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,Einleitung
,,Darstellung meiner praktischen Tätigkeit ,,Die Firma EI
,,Beschreibung meiner Aufgaben ,,Beschreibung einer ausgewählten Tätigkeit ,,,Führungsverhalten ,,,Verschiedene Theorien der Führung
,,, Autokratischer, demokratischer und laissez-faire Führungsstil Lewins Experiment Ergebnisse des Experimentes ,,,Anwendung auf die Firma EI ,9Fazit 9Literaturangaben
9,Anhang: „Pflege- und Trageanleitung für weiche Kontaktlinsen“
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Im Sommer 1996 nach meinem Abitur arbeitete ich im Zeitraum vom 08.07.1996 bis 09.08.1996 bei der Firma EIin W. . Mir hat die Arbeit dort sehr gut gefallen -
sowohl vom fachlichen Standpunkt aus als auch vom Betriebsklima her. Da es möglich war, mir die Arbeit dort als Praktikum, das als Sozial- oder Betriebspraktikum im Rahmen des Studiums an Grund- und Hauptschulen verlangt wird, anzuerkennen, habe ich mich entschlossen, meinen Praktikumsbericht über meine Arbeit dort zu verfassen.
In diesem Unternehmen fiel mir ganz prägnant auf, wie wenig der Filialleiter -der mir auch die zu erledigenden Aufgaben zuteilte- eigentlich von seiner „Führungsmacht“ Gebrauch zu machen schien. Trotzdem -oder gerade deshalbfunktioniert der Betrieb einwandfrei. Da ich im SS 97 (innerhalb meines Studiums des Faches Sozialpsychologie auf Magister) ein Seminar mit dem Titel „Gruppentheorien II“ besuchte und dort mit einer Kommilitonin eine Hausarbeit zum Thema „Führungsverhalten“ verfasste, war ich für das Thema „Führung“ sensibilisiert. Ich fragte mich, welchen Führungsstil der Filialleiter eigentlich -bewußt oder unbewußt- anwandte. Daher beschloß ich, in diesem Praktikumsbericht das Thema Führungsstile zu behandeln; und zwar mit folgenden Schwerpunkten:
- Was für verschiedene Modelle über Führung gibt es überhaupt ? (Dieser Punkt muß natürlich dem Umfang der Arbeit entsprechend eingegrenzt werden. Hierbei entschied ich mich, auf das Modell autokratischer-demokratischer-laissez-faire-Führungsstil von Lewin differenzierter einzugehen.)
- Welcher Führungsstil kennzeichnet das Verhalten des leitenden Mitarbeiters in der Firma EI?
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Bei der Firma EI handelt es sich um ein Brillengeschäft mit Kontaktlinsen-Institut. Das Geschäft ist eine der 19 Filialen des Unternehmens EI, das etwa seit
100 Jahren existiert. Die Verwaltungsstelle und damit das Hauptgeschäft des Unternehmens befindet sich in der Lister Meile 3 in Hannover. Die 19 Filialen liegen alle nahe der Stadt Hannover, wie beispielsweise in Hameln, Neustadt/Rbge, Peine, Wolfsburg oder Braunschweig. Außerhalb Niedersachsens gibt es keine Filialen.
Die Filiale in W. , in der ich tätig war, existiert seit 1974. Sie liegt recht zentral in der Fußgängerzone im Stadtkern von W. . Allerdings ist die Konkurrenz groß: allein in der Fußgängerzone gibt es derzeit 3 weitere Brillengeschäfte. Der Betrieb hatte im Sommer 1996 5 festangestellte Mitarbeiter: Herr F., Frau K., Frau B., Herr G. sowie Frau M. Alle Mitarbeiter haben eine Ausbildung zum/zur Augenoptiker/In. Diese Ausbildung beinhaltet eine technische
Werkstattausbildung sowie weitere Ausbildungseinheiten, die insbesondere den Bereich Kundenbetreuung abdecken.
Herr F. ist Filialleiter, Frau K. seine Vertretung. Die weiteren Mitarbeiter sind gleichberechtigte Angestellte. Bezüglich der Aufgabengebiete sind Herr F. und Frau K. für den Bereich Kontaktlinsen zuständig, Herr G. für die Hörgeräte. Die übrige Arbeit wie beispielsweise Brillenanpassung, Kundenbetreuung, Verkauf von Produkten, Werkstattarbeit (Brillen zurechtbiegen, Lötarbeiten o.ä. Reparaturen) werden von allen Mitarbeitern gemeinsam erledigt: „ Wer gerade Zeit hat, ist für den nächsten Kunden zuständig.“
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Hier möchte ich noch kurz etwas zum Thema berufliche Weiterbildung anmerken: Es finden regelmäßig Fachseminare und -lehrgänge statt, sowohl zu psychologischen Themen (z.B. das Auftreten dem Kunden gegenüber) als auch auf fachlicher Basis (z.B. Neuerungen im Bereich Kontaktlinsen). Nach etwa 2 Jahren Berufserfahrung als Augenoptiker kann man einen FH-Studiengang anschließen, der 6 Semester (5 Semester Studium und 1 Semester Prüfungszeit) dauert und mit einer staatlichen Meisterprüfung abschließt. Es besteht die Möglichkeit, innerhalb des Betriebes aufzusteigen (zum Filialleiter) oder aber auch, sich mit einem eigenen Geschäft selbständig zu machen .
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Meine Aufgabengebiete waren glücklicherweise sehr abwechslungsreich. Ich durfte in alle Arbeitsbereiche der Firma hineinschnuppern, was ich sehr interessant fand. Häufig war ich im Kundenbereich am Kassencomputer beschäftigt. Ich durfte auch selber Produkte verkaufen (beispielsweise Produkte zur Kontaktlinsenpflege, Brillenetuis o.ä.). Außerdem erledigte ich Arbeiten in den Verkaufsräumen selber; zum Beispiel das Sortieren und Putzen der Brillengestelle, das Einpacken der Schaufensterdekoration (am nächsten Tag wird dann von einer Firma die neue Schaufensterdekoration mitgebracht und aufgebaut, sowie die alte Deko mitgenommen), das Auffüllen der Produktregale mit neuen Waren, das Auspacken und Einräumen bestellter Waren, die Umgestaltung der Regale im Tresenbereich usw.
Im Büro war ich damit beschäftigt, Anschreiben mit Brillenpässen an die Kunden, die vor einiger Zeit eine neue Brille gekauft hatten, zu versehen und versandfertig zu machen. Auf diesen Brillenpässen sind die Brillenstärke und andere Daten vermerkt, damit der Kunde sie im Notfall gleich parat hat. Außerdem mußten die
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Arbeit zitieren:
Hanna Beyer, 1998, Führungsverhalten am Beispiel eines leitenden Mitarbeiters in einem Brillengeschäft, München, GRIN Verlag GmbH
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