ergab, die wirkungsvoll erprobten Lichtdome einzusetzen. Die Lichtdome waren Flakscheinwerfer, die kilometerweit in den Himmel strahlten. Hitler war von der Idee völlig begeistert, unter anderem auch, weil viele ausländische Besucher davon schwärmten. Speer wurde zum Vater der „Lichtarchitektur“. Die Planung des Parteitaggeländes beinhaltete enorme Umbaumaßnahmen, deren offiziellen Gesamtkosten sich auf 800 Millionen Reichsmark beliefen. Die Kalkulation enthielt aber beabsichtigte Berechnungsfehler, da der wahre Aufwand für das Projekt nicht vertretbar war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstands Albert Speer sowie Erläuterung der Zielsetzung und methodischen Vorgehensweise der Hausarbeit.

2. Von der Kindheit zu den ersten Karrierestationen Albert Speers- Biographie bis 1934: Darstellung der familiären Herkunft, der Ausbildung sowie der ersten Berührungspunkte und Aufträge für die NSDAP bis zur Ernennung als Hitlers Architekt.

3. Karriere Albert Speers im Nationalsozialismus: Analyse von Speers Wirken als Chefarchitekt, Rüstungsminister und die kritische Untersuchung seiner Verantwortung für das NS-Regime.

4. Biographie Albert Speers ab 1945: Skizzierung der Gefangennahme, der Rolle bei den Nürnberger Prozessen sowie der anschließenden Inhaftierung in Berlin-Spandau und dem Lebensabend.

5. Schluss: Reflexion der Ergebnisse über Speers umstrittene Rolle und die Unhaltbarkeit seiner Selbstdarstellung als unpolitische Fachkraft.

Schlüsselwörter

Albert Speer, Nationalsozialismus, Hitlers Architekt, Rüstungsminister, Nürnberger Prozesse, Zwangsarbeit, NS-Regime, Berlin-Spandau, deutsche Geschichte, Politische Karriere, Rüstungsproduktion, Biografie, Verbrannte Erde, Kollektivschuld.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Biografie von Albert Speer, um den Widerspruch zwischen seiner Rolle als geschätzter Architekt und Minister und seiner Verstrickung in die NS-Verbrechen zu klären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind Speers beruflicher Aufstieg im NS-Staat, seine administrative Macht als Rüstungsminister und seine Strategien zur nachträglichen Rechtfertigung nach dem Krieg.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern Speers Selbstdarstellung als unpolitischer Künstler und Technokrat angesichts seiner realen Verantwortung für Krieg und Zwangsarbeit haltbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine biographische und historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und Zeitzeugnissen der Speer-Forschung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf Speers politische Karriere, seine Zusammenarbeit mit Hitler, seine Verantwortung für Zwangsarbeiter in der Rüstungsindustrie sowie sein Verhalten bei Kriegsende.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Nationalsozialismus, Rüstungsminister, Nürnberger Prozesse, Zwangsarbeit und die moralische Verantwortung von Funktionseliten.

Wie bewertet der Autor Speers Rolle in Bezug auf die Nürnberger Prozesse?

Der Autor zeigt auf, dass es Speer durch das Eingeständnis einer Kollektivschuld gelang, sich als „Gentleman“ darzustellen und so eine Milderung seines Urteils im Vergleich zu anderen Hauptkriegsverbrechern zu erwirken.

Warum spielt die sogenannte „Goldhagen-Debatte“ eine Rolle für das Verständnis von Speers Verantwortung?

Sie ist entscheidend, da sie Speers Teilnahme an Himmlers Posen-Rede thematisiert, was seine Behauptung, nichts vom Völkermord an den Juden gewusst zu haben, massiv in Frage stellt.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Albert Speer: Architekt - Günstling Hitlers - Rüstungsminister - Hauptkriegsverbrecher
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Karrieren im Nationalsozialismus
Note
1,7
Autor
Philipp Schubert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
32
Katalognummer
V66457
ISBN (eBook)
9783638590471
ISBN (Buch)
9783656620891
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Albert Speer Architekt Günstling Hitlers Rüstungsminister Hauptkriegsverbrecher Karrieren Nationalsozialismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Schubert (Autor:in), 2006, Albert Speer: Architekt - Günstling Hitlers - Rüstungsminister - Hauptkriegsverbrecher, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/66457
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Leseprobe aus  32  Seiten
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