1. Inhaltsverzeichnis 2. Abstract 3. Einleitung 4. Pädagogische Grundbegriffe bei Maria Montessori 4.1. Selbstaufbau und Selbstbestimmung durch Tätigkeit 4.2. Polarisation der Aufmerksamkeit 4.3. Soziale Erziehung 4.4. Sensible Perioden 4.5. Ordnung 4.6. Bewegung 5. Schulstrukturelles Konzept
5.1. Prinzip der Mischung der Lebensalter und der Kooperation 5.2. Prinzip der „offenen Tür“ und der „freien Zirkulation“ 6. Unterrichtsformen 6.1. Freiarbeit 6.2. Stille 6.3. Kosmische Erziehung 6.4. Vorbereitete Umgebung 6.4.1.
6.4.2. 6.4.3. 6.4.4. 6.5. Montessori - material
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7. Umgesetzte Beispiele pädagogisch orientierter Architektur nach Franz SCHUSTER 7.1. Lebenslauf Franz Schuster
7.2. Montessori - Kindergarten, Wien Rudolfsplatz 1926 7.2.1.
7.2.2. 7.2.3. 7.2.4. 7.2.5. Gestaltung 7.2.6. Außenraum - Bedeutung für Pädagogik und Konzeptionz 7.3. Kindergarten der Gemeinde Wien „Schweizer Spende“ 1948 7.3.1.
7.3.2. 7.3.3. 7.3.4. 7.3.5. Gestaltung 7.3.6. Außenraum - Bedeutung für Pädagogik und Konzeptionz 8. Zusammenfassung 9. Literaturverzeichnis 10. Verzeichnis der Abbildungen 11. Anhang Pläne
11.1. Montessori - Kinderhaus; Rudolfsplatz , 1010 - Erdgeschossgrundriss
11.2. Kindergarten „Schweizer Spende“; Auer Welsbachpark , 1140 -
Erdgeschossgrundriss
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Meine Untersuchung befasst sich mit Möglichkeiten der Raumplanung nach Maria Montessoris pädagogischen Leitvorstellungen und deren sichtbarer Umsetzung.
Anhand des Montessori - Kindergartens Wien Rudolfsplatz (1926) und des Kindergartens der Gemeinde Wien „Schweizer Spende“ (1948) - beide geplant von Architekt Franz Schuster (1892 - 1972) - versuche ich Alternativen zum mir bekannten traditionellen Schul- „Raum“ zu untersuchen.
Unterscheiden sich beide von mir gewählten Beispiele Montessori - pädagogisch orientierter Architektur im äußeren Gesamtbild auch deutlich, so weisen beide jeweils ein großzügiges Raumangebot, Unterteilung in Gruppen, größenangepasste Einrichtungsgegenstände und nutzbaren Außenraum auf.
Vorgegebene Raumstrukturen an reformpädagogische Lern- und Erfahrungswelten anzupassen erscheint in der Praxis schwierig und es stellt sich mir die Frage nach einer kindgerechten und Lernanregungen bietenden Schularchitektur.
Kann Architektur die Umsetzung - speziell Montessori-orientierter - pädagogischer Leitvorstellungen begünstigen?
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My investigation deals with the possibilities of spatial planning, according to the educational principles of Maria Montessori, and their practical application.
I examined the Montessori schools Kindergartens Wien Rudolfsplatz and the Vienna local kindergarten Schweizer Spende, both designed by architect Franz Schuster (1892-1992) in 1926 and 1948 respectively. Using these as a basis, seek to explore alternatives to the traditional ‘school space’ that I am familiar with.
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The two examples of Montessori education oriented architecture I’ve chosen differ significantly in their outer overall appearance. However both places are spacious, have generous subdivisions of groups, are well equipped with age appropriate furniture and utensils and provide outdoor space.
In practice, it seems difficult to fit existing room structures to reformed pedagogical principles of learning and experiencing. This suggests to me that there is a need for school architecture that serves children’s needs and stimulates learning.
Can architecture assist in the application of educational principles, Montessori oriented in particular?
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Professor Ralf Girg fordert in seinem Vortrag zu „Skizzen einer Schule der Zukunft“ einen offenen und dynamischen Lebensraum, der Kindern prozessorientiert Möglichkeiten der Wissenserweiterung anbietet.
Dennoch gestaltet sich traditioneller Schul- „Raum“ in dem gelebt, gelernt und erfahren werden soll meist als sehr beengter, mit Tischen und Stühlen voll gestopfter, auf den Lehrertisch und die Tafel fokussierter Bereich.
Kann Architektur die Umsetzung - speziell Montessori-orientierter - pädagogischer Leitvorstellungen begünstigen?
Kann man von einer speziellen Montessori - Schularchitektur sprechen?
1 Girg, www.klinkhardt.de/girgvor.htm
Arbeit zitieren:
Sylvia Nösterer, 2002, Brauchen Kinder Architektur?, München, GRIN Verlag GmbH
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